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Mit seiner Billig-Fitnesskette McFit machte Rainer Schaller Millionen. Dann wurde er Chef der Loveparade. Nun ist sein Gesicht auf ewig mit der Tragödie von Duisburg verbunden. Ein Porträt.
Am Samstag wurde aus einer der größten Partys der Welt eine Tragödie mit 20 Toten. Wie konnte es dazu kommen, und ist die Loveparade nun wirklich am Ende? Szene- und Loveparade-Veteran Rainer Schmidt im Interview.
Razzia beim Loveparade-Veranstalter: Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat die Büros des McFit-Betreibers Rainer Schaller durchsuchen lassen. Die Ermittler wollten vor allem Daten zur Organisation des Massenspektakels sichern, bei dem vor vier Wochen 21 Menschen starben.
Nordrhein-Westfalen will heute den vorläufigen Bericht zur Loveparade-Tragödie vorlegen. Für Fitnessunternehmer Rainer Schaller könnte es dann eng werden. Offenbar macht die Regierung den Veranstalter für die Katastrophe verantwortlich.
Fünf Wochen nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg ist die Schuldfrage weiter ungeklärt. Veranstalter Rainer Schaller hat Bilder der Überwachungskameras online gestellt. Staatsanwaltschaft und Polizeigewerkschaft werfen ihm vor, die Ermittlungen zu manipulieren.
Im Rahmen der Ermittlungen zum Unglück bei der Duisburger Loveparade mit 21 Toten sind einem "Spiegel"-Bericht zufolge Geschäftsräume des Veranstalters Rainer Schaller sowie von zwei privaten Sicherheitsfirmen durchsucht worden.
Für das Todesdrama bei der Loveparade in Duisburg ist nach Ansicht des Landes NRW vor allem der Veranstalter Rainer Schaller verantwortlich. Dieser habe das eigene Sicherheitskonzept nicht eingehalten. Schaller verwies darauf, dass die Ermittlungen auch die Rolle der Polizei bei der Tragödie erhellen würden.
Nach dem Loveparade-Drama wächst der Druck auf Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Der will jedoch von Vorab-Warnungen nichts gewusst haben. Und Organisator Rainer Schaller gibt der Polizei die Schuld.
Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, hat das "Aus" der Loveparade für die Zukunft verkündet. "Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären", sagte er. "Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollstänig aufzuklären."
Strömender Regen, bewegende Worte und 7000 Menschen in Trauer: Die Gedenkfeier zur Loveparade-Katastrophe vor einem Jahr erinnerte an die 21 Opfer, deren Leben durch profane Planungsfehler jäh beendet wurde.
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