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Artikel zu: NGO

Auf hoher See

Auf hoher See

Auf der "Ocean Viking", einem von der NGO SOS Méditerranée betriebenen Seenotrettungsschiff, sitzen zwei Migranten aus Bangladesch in Decken eingehüllt an Deck.
Irans Justizchef Edschei

NGO: Irans Staatsfernsehen strahlt erzwungene Geständnisse von Demonstranten aus

Der iranische Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei hat im Staatsfernsehen höchstpersönlich bei der jüngsten Protestwelle festgenommene Demonstranten verhört - und nach Befürchtungen von Menschenrechtsaktivisten möglicherweise falsche Geständnisse erzwungen, um Angst zu schüren. Am Donnerstag war Edschei im Fernsehen zu sehen, wie er unter Porträts des iranischen geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei sitzt. Ihm gegenüber sitzt eine Frau mit unkenntlich gemachten Gesicht, der vorgeworfen wird, Betonblöcke von einem Dach auf Sicherheitskräfte geworfen zu haben. 
Demonstrierende in Paris

"Hilfe ist unterwegs" - Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf

US-Präsident Donald Trump hat die Menschen im Iran indirekt zum Sturz des Mullah-Systems aufgerufen: "Protestiert weiter - übernehmt eure Institutionen", appellierte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social an die "iranischen Patrioten", die seit gut zwei Wochen gegen die Führung in Teheran auf die Straße gehen. "Hilfe ist unterwegs", fügte er hinzu. Wegen des brutalen Vorgehens der iranischen Führung gegen die Proteste bestellten Deutschland und mehrere weitere Staaten die iranischen Botschafter ein. Die Zahl der Demonstranten, deren Tod bestätigt wurde, stieg nach Angaben von Aktivisten auf mehr als 700.    
Bild von Protest in Maschhad am Samstag in Online-Netzwerken

NGO: Internetsperre im Iran dauert seit viereinhalb Tagen an

Im Iran dauert die im Zuge der Proteste gegen die staatliche Führung verhängte landesweite Internetsperre auch am fünften Tag in Folge weiter an. "Es ist nun 108 Stunden her, seit der Iran eine landesweite Abschaltung des Internets verhängt hat, wodurch die Iraner vom Rest der Welt und voneinander isoliert sind", erklärte die Organisation Netblocks am Dienstag im Onlinedienst X. Internationale Telefonate waren derweil nach tagelanger Unterbrechung wieder möglich, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP aus dem Iran berichtete.