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Fußball-Bundesliga: HSV schießt Dortmund ab, Stuttgart rutscht ab

Der HSV hat ausgerechnet gegen Borussia Dortmund seine Pleitenserie gestopt und den BVB deutlich besiegt. Alle anderen im Tabellenkeller ließen Federn. Wolfsburg hofft wieder auf die Champions League.

Ausgerechnet gegen Altmeister Borussia Dortmund hat der Hamburger SV mit seinem neuen Trainer Mirko Slomka den freien Fall in der Fußball-Bundesliga gestoppt. Nach zuletzt sieben Punktspiel-Pleiten in Serie setzte sich der über Nacht erstarkte HSV am Samstag mit 3:0 (1:0) gegen den übermächtig scheinenden BVB durch, der im Kampf um Platz zwei einen bitteren Rückschlag erlitt.

Vor 57.000 nach langer Zeit mal wieder begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Arena erzielten der Tscheche Petr Jiracek (42. Minute), Torjäger Pierre-Michel Lasogga (58.) und Hakan Calhanoglu (90.+2) die Treffer für den nicht wiederzuerkennenden HSV. Die Hanseaten schöpften damit neue Hoffnung im Abstiegskampf.

Wolfsburg darf auf Champions League hoffen

Der VfL Wolfsburg hat im Rennen um die Europapokalplätze die Gunst der Stunde genutzt und die Krise beim direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen verschärft. Am Samstagabend gewannen die Niedersachsen das Werksclubduell mit 3:1 (1:1) nach Toren von Bas Dost (13. Minute), Luiz Gustavo (58.) und Ricardo Rodriguez (72.). Für die Rheinländer, die die vierte Pflichtspielpleite in Serie kassierten, war der zwischenzeitliche Ausgleich von Sidney Sam (45.) vor 27.721 Zuschauern zu wenig.

Während alle anderen Verfolgerteams von Spitzenreiter Bayern München auf den Europapokalplätzen Punkte liegen ließen, gewann Wolfsburg das dritte Fußball-Bundesligaspiel hintereinander. Mit nun 39 Punkten hat der Meister von 2009 wieder Kontakt zu den Champions-League-Plätzen. Leverkusen bleibt mit 43 Zählern nach 22 Spielen zwar Zweiter, verpassten es aber, sich weiter abzusetzen.

FCN-Torwart Schäfer hält zwei Elfer

Durch einen Blitzstart nach der Pause und mit einem überragenden Raphael Schäfer im Tor hat sich der 1. FC Nürnberg erst mal seiner größten Abstiegssorgen entledigt. Zwei Treffer binnen zwei Minuten sicherten den Franken am Samstag beim 2:1 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig den vierten Sieg nach der Winterpause in der Fußball-Bundesliga. Hiroshi Kiyotake (46. Minute) und Tomas Pekhart (47.) drehten einen zwischenzeitlichen Rückstand noch um. Große Nervenstärke und Klasse im Kellerkrimi bewies Keeper Schäfer, der gleich zwei Foulelfmeter der Eintracht (40./63.) hielt.

Braunschweigs Domi Kumbela (34. Minute) hatte zunächst vorgelegt in einem turbulenten Duell zweier potenzieller Zweitliga-Kandidaten, die sich auf Augenhöhe begegneten. Anders als zuletzt ließ der FCN allerdings seine Durchschlagskraft anfangs völlig vermissen - und war obendrein geschwächt nach der Roten Karte gegen Innenverteidiger Per Nilsson (32.), der wegen einer Notbremse früh vom Platz musste. Doch mit fulminanter Willensstärke und dank Schäfer gelang die Wende. Der FCN verpasste es sogar, Mitte der zweiten Halbzeit nachzulegen, da auch Kiyotake (68.) vom Elfmeterpunkt scheiterte.

Stuttgart rutscht in der Tabelle ab

Der VfB Stuttgart befindet sich im freien Fall. Joker Sandro Wagner besiegelte drei Minuten vor Abpfiff mit seinem Treffer zum 2:1 (1:1) die siebte Niederlage der Schwaben nacheinander und sorgte bei Hertha BSC für Hochstimmung auf den letzten Drücker. Lange sah es zumindest nach einem Punktgewinn für den Krisenclub vom Neckar aus - doch die Berliner waren einfach spielerisch überlegen. Eine Woche vor dem nächsten Endspiel bei Eintracht Frankfurt wird die Luft für Stuttgarts Trainer Thomas Schneider immer dünner.

Vor 45.700 Zuschauern brachte Lewan Kobiaschwili (5. Minute) die clever auftretende Hertha in Führung, ehe Arthur Boka (45.) kurz vor dem Pausenpfiff mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern der Ausgleich gelang. Die clevere Hertha machte dank des zehnten Dreiers einen weiteren Schritt in Richtung Europa-League-Ränge. Vor allem dank Wagner, der in der 80. Minute eingewechselt wurde, dann traf und zwei Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit noch mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Gladbach weiter sieglos, Augsburg gewinnt

Borussia Mönchengladbach hat seine Sieglos-Serie in der Fußball-Bundesliga mit dem 2:2 (2:0) gegen 1899 Hoffenheim auf sieben Spiele verlängert. Vor 49.088 Zuschauern im Borussia-Park führte der fünfmalige deutsche Meister nach Treffern von Patrick Herrmann in der 4. und Tony Jantschke in der 18. Minute schon mit 2:0. Doch Roberto Firmino (56.) und Sejad Salihovic (82./Foulelfmeter) glichen für die in den zweiten 45 Minuten überlegenen Kraichgauer noch aus.

Der FC Augsburg hat die Abstiegssorgen des SC Freiburg vergrößert. Die bayerischen Schwaben gewannen bei dem badischen Fußball-Bundesligisten in einem am Schluss hektischen Spiel 4:2 (1:1). Tobias Werner (7. Minute), Paul Verhaegh (78.), Halil Altintop (84.) und André Hahn (90.+4) trafen für die Gäste, die damit ihren Chancen auf die Europa League wahrten. Jonathan Schmid mit einem Traum-Treffer aus etwa 30 Metern (17.) und Admir Mehmedi (72.) erzielten für den Sport-Club vor 22.000 Zuschauern im Mage Solar Stadion die Tore.

tkr/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(