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Die Morgenlage ​​​​​​​Passagierjet in Kasachstan abgestürzt - Mindestens 14 Tote

Polizisten und Rettungskräfte am Ort eines Flugzeugabsturzes
Dieses vom kasachischen Ministerium für Notfälle zur Verfügung gestellte Foto zeigt Polizisten und Rettungskräfte am Ort eines Flugzeugabsturzes
© Uncredited/Emergency Situations Ministry of the Republic of Kazakhstan/AP / DPA
Passagierjet in Kasachstan abgestürzt - Mindestens 14 Tote +++ Wirtschaft rechnet vorerst nicht mit Trendwende bei Konjunktur +++ Die Nachrichtenlage am Freitag.
anb / ivi

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser,

traurige Nachrichten gleich nach Weihnachten: Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Kasachstan sind nach Medienberichten 14 Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen seien bei dem Unglück am Freitagmorgen verletzt worden, hieß es in den Berichten örtlicher Medien. 

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag

Passagierjet in Kasachstan abgestürzt - Mindestens 14 Tote

Beim Absturz eines Passagierjets der kasachischen Fluggesellschaft Bek Air unmittelbar nach dem Start in Almaty sind am Freitag mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine vom Typ Fokker 100 war unmittelbar nach dem Start durchgesackt und hatte eine Mauer durchbrochen, ehe sie gegen ein Wohngebäude prallte. Rettungstrupps bemühten sich, die Insassen aus der schwer beschädigten Maschine zu bergen. Nach ersten offiziellen Angaben der Behörden waren bei dem Unglück mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, weitere 30 Menschen wurden verletzt. Der Gesundheitszustand von 17 Verletzten wurde als kritisch beschrieben.

An Bord des Flugzeugs, das in Richtung der Hauptstadt Nursultan gestartet war, befanden sich 95 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder.

Wirtschaft rechnet vorerst nicht mit Trendwende bei Konjunktur

Die deutsche Wirtschaft rechnet nach der Abkühlung der Konjunktur in Deutschland vorerst nicht mit einer grundlegenden Trendwende. "Die Lage besonders für die Industrie bleibt schwierig", sagte Industriepräsident Dieter Kempf der Deutschen Presse-Agentur. "Wir befinden uns im Abschwung, eine Bodenbildung ist noch nicht in Sicht." DIHK-Präsident Eric Schweitzer sagte, zwar habe sich die Stimmung zuletzt wieder leicht verbessert. "Aber die konkreten Rückmeldungen aus vielen Unternehmen ergeben weiterhin vor allem den Rückschluss: 2020 wird für die deutsche Wirtschaft ein herausforderndes Jahr."

Erdbeben nahe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr

In der Nähe des iranischen Atomkraftwerks Buschehr hat es am frühen Freitagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,1 gegeben. Das teilte die US-Behörde Geological Survey mit. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna erschütterte das Beben Ortschaften, die etwa 45 Kilometer östlich der Nuklearanlage liegen.

Angaben zu möglichen Schäden lägen noch nicht vor, meldete Isna unter Berufung auf einen Mitarbeiter der für Noteinsätze zuständigen Behörden.

Bundesregierung genehmigt Rüstungsexporte in Rekordhöhe

Nach drei Jahren Rückgang haben die von der Bundesregierung genehmigten Rüstungsexporte 2019 einen Rekordwert erreicht. Der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2015 wurde mit 7,95 Milliarden Euro bereits bis zum 15. Dezember knapp übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das schon vor Jahresende eine Steigerung um 65 Prozent. Die mit Abstand umfangreichsten Lieferungen wurden mit 1,77 Milliarden Euro für den EU- und Nato-Partner Ungarn genehmigt, vor Ägypten (802 Millionen Euro) und den USA (483 Millionen Euro).

Die Zahlen gehen aus Antworten des Wirtschaftsministeriums auf Anfragen der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Linke) und Omid Nouripour (Grüne) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Millionenfacher Tod: Afrikanische Schweinepest erobert die Kontinent

Etliche Millionen Schweine sind der Afrikanischen Schweinepest allein in den vergangenen Monaten zum Opfer gefallen. Am schlimmsten grassiert die Seuche derzeit in Asien und Osteuropa - und sie breitet sich weiter aus.

Der Sternenhimmel im Jahr 2020

 Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf Kaum etwas lässt sich so gut vorhersagen wie der Lauf der Sterne und Planeten im Jahresverlauf. Astro-Fans können sich 2020 auf zwei Mondfinsternisse und einen besonderen Blick auf den sonnennächsten Planeten freuen.

Das wird heute wichtig

China, Russland und Iran beginnen gemeinsames Marinemanöver 

China, Russland und der Iran beginnen ein gemeinsames Marinemanöver im Golf von Oman. Die viertägige Übung findet vor dem Hintergrund des Konflikts um das Atomabkommen mit dem Iran statt. Die Lage in der Golfregion ist äußerst angespannt, seitdem die USA aus dem internationalen Abkommen mit Teheran ausgestiegen sind. China und Russland zählen wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich zu den verbliebenen Vertragspartnern.

Wieder Streiks im Bahnverkehr in Frankreich erwartet

Der Arbeitskampf dauert seit drei Wochen. Die Proteste richten gegen die Rentenreform. Auch Verbindungen von und nach Deutschland sind betroffen.

AFP DPA

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