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Plagiatsvorwürfe: Uni Bayreuth setzt Guttenberg Ultimatum

Die Universität Bayreuth hat Verteidigungsminister zu Guttenberg eine Frist eingeräumt, um sich zu den Plagiatsvorwürfen seiner Doktorarbeit zu äußern. Unterdessen sagte zu Guttenberg kurzfristig einen öffentlichen Auftritt bei einer CDU-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt ab.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach den Schummelvorwürfen bei seiner Doktorarbeit ein Ultimatum bekommen. Die Universität Bayreuth forderte ihn auf, innerhalb von zwei Wochen dazu Stellung zu nehmen. Die Vorwürfe gegen den beliebten CSU-Politiker weiten sich aus: In seiner Doktorarbeit "Verfassung und Verfassungsvertrag" soll er die Texte von mindestens 13 Autoren abgeschrieben haben, ohne sie konkret zu kennzeichnen.

Laut einem Medienbericht soll zu Guttenberg auch von einem seiner Vorgänger abgeschrieben haben. In Guttenbergs Dissertation befinde sich eine Textpassage, die so bereits in einem Aufsatz des CDU-Politikers und Staatsrechtlers Rupert Scholz nachzulesen sei, berichtete "Spiegel Online". Scholz war in den Jahren 1988 und 1989 Bundesverteidigungsminister.

Dabei geht es um einen Beitrag von 2001 mit dem Titel "Fünfzig Jahre Bundesverfassungsgericht". Er war in der Publikation "Aus Politik und Zeitgeschichte" erschienen, einer Beilage der Wochenzeitung "Das Parlament", die von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben wird. Eine Fußnote von Scholz übernahm er dabei wortgleich, ein Hinweis auf Scholz fehlte aber.

Der Präsident der Uni Bayreuth, Rüdiger Bormann, geht davon aus, dass Guttenberg eine ehrenwörtliche Erklärung abgegeben hat, die Arbeit selbstständig verfasst und alle Quellen offengelegt zu haben. "Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst", sagte Bormann. "Wir haben sehr strenge Qualitätsmaßstäbe. (...) Wir sind gut beraten, diese einzuhalten." Es gebe keine Hinweise, dass das Promotionsverfahren nicht ordnungsgemäß verlaufen sei. Zu möglichen Konsequenzen wollte er sich nicht äußern. Die Folgen reichen von der Aufforderung, die Doktorarbeit nachzubessern bis zur Aberkennung des Doktortitels.

Den ersten öffentlichen Auftritt seit Bekanntwerden von Plagiatsvorwürfen sagte zu Guttenberg am Donnerstagabend ab. Der Minister sei in Berlin "unabkömmlich", hieß es bei einer CDU-Veranstaltung in Barleben (Sachsen-Anhalt), an der er teilnehmen wollte. Vielmehr suchte der Verteidigungsminister das Kanzleramt auf, berichtete das ZDF-"heute journal".

Guttenberg schließt einzelne Fehler nicht aus

Der Bremer Rechtsprofessor Andreas Fischer-Lescano hatte mindestens acht Autoren aufgelistet, nun kamen noch mehrere hinzu. Guttenberg verwendete nach Angaben von "Spiegel Online" auch einen Absatz von der Webseite der US-Botschaft ohne Fußnote und bediente sich aus dem Beitrag eines CDU-Europaabgeordneten sowie aus einer Rede eines Jura-Professors. Guttenberg hatte am Mittwoch einzelne Fehler nicht ausgeschlossen.

Die Vorwürfe riefen Plagiatsjäger im Internet auf den Plan. Sie dokumentieren in der Wiki-Website GuttenPlag, wo der Politiker möglicherweise abgeschrieben hat. Bis Donnerstagnachmittag zählten sie rund 30 Fundstellen, von denen ein Großteil aber schon bekannt war.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte auf die Frage, ob Guttenberg wegen der Probleme zurücktreten sollte: "Ich äußere mich nicht zu Dissertationen oder Abiturzeugnissen." Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger sagte dem "Hamburger Abendblatt": "Die Plagiatsvorwürfe gegen den Verteidigungsminister sollten ganz in Ruhe aufgeklärt werden." Gleichzeitig warnte sie: "Aufgeregte Kommentare sollten genauso unterbleiben wie Vorverurteilungen."

Linke-Chefin Gesine Lötzsch geht von einem Rücktritt Guttenbergs aus, falls er den Doktortitel verliert: "Wer seine Doktorarbeit (...) gefälscht hat, indem er ohne Angabe von Quellen abgeschrieben hat, dem wird normalerweise der Doktortitel aberkannt. Und wem der Doktortitel aberkannt wird, der ist auch als Minister nicht mehr haltbar", sagte sie dem Fernsehsender N24. In dem Fall wäre er auch aus Sicht des SPD-Verteidigungspolitikers Rainer Arnold als Minister nicht mehr zu halten. "Guttenbergs Glaubwürdigkeit wäre dann völlig zerstört", sagte Arnold der "Mitteldeutschen Zeitung" aus Halle.

Die Passauer Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig, aus deren Artikel Guttenberg in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von 1997 abgeschrieben haben soll, wurde in der Zeitung "Die Welt" mit der Forderung zitiert: "Das muss zur Aberkennung des Doktortitels führen." Darin sieht sie sich jedoch falsch wiedergegeben. "Es ist keineswegs eine Forderung von mir", sagte sie. Wenn die Vorwürfe zuträfen, müsse die Universität tätig werden. "Das kann dann zur Aberkennung des Doktortitels führen", sagte Zehnpfennig.

Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) warf der Opposition im Bundestag eine "Schmutzkampagne" vor und bezeichnete die Vorwürfe in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" als "lächerlich". Der Geschäftsführer des Deutschen Hochschulverbands (DHV), Michael Hartmer, sagte der "Financial Times Deutschland", bislang gebe es allenfalls Anlass für eine Rüge, aber nicht für eine Aberkennung des Doktortitels. Für den Sprecher des Ombudsgremiums für die Wissenschaft, den Bonner Juristen Professor Wolfgang Löwer, ist entscheidend, ob eine Täuschungsabsicht dahintersteht.

tkr/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(