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Bei Auktion in Paris: Mann kaufte Oldtimer einst für 10.000 Euro – jetzt brachte ihm das Auto eine Millionensumme ein

1976 erwarb ein Mann einen extrem seltenen Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta. Umgerechnet 10.000 Euro legte er damals auf den Tisch. Peanuts gegenüber der Summe, die nun bei einer Auktion für das Auto erzielt wurde.

Auktion - Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta

Aufnahme eines extrem seltenen Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta aus dem Jahr 1937. In Paris kam nun ein vermutlich etwas jüngeres und rot lackiertes Modell unter den Hammer.

Picture Alliance

Bei einer Auktion im Rahmen der Rétromobile in Paris, einer Oldtimermesse mit 40-jähriger Tradition, ist am vergangenen Wochenende ein extrem seltenes Auto unter den Hammer gekommen - und hat eine Millionensumme erzielt. Konkret brachte der vermutlich im Jahr 1939 gebaute Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta die stolze Summe von 16.745.600 Euro ein. Das Auto gilt damit als das drittteuerste Auto aus der Vorkriegszeit. Für den alten Besitzer wohl besonders erfreulich: Er hatte 1976, als er den Wagen in England erstand, umgerechnet gerade einmal 10.000 Euro für den Alfa auf den Tisch gelegt, berichtet das Autoportal "Drivetribe.com".

Dass das Auto für knapp 17 Millionen Euro - das Auktionshaus hatte im Vorfeld gar mit einem Preis von bis zu 22 Millionen Euro gerechnet - den Besitzer wechselte, kommt nicht von ungefähr. Insgesamt soll Alfa Romeo lediglich 50 Stück seiner 8Cs gebaut haben, die Baureihe des nun versteigerten Modells kommt demnach gar nur auf fünf Exemplare. Das Fahrzeug galt vor dem Zweiten Weltkrieg als schnellstes Auto, das auch auf der Straße zugelassen war. 

Possibly one of the most exquisite cars I have ever seen... #alfaromeo 8c 2900B touring Berlinetta - deservedly expensive.. ARTCURIAL Retromobile Officiel #italiansupercar #drivetastefully

Gepostet von Simon Drabble am Mittwoch, 6. Februar 2019

Seltener Alfa Romeo wurde in den letzten 40 Jahren kaum gefahren

Laut Angaben auf der Homepage der Rétromobile war das italienische Auto noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach England transportiert worden, wo es in der Folge lediglich vier Eigentümer hatte, ehe es der Vater des letzten Besitzers 1976 für rund 10.000 Euro erwarb und bis jetzt als Teil seiner Autosammlung behielt. Oft an die Luft kam die seltene Edelkarosse aber offenbar nicht. Mehreren Berichten zufolge sollen mit dem Wagen in den letzten knapp 43 Jahren gerade einmal 12.500 Kilometer gefahren worden sein.

Den neuen Besitzer, es soll sich um einen privaten Sammler aus den USA handeln, dürfte das nur freuen. 

Quelle: "Drivetribe.com" / Homepage Rétromobile

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.