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Seitenhieb auf die AfD: "Die Partei" verkauft jetzt Geld

Mit goldenen D-Mark-Münzen bessert die AfD ihr Kasse auf. In das gleiche Horn schlägt jetzt die Satire-Partei "Die Partei". Sie verkauft Geld. Ein Schnäppchen ist das allerdings nicht.

Satiriker Martin Sonneborn sitzt für die Partei "Die Partei" im Europäischen Parlament in Straßburg

Satiriker Martin Sonneborn sitzt für die Partei "Die Partei" im Europäischen Parlament in Straßburg

Die Alternative für Deutschland (AfD) verkauft Gold, um ihre Parteifinanzen zu sanieren - bei der Satire-Partei von Martin Sonneborn gibt es ab sofort "Geld". Denn auch die "Die Partei" hat wie die AfD nach eigenen Angaben zu wenig Spenden-Einkünfte, um den maximalen Betrag aus dem Topf der staatlichen Parteienfinanzierung abzurufen. Deshalb bietet sie jetzt im "Partei-Geld-Shop" 20-, 50- oder 100-Euro-Scheine an, und zwar für 25, 55 oder 105 Euro. Obendrauf bekommt der Unterstützer noch zwei Partei-Postkarten.

Ziel der Aktion, die seit Montag im Internet läuft, ist es aber wohl vor allem, über die rechtskonservative AfD herzuziehen. Auf einer der beiden angebotenen Postkarten steht "FCK AfD". Der Satiriker Sonneborn hatte mit "Die Partei" bei der Europawahl 0,6 Prozent eingefahren und war als Abgeordneter in des EU-Parlament eingezogen.

ono/DPA / DPA
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