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SpaceShipTwo: Raumfähre für Zivilisten

Der Unternehmer Richard Branson hat sein ziviles Raumschiff präsentiert. Das "SpaceShipTwo" soll jene, die sich den Ausflug leisten können, für wenige Minuten in den Weltraum befördern. Bereits im Sommer soll die Raumfähre das erste Mal ins All starten.

"SpaceShipTwo" sieht aus wie eine Mischung aus Raumfähre und Firmenjet. Mit diesem kleinen Raumschiff, das der britische Milliardär Richard Branson und Luftfahrtdesigner Burt Rutan der Öffentlichkeit präsentierten, soll die zivile Raumfahrt beginnen. Testflüge sind noch für dieses Jahr geplant und in wenigen Jahren sollen dann zumindest Leute mit zuviel Geld in der Lage sein, in den nahen Weltraum zu fliegen, um die Schwerelosigkeit und den Ausblick auf die Erde zu genießen.

"Atemberaubend schön", so befand Branson, sei das Raumschiff, das derzeit in einem Hangar in der kalifornischen Mojavewüste gebaut wird. Starthilfe bekommt es von einem viermotorigen Flugzeug, dessen Modell Branson und Rutan ebenfalls vorstellten. Die Maschine, die den Namen "White Knight Two" bekam, soll das Raumschiff erst einmal hoch in die Luft tragen, wo dann die Triebwerke von "SpaceShipTwo" für den Flug ins All gestartet werden.

200 Passagiere haben schon Flug gebucht

Bis zu sechs Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder sollen dann die Schwerelosigkeit erfahren und den Blick auf die Erde genießen. Nach viereinhalb Minuten ist das Erlebnis aber schon wieder vorbei, dann gleitet "SpaceShipTwo" zurück zur Erde. Das Ganze sei kein Hirngespinst, versicherte Will Whitehorn, der Präsident von Bransons Firma für den Weltraumtourismus, Virgin Galactic. "White Knight Two" sei schon zu 70 Prozent fertig gestellt, "SpaceShipTwo" zu 60 Prozent. Testflüge sind für den Sommer geplant.

Rund 200 mögliche Passagiere aus 30 Ländern haben sich schon angemeldet und die 200.000 Dollar pro Person und Flug bezahlt. Viele von ihnen nahmen am Mittwoch an der Präsentation der beiden Fluggeräte im Naturkundemuseum in New York teil. "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie aufgeregt ich bin", sagte der 58-jährige Ken Baxter aus Las Vegas. Kürzlich habe er sein Flugtraining absolviert. Natürlich habe er auch ein bisschen Angst, räumte Baxter ein. "Aber hier geht es um einen Kindheitstraum. Von Reisen im Weltraum habe ich geträumt, seit ich Jules Verne gelesen habe." Er hoffe, in einem Jahr im Weltraum zu sein.

Sicherheit bereitet Kopfzerbrechen

Das Hauptaugenmerk der Designer gilt derzeit der Sicherheit. Ernste Zweifel traten im Juli vergangenen Jahres auf, als bei einem routinemäßigen Bodentest ein Triebwerk explodierte, drei Menschen wurden dabei getötet. Die genaue Ursache des Unglücks ist immer noch ungeklärt. Dies werde sicherlich zu Verzögerungen führen, erklärte Rutan. Ob dadurch auch die für den Sommer geplanten Testflüge gefährdet sind, wollte er nicht sagen. In der zivilen Raumfahrt gebe es derzeit sicher noch Risiken, erklärte Rutan, und verglich den derzeitigen Sicherheitsstandard mit der zivilen Luftfahrt in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Viele Details von "SpaceShipTwo" und "White Knight Two" sind derzeit noch geheim. Ein paar Einblicke gab es aber doch. "White Knight Two" hat demnach ungefähr eine Spannweite von 43 Meter und damit soviel wie eine Boeing B-29 Superfortress. Im Gegensatz zu diesem Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg werden beide aber aus ultraleichten Verbundmaterialien gebaut. Auf einem Video war zu sehen, wie Arbeiter scheinbar mit großer Leichtigkeit ein großes Bauteil anhoben. Das neue Raumschiff ist deutlich größer als sein Vorgänger "SpaceShipOne", das Rutans Team 2004 den mit zehn Millionen Dollar dotierten Preis für das erste privat finanzierte Raumschiff einbrachte.

AP / AP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.