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Nach Anschlag von Halle Horst Seehofer will Gamerszene stärker beobachten – und kassiert Hohn und Spott





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Geht von der deutschen Gamerszene eine terroristische Gefahr aus?


Horst Seehofer muss sich aktuell mit einem handfesten Shitstorm auseinandersetzen.


Angesprochen auf das rechtsradikale Attentat auf eine Synagoge in Halle, sagt der Bundesinnenminister im Interview mit der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin":


Zitat Horst Seehofer:
"Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene. Manche nehmen sich Simulationen geradezu zum Vorbild. Man muss genau hinschauen, ob es noch ein Computerspiel ist, eine Simulation – oder eine verdeckte Planung für einen Anschlag. Und deshalb müssen wir die Gamerszene stärker in den Blick nehmen."


Der Interview-Auszug löst auf Twitter Spott und Kritik aus.


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Viele Nutzer werfen Seehofer vor, er lenke vom Problem des Rechtsextremismus ab und stelle Gamer unter Generalverdacht.

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Man müsse die Gamerszene im Kontext von rechtsradikalen Anschlägen "stärker in den Blick nehmen", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer im ARD-Interview. Das Statement sorgt für reichlich Kritik in den sozialen Netzwerken. 

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