LGBTQ bei Nike, Hummel und Puma Blass statt bunt: Warum die Sponsoren in der Regenbogen-Debatte so still sind

Blass statt bunt
Blass statt bunt
© Federico Gambarini/ / Picture Alliance
Die Regenbogen-Debatte bewegt Deutschland. Viele Sportler, Politiker und Fans fordern mehr Diversität im Sport. Nur die großen Sportmarken und Sponsoren halten sich zurück. Warum eigentlich?
Cathrin Wissman

Es war das Thema der letzten Tage: der verbotene Regenbogen-Look fürs Münchner Stadion. Darüber stritten DFB und Uefa, diskutierten Fußballer und Politiker, fachsimpelten Hardcore-Fans und Kinder auf dem Pausenhof. Zum Deutschland-Spiel gegen Ungarn sollte das in LGBTIQ*-Farben gehüllte Stadion ein Zeichen setzen für einen weltoffenen, diversen Sport. Eigenschaften, mit denen sich auch Marken immer wieder schmücken und ihr Image aufpolieren. Zeig Haltung und sprich darüber – ein Spruch wie aus der Social-Media-Bibel. Doch statt mit bunten Bögen und Botschaften für Aufsehen zu sorgen, waren die Twitter- und Instagram-Auftritte vieler Sponsoren und Trikothersteller vor allem eines: blass.


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