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stern-RTL-Wahltrend Höhenflug der AfD vorerst gestoppt

Die Co-Vorsitzenden der AfD, Frauke Petry und Jörg Meuthen
Leichtes Minus im Wahltrend von stern und RTL: Die Co-Vorsitzenden der AfD, Frauke Petry und Jörg Meuthen
© Sean Gallup/Getty Images
Nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hatte die AfD auch bei der Frage: "Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?" zugelegt. In der neuen stern-Umfrage bekommt die Partei einen Dämpfer.

Die AfD kann ihren bundesweiten Aufwärtstrend vorerst nicht fortsetzen. Im Vergleich zur Vorwoche verliert die Partei einen Punkt und kommt im stern-RTL-Wahltrend nun auf 13 Prozent. Würde der Bundestag jetzt neu gewählt, wäre die AfD weiterhin drittstärkste Kraft – hinter der Union aus CDU und CSU mit unverändert 33 Prozent und der SPD, die ebenfalls einen Punkt verliert und aktuell bei 22 Prozent liegt. Grüne und Linke konnten je einen Punkt zulegen auf 11 und 10 Prozent. Die FDP bleibt konstant bei 6 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent.

Als Grund für das leicht schlechtere Abschneiden der AfD nennt Forsa-Chef Manfred Güllner die vorrübergehende Beruhigung in der Flüchtlingsdebatte. "Das Thema ist auf der öffentlichen Agenda nach hinten gerutscht." Zwar liege die AfD weiter bei 13 Prozent. "Aber sie wächst nicht mehr", so Güllner.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 26. bis 30. September 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.


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