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Die Morgenlage Nach Wahldesaster: Labour-Chef Corbyn kündigt Rückzug auf Raten an

Labour-Chef Jeremy Corbyn
Kündigte seinen Rückzug von der Parteispitze an: Labour-Chef Jeremy Corbyn
© Leon Neal / Getty Images
Absolute Mehrheit für britische Konservative bei der Parlamentswahl +++ Bundestag entscheidet über verschärftes Waffenrecht +++ Klimagipfel auf der Zielgraden +++ Die Nachrichtenlage am Freitag.

Guten Morgen, liebe Leser,

Das Duell in Großbritannien hat einen klaren Sieger: Premier Boris Johnson hat für die konservativen Tories einen Erdrutschsieg eingefahren. Die Labour-Partei hingegen leckt ihre Wunden. Allen voran Parteichef Jeremy Corbyn. Der ultralinke Parteiführer hat als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden seiner Partei die Konsequenzen gezogen und kündigte an, seine Partei nicht mehr in einen weiteren Wahlkampf zu führen.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag

Amtliche Ergebnisse bestätigen absolute Mehrheit für britische Konservative

Die bisherigen Auszählungsergebnisse der britischen Parlamentswahlen bestätigen nach Angaben von Fernsehsendern den klaren Sieg der konservativen Partei von Premierminister Boris Johnson. Johnson führte seine Partei zum besten Ergebnis sei drei Jahrzehnten. Labour-Chef Jeremy Corbyn kündigte seinen Rückzug auf Raten von der Parteispitze an. Alles Wichtige zur Wahl finden Sie in unserem Ticker.

Sechs Todesopfer auf Vulkaninsel White Island geborgen

Trotz der großen Gefahr eines erneuten Vulkanausbruchs ist ein Bergungsteam auf der neuseeländischen Insel White Island gelandet und hat sechs Leichen entdeckt. Allerdings seien zwei weitere auf der Vulkaninsel vermutete Tote nicht gefunden worden, teilte die Polizei mit. Der Polizeipräsident von Whakatane, Mike Bush, sagte: "Der Einsatz lief nach Plan. Aber er ist noch nicht vorbei." Noch heute sollte die Suche aus der Luft fortgesetzt werden. Das Nationale geologische Gefahrenüberwachungssystem Geonet warnte weiter vor einem erneut möglichen Ausbruch von Neuseelands aktivstem Vulkan. 

EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland werden trotz der Wiederbelebung des Friedensprozesses für die Ostukraine bis Ende Juli 2020 verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Brüssel, wie der Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel mitteilte.

Bericht: Trump-Sohn erschoss bei Jagd in Mongolei seltenes Wildschaf

Der älteste Sohn von US-Präsident Trump hat einem Medienbericht zufolge bei einer Jagd in der Mongolei ein seltenes Wildschaf erschossen - und erst nachträglich eine Genehmigung dafür bekommen. Donald Trump Junior habe das für seine mächtigen Hörner bekannte Argali-Schaf im August erschossen, berichtet die Recherchestiftung ProPublica. Die Regierung der Mongolei habe dem 41-Jährigen dann nachträglich eine höchst seltene Genehmigung für den Abschuss erteilt. Argalis sind die größten Wildschafe der Welt und haben beeindruckende Hörner. Sie gelten als gefährdet und sind geschützt.

Das wird heute wichtig

Klimagipfel auf der Zielgeraden: Uneinigkeit und Proteste

Der Weltklimagipfel in Madrid geht in die letzte und entscheidende Runde. Es wird erwartet, dass sich der für den Abend geplante Abschluss wegen zahlreicher Konflikte verzögert. Die Bewegung Fridays for Future und ein Bündnis junger europäischer Aktivisten haben erneut Demonstrationen angekündigt.

Bundestag entscheidet über verschärftes Waffenrecht

Der Bundestag will ab 9 Uhr das Waffenrecht verschärfen. Das Gesetz, das gegen Mittag verabschiedet werden soll, sieht unter anderem eine Überprüfung von Waffenbesitzern durch den Verfassungsschutz vor.

Prozess wegen verbotener Papierflieger in Nürnberg

Sie hatte zugelassen, dass geflüchtete Frauen und ihre Unterstützerinnen etwa 50 Papierflieger über den Zaun des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge warfen. Dafür muss sich eine Frau, die eine Kundgebung vor dem Bundesamt im Juli 2018 geleitet hatte, am Freitag vor dem Amtsgericht Nürnberg verantworten.

FC Augsburg hofft in Hoffenheim auf den nächsten Coup

Der FC Augsburg fährt mit viel Selbstvertrauen der Fußball-Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim. Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt kann in Sinsheim einen Clubrekord einstellen. Gewinnt der Tabellenzwölfte, dann hat er in fünf Partien 13 Punkte geholt - das gelang dem FCA im Oberhaus bislang erst einmal, von Ende November bis Ende Dezember 2015.

nik / anb DPA AFP

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