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Deutscher Filmpreis 2003: "Good bye, Lenin!" räumt ab

Die Tragikomödie "Good bye, Lenin!" von Wolfgang Becker ist mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet worden. Außerdem erhielt der Film über den Mauerfall sechs weitere Jurypreise und zwei Publikumspreise. Beste Schauspieler wurden Hannelore Elsner und Daniel Brühl.

Seit Leander Haußmanns "Sonnenallee" (1999) hat kein Film über die DDR so viel Aufmerksamkeit bekommen wie der am Freitagabend in Berlin mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnete Streifen "Good bye, Lenin!". Mit rund 5,8 Millionen Kinobesuchern ist er der Überraschungserfolg der Saison und läuft bald in 50 Ländern, darunter sogar in Israel. Wolfgang Beckers melancholische Komödie erzählt die Geschichte von Alex (Daniel Brühl), der nach dem Mauerfall seiner kranken Mutter (Katrin Saß) zuliebe den Sozialismus wieder auferstehen lässt. Die ganze Wohnung wird zur DDR-Kulisse, passend dazu heißt die Internetseite des Films www.79qmddr.de.

Schub für Ostalgie-Welle

"Good bye, Lenin!" gab nicht nur der Ostalgie-Welle einen neuen Schub, sondern wird mittlerweile auch als Anschauungsmaterial im Schulunterricht genutzt. Der Film lief im Osten wie im Westen erfolgreich; als Gag kamen Zuschauer in FDJ-Hemden, in manchen Kinos wurden Spreewaldgurken verkauft. Für den Bundestag gab es auf Einladung von Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) eine Sondervorführung im ehemaligen DDR-Kino "International" in Berlin.

Die Tragikomödie über den Mauerfall von Wolfgang Becker mit Daniel Brühl und Katrin Saß wurde neben dem Filmpreis in Gold in sechs weiteren Kategorien von der Jury ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann der Film auch den Publikumspreis. Hauptdarsteller Daniel Brühl wurde außerdem zum zweiten Mal hintereinander vom Publikum als bester Darsteller des Jahres gekürt. Die goldene "Lola" für den besten Spielfilm ist mit 500.000 Euro dotiert.

Filmpreise in Silber (400.000 Euro) erhielten bei der Galaveranstaltung im Tempodrom der Episodenfilm "Lichter" von Hans-Christian Schmid und das Beziehungsdrama "Nackt" von Doris Dörrie. Beste Hauptdarstellerin ist Hannelore Elsner in "Mein letzter Film".

Die Gewinner des Deutschen Filmpreises 2003

Filmpreis in Gold (500.000 Euro) für den besten Film: "Good bye, Lenin!" von Wolfgang Becker.

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für die beste Regie: Wolfgang Becker für "Good bye, Lenin!".

Filmpreis in Silber (400.000 Euro) für besonders herausragende Spielfilme: "Lichter" von Hans-Christian Schmid.

Filmpreis in Silber (400.000 Euro) für besonders herausragende Spielfilme: "Nackt" von Doris Dörrie.

Filmpreis in Gold (250.000 Euro) für den besten Kinder- und Jugendfilm: "Das fliegende Klassenzimmer" von Tomy Wiegand.

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für die beste Hauptdarstellerin: Hannelore Elsner für ihre Rolle in "Mein letzter Film".

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für den besten Hauptdarsteller: Daniel Brühl für seine Rollen in "Elefantenherz" und "Good bye, Lenin!".

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für die beste Nebendarstellerin: Corinna Harfouch für ihre Rolle in "Bibi Blocksberg".

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für den besten Nebendarsteller: Florian Lukas für seine Rolle in "Good bye, Lenin!".

Filmpreis in Gold (200.000 Euro) für den besten Dokumentarfilm: "Rivers and Tides" von Thomas Riedelsheimer.

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für die beste Kamera: Thomas Riedelsheimer für "Rivers and Tides".

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für die beste Musik: Yann Tiersen für "Good bye, Lenin!".

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für den besten Filmschnitt: Peter Adam für "Good bye, Lenin!".

Filmpreis in Gold (10.000 Euro) für das beste Szenenbild: Lothar Holler für "Good bye, Lenin!".

Filmpreis in Gold (undotiert) für herausragende Verdienste um den deutschen Film: Professor Ulrich Gregor.

Filmpreis in Gold (undotiert) für den besten ausländischen Film: "The Hours" von Stephen Daldry.

Filmpreis in Gold für ein verfilmtes Drehbuch (30.000 Euro): Almut Getto für "Fickende Fische" sowie für ein unverfilmtes Drehbuch an Maggie Peren und Dennis Gansel für "Napola".

Publikumspreise "Deutscher Kinofilm des Jahres": "Good bye, Lenin!".

Publikums-Schauspieler des Jahres: Daniel Brühl.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(