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Nach Tötung Osama bin Ladens Friedrich sieht keine verschlimmerte Bedrohungslage


Bundesinnenminister Friedrich ruft nach dem Tod Osama bin Ladens Grund zu mehr Wachsamkeit auf, konkrete Hinweise auf Terroranschläge gebe es allerdings nicht. Derzeit wird überprüft, ob die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt werden müssen.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht nach der Tötung des Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden bislang keine gewachsene Terrorgefahr in Deutschland. Es gebe keine konkreten Hinweise auf mögliche Anschläge, sagte Friedrich am Montag vor Journalisten in München. Es gebe aber in jedem Fall Grund zur Wachsamkeit. Mittel- und langfristig werde bin Laden den Terroristen als Symbolfigur zwar fehlen, kurzfristig sei die Bedrohungslage aber unverändert.

Nach Friedrichs Worten gibt es keine Hinweise auf eine erhöhte Bedrohung von Einrichtungen der USA in Deutschland. Sollten sich solche Hinweise ergeben, würden die entsprechenden Maßnahmen ergriffen, sagte der Innenminister. Es werde derzeit geprüft, wo eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein könnte. Dafür gebe es aber bislang keinen Anlass.

Friedrich unterstrich auch die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Terrorismus. "Ein internationales Netzwerk gegen Schwerverbrecher und Terroristen ist von großer Bedeutung", sagte der Innenminister. Friedrich reist am Montag in die USA, wo er unter anderem die dortige Heimatschutzministerin Janet Napolitano treffen will.

AFP AFP

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