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Die Morgenlage Deb Haaland soll US-Innenministerin werden – ihre Wahl wäre historisch

Sehen Sie im Video: Deb Haaland – Biden nominiert Ureinwohnerin als US-Innenministerin.




Die Demokratin Deb Haaland soll als erstes Mitglied einer Indianer-Nation in der Geschichte der USA einen Ministerposten erhalten. Der designierte Präsident Joe Biden wolle die demokratische Abgeordnete aus dem Bundesstaat New Mexiko als Innenministerin nominieren, hieß es am Donnerstag. Die Behörde hat in den USA andere Aufgaben als europäische Innenministerien und ist etwa für die Indianer-Nationen und die Nationalparks zuständig - insgesamt damit für mehr als ein Fünftel der Fläche des Landes. Haaland hat angekündigt, die Erzeugung von erneuerbaren Energien fördern zu wollen, um den Klimawandel zu bekämpfen.
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RKI: Erstmals über 30.000 Corona-Neuinfektionen +++ Spahn unterzeichnet Corona-Impfverordnung +++ Verschleppte Schüler in Nigeria freigelassen +++ Die Nachrichtenlage am Freitagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

der gewählte US-Präsident Joe Biden hat ein Kabinett mit Ministern unterschiedlichster Hintergründe versprochen. Dieses Versprechen setzt er Schritt für Schritt um – jetzt mit einem weiteren Novum: Deb Haaland, 60, soll in seinem Regierungsteam Innenministerin werden, berichten Medien. Sie wäre die erste indigene Ministerin in der US-Geschichte.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

Mehr als 300 verschleppte Schüler in Nigeria freigelassen

Mehr als 300 im Nordwesten Nigerias entführte Schüler sind wieder freigelassen worden. 344 freigelassene Schüler befänden sich in der Obhut der Sicherheitsbehörden, teilte der Gouverneur des Bundesstaats Katsina, Aminu Bello Masari, mit. Unklar blieb allerdings, ob alle Schüler freigelassen wurden oder sich ein Teil von ihnen noch in der Gewalt der Entführer befand. Zu der Tat hatte sich die extremistische Islamistengruppe Boko Haram bekannt.

Berichte: Biden will erstmals Ureinwohnerin als Ministerin berufen

Der gewählte US-Präsident Joe Biden will Medienberichten zufolge erstmals in der Geschichte der USA eine amerikanische Ureinwohnerin als Ministerin ins Kabinett berufen. Die Kongressabgeordnete Deb Haaland, 60, aus dem Bundesstaat New Mexico soll in Bidens Regierungsteam Innenministerin werden, wie die "Washington Post", die "New York Times" und der Sender CNN übereinstimmend berichteten. Sollte Haaland – die sich zum Stamm der Pueblo of Laguna zählt – vom Senat bestätigt werden, hätten die USA erstmals eine indigene Amerikanerin als Ministerin. In den USA ist das Innenministerium vor allem für die Verwaltung des bundeseigenen Landes zuständig.

Erstmals über 30.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland binnen 24 Stunden gemeldet

Erstmals sind in Deutschland mehr als 30.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines einzigen Tages registriert worden. Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 33.777 Infektionen gemeldet, wie das RKI mitteilte. In der Zahl sind 3500 Nachmeldungen aus Baden-Württemberg enthalten, die am Vortag aus technischen Gründen nicht übermittelt worden waren. Abzüglich der Nachmeldungen wurden somit 30.277 neue Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Todesfälle erreichte mit 813 den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

US-Behörde: Cyberangriff auf US-Regierung ist "ernste Gefahr"

Die US-Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit, Cisa, stuft den jüngsten Cyberangriff auf US-Regierungseinrichtungen als "ernste Gefahr" ein. Cisa teilte in einer Warn-Mitteilung mit, das Entfernen des Angreifers aus betroffenen Systemen werde sich voraussichtlich "hochkomplex" gestalten. Der Hackerangriff dauere mindestens seit März an. Cisa stufte die Attacke als "ernste Gefahr" für die Bundesregierung, für Regierungen von Bundesstaaten und Kommunen, für die kritische Infrastruktur und für Organisationen des Privatsektor sein. Die "Washington Post" und die "New York Times" hatten berichtet, bei den Angreifern handele es sich um Hacker mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Die russische Regierung wies das zurück. 

Das wird heute wichtig:

UN-Generalsekretär besucht Berlin

UN-Generalsekretär António Guterres ist zu Besuch in Berlin. Nach einer Rede im Bundestag zur Gründung der Vereinten Nationen vor 75 Jahren, trifft Guterres Bundeskanzlerin Angela Merkel. Um 11 Uhr geben beide eine Pressekonferenz im Kanzleramt, bevor Guterres um 12.30 Uhr mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue zu Mittag isst.

Gesundheitsminister Spahn unterzeichnet Corona-Impfverordnung

Als Rechtsgrundlage für eine Priorisierung bei der Corona-Impfung will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Impfverordnung unterzeichnen. In einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr will der CDU-Politiker zudem darüber informieren, welche Personengruppen zuerst geimpft werden sollen. Die Verordnung soll die Grundlage für die voraussichtlich am 27. Dezember beginnenden Impfungen sein und basiert auf einer Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut.

Prozess um Mord vor mehr als 17 Jahren

In Chemnitz beginnt um 13 Uhr der Prozess gegen eine 67-Jährige wegen Mordes vor mehr als 17 Jahren. Der Angeklagten wird Mord aus Habgier vorgeworfen. Sie soll im Mai 2003 ihrem alkoholkranken Mann ein Schlafmittel verabreicht haben, das bei ihm zu einen Schwächeanfall führte. Danach habe sie ihm eine Flasche Cognac und eine halbe Flasche Desinfektionsmittel eingeflößt, wodurch er starb. Damals war von einem Unfall ausgegangen worden; erst durch eine Anzeige in diesem Jahr kam es zur Anklage.

13. Bundesliga-Spieltag beginnt mit Union - BVB

War nicht gerade erst noch der 12. Spieltag zu Ende? Genau, wegen Corona ist der Bundesliga-Spielplan noch dichter als eh schon. Nach nur einem Tag Pause macht die Bundesliga wieder weiter. Um 20.30 Uhr spielt der 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund. Während Aufsteiger Union die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison ist und mit 18 Punkten auf Rang 6 steht, geht es für den BVB darum, unter dem neuen Trainer Edin Terzic wieder zu einer stabilen Spitzenmannschaft zu werden. Da wird man gegen Union keine Punkte abgehen wollen – zumal die Berliner bei einem Sieg nur einen Punkt weniger hätten als die Dortmunder. Zu sehen gibt es das Ganze übrigens auch im ZDF, Anstoß ist um 20.30 Uhr.

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Ihre stern-Redaktion

tkr / fs DPA AFP

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