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Wie geht es mit der Brennstoffzelle weiter: Es geht voran!

Nach Toyota und Hyundai springt auch Brennstoffzellen-Pionier GM auf den immer schneller werdenden Wasserstoff-Zug auf. Der amerikanische Autobauer kooperiert mit der US-Armee, um die Brennstoffzellenentwicklung voranzutreiben. Doch die Autowende lässt auf sich warten. Noch gibt es einige Hindernisse zu überwinden.

Jahrelang hatte das Wort "Brennstoffzelle" in der Automobil-Industrie einen bittersüßen Beigeschmack. "Interessant, aber wird aufgrund der teuren und komplexen Technik nie serienreif", hieß es. Jetzt nimmt die Technologie, die auf Wasserstoff und Elektromotoren setzt, immer mehr Fahrt auf und wird von den führenden Autoherstellern als der Schlüssel zur Überland-Mobilität von morgen gesehen. Reine-Elektro-Autos werden sich wohl nur bei den Kurzstrecken und im urbanen Bereich durchsetzen.

Darum geht es jetzt bei der Brennstoffzelle zur Sache. Unlängst hat der wiedererstarkte amerikanische Riese GM eine Zusammenarbeit mit dem Entwicklungszentrum der US-Armee intensiviert. GM und TARDEC (U.S. Army Tank Automotive Research, Development & Engineering Center) werden neue Brennstoffzellen-Komponenten Härtetests unterziehen, um sie dann in Fahrzeugen zu entwickeln. Diese Kooperation ist schon die zweite, die GM in den letzten Monaten eingegangen ist. Im Juli schlossen sich die Amerikaner mit Honda zusammen, um bis zum Jahr 2020 eine neue Brennstoffzellen-Generation und die dazugehörigen Tanks zu entwickeln.

Damit holt sich GM zusätzliche Brennstoffzellen-Kompetenz ins Boot. Denn Honda hat bereits mit dem FCX Clarity gezeigt, dass auch sie die Technik verstanden haben. Die Asiaten scheinen den westlichen Herstellern so langsam das Heft aus der Hand zu nehmen. Hyundai geht bei der Brennstoffzelle einen sehr pragmatischen Weg und implantiert die Technik einfach in den SUV ix35 und hat bereits mit der Serien-Produktion des Brennstoffzellen-Vehikels begonnen. "Die Produktionszahlen sind nicht an eine Vorgabe gebunden, sondern richten sich nach der Nachfrage", heißt aus der deutschen Konzernzentrale. Ähnlich ambitioniert geht Toyota zu Werke. Ab 2015 soll eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb vom Band laufen. Der Kostenpunkt: rund 80.000 Euro. Damit ist klar, dass dieses Vehikel, ebenso wie die erste Hybrid-Generation des Prius ein Subventionsmodell wird. Doch die Japaner haben damals schon bewiesen, dass sie Geduld haben. Und mit den Skaleneffekten werden auch die Kosten für die Hersteller geringer.

Um genau dort den Hebel anzusetzen, haben sich Daimler, Ford und Nissan zusammengeschlossen, um einen neuen Brennstoffzellen-Antriebsstrang zu entwickeln. Der wird deutlich kompakter sein, als die bisherigen Systeme und die Größe eines Vierzylinder-Motors haben. Damit entfallen aufwendige Lösungen, wie der Sandwichboden bei der B-Klasse mit Brennstoffzellen Antrieb weg. Dass damit auch das Gewicht deutlich nach unten geht, ist auch klar. Statt einer limitierten Serie, die Mercedes-Benz im Alleingang im nächsten Jahr auf den Markt bringen wollte, sollen dann 2017 insgesamt 100.000 Autos auf diesem Antriebsstrang basieren. Wie die Modelle aussehen, bleibt jedem Kooperationspartner selbst überlassen. "Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle sind, ergänzend zu heutigen batterieelektrischen Fahrzeugen, der nächste logische Schritt für unsere Branche in Richtung nachhaltiger Mobilität", sagt Nissan-Technik-Vorstand Mitsuhiko Yamashita.

Technisch steht der Brennstoffzelle nicht mehr viel im Wege. Carbon-Tanks haben das Gewicht reduziert und auch den Druck- und Flüssigkeitsverlust haben die Autobauer im Griff. Die E-Motoren werden auch immer besser. Der andere Kritikpunkt, die fehlende Infrastruktur, soll auch mittelfristig gelöst werden. Momentan gibt es nur rund 33 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland. Das Konsortium "H2 Mobility" bestehend aus den Autobauern Daimler, Renault, Ford sowie den Energie- und Ölkonzernen OMV, Shell, Total und den Industriegas-Spezialisten Linde und Air Liquide will bis zum Jahr 2023 in Deutschland 400 Wasserstoff-Tankstellen errichten. Dafür sollen 350 Millionen Euro investiert werden. Das Ziel ist, das alle 90 Autobahn-Kilometer eine Wasserstoff-Tankstelle steht. Die Einführung dieser Nachfüllmöglichkeiten soll schrittweise geschehen. In den nächsten vier Jahren soll das Tanknetz zunächst auf 100 Anlaufstellen aufgerüstet werden. Später sollen dann in den Ballungsräumen Stuttgart, Hamburg, Berlin, München, Rhein-Ruhr und Frankfurt jeweils mindestens zehn Tankstellen vorhanden sein.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(