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Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance: Aufgeladen

Peugeot zeigt auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März die seriennahe Konzeptstudie eines besonders sportlichen 508. Angetrieben wird die sportliche Limousine von einem 400 PS starken Hybridmodul mit imposanten Fahrleistungen.

Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance - 294 kW / 400 PS

Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance - 294 kW / 400 PS

Bei alternativen Antrieben hatte PSA bisher nicht allzu viel zu bieten. Während andere Hersteller mehr und mehr elektrifizierte Modelle der Öffentlichkeit vorstellten, hielten sich die Franzosen nach den frühen Kooperationsmodellen des Mitsubishi i-MIEV mit Elektroautos und Plug-In-Hybriden bisher zurück. Auf dem Genfer Salon gibt es zwar nicht das längst überfällige Serienmodell, aber zumindest eine seriennahe Studie eines Peugeot 508 PHEV. Der 508 mit der anspruchsvoll ausgesuchten Nomenklatur Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance wird von drei Motoren angetrieben, die eine Maximalleistung von stimmungsvollen 294 kW / 400 PS offerieren. Der bekannte 1,6 Liter-Turbo-Vierzylinder mit 147 kW / 200 PS wird im Fahrbetrieb von zwei Elektromotoren unterstützt, wovon einer an der Vorderachse 81 kW / 110 PS abliefert und die Hinterachse mit weiteren 147 kW / 200 PS an Elektropower versorgt wird. Das maximale Drehmoment liegt bei 500 Nm, während der allradgetriebene Franzose Dank seines 11,8-kWh-Akkupakets bis zu 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann.

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Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance - 294 kW / 400 PS

Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance - 294 kW / 400 PS

0 auf Tempo 100 würde ein entsprechendes Serienauto in 4,3 Sekunden schaffen und PSA verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Die Konzeptstudie soll dabei 49 Gramm CO2 / km ausstoßen und im Elektromodus 190 km/h schnell sein. Das ermöglicht nicht zuletzt eine verbesserte Aerodynamik, wobei die Karosserie tiefer gelegt und die Spur vorne um 24 und hinten um 12 Millimeter verbreitert wurde. Dem entsprechend ist der sportlichste aller Peugeot 508 auf 20-Zöllern unterwegs. "Das Concept 508 Peugeot Sport Engineered bringt dank innovativen aerodynamischen Entscheidungen den markanten Charakter des Peugeot 508 bestens zur Geltung. Das Concept Car spiegelt unsere Vision einer neuen Sportlichkeit wider, in der Effizienz die neue Eleganz wird", so Gilles Vidal, Direktor Design von Peugeot. Für den entsprechend sportlichen Chic im Innern sorgen Alcantara und Leder. Bleibt zu hoffen, dass der Genf-Studie bald ein Serienmodell folgt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.