Schnellster Hubschrauber - in der Theorie
Spätestens im Vietnamkrieg zeigte sich die militärische Bedeutung von Hubschraubern. Ihre größte Stärke – das Verharren in der Luft und das „Anschleichen“ – ist zugleich ihre Schwäche. Aufgrund der Rotorphysik erreichen Hubschrauber in der Regel nicht mehr als etwa 350 km/h.
Der neuartige Rotor des deutschen Ingenieurs Hans Derschmidt versprach theoretisch Geschwindigkeiten von über 500 km/h. Im Januar 1964 hob die "Bölkow Bo 46" erstmals ab. Doch schon beim vorsichtigen Schwebeflug erwies sich das Fluggerät als schwer kontrollierbar. Das Projekt wurde eingestellt.
Einer der Prototypen steht heute im Hubschraubermuseum Bückeburg. Rund 40 Jahre später simulierte Airbus/Eurocopter den Derschmidt-Rotor am Computer. Das Fazit: Zu komplex – bei vergleichsweise geringem Geschwindigkeitsgewinn.
Spätestens im Vietnamkrieg zeigte sich die militärische Bedeutung von Hubschraubern. Ihre größte Stärke – das Verharren in der Luft und das „Anschleichen“ – ist zugleich ihre Schwäche. Aufgrund der Rotorphysik erreichen Hubschrauber in der Regel nicht mehr als etwa 350 km/h.
Der neuartige Rotor des deutschen Ingenieurs Hans Derschmidt versprach theoretisch Geschwindigkeiten von über 500 km/h. Im Januar 1964 hob die "Bölkow Bo 46" erstmals ab. Doch schon beim vorsichtigen Schwebeflug erwies sich das Fluggerät als schwer kontrollierbar. Das Projekt wurde eingestellt.
Einer der Prototypen steht heute im Hubschraubermuseum Bückeburg. Rund 40 Jahre später simulierte Airbus/Eurocopter den Derschmidt-Rotor am Computer. Das Fazit: Zu komplex – bei vergleichsweise geringem Geschwindigkeitsgewinn.