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20. April 2010, 15:41 Uhr

"Dieses Mandat ist über jeden Zweifel erhaben"

Kein leichter Gang für die Kanzlerin: In einer Regierungserklärung hat Angela Merkel den Bundeswehreinsatz in Afghanistan gegen jede Kritik verteidigt. Sie forderte von den Parlamentarieren Mut, zu einmal gefassten Beschlüssen zu stehen - und nahm erneut das Wort "Krieg" in den Mund.

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Tod, Trauer und die Frage nach dem Abzug: Kanzlerin Angela Merkel rechtfertigt sich im Bundestag© Joerg Sarbach/DDP

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jede Kritik am Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan zurückgewiesen. "Deutschlands Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt", sagte die CDU-Chefin am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. "Dieses Mandat ist über jeden vernünftigen völkerrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Zweifel erhaben."

Nach dem Tod von sieben Bundeswehrsoldaten in nur zwei Wochen hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel ein neues Mandat für den Einsatz gefordert, da sich die Voraussetzungen dafür geändert hätten. "Wir können von unseren Soldaten nicht Tapferkeit erwarten, wenn uns selbst der Mut fehlt, zu dem zu stehen, was wir hier beschlossen haben", sagte Merkel. Auch die SPD hatte für das derzeitige Afghanistan-Mandat gestimmt."

Einsatz von Soldaten "ultima ratio"

Merkel äußerte erneut Verständnis dafür, dass Soldaten den Afghanistan-Einsatz als Krieg bezeichnen. "Das verstehe ich gut", sagte sie. Gleichzeitig warnte sie davor, die Situation in Afghanistan zu beschönigen. "Niemand von uns verharmlost", sagte die CDU-Vorsitzende.

Der Einsatz der Bundeswehrsoldaten ist nach Ansicht von Merkel nur ultima ratio. "Er kann stets nur das letzte Mittel sein, streng gebunden an Völker- und Verfassungsrecht." Deutschland übe sich aus gutem Grund in militärischer Zurückhaltung. "Das ist Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland." Sie verteidigte die Einsätze als notwendig im Kampf gegen Terrorismus. "Es wäre (...) ein Trugschluss zu glauben, Deutschland wäre nicht im Visier des internationalen Terrorismus." Die Gefahren gingen von Taliban aus oder von Piraten vor der Küste Somalias. Zum Einsatz der Bundeswehr im internationalen Rahmen sei Deutschland bereit, wenn er zum Schutz der Bevölkerung oder der Verbündeten diene.

Abzugsforderungen sind "unverantwortlich"

Merkel bezeichnete Forderungen nach einem sofortigen Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan als "unverantwortlich". Die Folgen eines solchen Vorgehens wären "weit verheerender, als die Folgen der Anschläge vom 11. September 2001", sagte sie. Afghanistan würde "in Chaos und Anarchie versinken".

Aber auch die Folgen für die internationale Gemeinschaft und die Sicherheit in Deutschland wären "unabsehbar". So würde die Gefahr erheblich steigen, dass Nuklearmaterial in die Hände extremistischer Gruppen gelange. "Das muss verhindert werden." Ein Abzug wäre eine "Ermutigung für alle Extremisten, die weit über Afghanistan und seine Nachbarn hinausgehe".

"Unsere Ziele waren zum Teil falsch"

Merkel räumte Fehler im Zusammenhang mit dem Afghanistan- Einsatz in den vergangenen Jahren ein. "Es gab manche Fortschritte, es gab zu viele Rückschritte, und unsere Ziele waren zum Teil unrealistisch hoch oder sie waren zum Teil falsch." Die Kanzlerin wies auf die neue Afghanistan-Strategie der Übergabe in Verantwortung hin. "Unser Einsatz ist nicht auf Dauer angelegt, aber auf Verlässlichkeit." Das Land zu einer Demokratie nach westlichem Vorbild machen zu wollen, wäre zum Scheitern verurteilt.

Zuvor hatte die Budeskanzlerin den Angehörigen, Kameraden und Freunden der sieben zuletzt in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten in persönlichen Worten ihr Mitgefühl ausgesprochen. Die Männer seien gestorben, weil sie Afghanistan zu einem Land ohne Terror und Angst machen wollten, sagte Merkel. Den Soldaten, die bei den Gefechten vor einer Woche verletzt wurden, wünschte sie eine "baldige und vollständige Genesung".

Gabriel kritisiert "Kriegsrhetorik"

In seiner Erwiderung auf die Kanzlerin hat SPD-Chef Sigmar Gabriel die Bundesregierung erneut vor "Kriegsrhetorik" im Zusammenhang mit dem Afghanistan- Einsatz gewarnt. "In Wahrheit löst der Kriegsbegriff keines unserer Probleme", sagte er im Bundestag. "In einer so elementaren Frage müssen wir Politiker mehr sein als ein Echolot öffentlicher Gefühle."

Gabriel warf der Bundesregierung vor, keine klare Haltung zum Kriegsbegriff zu haben. Während Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) von einem Krieg spreche, vertrete Außenminister Guido Westerwelle (FDP) die Auffassung, dass es sich nicht um einen Krieg handele. "Ich stimme dem Bundesaußenminister ausdrücklich zu", sagte der SPD-Vorsitzende. Er forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, für eine einheitliche Sprachregelung in der Regierung zu sorgen.

Gabriel bekannte sich zu dem bestehenden Bundestagsmandat für den Einsatz. "Wir wollen das Mandat nicht ändern - weder semantisch, noch faktisch", sagte er. Aber wenn die Bundesregierung meine, dass die Bundeswehr in Afghanistan Krieg führen solle, müsse sie klarstellen, was sie genau damit meine. "Wenn ein Verteidigungsminister von Krieg redet und ein Außenminister nicht, dann muss die Frage erlaubt sein, ob die Bundesregierung ein gemeinsames Verständnis vom Einsatz hat."

Gysi: "Einsatz führt in Fiasko"

Nach Ansicht von Linksfraktionschef Gregor Gysi führt der Bundeswehreinsatz in Afghanistan in ein Fiasko. "Man kann mittels Krieg Terrorismus nicht bekämpfen, man erzeugt nur neuen", sagte Gysi in der Debatte zu Merkels Regierungserklärung. "Wir sind im Unterschied zu Ihnen nicht bereit, uns abzufinden mit verletzten und toten afghanischen Zivilisten, mit verletzten und toten deutschen Soldaten." Es gebe dort auch keinen Fortschritt im Wiederaufbau. Gysi bekräftigte die Forderung nach sofortigem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. "Wir konnten doch auch Nein sagen beim Irak-Krieg."

DPA/APN/AFP
 
 
KOMMENTARE (10 von 99)
 
paladin09 (23.04.2010, 13:27 Uhr)
Über jeden Zweifel erhaben
ist die Meinung der Bundeskanzelerin Merkel. Nur ist das nicht die Meinung des Deutschen Volkes Frau Merkel. Beim Deutschen Volk bestehen erhebliche berechtigte Zweifel und Mill. gebildete Deutsche Bürger mit politschem gesunden Menschenverstand irren nicht! Das dürfte eher über jeden Zweifel erhaben sein.
Sozimod (23.04.2010, 12:48 Uhr)
Kanada und Niederlande können es!
Sich erlauben sofort aus Afghanistan zurück zuziehen. Warum wir nicht? Die Weltmächte haben mit an unser Grundgesetz gebastelt. Wir müssten ehrlicherweise das Grundgesetz dahingehend verändern, dass wir wieder Krieg führen dürfen.
Warum haben wir noch keinen Friedensvertrag mit den USA? Lieber Kraut, Sie sind doch nicht der Meinung, das wir Unrecht begehen sollen, um den USA und Israel zu dienen?!
Leben wir noch in einem selbstbestimmten Land? Sollen wir alles tolerieren? Ich denke nicht.
Sozimod (23.04.2010, 12:41 Uhr)
Sie verstehen den Kern...
unserer Postings nicht, lieber Schwarzenegger. Meine Formulierung war:
"Ist es denn nicht viel besser die USA zu eleminieren?"
Dies ist eine Frage, keine Aufforderung. Es geht viel mehr um die Einstellung der Regierungen. Alles was uns nicht passt zerstören wir. Alles was wir selbst geschaffen ahben töten wir. Egal ob Kinder, Mütter, Kranke, Schulen, Umwelt zerstört wird. Sie haben ein sehr seltsame Einstellung zum leben. Ich und Johann58 und viele andere sind sicher nicht braun!
Sie haben sich verrannt, weil sie als Terminator meinen die Welt nach ihren Ansichten verändern zu dürfen. Das hat mit Freiheit wenig zu tun. Ich habe in Amerika Freunde und die sicher nicht vernichten, ausrotten. Das ist ihr Vokabular. Falls sie Probleme mit unseren Sätzen haben, empfehle ich Ihnen Wikipedia oder Duden. Ich nehme mir auch die Freiheit, Fremdwörter und Ereignisse zu googeln. Dieser Einsatz in Afghanistan(Kriegseinsatz) hat kein gültiges Mandat. Nicht nur in Deutschland.
Für die Regierungserklärung der Kanzlerin habe ich kein Verständnis. Jetzt ist sie auch juristisch angeifbar. Gisy`s Statement(Video auf linksfraktion.de und Youtube) teile ich zu einhundert Prozent.
Mein Vater war aktiv im 2ten Weltkrieg. Durch falsche(vorgetäuschte) Ideale verführt. Wenn sie mit älteren Menschen sprechen, die real am 2ten Weltkrieg teilgenommen haben, werden sie registrieren, dass diese Menschen keine Monster waren. Ich habe die Informationen wie die Franzosen mit ihren Gefangenen umgegangen sind. Mit Respekt. Russland war härter. Wir haben die Chance durch das vereinte Deutschland, Europa und Beendigung des kalten Krieges zusammen zurücken. Wir sollten die Chance nicht achtlos wegwerfen.
Schwarzenegger (23.04.2010, 09:32 Uhr)
@Sozimod
Sie verlangen verbal die Vernichtung der USA und haben dann die Arroganz zu sagen, ICH solle meine Einstellung zum Leben überdenken? Ihre Terminologie ist durch und durch braun, dem ist wirklich nichts hinzuzufügen. Ihr allerwertester Nachfolgeposter lässt dies ebenso unkommerntiert, wie er den Kampf gegen Hitlerdeutschland in Frage stellt. Das ist der Kern der letzetn beiden Postings, soll sich jeder seinen Reim darauf machen.

@Johann58:
Ihr Geschichtsneubewertung ist wirklich originell. So ist der amerikanische Unabhängigkeitskrieg offenbar deshalb falsch, weil sich hinterher Politiker nicht an die Absprachen mit Indianern gehalten haben. Ewtas konstruiert in meinen Augen, aber bitte, sie haben wohl mehr Verständnis für die damalige britische Kolonialmacht, die sich über jede Regel hinwegsetzte, wenn es ihr zum Vorteil gereichte ... Die amerikanische Unabhängigkeisterklärung und die französische Revolution sind wesentliche Schritte in der Menschheitsgeschichte hin zu Staaten, die die Würde und den Freiheitsanspruch des Individuums respektieren. Sämtliche der von mir genannten Nachfolgekriege drehen sich um eben diese Frage (auch wenn Sie in der Frage des amerikanischen Bürgerkrieges offenbar gerne historische Tatsachen in Frage stellen und sich auf die Seite der Südstaaten stellen). Ihre allerdreistteste Verdrehung ist der zweite Weltkreig. Sie finden es also falsch, daß Nazideutschland bekämpft wurde? Dann stellen Sie sich auf eine Stufe mit Ihrem Vorposter, der die Vernichtungder USA fordert. Unterm Strich betreiben Sie historischen Zynismus. Ich schließe daraus, daß Ihnen Mensvhenrechte und Würde nicht allzuviel bedeuten. Mit Menschen Ires Schlages lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes "kein Staat machen". Zumindest kein freiheitlicher, denn dieser muß - und das war der Grund für meine Beispiele - erkämpft werden.
Sozimod (23.04.2010, 07:31 Uhr)
Nichts mehr hinzuzufügen...
Der Kommentar von Johann58 erfasst einhunderprozentig meine Auffassung. Dieser Krieg in Afghanistan, Irak sind Glaubenskriege. Mit der Waffe jemanden zum umdenken zu bewegen, wird schwerlich dazu führen, den Glauben zu ändern. Religionsfreiheit? Erfahrene Jornalisten, ex Brigade Generäle, Oberste, gebildete, ex Soldaten kritisieren diesen nicht zu gewinnenden Krieg. Erst die Taliban erschaffen, um sich kapitalistische Vorteile zu sichern. Dann werden die Mächtiger, müssen zerstört werden. Über den 11.9 2001 könnte man auch zu einem anderen Schluss kommen...
Unserer Regierung kann man nicht mehr Vertrauen. Ein Mandat zum Krieg wurde nie abgegeben. Ihre Einstellung zum Leben sollten Sie überdenken Schwarzenegger, bevor Sie posten! Es könnt mal sein, dass Sie durch ein Ghetto gehen, wo jemand ihre Auffassung vertritt. Mit der Waffe habe ich Macht und verschaffe mir Respekt. Ein Irrglaube. In Afghanistan denkt die Bevölkerung um. Karsai lässt sich Optionen. In den 8-9 Jahren Krieg sind mehr Zivilisten getötet worden als durch die Taliban wird protegiert. Man kann auch aus der Vergangenheit lernen. Unsere Wirtschaftseliten, Politiker in der Mehrheit nicht. Schade! Für die toten Zivilisten, Soldaten und Umwelt.
Johann58 (23.04.2010, 03:36 Uhr)
Schwarzenegger (23.04.2010, 01:37 Uhr)
Richtige Kriege:
-der amerikanische Unabhängigkeitskrieg
das ist eine sehr subjektive Betrachtung unter anderem hat der Unabhaengigkeitskrieg eine Reihe von Vereinbarungen zwichen der Kolonialmacht und den Ureinwohnern ausser Kraft gesetzt wie beispielsweise das Verbot der Besiedlung einer Linie westlich der Appalachen durch weisse Siedler eine der schlimmsten Ergebnisse; der 'Trail of Tears' der Cheerokee!
-der Krieg des revolutionären Frankreichs gegen aristrokratische preußisch-österreichischen Truppen
- der amerikanische Bürgerkrieg
wiso wollen Sie wissen dass dieser Krieg richtig war, Sie muessen sich mal mit der Amerikanischen Geschichte befassen und warum der Sueden gegen den versucht hat unabhaengig zu werden. Das hat mit der Sklaverei im Sueden nicht wirklich viel zu tun.
- der allierte Krieg gegen Hitlerdeutschland
Es gab einen 2. Weltkrieg, der wenn er nicht begonnen worden waeren auch nicht 50 Millionen Menschen umgekommen, was ist daran richtig. Der Krieg haette garnicht erst begonnen werden duerfen!
-der tschetschenische Krieg gegen Rußland
Habe Sie einmal nachgelsene wie viele Zivilisten dieser Krieg das Leben gekostet hat ohne dass sich etwas geaendert hat. Russland hat in Tschetschnien nach wie vor das Sagen.
- der Krieg gegen die Taliban.
Das ist das allertollste; Da fuehren ein paar Staaten einen Krieg gegen die, welche als Front gegen die Sowietunion etabliert wurden weil sie nicht willfaehrig genug sind. Aber der Krieg gegen den Terrorismus, der wird nicht gegen die Taliban gefuehrt sondern gegen Al KAida. Das sind nach wie vor 2 paar Schuhe.

Ich erinnere aber hier mal an ein Wort von Dwight D. Eisenhower und das sollte ihrem Gedanken fuer richtige Kriege noch mal zur Ueberpruefung reichen: Ein Krieg kennt nur Verlierer. Und Eisenhower hat das wirklich so gemeint allgemein und gegen jeden Krieg. Er war sicherlich jemand, dem man einen solchen Spruch abnehmen kann!
Schwarzenegger (23.04.2010, 01:37 Uhr)
@ Sozimod
Ihr Zitat"Ist es denn nicht viel besser die USA zu eleminieren?"

Hallo? Zur Info: Es gibt nicht "die USA". Es gibt Menschen, Schichten, Klassen, Verbände, Eigenbrötler, Religionsgemeinschaften etc. "Die USA" als Kampfbegriff verbunden mit einer Vernichtungsaussage ist eine ziemlich völkischeEinstellung Ihrerseits... Ich glaube auch nicht, daß Obama oder andere politisch Aktive irgendetwas mit den CIA-Operationen der frühen 80er zu tun haben. Die Entscheider sind längst tot oder pensioniert. Der Großteil der Bevölkerung hat das bestimmt nicht entschieden. Und die wollen Sie alle umbringen?

Ihr Zitat: "Krieg war schon immer falsch."
Falsch!

Richtige Kriege:
-der amerikanische Unabhängigkeitskrieg
-der Krieg des revolutionären Frankreichs gegen aristrokratische preußisch-österreichischen Truppen
- der amerikanische Bürgerkrieg
- der allierte Krieg gegen Hitlerdeutschland
-der tschetschenische Krieg gegen Rußland
- der Krieg gegen die Taliban.

Bitte erstmal nachdenken, bevor sie posten.

@brigitteramsau:
Parken Sie genauso rückwärts ein, wie Sie hier argumentieren? ich bedaure jetzt schon Ihren Ehemann...

Kraut (23.04.2010, 00:45 Uhr)
Als wenn wir eine Wahl hätten...
Hier hört es sich immer so an, als ob wir eine Wahl hätten zu sagen, wir gehen da raus. Die haben wir nicht, ohne uns international zu isolieren. Und dafür sind wir bzw. unser Wohlstand viel zu abhängig von guten Beziehung zum Rest Europas und den USA.
Es kann doch niemand ernsthaft glauben, dass wir Deutschen uns einen Alleingang erlauben können und die übrigen Staaten nehmen das einfach so hin.

Weiterhin wird in Deutschland niemand zwangsrekrutiert und, wer sich darauf einlässt, der muss sich eben heutzutage auch der Gefahr bewusst sein.
Solange nicht plötzlich alle Mensch friedlich zusammen leben (was beim Wesen des Menschen absolut utopisch ist), wird die Bundeswehr weiter nötig sein. Dass wir gerade mal 60 Jahre Frieden hatten, mag unser Glück sein, aber dass das nun auf immer und ewig so sein wird, glaubt das wirklich wer...

Historisch gesehen, haben wir gar nichts zu melden. Unsere heutigen Partner haben viel größere Opfer gebracht, damit wir heute so leben können, wie wir das tun. Wir können nach wie vor dankbar sein, dass uns nach zwei Weltkriegen überhaupt eine dritte Chance gegeben wurde.

Und wer das System insgesamt kritisiert, der hat hoffentlich ein besseres in der Schublade. Bislang hat kein System dem normalen Bürger die Freiheiten und Möglichkeiten gegeben, die uns dieses System heute bietet.
brigitteramsau (23.04.2010, 00:44 Uhr)
@Prologo
...niemand kann einen Bundeswehr-Soldaten zwingen nach Afghanistan zu ziehen, daran aendern auch Bundestagsabstimmungen nichts.

Siehe bayrischer Flugoffizier...
Prologo (22.04.2010, 23:39 Uhr)
Das ist doch eine elende Sche.i.sslügerei hier.

Die deutschen Soldaten werden wegen Unfähigkeit der deutschen Politiker geopfert. Stellt alle Särge der deutschen Soldaten vor das Kanzleramt der Merkel.

Dann merkelt die Merkel endlich, dass das Kinder von deutschen Familien sind.

Sie selbst hat ja keine Kinder. Wenn sie einen Sohn hätte, der in Afghanistan den Kunduz bewacht, dann wäre wohl schnell die Sache Hinukusch beendet.

MfG,
T.
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