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Aurus Senat: "The Beast" auf Russisch: Putins Stolz auf vier Rädern ist bald für jedermann zu kaufen

Voller Stolz präsentierte Wladimir Putin im Mai seine neue Staatskarosse. Nun wurde die zivile Version des Aurus Senat präsentiert.

Aurus Senat

Auf der Motorshow in Moskau wurde die zivile Version des Aurus Senat präsentiert

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Wladimir Putin war es leid: Wie schon sein Vorgänger Boris Jelzin fuhr der russische Präsident in einer gepanzerten Mercedes S-Klasse durch Moskau. Aber im Fuhrpark des russischen Staatschefs sollten nach sechs Jahrzehnten endlich auch wieder russische Limousinen stehen. Und es durfte nichts von der Stange sein. Schließlich hat US-Präsident Donald Trump mit dem berühmten "Beast" ebenfalls eine eindrucksvolle amerikanische Maßanfertigung in der Garage stehen. Also gab Putin 2012 die Entwicklung eines heimischen Fahrzeugs in Auftrag. Sechs Jahre später, im Mai 2018, konnte er das Ergebnis anlässlich seiner vierten Amtseinführung stolz der Welt präsentieren. 

Diese Bilder gingen seinerzeit bei der Premiere des Dienstwagens zur erneuten Amtseinführung Putins um die Welt: 

Wladimir Putin - Dienstwagen - Cortege - The Beast

Im Aurus Senat steckt auch deutsche Technik

Auf der Moskau Motorshow wurde nun eine zivile Version des Aurus "Senat" präsentiert, die in den freien Verkauf geht. Optisch erinnert der Wagen an den Rolls Royce Phantom. Zur Wahl stehen eine 5,6 Meter lange Kurzversion und ein ein Meter längeres gepanzertes Modell. Ganz ohne internationale Hilfe ging es dann aber doch nicht: An der Entwicklung des 600 PS starken Hybridmotors war auch Porsche beteiligt. Die Maschine katapultiert die tonnenschwere Limousine in sechs Sekunden auf 100 Stundenkilometer. CEO des russischen Autobauers Sollers, einem der Unternehmen hinter Aurus, ist wiederum Ex-Daimler-Manager Franz Gerhard Hilgert. Über den Preis wurde noch nichts bekannt, auf den Markt kommen soll der Aurus ab 2019, zunächst in limitierter Stückzahl.

Dem Vernehmen nach will Wladimir Putin höchstpersönlich auf Kundenfang für sein Flaggschiff gehen. Im Juni führte er seine Staatskarosse in Moskau bereits sichtbar stolz dem Kronprinzen von Abu Dhabi Mohammed al Nahyan vor: 

Putin

Waldimir Putin mit dem Kronprinzen von Abu Dhabi Mohammed al Nahyan im Fond des Aurus

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.