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DFB-Pokal: Bochum wirft Stuttgart raus - Dortmund souverän weiter

Erste Überraschung im Pokal: Zweitligist Bochum gewann gegen schwache Stuttgarter. Dortmund hatte gegen die Stuttgarter Kickers keine Probleme und Hannover musste zittern.

Vergebliche Mühe: VfB-Angreifer Vedad Ibisevic (l.) scheitert mit Stuttgart an Stefano Celozzi und Bochum

Vergebliche Mühe: VfB-Angreifer Vedad Ibisevic (l.) scheitert mit Stuttgart an Stefano Celozzi und Bochum

Supercupsieger Borussia Dortmund hat sich auch zum Auftakt des DFB-Pokals keine Blöße gegeben und mit Rückkehrer Marco Reus die zweite Runde erreicht. Der Finalist der vergangenen Saison schlug die Stuttgarter Kickers auswärts mit 4:1 (1:0). Für die erste Cup-Überraschung am Samstag sorgte stattdessen der VfL Bochum: Der Zweitligist von Trainer Peter Neururer schlug den Bundesligisten VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse mit 2:0 (1:0). Hertha BSC, der 1. FC Köln, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach zogen dagegen ebenso wie der BVB in die zweite Runde ein.

Schlechter konnte es für den VfB Stuttgart nicht beginnen. Nach nur neun Minuten musste die Mannschaft von Neu-Coach Armin Veh einem Rückstand hinterherlaufen. Simon Terodde nutzt einen kapitalen Fehlpass von Oriol Romeu aus. An der Seitenlinie jubelte VfL-Trainer Neururer mit Regenschirm in der Hand. Kurz nach der Pause erhöhte erneut Terodde gegen die enttäuschenden Schwaben zum 2:0-Endstand.

Reus gibt sein Comeback

Die zweite Mannschaft aus Stuttgart machte es Ex-Pokalsieger Dortmund zumindest phasenweise schwieriger. Henrich Mchitarjan brachte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in der 30. Minute zunächst in Führung. Pierre-Emerick Aubameyang legte drei Tage nach dem Gewinn des Supercups gegen Rekordmeister FC Bayern in der 55. Minute nach. Randy Edwini Bonsu machte es - aus Abseitsposition - eine halbe Stunde vor dem Abpfiff vorübergehend aber noch mal spannend. Reus war zum Zeitpunkt des Gegentors nicht mehr auf dem Feld: Klopp wechselte ihn bei seinem Comeback nach zehnwöchiger Pause in der 57. Minute aus. Für die Entscheidung sorgte aber Aubameyang mit seinem zweiten Tor (78.). Der Schlusspunkt blieb Neuzugang Ramos (89.) vorbehalten.

Borussia Mönchengladbach machte es besser als vor einem Jahr und erreichte mit einem 3:1 (2:1) beim FC 08 Homburg die zweite Runde. Neuzugang Andre Hahn (8.) und Branimir Hrgota (45+2/51.) sorgten für den Sieg. Zwischenzeitlich hatte Tim Stegerer für die Gastgeber zum 1:1 ausgeglichen.

Nur kurz musste Bundesligist Hannover 96 zittern, letztlich gewannen die Niedersachsen bei Astoria Walldorf klar mit 3:1 (1:0). Neuzugang Joselu traf nach einer halben Stunde, nur neun Minuten später sah Marcelo jedoch die Rote Karte. Nico Hillenbrand sorgte nach der Pause für den zwischenzeitigen Ausgleich (59.), Lars Stindl (76.) und erneut Joselu (79.) machten den verdienten Sieg aber perfekt.

Hertha BSC machte den ersten Schritt auf dem langen Weg zum Heim-Finale. Gegen den Viertligisten Viktoria Köln, trainiert vom ehemaligen Hertha-Profi Claus-Dieter Wollitz, führten die Berliner bereits durch die Tore von Ronny (33.), Roy Beerens (41.) und Genki Hareguchi (51.) in seinem ersten Pflichtspiel für die Hertha mit 3:0. Mike Wunderlich (57.) und Fatih Candan (67.) brachten die Gastgeber aber nochmal ran. Julian Schieber (76.) sorgte für den 4:2- Endstand.

Der 1. FC Köln tankte mit einem 4:0 (0:0)-Sieg gegen FT Braunschweig weiteres Selbstvertrauen für den Bundesligastart. Anthony Ujah brachte den Aufsteiger mit einem Doppelpack in Führung (46./52.). Matthias Lehmann (63.) und Simon Zoller (84.) erhöhten auf 4:0.

Zweitligist FC St. Pauli hat seine Pflichtaufgabe bei Optik Rathenow ebenfalls souverän gemeistert. Die Kiez-Kicker setzten sich mit 3:1 (2:0) durch. Christopher Nöthe traf nach nur neun Minuten, Ante Budimir erhöhte nach 31 Minuten. Gegen die Amateure aus Rathenow war nach dem Seitenwechsel abermals Nöthe (51.) erfolgreich, ehe Shelby Printemps (83.) den Ehrentreffer erzielte.

Braunschweig mit viel Mühe

Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig kam nur mit Mühe eine Runde weiter. Beim fünftklassigen Bremer SV setzten sich die Niedersachsen denkbar knapp mit 1:0 (0:0) durch. Den einzigen Treffer der Partie gelang Havard Nielsen in der 46. Minute.

Gegen den Verbandligisten FC Waldkirch setzte sich Ex-Bundesligist SpVgg Greuther Fürth ungefährdet mit 3:0 (0:0) durch. Die Tore fielen allerdings erst nach der Pause: Zunächst traf Stephan Schröck unmittelbar nach seiner Einwechslung (46.). Danach schraubten Ognjen Mudrinski (52.) und Benedikt Röcker (82.) das Ergebnis weiter hoch.

tis/DFB

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