Panama

Artikel zu: Panama

Die Ausgrabungsstätte in El Caño

Gold und Keramik als Beigabe: Mehr als tausend Jahre altes Grab in Panama entdeckt

Archäologen haben in Panama ein mehr als tausend Jahre altes Grab entdeckt. Neben menschlichen Überresten fanden sie darin Gold und Keramik, wie die Ausgrabungsleiterin Julia Mayo am Freitag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dies deute darauf hin, dass es sich bei den dort bestatteten Menschen um "hochrangige" Persönlichkeiten handelte. Die Keramikgefäße sind mit traditionellen Motiven verziert. 
Balboa-Hafen

Hongkonger Panamakanal-Hafenbetreiber ruft nach Lizenzentzug Schiedsgericht an

Der Hongkonger Konzern CK Hutchison hat wegen des Lizenzentzugs für den Betrieb von zwei Häfen am Panamakanal ein internationales Schiedsgericht angerufen. Die Tochtergesellschaft Panama Ports Company (PPC) prangerte am Dienstag eine "Kampagne des panamaischen Staates" an. Sie strengte demnach ein Verfahren nach den Regeln der Internationalen Handelskammer mit Sitz in Paris an, das in einer Entschädigung für die PPC münden könnte.
Silberreiher

Silberreiher

Ein Silberreiher schaut scheinbar entspannt dem Rohöltanker "Blasa" aus Panama auf dem Maracaibo-See in Maracaibo, Venezuela, hinterher.
Frachtschiff in Schleuse des Panamakanals

Panama annulliert Hafenverträge von Konzern aus Hongkong - China protestiert

Im Streit um den Einfluss Chinas in Lateinamerika hat Panama die Verträge eines Konzerns aus Hongkong für den Betrieb zweier Häfen am Panamakanal annulliert. Das Oberste Gericht in Panama erklärte am Donnerstag die Gesetze für "verfassungswidrig", die dem Konzern CK Hutchison den Betrieb der Häfen erlauben. Peking protestierte scharf. Panamas Präsident José Raúl Mulino kündigte am Freitag an, er stehe in Kontakt mit dem dänischen Konzern Maersk, der die beiden Häfen vorübergehend verwalten solle. 
Ex-Präsident Ricardo Martinelli 2024 in Panama-Stadt

Panamas Ex-Präsident Martinelli wegen Geldwäsche-Vorwürfen vor Gericht

In Panama-Stadt hat am Montag ein Gerichtsprozess gegen den ehemaligen panamaischen Präsidenten Ricardo Martinelli wegen des Vorwurfs der Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal um den brasilianischen Bauriesen Odebrecht begonnen. Der per Videokonferenz zugeschaltete Martinelli plädierte vor Gericht auf nicht schuldig. Dem 73-jährigen, der sich Kolumbien aufhält, wo er im vergangenen Jahr Asyl ersuchte, droht bei einer Verurteilung in Abwesenheit eine Haftstrafe von zwölf Jahren.