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Detroit Motor Show: Frostiger Start ins Autojahr

In diesem Jahr muss sich die Autoindustrie warm anziehen. Die Messe im frostigen Detroit bietet dafür den passenden Rahmen, aber kein Feuerwerk an sensationellen Neuheiten.

Von Gernot Kramper

Das Autojahr beginnt traditionell in Detroit und damit denkbar uncharmant. Das Globo-Veranstaltungszentrum strahlt in der bitteren Kälte des Michiganer Winters Trisstesse aus. Eine nennenswerte Automobilindustrie gibt es in der Stadt schon lange nicht mehr. Das ist in Genf und Frankfurt zwar nicht anders, aber dort stehen nicht die Ruinen aufgelassener Fabriken als Menetekel mitten in der City.

Für das Autojahr 2012 ist Detroit dagegen geradezu symbolisch. Denn die Aussichten für die Branche sind frostig: Im Europa der Eurokrise ist mit keinerlei Zuwächsen zu rechnen, und auch in bisherigen Wachstumsmärkten wie Brasilien und China lässt die Dynamik merklich nach.

Nur Mercedes hofiert die USA

Und in die Mollstimmung passt: Allzu viele echte Neuheiten, die Lust auf Auto machen könnten, gibt es auf der "North American International Autoshow", kurz NAIAS, die am Montag für zwei Wochen ihre Pforten öffnet, leider nicht zu bestaunen. Die deutsche Industrie serviert meist den zweiten Aufguss als USA-Premiere oder Zukunftsvisionen aus der Designabteilung. Immerhin: Eine Weltpremiere "made in Germany", die den Namen auch verdient, ist der Mini-Abkömmling "Roadster" – die Oben-Ohne-Variante des auf der IAA in Frankfurt vorgestellten geschlossenen Version. Das Nischenfahrzeug hat zwar nicht die Bedeutung eines Golf oder Passat, liefert aber immerhin ein freches Statement ab: Der Mini Roadster kombiniert pure Unvernunft mit reinem Fahrspaß.

Eine Verbeugung vor den US-Kunden kommt von Mercedes: Die neue Generation des Luxussportlers SL wird dort enthüllt. Der SL behält seine gewohnten Proportionen bei: lange Motorhaube, weit nach hinten gerücktes Passagierabteil und ein bulliges Heck. Leichter, fahraktiver und sparsamer soll er sein, dafür wird er fast komplett aus Aluminium gefertigt. Die Deutschland-Preise starten bei 93.534 Euro für den SL 350 und bei 117.096 Euro für den SL 500.

Das schönste Porsche-Cabrio

Mercedes-Konkurrent und Mini-Mutter BMW geizt da mehr mit neuen Reizen: Die neue 3er-Limousine wurde bereits herumgezeigt und von Händlern und der Presse gefahren, in Detroit wird erneut das Tuch gezogen. Messe-Weltpremiere nennt sich das und erinnert nicht nur vom Wortklang an den Glanz einer "Free-TV-Premiere".

Auch bei Audi gibt es wenig Überraschendes zu sehen. Die Modellpflege des A4 etwa ist nur von echten Liebhabern als solche zu erkennen. Alle anderen sollten auf den Grill achten, dort ist oben ein neuer Knick zu entdecken. Der mit Spannung erwartete neue A3 wird erst in Genf enthüllt.

Porsche, dem Weltmeister der Varianten, fällt es da leichter, mit Neuerungen zu punkten. In Detroit zeigen die Zuffenhausener den 911 Carrera Cabriolet, das es ab März in Deutschland ab 100.532 Euro zu kaufen gibt. Dieses Cabrio ist tatsächlich eine kleine Sensation: Erstmals ist es den Porsche-Ingenieuren gelungen, den unschönen kleinen Buckel auf dem Rücken verschwinden zu lassen. So bleibt die makellose Silhouette des Coupés erhalten. Den neuen Porsche Boxster gibt es dann auch erst in Genf zu sehen.

Die Geschichte von Smart auf dem US-Markt muss man mit "Pleite, Pech und Pannen" umschreiben. Als Lebenszeichen zeigt die Marke den Smart Pick-Up. Die Studie bekommt eine Mini-Pritsche, um Fahrräder zu transportieren, und einen ökologisch korrekten Elektroantrieb. Ob das Modell die Amerikaner, die gern ein Quad oder einen erlegten Hirsch hinten auf den Pick-Up werfen, überzeugt? Die Chance ist minimal, dass die lustige Studie gebaut wird.

Ford zeigt den neuen Mondeo

Das wichtigste Fahrzeug für den deutschen Markt auf der Automesse in Detroit ist der neue Ford Mondeo. Dort wird die US-Version enthüllt, zu uns wird der Mondeo erst Anfang 2013 kommen. Im Wesentlichen entspricht er aber der US-Ausführung und soll die Design-Merkmale der im September 2011 gezeigten Studie Evos tragen.

Die junge Ehe von Chrysler und Fiat hat bislang nur zu Neuverpackung bekannter Modelle geführt. Mit einem Facelift wurden US-Wagen unter dem Namen Lancia nach Europa gebracht. Mit dem Dart stellt die Chrysler-Marke Dodge ein komplett neues Fahrzeug vor. Er steht auf der Plattform der Alfa Romeo Giulietta, fällt allerdings etwas länger und breiter aus als die 4,35 Meter lange Italienerin. Um an die sportliche Dodge-Tradition anknüpfen zu können, soll der Dart auch ein Fahrwerk aus dem Alfa-Baukasten erhalten.

In den USA mit Spannung erwartet, in Deutschland aber unbedeutend ist das neue Mittelklassemodell ATS von Cadillac. Der neue aufgeladene Zwei-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung leistet 270 PS und wird auch bei Opel zum Einsatz kommen. Einen Ausblick gibt es auch auf den Crossover Buick Encore.

Und sonst noch? Nissan will eine Stromstudie zeigen, aber auch eine seriennahe Vision der nächsten Generation des Pathfinder, ein SUV, der seinen Gelände- und Nutzfahrzeuggenen bislang stets treu geblieben ist. Honda meldet sich mit dem NSX zurück in die Liga der Traumwagen. Er wird Ende 2012 oder Anfang 2013 in den Handel kommen.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(