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Fußball-WM in Brasilien: Kamerun feiert Volker Finke

Volker Finke hat's geschafft. Trotz Dauerquerelen löst er mit der Nationalelf von Kamerun das WM-Ticket. Ebenso wie Nigeria und die Elfenbeinküste. Die "Super Eagles" könnten noch Ärger bekommen.

Nur sechs Monate nach seinem Antritt hat der frühere Bundesligatrainer Volker Finke Kamerun verzückt und die "Unzähmbaren Löwen" zur Fußball-WM 2014 in Brasilien geführt. Die Mannschaft um den launischen Stürmerstar Samuel Eto'o besiegte Tunesien am Sonntag im Playoff-Rückspiel mit 4:1 (2:0) und nimmt zum siebten Mal an der Endrunde teil. Finke eifert damit dem ehemaligen Karlsruher Coach Winfried Schäfer nach, der Kamerun 2002 bei der WM in Japan und Südkorea betreut hatte.

Zuvor hatten als erste afrikanische Teams die Elfenbeinküste und Nigeria die Tickets für das Großereignis am Zuckerhut gelöst. In den Duellen zwischen Ägypten und Ghana sowie Algerien und Burkina Faso am Dienstag werden die letzten WM-Karten für den Kontinent vergeben.

Mit einer quietschgelben Mütze auf dem Kopf dirigierte Finke seine Kameruner zum verdienten Erfolg. Nach dem 0:0 im Hinspiel stellten Pierre Webo (4. Minute) und Benjamin Moukandjo (30.) in der Hauptstadt Yaoundé schon früh die Weichen auf Sieg, ehe der ehemalige Ingolstädter Ahmed Akaïchi (51.) noch einmal für Spannung sorgte. Jean Makoun mit einem Doppelpack (66./86.) erlöste schließlich Roger Millas Erben und ließ den WM-Traum von Karim Haggui und Sami Allagui platzen.

Problemfall Eto'o

Es ist ein riesiger Erfolg für Kamerun - aber vor allem für Finke, dessen Team vom Weltverband Fifa erst im Sommer wegen staatlicher Einmischung vorübergehend suspendiert worden war. Zudem musste sich der 65-Jährige mit dem launischen Eto'o herumschlagen, der seine Karriere im Nationaltrikot erst für beendet erklärt und dann doch eine Kehrtwende vollzogen hatte.

Im strömenden Regen von Calabar waren schon tags zuvor bei den "Super Eagles" alle Dämme gebrochen, mit entblößtem Oberkörper hatte sich Didier Drogba dem emotionalen Ausnahmezustand hingegeben: Die Ivorer um ihren Superstar von Galatasaray Istanbul und die Nigerianer genossen die Qualifikation für die WM in Brasilien in vollen Zügen.

Afrika-Champion Nigeria machte mit einem lockeren 2:0 in Calabar über Äthiopien die Endrunden-Teilnahme perfekt. Nach dem 2:1 im Hinspiel sorgten am Samstag Victor Moses vom FC Liverpool (21. Minute/Handelfmeter) und Victor Obinna (82.) von Lokomotive Moskau für den Freudentaumel.

Nigerianische Fans machen Ärger

"Die Spieler waren ein bisschen ängstlich, weil sie alles richtig machen wollten", beschrieb Stephen Keshi die Anlaufschwierigkeiten seiner "Super Eagles". Nach der Führung habe seine Elf dann einen Gang rausnehmen können. Richtig auf Touren kam hingegen nach Abpfiff Äthiopiens Coach Sewnet Bishaw. "Nigeria hätte sich nicht qualifizieren dürfen", schäumte er und warf dem Schiedsrichter vor, seinem Team zwei Elfmeter nicht gewährt zu haben.

Für nachträglichen Ärger könnten auch die nigerianischen Fans sorgen. Nach Schlusspfiff stürmten sie den vom Regen durchtränkten Rasen im Stadion der Hafenstadt Calabar, um die fünfte WM-Teilnahme ihres Landes (1994, 1998, 2002, 2010 und 2014) zu bejubeln. Die Sicherheitskräfte waren offensichtlich überfordert. Der Weltverband FIFA dürfte sich nun mit den Vorgängen befassen.

Aufruhr herrschte auch in der Partie der Ivorer gegen den Senegal. Vor allem die Schlussphase hatte es in sich. Lilles Salomon Kalou sicherte den "Elefanten" mit seinem Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit das Remis, nachdem Fenerbahçe-Stürmer Moussa Sow (77.) Senegal per Elfmeter in Führung gebracht hatte. Auf dem Weg zur dritten WM-Teilnahme hatten der in die Jahre gekommene Drogba und seine Teamkollegen das Hinspiel mit 3:1 für sich entschieden. Damit platzte für den ehemaligen Freiburger Papiss Demba Cissé und das Hannoveraner Duo Salif Sané und Mame Diouf der Traum von der Endrunde in Brasilien.

Martin Moravec/DPA / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?