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Google Stadia: Die Playstation ist Sonys großer Geldbringer - jetzt will Google sie überflüssig machen

Spielekonsolen wie die Playstation oder die Xbox sind echte Gelddruckmaschinen. Mit seinem neuen Service Stadia will Google sie vom Markt drängen - und selbst kommende Generationen wie die Playstation 5 mit einem Schlag die Daseinsberechtigung entziehen.

Googles neu vorgestellter Dienst Stadia braucht außer dem schicken Controlller keine Hardware

Googles neu vorgestellter Dienst Stadia braucht außer dem schicken Controlller keine Hardware

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Spielen überall - das ist das große Versprechen von Googles neuem Gaming-Dienst Stadia. Anders als bei der Konkurrenz brauchen die Kunden dafür weder eine Konsole noch andere spezielle Hardware, ein Browser und der Controller genügen. Für Sony, Microsoft und Nintendo könnte das ein gigantisches Problem werden.

Der Ansatz von Stadia ist so einfach wie genial: Statt eine eigene Konsole für das Spielen zu benötigen, lassen sich selbst aufwendigste Games auf jedem Gerät zocken, das einen Chrome-Browser mitbringt. Ob iPad, Android-Smartphone oder Fernseher: Alle werden mit wenigen Klicks zur leistungsfähigen Konsole. Als Hardware wird nur Googles Controller benötigt. 

Die Cloud als Konsole

Möglich wird das über Googles gigantische Cloud-Server. Die berechnen im Hintergrund das Spiel, Smartphone oder Fernseher werden nur zum Darstellen des Streams gebraucht. Als würde es sich um eine Serie bei Netflix und Co. handeln. Der deutlich von der Playstation inspirierte Controller verbindet sich nicht mit dem Gerät, sondern direkt per Wlan mit Googles Servern. So erreicht er eine möglichst geringe Verzögerung. Zudem hat es noch einen weiteren Vorteil: Der Nutzer kann weitgehend nahtlos zwischen Geräten hin- und herwechseln. In einem Testversuch im letzten Herbst ließ sich das damals gerade erschienene "Assassins Creed: Odyssey" (hier unser Test) trotz Wuchtgrafik von vielen Nutzern hervorragend über den Chrome-Browser spielen.

Die Konsolen-Hersteller stellt das vor echte Probleme. Zwar bieten auch Sony und Microsoft eigene Streaming-Dienste an, bei Sony heißt der etwa Playstation Now, die setzen jedoch immer noch die Konsole als Plattform voraus - und bindet die Nutzer damit an den Fernseher. Stadia funktioniert dagegen auch auf dem Arbeits-PC oder dem Tablet, ist somit viel flexibler.

Die Playstation 5 muss zittern

Vor allem könnte Stadia aber die nächste Konsolengeneration gefährden. Für nächstes Jahr werden die Playstation 5 und eine neue Xbox erwartet. Sie werden mit potenter Hardware eine fast photorealistische Darstellung, etwa durch bessere Lichtberechnung ("Raytracing"), ermöglichen. Anders als die klassischen Konsolen ist Googles Cloud-Dienst aber nicht von der Hardware limitiert. Er dürfte dieselbe Leistung ohne Neuanschaffung bieten können - und damit viele potenzielle Kunden vom Kauf abhalten.

Spätestens dann haben die aktuellen Konsolenkönige ein Problem. Sie verdienen in der Regel ihr Geld nicht mit Konsolen selbst, sondern mit den darüber verkauften Spielen. Wenn aber die Hardware im Regal bleibt, brechen auch die Spieleverkäufe ein. Für Sony steht viel auf dem Spiel. Im Weihnachtsquartal etwa brachte die Spielesparte dem Elektronik-Konzern ein sattes Drittel seiner Einnahmen ein.

Viele offene Fragen

Für Panik ist es aber wohl trotzdem zu früh. Noch sind wichtige Aspekte von Stadia noch offen, etwa ob es sich um einen Abo-Dienst handelt oder die Spiele gekauft werden müssen. Preise behielt Google ebenfalls für sich. Auch bei den für Konsolen sehr wichtigen Exklusiv-Titeln haben Microsoft und vor allem Sony noch einige Asse im Ärmel. Nintendo ist ohnehin eine Klasse für sich: Die selbstentwickelten Spiele wie Mario, Pokémon und Co. werden wohl noch eine Weile genügend Konsolen verkaufen. Hier wird Google viel mit den Spieleentwicklern verhandeln müssen. Die Ankündigung von Stadia hat trotzdem schon mächtig Wellen geschlagen. Ob sie den Markt auch auf Dauer erschüttert, wird sich zeigen müssen.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.