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10. Juni 2010, 18:36 Uhr

Viele Gurken, keine Truppe

Sparpaket, Präsidentenwahl, Opel-Hilfe: FDP und Union beschimpfen und verzanken sich ununterbrochen. Woran liegt's? Von Lutz Kinkel und Hans Peter Schütz

Angela, Merkel, Guido, Westerwelle, Gerd, Langguth, CDU, FDP, schwarz, gelb, Koalition, Dauerstreit, Krise, Sparpaket, Spitzensteuersatz, Forsa, Manfred, Güllner, Gurkentruppe, Rumpelstilzchen, Wildsau

Gebeugt: Außenminister Guido Westerwelle, Kanzlerin Angela Merkel© Axel Schmidt/DDP

Eilmeldung der Deutschen Presseagentur am Mittwochabend, 17.10 Uhr: "Brüderle lehnt Staatshilfe für Opel ab". Eilmeldung der Deutschen Presseagentur am Mittwochabend, 18.44 Uhr "Merkel: Letztes Wort bei Opel noch nicht gesprochen". In der Tagesschau laufen beide Statements, und zwar direkt hintereinander geschnitten. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sagt dies, Kanzlerin Angela Merkel jenes. Wer den Kürzeren zieht, ist zu diesem Zeitpunkt schon klar: Brüderle. Merkel hat die Ministerpräsidenten der Länder, in denen größere Opel-Standorte sind, für den Donnerstag ins Kanzleramt eingeladen. Es geht um ein Hilfspaket für den angeschlagenen Autobauer. Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Merkel will die "Kanzlerin für alle" sein, Brüderle der Priester der Marktwirtschaft. Es passt nicht zusammen.

Es passte in der langen Geschichte des Streits um Opel nie zusammen. Es gab immer Spannungen zwischen Kanzleramt und Wirtschaftsministerium. Doch diesmal erreichen sie einen Höhepunkt: Merkel stellt ihren Wirtschaftsminister öffentlich bloß. Und das nicht zum ersten Mal. Formal ist Brüderle Ersatzspieler für Finanzminister Wolfgang Schäuble. Aber als Schäuble krank wurde und an den Verhandlungen um das Euro-Rettungspaket nicht teilnehmen konnte, durfte Brüderle nicht Ersatz spielen. Angeblich war er in der entscheidenden Minute telefonisch nicht zu erreichen. Kommunikationsstörung nennt man so etwas. Allein: Die Kommunikationsstörungen zwischen Union und FDP haben ein pathologisches Ausmaß angenommen. Schwarz-Gelb scheint - acht Monate nach dem Start - bereits dem Siechtum verfallen. "Was hält diese Koalition zusammen? Ich denke: ziemlich wenig", bilanziert der Bonner Politikwissenschaftler Gerd Langguth nüchtern.

Merkels gefährliches Spiel

"Wildsau", "Rumpelstilzchen", "Gurkentruppe" - die Kraftausdrücke, die sich die Koalitionäre derzeit um die Ohren hauen, sind nur Symptome. Die Ursachen liegen zeitlich weiter zurück. Die Liberalen konnten nach der Bundestagswahl vor Kraft kaum laufen und diktierten den Koalitionsvertrag. Die Union, wissend, dass die Welt nicht so sein würde, wie es sich die Liberalen in der Opposition ausgemalt hatten, formulierte Einschränkungen. Den generellen "Finanzierungsvorbehalt", unter dem der Vertrag steht. Und die Einrichtung von zig Kommissionen, die jedes Großprojekt weiter diskutieren sollten. Insgeheim spekulierte die Union darauf, dass sich die FDP in der Regierung schon einkriegen werde. Tat sie aber nicht. Und nun fallen die Unklarheiten wie Zecken von den Bäumen. Einen Schutzmantel hat keiner. "Merkel hat es versäumt, dieser Koalition eine Überschrift zu geben, einen intellektuellen Überbau", sagt Langguth.

Das Sparpaket hat den jüngsten Fieberschub ausgelöst. Kaum hatten Merkel und ihr Vize Guido Westerwelle die Eckpunkte vorgestellt, grätschte der CDU-Wirtschaftsrat mit der Forderung rein, der Spitzensteuersatz müsse erhöht werden, um das Sparpaket sozial verträglich zu machen. Die FDP fühlte sich abermals überrumpelt: Wie jetzt - Steuererhöhungen statt Steuersenkungen? Prompt streuten liberale Landesfürsten wie der Hesse Jörg-Uwe Hahn den Gedanken, die FDP könnte ihre Zustimmung zum schwarz-gelben Präsidentschaftskandidaten Christian Wulff verweigern, wenn es so komme. Die CDU versucht diese Erpressung zu umgehen. "Merkel will nach der Präsidentenwahl abkassieren", titelt das Handelsblatt an diesem Donnerstag. Weiter heißt es: "Die Kanzlerin spielt mit der FDP ein gefährliches Spiel: Bis zur Wahl von Christian Wulff zum Präsidenten darf es keine Steuererhöhungen geben. Dann aber soll kräftig abkassiert werden. In Finanzministerium und Unionsfraktion laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren." Tatsache ist, dass sich Unionsfraktionschef Volker Kauder geweigert hatte, Merkels Einladung zur Sparklausur anzunehmen. So hat die Fraktion nun jede Möglichkeit, das Paket noch zu verändern. Was Finanzminister Schäuble denkt - keiner weiß es so genau. Viele CDU-CSU-Abgeordnete sind jedenfalls sehr verwundert, dass er das Paket so durchgewunken hat. Vielleicht mischt er sich auch noch mal ein - zu Lasten der FDP.

"Das zerrt an den Nerven"

So geht es Tag um Tag und Projekt um Projekt. Sagt Philipp Rösler, er wolle die Kopfpauschale einführen, brüllt ihn die CSU nieder. Sagt Guido Westerwelle, Deutschland lebe mit seinem Sozialstaat in einer Phase "spätrömischer Dekadenz", bemerkt die Kanzlerin spitzzüngig, das sei nicht ihr Duktus. Nehmen die Liberalen Anlauf zu den versprochenen Steuersenkungen, zeigt ihnen Schäuble die kalte Schulter. Bei der FDP macht sich das Gefühl breit, vom Koalitionspartner gedemütigt und kaputt regiert zu werden. Das hat sich selbst bis zu den Liberalenfressern in Bayern rumgesprochen. Die FDP sei in einer psychologisch dramatischen Situation, sagt einer aus der CSU-Führung zu stern.de. Sie sei als eine Beinahe-Volkspartei in die Regierung eingestiegen, nun kratze sie bei den Umfragen an der Fünf-Prozent-Hürde. "Der Prozess der Gewöhnung an andere politische Realitäten zerrt eben an den Nerven", heißt es in München. Andere behaupten, die CSU sähe die Schmerzen der FDP mit Wohlgefallen. Die Bayern würden nur darauf warten, dass die Berliner Koalition auseinanderfliege - weil sie bei einer Neuauflage der Großen Koalition noch lauter stänkern könnten.

Die Bevölkerung hat in jedem Fall das Gefühl, einer Chaostruppe zuzusehen. "Die Bürger wollen nicht, dass sich die Regierung dauernd verzankt", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner zu stern.de. "Man erwartet gerade in Zeiten wie diesen, die als krisenhaft eingeschätzt werden und Ängste auslösen, eine stabile Führung." Als besonderen Schwachpunkt der Regierung hat Güllner die Liberalen ausgemacht. Sie könne die Versprechen, die sie ihren Wählern gegeben habe, nicht einlösen - und stehe jetzt für nichts weiter als "Klamauk". Die Folgen ließen sich bereits bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen besichtigen: Weil die Liberalen nur noch knapp über sechs Prozent bekamen, reichte es nicht mehr für eine schwarz-gelbe Mehrheit. Wiederholt sich dieses Problem bei den sechs Landtagswahlen, die 2011 ins Haus stehen, werden die eigenen Leute über Merkel und Westerwelle herfallen. Ihnen bleibt nur eine Möglichkeit: Den Streit jetzt abzureiten, um im Herbst wieder ruhiger traben zu können.

Liberale Absetzbewegungen

Die Wahl des Bundespräsidenten ist eine Hürde auf diesem Weg. Verlöre Wulff, wäre dies " der Anfang vom Ende der schwarz-gelben Koalition", sagt Langguth. Absetzbewegungen sind schon zu erkennen. In NRW blinkt die Ampel am politischen Horizont, die Liberalen lechzen danach, sich von der CDU emanzipieren. Und im Bundestag rücken Sozialdemokraten und FDP plötzlich auch wieder näher zusammen. Mit ausdrücklicher Billigung der FDP-Fraktionsvorsitzenden Birgit Homburger führen der junge Liberale Florian Toncar und der SPD-Abgeordnete Peter Friedrich lockere Gespräche miteinander. "Da gibt es kein Tabuthema zwischen uns", sagt Friedrich zu stern.de. Bei vielen Themen, darunter Bürgerrechte, Bundeswehrreform und Wachstumspolitik, lägen SPD und FDP doch näher beieinander als CDU und FDP.

Das Kanzleramt wird dies nicht gerne hören. ""Den Streit, den wir jetzt erleben - so etwas gab's schon immer", beschwichtigt Langguth. "Aber war es war noch nie so schlimm für Merkel. Ihre Glückssträhne ist vorläufig beendet."

Von Lutz Kinkel und Hans Peter Schütz
 
 
KOMMENTARE (10 von 67)
 
Papayu (13.06.2010, 09:18 Uhr)
Sportfans
Da meckern viele ueber Beckenbauer und Schumacher, teilweise zu recht. Aber wer hat es denen ermoeglicht so viel zu verdienen?
"Ich habe ja sonst nix, also gehe ich ins Stadion und nach Hockenheim" Die Zeiten von Fritz Walter und Uwe Seeler sind vorbei.
Die Sponsoren entdeckten den Sport.
Und einige ehemalige Kicker verstanden es praechtig und verstehen es immer noch aus ihrer kurzen Popularitaet viel Geld zu machen.
Was waere denn z.B. Bayern Muenchen ohne seine Hartz4 Empfaeger?? Genau abgestiegen wie Hertha. Ist es nicht langsam langweilig immer Deutscher Meister zu werden? Oder 7maliger Weltmeister von - immer im Kreis fahren-
wie schon N.Lauda sagte und er fuhr trotzdem weiter.
Wir haben ja alle keine Vorbilder mehr, in der Politik, im Sport usw. Dann kommt eben die zweite oder dritte Garnitur. v.d.L. VuzG.
Beide mit Adelstitel. Lore Romane gibt es auch nicht mehr, oder Mutter Beimer?
"Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder haben, mit nem Bart, mit son langen Bart" sang die inzwischen verstorbene Generation, dafuer kam einer mit ner Rotzbremse. Und dann kam die Frauenbewegung: "Frauen an die Macht"
und nun hamwer sie, ist auch nicht recht.
Also gewoehnt Euch dieses Hinterhergeranne und Geldrausschmeissen ab. Ist doch viel bequemer aufn Sofa??
Oder geht in die Messe, aber da gibs ja auch keine Vorbilder, selbst Gott ist manchen abhanden gekommen, wenn seine Getreuen sich nicht an die 10 Geboten halten. Amen
Knurrer (13.06.2010, 09:03 Uhr)
Es ist schon lustig, dass man die Ergebnisse der gestrigen Demonstrationen in Berlin und Stuttgart nicht kommentieren kann.

Ursprünglich trug auch ich mich mit dem feurigen Gedanken, meinen Zorn zu artikulieren und fleißig mitzumarschieren.
Ich habe es letztlich nicht getan und das war gut so.
Ich hätte mich geärgert, viel Geld für die Anreise ausgegeben zu haben, nur um dann zwischen Sozialismus-Revisionisten und Gewalttätigen zu laufen, um dann am Abend in der Zeitung lesen zu müssen, dass Merkel hart bleibt und "von den Protesten unbeeindruckt ist".
Die verdeutlicht klar, dass wir nur Wahlvieh sind und ansonsten das Maul zu halten und gefälligst zu bezahlen haben.

Solche Wohlfühldemos bringen nichts, ein Generalstreik gehört her. Vielleicht dämmert den verantwortlichen Geisterfahrern dann, dass sie mit ihrem Kurs auf ein neues 1989 zusteuern.
Anders wird das nichts mit der Beseitigung der asozialen Zustände in diesem Land.

Und was die Koalition angeht: Nach deren Zerbrechen habe ich keine Hoffnung auf Besserung. Die asoziale Steilvorlage von SPD/Grünen sollte eine Warnung sein.
jps-mm (12.06.2010, 21:40 Uhr)
Union rückt von Mietrechtsreform ab und brüskiert FDP
CDU und CSU wollen bei den Kündigungsfristen für Mietverträge plötzlich doch nichts mehr ändern ? und brüskieren damit die FDP. Denn die Mietrechtsreform war eines der wichtigen politischen Projekte der Liberalen. Nach dem Streit um das Sparpaket, die Wahl des Bundespräsidenten und die Opel-Hilfe liegt die schwarz-gelbe Koalition jetzt auch noch bei der geplanten Reform des Mietrechts über Kreuz. Denn die Union rückt von der im Koalitionsvertrag vereinbarten Harmonisierung der Kündigungsfristen für Mieter und Vermieter ab.

http://www.tagesspiegel.de/politik/union-rueckt-von-mietrechtsreform-ab-und-brueskiert-fdp/1857348.html
jps-mm (12.06.2010, 21:31 Uhr)
Koalition am Rande der Existenzkrise
Immer neue Streitigkeiten belasten CDU, CSU und FDP.

In der Koalition wird ein Erosionsprozess in den eigenen Reihen nicht mehr abgestritten. Während Kanzlerin Merkel bereits mehrfach Vorhaben in den eigenen Reihen nicht habe durchsetzen können, fange nun die ?Grunddisziplin? in der FDP an zu bröckeln. Die Durchsetzungsfähigkeit des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle lasse nach. Kritik ist zudem an dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer zu vernehmen. ?Seehofer ist als Verhandlungspartner nicht belastbar?, heißt es in FDP-Kreisen. Der bayerische Ministerpräsident erweise sich als ?nicht kalkulierbar? und sei der ?größte Risikofaktor? der Koalition. Er müsse nun in seiner ?Besonderheit? eingebunden werden.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7993603/Die-Koalition-am-Rande-der-Existenzkrise.html
jps-mm (12.06.2010, 21:28 Uhr)
Schwarz-gelb kaempft ums Ueberleben
Berlin. Die zerstrittene schwarz-gelbe Koalition kämpft ums Überleben. Führende FDP-Politiker unken, während die Mehrheit der Bundesbürger laut Umfrage erwartet, dass die Regierung zerbricht.

Die zerstrittene schwarz-gelbe Koalition kämpft ums Überleben. Führende FDP-Politiker aus den Ländern stellten das Bündnis mit der Union am Samstag offen in Frage. Die Mehrheit der Bundesbürger erwartet laut einer Umfrage, dass die Regierung zerbricht.

Während sich das Zerwürfnis der Koalitionspartner an allen Fronten vom Sparpaket bis zur Opel-Rettung fortsetzt, wächst in der FDP der Unmut über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der hessische FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn warnte: ?Entweder wir kriegen in Berlin die Kurve oder es ist bald Schluss mit der Koalition.? Merkel sei offensichtlich entweder nicht fähig oder nicht willig, die Koalition mit der FDP ernst zu nehmen. ?Sie spielt noch mit dem Joker einer großen Koalition?, mutmaßte Hahn.

Der baden-württembergische FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke sprach von dem ?Eindruck, dass Frau Merkel die Koalition hintertreibt?. Im Wiederholungsfall stelle sich die Frage, ?ob die Koalition Sinn macht?. Auch Nordrhein-Westfalens FDP-Fraktionschef Gerhard Papke und Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) verlangten, Merkel müsse ihr Verhalten ändern und mehr zum Gelingen der Koalition beitragen.

http://www.derwesten.de/nachrichten/Schwarz-Gelb-kaempft-ums-Ueberleben-id3099236.html
gutesfeechen (12.06.2010, 18:45 Uhr)
anders formuliert....
ist es nicht ein teures Unterfangen, die jetzige Regierung in Pension zu schicken...???
gutesfeechen (12.06.2010, 18:41 Uhr)
@raho
...wer soll in die Pension geschickt werden...?
Die Wähler oder die Regierung...?
Die Regierung hat nach meiner Meinung keine Pension verdient...Pensionen erarbeitet man sich in vielen Jahre guter Arbeit und das ist sehr mühsam....hat dies die jetzige Regierung geleistet...???
raho (12.06.2010, 12:09 Uhr)
Wer.....
...hat denn diese Regierung herbeigeschrieben. Schickt die doch erst mal in Pension.
Sozimod (11.06.2010, 16:33 Uhr)
Wurden Sie von der SED...
gefoltert, oder eingesperrt? Wie ist der Hass gegen DIE LINKE zu erklären? Die LINKE ist ein Bündnis PDS/WASG! Die Mehrheit der Mitglieder war nie in der SED (zumindest nicht als Führungsorgan!). Diese von Ihnen erwähnten Volksparteien sind für die Wirtschaftskrise und hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich. Informieren Sie sich bitte über Atomtransporte durch Hamburg, sowie Cuxhaven. Wer hat dies zu verantworten? Richtig, CDU/Grüne, SPD! Oskar Lafontaine war der einzige Politiker der auf die Gefahren der Globalisierung hinwies. Mit Lafontaine hätte uns die Finanzkrise nur leicht erschüttert. In Deutschland leben über 8 Mio. Menschen ohne Arbeitsplatz (Informationsquelle: Ausländische Medien), ca. 12 Mio. im Niedriglohnsektor. Durch Behörden (Arge, Deutsche Rentenversicherung) erhalten die Menschen nicht einmal mehr das, was Ihnen von Rechtswegen (Grundgesetz) zusteht. Die Städte und Gemeinden sind durch eine falsche Wirtschafts und Sozialpolitik (verursacht vom Bund) in die Pleite geschickt worden. DIE LINKE verfügt über junge, dynamische Politiker, die den Willen des Volkes umsetzen wollen, nicht der Großindustrien! Wenn die Steinmeiers, Gabriels, Krafts das Kommando abgeben, besteht eine Möglichkeit den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Aber mit Parteien(SPD, die Grünen), die ihre Mitglieder und Wähler getäuscht und belogen hat, ist es nicht umzusetzen. Alles ist besser als die Regierungen der letzten 28 Jahre!
auwei (11.06.2010, 16:23 Uhr)
@Stern007

erken Sie eigentlich, dass hier immer dieselben langweiliegen Schlachten geschlagen werden? Berlin ist ein sehr spezieller Fall, bislang haben bei den Finanzen Rot und Schwarz gleichermaßen ihre Ziele nicht erreicht. Was die übrigen politischen Aspekte betrifft, tut Rot der Stadt aber eindeutig besser als Schwarz - jedenfalls aus Sicht der Wähler. Oder ist ein politischer Rechtsruck in Sicht? Eher das Gegenteil...
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