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8. Juni 2010, 18:04 Uhr

So ungerecht ist das Sparpaket

Gerecht? Ausgewogen? Aus einem Guss? Von wegen: Das schwarz-gelbe Sparpaket belastet die Kleinen und schont die Großen, es spaltet. Die Regierung hat eine Chance vertan. Eine Analyse. Von Sebastian Huld und Lutz Kinkel

Angela, Merkel, Guido, Westerwelle, FDP, CDU, Sparprogramm, Sparpaket, paritätischer Wohlfahrtsverband, Ulrich, DIW, Christian, Grebe, Kritik, Opposition, Sigmar, Gabriel, Mehrwertsteuer, Hoteliers

Der Teufel steckt im Detail - das Sparpaket der Bundesregierung© Karl-Josef Hildenbrand/DPA

Die Goldmedaille für die griffigste Formulierung geht wieder einmal an den SPD-Parteichef. "Mutti hat in der Waschmaschine den Schongang für Vermögende und für die Klientel der FDP eingelegt", donnerte Sigmar Gabriel, "den Schleudergang dagegen für Arbeitslose, Familien und Kommunen." Mit "Mutti" ist Kanzlerin Angela Merkel gemeint, "Waschmaschine" ist eine Metapher für das Sparpaket. Die Generalkritik, die Gabriel mit diesem Satz formuliert, lautet: Schwarz-Gelb ist die Regierung der sozialen Kälte. Sie hat kein Herz für die Schwachen und Hilfebedürftigen. Punkt.

Ist es tatsächlich so? Natürlich hat die Regierung einen ganz anderen Blick auf ihr Sparprogramm. "Es ist natürlich schmerzlich, aber unvermeidlich und verantwortbar", sagt CSU-Chef Horst Seehofer zu stern.de. Die beschlossenen Maßnahmen würden die Lasten ausgewogen verteilen. Das lässt sich aus Sicht der schwarz-gelben Koalition sehr einfach mit Zahlen belegen. Im Jahr 2011 zum Beispiel muss die Wirtschaft rund 5 Milliarden Euro beisteuern, das Sozialwesen ebenfalls 5 Milliarden, die Verwaltung 2,5 Milliarden. Hinzu kommt noch die Verschiebung eines Prestigeprojekts - der Bau des Berliner Stadtschlosses -, was weitere 0,6 Milliarden einsparen soll. Das klingt erstmal ganz vernünftig.

Das Paket im stern.de-Check

Doch der Teufel steckt, wie so oft, im Detail. stern.de hat jede Einzelmaßnahme des Pakets nochmals geprüft und bewertet. Das Ergebnis: Für sich genommen sind die meisten Einzelmaßnahmen sinnvoll und könnten als nötig gerechtfertigt werden. Aber als Paket stellen sie einen Schlag ins Gesicht gerade der Geringverdiener da, weil andere, wohlhabendere Bevölkerungsgruppen kaum betroffen sind. So ist es vertretbar, den Rentenzuschuss für Hartz-IV-Empfänger zu streichen. Ebenso kann man gute Gründe dafür anführen, das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger zu kappen. Aber diese sozialen Härten sind nur gerecht, wenn mit anderen Einkommensschichten ebenso hart umgegangen wird. Und das ist genau die Krux an diesem Paket: Denn die Gutverdiener kommen gut davon: Es gibt keine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, keine zusätzliche Belastung von Erbschaften, beim Elterngeld spürt ein Gutverdiener nichts oder nur kaum etwas vom schwarz-gelben Sparen. Zudem bleibt der Schildbürgerstreich der Mehrwertsteuerentlastung für Hoteliers erhalten, an das gesamte verkorkste Mehrwertsteuersystem mit seinen skurrilen Vergünstigungen wagt sich Schwarz-Gelb nicht heran. Sicher, es gibt neue Belastungen für die Atomkraftwerksbetreiber und auch die Bankenabgabe soll Geld bringen. Aber die Hoffnung auf das Geld der Bosse bleibt eher diffus, während die Härten bei den Geringverdienern, den Schwachen, sehr konkret sind. Auch das ist ungerecht.

Die Reichsten und die Ärmsten

Sinn und Unsinn der einzelnen Maßnahmen werden natürlich auch zwischen Experten und Interessensgruppen diskutiert. Ein Beispiel: Die Streichung des Heizkostenzuschusses für Hartz-IV-Empfänger. "Diese Subvention wurde eingeführt, als der Ölpreis auf einem Höchststand war", sagt Christian Dreger, Konjunkturexperte des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW), zu stern.de. "Nun ist der Ölpreis niedrig. Welche Begründung gibt es noch für den Zuschuss?" Aus seiner Sicht: keine. Es sei auch im Sinne des Bürokratieabbaus richtig, wenn solche Sonderregelungen verschwänden. Der Staat müsse den Betrag für Heizkosten schlicht in die Regelsätze einarbeiten. Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband kontert, dass die Preise für Rohöl und damit auch für Heizung vermutlich wieder anstiegen. "Ich kann nicht verstehen, dass die Regierung hier so kurzsichtig handelt", sagt er zu stern.de. Davon abgesehen sei es ohnehin inakzeptabel, dass ausgerechnet bei den Ärmsten der Armen gespart würde.

Würde die Regierung auch die Reichsten der Reichen in die Pflicht nehmen, würde Schneider die "soziale Schieflage" des Pakets vielleicht nicht so drastisch empfinden, wie er es im Moment tut. Aber zu genau dieser Gruppe - Spitzenverdiener, Kapitalbesitzer und Empfänger großer Erbschaften - ist im Paket keine Zeile zu lesen. Der Verzicht darauf, auch einen Beitrag der "Oberen 10.000" einzufordern, definiert in den Augen der Kritiker die unsoziale Optik. Selbst Forscher wie Dreger, der das Paket unterm Strich für "nicht unsozial" hält, hätte sich manche Ergänzung gewünscht. Seiner Ansicht nach hätte die Regierung zum Beispiel die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen zurücknehmen müssen. Das hätte eine Milliarde Euro in die Kasse gespült - und zweifellos den politischen Unmut gedämpft. Denn: Weshalb Hartz-IV-Empfänger sparen sollen, die Hoteliers aber nicht, ist kaum zu vermitteln.

Steilvorlage für Opposition

Überhaupt sei das Paket ziemlich "unausgegoren", kritisiert Dreger. Vor Augen hat er dabei zum Beispiel das, was die Regierung unter "Beteiligung des Bankensektors an den Kosten der Finanzmarktkrise" verbucht. Geplant sei, so Kanzlerin Merkel am Montag, eine Bankenabgabe und die Einführung einer Finanzmarkttransaktionssteuer. Nach der offiziellen tabellarischen Aufstellung sollen diese Instrumente in Jahren 2012 bis 2014 jeweils zwei Milliarden Euro bringen. Die Bankenabgabe ist allerdings nur eine Art Versicherung für künftige Krisen - das Geld steht dem Bundeshaushalt nicht zur Verfügung. Und ob die schwarz-gelbe Koalition den Mut hat, die Finanzmarkttransaktionssteuer im Alleingang einzuführen, ist fraglich. Folglich spiegeln diese Posten nicht mehr als eine politische Hoffnung. Gleiches gilt für den "steuerlichen Ausgleich der Kernenergiewirtschaft", der mit 2,3 Milliarden Euro pro Jahr veranschlagt ist. Ob die Regierung die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken am Bundesrat vorbei durchsetzen kann - und nur dann wäre der "Ausgleich" berechtigt - ist unklar. Die Abzüge, die Hartz-IV-Empfängern zugemutet werden, stehen hingegen fest. Ebenso der Stellenabbau im Öffentlichen Dienst. Heißt: Arme und Beamte müssen bluten, die Wirtschaft vielleicht nicht.

Angriffspunkte für die Opposition liefert das Paket in jedem Fall reichlich. Die sogenannten Montagsdemos, zu Gerhard Schröders Zeiten ein fortlaufender Protest gegen Hartz IV und die Agenda 2010, könnten wieder aufleben. Verbünden sich Linke, Grüne, SPD, Gewerkschaften und Sozialverbände gegen das schwarz-gelbe Sparpaket, steht Angela Merkel und Guido Westerwelle ein heißer Sommer bevor. Egal wie das Paket eigentlich zu bewerten ist: Die Macht der versammelten Opposition wird es als "unsozial" brandmarken.

Das Sparpaket im stern.de-Check Was hat Schwarz-Gelb genau vor? Wo will die Koalition sparen? Wie hoch sind die jeweiligen Sparvolumina? Und wie sind Sie von jeder einzelnen Maßnahme betroffen? Hier finden Sie eine konkrete Analyse der einzelnen Vorhaben.

Mitarbeit: Hans Peter Schütz
 
 
KOMMENTARE (10 von 117)
 
Onzapintada (10.06.2010, 20:57 Uhr)
@julia.kannenberg: Tja, schwierig, dir da einen Tip zu geben, bei der allgemeinen Perspektivlosigkeit im Hartz-4-Land
Versuchen wirs mal andersrum:
Lass dich auf keinen Fall auf irgendwelche Billigjobs, Leiharbeit oder gar Ein-Euro-Jobs ein. Dann beginnt eine Spirale abwärts.
Was kannst du dafür, wenn die Arbeitgeber Leistung nicht mehr bezahlen wollen?
Bestehe einfach auf deinen Rechten, solange es sie noch gibt.
Die Sachbearbeiter bei den Hartz-Ämtern bekommen Prämien, wenn sie dir die Leistung verweigern, die dir zusteht.
Die stehen doch selbst mit einem Bein auf der Strasse.
Einfach stur bleiben.
Und keep cool and lässig, wenn der Vermieter warten muss.

Hier nochn Gedicht für dich:

Die Banken-Ballade
Teil 3 Deutschland Duke of Dumping

Wie wir bereits erfahren ham,
Fing alles mit deutschen Lohnkürzungen an.
So ungefähr vor dreißig Jahren,
Als wir noch ein Sozialstaat waren,
Hauten wirtschaftsweise Professoren,
Von Industrie und Banken bezahlt
Von allen Verbänden des Kapitals,
Uns plötzlich Sätze um die Ohren,
Wie ?Leistung muss sich wieder lohnen? ?
Schluss mit lustig, der Lenz ist vorbei,
Ihr könnt euch nun nicht länger schonen.
Und weiter in euerm Schlaraffenland wohnen,
Soziale Rechte sind uns einerlei.

Deutschland laut Kohl ein Freizeitpark,
Wir wolln eure Leistung, keinen Sozen-Quark.
Drum müssen die Brutto-Löhne runter,
Auf dass unsre Wirtschaft wird wieder munter.
Damit meinten sie den Export,
Genau genommen mehr Überschüsse -
Dies war?n und sind ihre geist?gen Ergüsse.
Der Standort ist immer in Gefahr,
Wenn wir uns nicht einschränken Jahr für Jahr.

Und sie sorgten in den Medien ohne Hemmung
Pausenlos für die richtige Stemmung:
Wir brauchen bill?gere Arbeitsplätze! -
Die Regierung erließ draufhin Gesetze,
Hartz Vier davon war ihr Meisterstück.
Da gingen die Löhne erst richtig zurück -
Die Lohnstückkosten, so nennt man das,
Wurden die niedrigsten im Euroland -
Ein Hoch auf den Hartz, der das erfand!
Für die Elite ist es ein Spaß,
Die Leute durch Kürzungen zu zwingen,
Und zur Annahme jeder Arbeit zu bringen.
So kann man die Vollzeit-Arbeitsplätzen
Jetzt einfach durch Minijobs ersetzen.

Zunächst wirkte der Arbeitszwang
Nur unten in der Arbeiterschicht,
Aber wie bei ?nem Berge, über kurz oder lang,
Auch in der Gesellschaft die Mittelschicht bricht,
Wenn man die unteren Schichten weghaut,
beziehungsweise ihr die Löhne klaut.

Doch Teile der deutschen Mittelschicht
Begreifen es noch immer nichte,
Die Strategien der Eliten-Wichte.

Sicher werdet ihr fragen nun:
Was hat das mit den Banken zu tun?
Wartet?s ab.
julia.kannenberg (10.06.2010, 15:17 Uhr)
Ich bin echt geschockt von diesem Sparpaket.
Ich bin 17 Jahre alt, wohne in einer 3 Zimmer Wohnung und bin seit März alleinerziehend.Mein Exfreund steht aber im Mietvertrag drin, da ich noch nicht volljährig war. Sobald ich 18 werde, sollte ich auch im Vertrag mit drin stehen.
Da mein Sohn im Februar geboren war hatte ich die Vrolage vom Jobcenter, Wohngeld, für mein Sohn zu beantragen.Dies konnte ich aber erst machen wenn ichim Mietvertrag drin stehe und das ging ja leider noch nicht.
Deswegen wurde mir das Geld gestrichen.Ich stand am 1.6 da nur mit elterngeld...habe Großeinkauf gemacht, weil ich dachte das Geld kommt morgen....habe Stromrechnung und Versicherung gezahlt. Als ich am 3.6 immer noch kein Geld drauf hatte, hab ich dort angerufen und dort hies es ich kriege kein Geld bis ich meine Sachen erledigt habe.So dann bin ich da jeden Tag hin gegangen bis ich heute mit meinen Eltern hingegangen, die meiner Sachbearbeiterin mal die Meinung gegeigt haben.Und schon habe ich eine Sofortbarauszahlung bekommen.
Ich werde echt zusehen das ich da weg komme egal wie!!!!
Dreamnes (10.06.2010, 08:26 Uhr)
Rette sich, wer kann!
Ein Schritt in den Teufelskreislauf.
Erschreckend dabei, wenn man bedenkt das 10% der Wohlhabenden 60%von Gesamtvermögen besitzen
90% teilen sich 40%, wenn das nicht Gerechtigkeit ist!
FrankaM (09.06.2010, 23:06 Uhr)
Frechheit
Es ist eine bodenlosen Frechheit. Nachdem Millarden für Griechenland mit vollen Händen raus gegeben wurden, sollen die kleinen Bürger dafür blechen. Die Politiker die dieses Desaster verursacht haben sollten auch dafür gerade stehen und an sich selbst sparen. Mir bleibt die Spucke weg bei so viel sozialer Ungerechtigkeit. Hoffentlich gehen nächsten Samstag (12.06.) unzählige Menschen auf die Großdemo nach Stuttgart. Ich bin echt gefrustet und wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich gerne auswandern und ein besserers Leben leben.
jps-mm (09.06.2010, 20:03 Uhr)
Merkel in Bedraengnis
Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn hat Merkel als ?das Problem? bezeichnet.

?In meinen Augen ist die CDU-Vorsitzende das Problem?, sagte Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn. ?In meinen Augen ist die CDU-Vorsitzende das Problem?, sagte Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn.

In der FDP verschärft sich die Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): ?In meinen Augen ist die CDU-Vorsitzende das Problem?, sagte Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn am Mittwoch dem Radiosender HR-Info in Frankfurt mit Blick auf die Streitereien in der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Merkel habe ?ihre Granden nicht im Griff?. Sie habe aber ?eine Bringschuld, und diese Bringschuld lautet: Bringen Sie Ihren Laden endlich zusammen.?

http://www.derwesten.de/nachrichten/Hessens-FDP-Chef-nennt-Merkel-das-Problem-id3088598.html
dreicon (09.06.2010, 17:21 Uhr)
@auwei (09.06.2010, 09:42 Uhr)
ich würde diesem Post gerne zustimmen, störe mich aber am "und dabei übertreibt".
In einer Zeit, in der "Oben" immer mehr sozialpflichtige in abhängiger Beschäftigung erzielte Produktion maschinell substituiert wird, und damit auch die früher in die Sozialkassen abgeführten Produktionskosten in die Profittöpfe wandern, einer Regierung überhaupt ein "Umverteilen nach oben" zugestehen zu wollen, ist mehr als abenteuerlich.
pegajuan20 (09.06.2010, 15:25 Uhr)
Sparpaket
Gerade höre ich im Deutschlandfunk, daß sich die Landtagsabgeordneten von Niedersachsen deren MP Wulff ja gerade Bundespräsident werden will, eine satte Diätenerhöhung genehmigt haben. Ich gratuliere den sparsamen Volksvertretern, sowie dem BP in spe zu dieser kaltschnäuzigen Geschmacklosigkeit, die nach den gestrigen Beschlüssen von schwarz-gelb ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen ist. Wasser predigen, Wein saufen, das ist die Moral einer Regierung und deren Kanzlerwahlverein. Und wenn Wulff BP wird wissen wir ja nun ab sofort, wessen Interressen in Zukunft auch präsidial im Vordergrund stehen.

Leute wacht endlich auf.
Noch ein Wort zum SPAREN. Sparen kann jemand nur das, was er erübrigen kann. Wenn Politiker und Medien von Sparen reden meinen sie doch Kürzungen und Streichungen, sie sind nur zu feige das Kind beim Namen zu nennen. Aber wie oben, hi Kürzungen, da Erhöhungen, kommt eben darauf an auf welcher Seite der Grenze wer steht.
Wer sich mal informieren will, ich kann nur die Seite:
www.egon-w-kreutzer.de empfehlen, stöbert ruhig einmal
bmpost (09.06.2010, 14:36 Uhr)
Der Heizölpreis
liegt satte 30 Prozent über Vorjahresniveau! Soviel dazu!
Onzapintada (09.06.2010, 13:46 Uhr)
Das Naheliegendste/ Grösste und beste Einsparmöglichkeit: Steinbrücks Bankengarantie von 2008 ANNULLIEREN
Peanuts bringen nichts.
Und der groesste Posten ist nicht der Sozialhaushalt, sondern die Bankenrettungen.

Die Bankenrettungen haben den Bundeshaushalt bereits jetzt mit mehr als 650 Milliarden Euro belastet.

Wir andern dürfen zahlen, ja,
Für Merkels Bankenrettung da.
Fünfhundert Milliarden gab sie ganz locker
Den Banken - und die wollen noch mehr,
Doch bald sind die staatlichen Kassen leer.
Den deutschen Michel haut?s dann wohl vom Hocker.

Bankenrettung
Folge 1: 500 Milliarden Euro (2008: die Story von Angela Merkel und Steinbrück, Peern - Ihre Politik wird uns alln noch die Taschen leern)

Folge 2: 110 Milliarden Euro (2010, nannte sich Griechenlandhilfe, deutscher Anteil:
22 Milliarden Euro)

Folge 3: 750 Milliarden Euro (2010, EU-Paket, deutscher Anteil:
148 Milliarden Euro)

Folge 4: in Kürze, wenn die nächste Blase platzt, z.B. am US-Gewerbeimmobilienmarkt, aber der Anlass ist zweitrangig.

Freuen Sie sich auf weitere Folgen, solange der Vorrat reicht (an Ersparnissen der Mittelschicht und verpfändeten Steuereinnahmen der nächsten 40 Jahre).

Diese Summen kann man natürlich nicht durch Sparmaßnahmen wieder hereinholen. Zur Abwendung eines Staatsdesasters muss die Bankengarantie von 2008 ANNULLIERT werden.

Die Annullierung von Steinbrücks Bankengarantie wäre auch kein Rechtsbruch, sondern im Gegenteil die Heilung eines solchen.

Denn man verweigerte damals dem Volk und sogar den Abgeordneten irgendeinen relevanten Einblick. Die Bankengarantie war ein großangelegter Betrug. Sollen sich unsere schlauen Juristen halt was ausdenken.

Sonst können sie schneller das Ende ihrer schönen Ordnung erleben, als sie sich träumen lassen.

Irgendwo ist Schluss.
tursu (09.06.2010, 13:30 Uhr)
Das nervt langsam
Also so wie ich hier verstehe, das keiner CDU/CSU FDP gewählt hat. Wer verdammt nochmal hat die gewählt? Wusstet Ihr denn das nicht vorher? Wie wählt Ihr eigentlich?
jetzt zu schimpfen das ist typisch. Habt Ihr denn von der Kohlregierung nichts gelernt?

Ja ja zuviele Fragen auf einmal, das ist zu viel für die Wähler.

Jetzt nicht mehr jammern.
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