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27. Rallye Dakar: Der erste Tote der Wüsten-Rallye

Der Spanier José Manuel Perez erlag seinen schweren Verletzungen, die er beim Unfall mit seiner KTM erlitten hatte. Jutta Kleinschmidt blieb auch am zehnten Tag Dritte.

Auf der knapp 500 km langen Schleife um die mauretanischen Oase Atar verlor die Kölnerin am Montag knapp 30 Minuten auf den dritten Tagessieg des weiterhin führenden Vorjahressiegers Stéphane Peterhansel (Frankreich) im Mitsubishi. Ihr Gesamtrückstand stieg dadurch auf 1:10:48 Stunden. Luc Alpahnd festigte seinen zweiten Platz mit einem Rückstand von 21:28 Minuten auf seinen Landsmann und Mitsubishi-Teampartner.

Überschattet wurde die Rallye vom Tod des 41-jährigen Spaniers José Manuel Perez. Der Motorrad-Pilot erlag am Montag im Krankenhaus der spanischen Stadt Alicante seinen schweren Verletzungen, die er beim Unfall mit seiner KTM am Donnerstag auf der siebten Etappe erlitten hatte. Perez war zuvor in ein Krankenhaus in der senegalesischen Hauptstadt Dakar gebracht worden. Dort wurden ihm in einer Notoperation eine Niere und die Milz entfernt. Am Sonntag wurde er mit einem Hubschrauber nach Alicante verlegt. Dort verschlechterte sich sein Gesundheitszustand plötzlich.

"Ich habe die Schleife gut überstanden. Wir sind weiter Dritte. Dank der Hilfe unseres Kollegen Robby Gordon haben wir fünf Minuten weniger gebraucht, um uns aus dem Sand wieder frei zu graben. Am Ende haben wir uns ein wenig verfahren und fuhren fast 20 Kilometer abseits der vorgegebenen Piste," erklärte Jutta Kleinschmidt, die Dakar-Siegerin von 2001, im Etappenziel Atar.

Andrea Mayer (Hiemenhofen), im letzten Jahr ausgezeichnete Fünfte, wird diesmal von Problemen an ihrem Mitsubishi Pick-Up gebremst. Auf der zehnten Etappe blieb die auf Rang 14 liegende Allgäuerin mit einem Elektrik-Problem stehen und wartete auf den Service.

In der hart umkämpften Motorrad-Wertung hat der französische Vorjahreszweite Cyril Despres mit seinem ersten Etappensieg seinen Vorsprung auf seinen italienischen KTM-Kollegen Fabrizio Meoni, dem Sieger von 2002, auf 9:13 Minuten ausgebaut. Der Spanier Marc Coma fiel nach Problemen mit der Benzinversorgung an seiner KTM vom zweiten auf den dritten Platz (Rückstand: 16:02 Minuten) zurück.

Von Toni Hoffmann/DPA / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.