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Mercedes Maybach S-Klasse aufgefrischt: Krone aufgesetzt

Auch wenn man einen Maybach in unseren Breiten kaum zu Gesicht bekommt; gerade in China ist die Topversion der S-Klasse ein voller Erfolg. Jetzt bekommt sie die Überarbeitung, die 2017 der S-Klasse implantiert wurden.

Mercedes Maybach S Klasse 2018 - von außen sind die Überarbeitungen kaum zu erkennen

Mercedes Maybach S Klasse 2018 - von außen sind die Überarbeitungen kaum zu erkennen

Schwer vorzustellen, dass das Aushängeschild der bekanntesten Luxuslimousine der Welt in ihrem Heimatland kaum ein Rad auf den Boden bekommt. Nur selten gibt es im Straßenbild das Maybach-Signet an der C-Säule zu erspähen. Wird dieses noch abbestellt, ist die S-Klasse beinahe eine ganz normale - nur eben etwas länger und luxuriöser. In einigen Regionen der USA, speziell aber in China sieht das ganz anders aus. Hier ist der Maybach zwar nicht viel mehr als eine Ausstattungsvariante der S-Klasse; doch eben die erfreut sich einer besonderen Beliebtheit. Durchschnittlich werden pro Monat bis zu 1.000 Maybach-Modelle zugelassen. Da kann die Konkurrenz mit 7er BMW, Audi A8, Lexus LS, Cadillac CT6 oder Jaguar XS nur schamvoll auf den Boden blicken, denn man hat keinen ernsthaften Konkurrenten. Die Kunden können allenfalls zu Nobelmarken wie Rolls-Royce oder Bentley greifen; doch die eben auch finanziell in einer ganz eigenen Liga unterwegs.

Krone aufgesetzt
Mercedes Maybach S Klasse 2018 - von außen sind die Überarbeitungen kaum zu erkennen

Mercedes Maybach S Klasse 2018 - von außen sind die Überarbeitungen kaum zu erkennen

Jetzt bekommen die Maybach-Versionen der Mercedes S-Klasse die Überarbeitungen, die im vergangenen Jahr den normalen S-Klasse Modellen verabreicht wurden. Optisch hat sich ebenso wie hier kaum etwas getan. Die Detailänderungen an Front- und Rückscheinwerfern fallen nur Experten auf. Schon etwas auffälliger ist der neue Kühlergrill mit vertikalen Streben, der für ein Modell der Maybach-Liga aber durchaus noch etwas imposanter sein dürfte, um sich von der normalen S-Klasse abzuheben. Wurden die ersten Maybach-Modelle 57 / 62 bei der Wiedergeburt der traditionsreichen Marke im Jahre 2002 insbesondere mit Zweifarblackierungen in Szene gesetzt, so kehrt Mercedes nunmehr dahin zurück. Ab April sind die überarbeiteten Maybach-Mercedes auf Wunsch in neun verschiedenen Zweifarblackierungen zu bekommen. Dunkle Einfarblackierungen sind zudem mit einer doppelten Klarlackschicht zu bekommen, die mehr Tiefenschärfe geben soll. Die zweite Karosserie-Klarlackschicht wird inklusive eines Zwischenschliffs in der Maybach Manufaktur in aufwendiger Handarbeit von speziell ausgebildeten Lackierern aufgebracht. Passend darauf abgestimmt: elegante 20-Zoll-Radsätze. Im Innenraum werden die Maybach-Versionen mit zwei neuen Farbkombination angeboten: armagnacbraun/schwarz und savannabeige/schwarz. Die Lederausstattung Nappa schwarz kann außerdem mit wahlweise kupfer-, gold- oder platinfarbenen Kontrastnähten bestellt werden.

In Europa wird die Mercedes Maybach S-Klasse wahlweise mit Acht- und Zwölfzylindern angeboten. Der S 560 (mit Hinterrad- und Allradantrieb zu bekommen) mit seinem doppelt aufgeladenen Vierliter-V8 leistet 345 kW / 469 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Nm. 250 km/h Spitze und ein Beschleunigungspotenzial 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden stehen einem in Aussicht gestellten Normverbrauch von 8,8 Litern gegenüber. Der bekannte Sechsliter-V12 des S 650 leistet unverändert 463 kW / 630 PS und ein maximales Drehmoment von 1.000 Nm. Sein Normverbrauch: 12,7 Liter.

Mit einer Länge von 5,46 Metern und einem Radstand von 3,37 Metern übertrifft das Flaggschiff die S-Klasse-Reihe mit langem Radstand um 20 Zentimeter. Davon profitieren die Fondpassagiere ebenso wie von der serienmäßigen Ausstattung mit den Executivesitzen sowie weiteren exklusiven Details wie der innovativen Sprachverstärkung. Seit der Markteinführung im Februar 2015 wurden über 25.000 Maybach S-Klassen ausgeliefert. 2017 war mehr als jede zehnte verkaufte S-Klasse ein Maybach. Hauptmärkte sind China, Russland und USA. Seine offizielle Weltpremiere feiert der überarbeitete Maybach auf dem Genfer Salon im März.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.