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Wenn das Handy nicht klingelt: 25 Millionen Deutsche erleben Phantom-Anrufe

Man sucht und kramt, um schließlich enttäuscht auf das Display des Handys zu starren: Kein Anruf, keine SMS. Dabei hat es aber doch geklingelt! Für dieses Phänomen gibt es ein Wort: Phantomklingeln.

Laut einer Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) nehmen rund 25 Millionen Deutsche so genannte Phantome-Anrufe wahr. 39 Prozent der Handybesitzer ab 14 Jahren gaben an, dass sie manchmal das Gefühl haben, ihr Mobiltelefon klingelt oder vibriert, obwohl sie weder einen Anruf, eine SMS noch eine andere Nachricht erhalten haben.

Männer sind dabei öfter betroffen als Frauen, Jüngere öfter als Senioren, Westdeutsche öfter als Ostdeutsche. 42 Prozent der männlichen Befragten berichteten von Phantom-Erfahrungen. Bei den Frauen sind es 36 Prozent. Besonders schlimm trifft es die unter 30-Jährigen. Rund 50 Prozent von ihnen hören das vermeintliche Klingeln ihres Telefons.

Öfter ausschalten und entspannen

Dabei steigt die Gefahr solcher Geisteranrufe, je öfter man das Handy benutzt. Psychologen erklären dieses Phänomen einerseits mit der Sehnsucht nach menschlichem Kontakt und Gesellschaft, andererseits auch mit der Anpassung an den ständigen Erreichbarkeitsanspruch der heutigen Gesellschaft. Blinder Alarm ist demnach vielen Menschen lieber als ein verpasster Anruf.

Wenn es im Kopf oder Täschchen vermeintlich klingelt, raten Experten dazu, das Mobiltelefon öfter auf lautlos zu stellen und den Vibrationsalarm nur dann einzuschalten, wenn besonders wichtige Anrufe erwartet werden. Wer unter dem Phantomklingeln leidet, sollte zudem einen einzigartigen Klingelton auswählen, der nicht sehr verwechselbar ist.

Ein Tag ohne Anrufe ist merkwürdig

35 Prozent der Handybesitzer finden es zudem merkwürdig, wenn er mal einen Tag lang keine Anrufe und Kurznachrichten gibt, oder wenn es deutlich weniger sind als üblich. Bei den Jüngeren unter 30 Jahren sind es fast 40 Prozent, die verstört sind, wenn das Handy ruhig bleibt.

Laut der Umfrage besitzen 90 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre ein Mobiltelefon. Basis der Angaben ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Aris für BITKOM. Befragt wurden 1.003 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.

Ellen Ivits
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.