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+++ Der Tag im Ticker +++: Irak verkündet: IS in Falludscha so gut wie geschlagen, Rückeroberung der Stadt

Irakischer Regierungschef verkündet Rückeroberung von Falludscha +++ Der Papst holt Flüchtlinge zu sich +++ Reinhold Hanning wird der Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen schuldig gesprochen +++ Das Wichtigste des Tages im stern-Newsticker.

Die irakische Regierung hat die Rückeroberung eines Großteils der Stadt Falludscha des Islamischen Staates (IS) verkündet.

Die irakische Regierung hat die Rückeroberung eines Großteils der Stadt Falludscha der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verkündet.

+++ 21.05 Uhr: Irakische Regierung: Großteil von Falludscha zurückerobert +++

Iraks Ministerpräsident Haidar al-Abadi hat die Befreiung der Stadt Falludscha im Westen des Landes aus den Händen der Terrormiliz Islamischer Stadt (IS) erklärt. "Im Irak gibt es keinen Platz für Daesh", sagte Al-Abadi am Freitagabend in einer TV-Ansprache. Daesh ist die arabische Abkürzung für den IS. Nächstes Ziel sei die nordirakische IS-Hochburg Mossul, sagte Al-Abadi. Irakische Regierungskräfte waren zuvor rund vier Wochen nach Beginn einer Offensive auf Falludscha ins Zentrumm der Stadt eingedrungen. Dort konnten sie das Hauptregierungsgebäude und das Krankenhause zurückerobern. Ein hoher irakischer Offizier erklärte, rund 90 Prozent Falludschas seien unter Kontrolle gebracht worden. Der IS hatte Falludscha im Januar 2014 eingenommen und von dort seinen Vormarsch im Irak begonnen.

+++ 19.51 Uhr: Papst nimmt neun weitere syrische Asylbewerber auf +++

Zwei Monate nach seinem emotionalen Besuch in einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos hat Papst Franziskus neun weitere Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Wie der Vatikan am Freitag mitteilte, kamen die Asylbewerber am Vortag in Rom an. Es handele sich um sechs Erwachsene und drei Kinder. Die Flüchtlinge waren den Angaben zufolge von der Türkei aus über das Meer nach Griechenland gekommen und bisher im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos untergebracht. Unter ihnen sind zwei Christen.

+++ 17.15 Uhr: Weltverband sperrt russische Leichtathleten für Olympia +++

Die Olympischen Spiele finden eventuell ohne das russische Leichtathletik-Team statt: Der Leichtahletik-Weltverband IAAF hat nach russischen Angaben die seit November 2015 wirksame Sperre für den nationalen Verband WFLA bestätigt. Das meldete die Agentur Tass am Freitag unter Berufung auf den Generalsekretär des russischen Verbandes, Michail Butow. Damit droht den russischen Leichtathleten der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Der Weltverband zieht damit die Konsequenzen aus den Doping-Enthüllungen der vergangenen Wochen und Monate. Zuvor hatten der Sender Sky News und die BBC darüber berichtet.

"Der Ausschluss der WFLA war eine zu erwartende Entscheidung. Es war zu vermuten. Wir werden darauf reagieren", sagt Russlands Sportminister Witali Mutko. Die Entscheidung der 24 anwesenden Council-Mitglieder fiel auf Grundlage und Empfehlung einer von der IAAF eingesetzten Taskforce, die die Reformfortschritte in Russland seit Januar überwacht hat. Der völlige Ausschluss eines Verbandes ist laut Regel 45 im Ethik-Code des Weltverbandes bei gravierenden Verstößen gegen Anti-Doping-Regularien zulässig.  

+++ 15.18 Uhr: Istanbuler Gouverneur verbietet jährliche Schwulen- und Lesbenparade +++

Der Gouverneur von Istanbul hat die bevorstehende jährliche Lesben- und Schwulenparade im Zentrum der türkischen Millionenmetropole verboten. Der traditionelle "Marsch des Stolzes" am übernächsten Sonntag auf der Einkaufsmeile Istiklal Caddesi werde nicht genehmigt, teilte das Amt des Gouverneurs am Freitag mit. Zur Begründung führte das Amt die Sicherheit von Teilnehmern und Bürgern sowie den Schutz der öffentlichen Ordnung an.

Die Parade zum Abschluss der Istanbuler "Pride Week" findet seit mehr als zehn Jahren statt und wurde vergangenes Jahr erstmals verboten. Dennoch gingen Tausende auf die Straße. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen die friedlichen Demonstranten ein. Im vergangenen Jahr fiel der Marsch - wie dieses Jahr auch - in den für Muslime heiligen Fastenmonat Ramadan. Eine ultrarechte nationalistische Gruppe hatte den diesjährigen Marsch bedroht.

+++ 14.14 Uhr: Auschwitz-Wachmann zu fünf Jahren Haft verurteilt +++

Das Landgericht Detmold hat einen früheren SS-Wachmann im Konzentrationslager Auschwitz zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach den 94-Jährigen Reinhold Hanning am Freitag der Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen schuldig.

+++ 11.46 Uhr: USA will Assad bekämpfen +++

Im US-Außenministerium regt sich Widerstand gegen die Syrien-Politik der eigenen Regierung. Eine Gruppe von Diplomaten habe ihre abweichende Meinung an die Ministeriumsleitung übermittelt, sagte Außenamtssprecher John Kirby am Donnerstag. Zum Inhalt wollte sich das Ministerium nicht äußern. US-Medien berichteten, dass die unzufriedenen Diplomaten den direkten Einsatz des US-Militärs gegen die Regierung von Syriens Präsident Baschar al-Assad fordern. Nach Informationen der "New York Times" schlagen die Verfasser der Note den Einsatz von Raketen, Drohnen und notfalls auch der US-Luftwaffe gegen Assads Truppen vor. Ein "vernünftiger Einsatz" solcher Waffen durch die USA könnte Bewegung in den festgefahrenen Konflikt bringen.

Russland dagegen ist bereits im Einsatz - allerdings griff die Luftwaffe Rebellen in Syrien an. Eigentlich kämpft Russland dort mit Unterstützung der USA gegen radikale Islamisten. Der Luftangriff bereite nun "ernsthafte Sorgen in Hinblick auf die Absichten Russlands", sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums in Washington.

+++ 10.11 Uhr: Lebenslange Haft für Studentin wegen Mordes aus Eifersucht +++

Eine Studentin ist vom Landgericht Göttingen wegen Mordes aus Eifersucht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 28-Jährige die neue Freundin ihres früheren Lebensgefährten im Oktober vergangenen Jahres mit mehreren Messerstichen tötete. Die Kammer folgte mit ihrem Urteil am Freitag dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt.

+++ 10.10 Uhr: TV-Rekord: Mehr als 27 Millionen sehen Nullnummer gegen Polen +++

Die Fußballbegeisterung der Fernsehzuschauer wird immer größer. 27,32 Millionen Fans verfolgten das 0:0 von Deutschland gegen Polen im ZDF. Die Übertragung des zweiten EM-Gruppenspiels der DFB-Auswahl erreichte einen bemerkenswerten Marktanteil von 73,3 Prozent. Damit wurden die hohen Werte von ersten Match gegen die Ukraine (26,57 Millionen/68,5 Prozent) nochmals übertroffen. Am Donnerstagabend entschieden sich drei von vier TV-Zuschauern, die um 21 Uhr ihr Gerät eingeschaltet hatten, für den Auftritt des Löw-Teams. Die Nullnummer gegen Polen ist damit die meistgesehene TV-Sendung im Jahr 2016. 

+++ 8.26 Uhr: Polizei ermittelt nach Angriff russischer Hooligans +++

Nach dem Angriff russischer Hooligans auf spanische Touristen in Köln setzt die Polizei ihre Ermittlungen fort. "Es gibt noch keinen neuen Stand", sagte eine Sprecherin der Polizei in Köln am Freitagmorgen. Beamte hatten nach der Attacke von Donnerstagabend sechs mutmaßliche Täter festgenommen. Zwei spanische Touristen und ihre Begleiterin waren nach ersten Erkenntnissen brutal mit Schlägen und Tritten angegriffen worden, als diese Aufkleber einer linksgerichteten Bewegung auf der Kölner Domplatte verteilten. Einer der angegriffenen Spanier erlitt einen Nasenbeinbruch, der andere wurde leicht verletzt. Die Hooligans sollen einer extremen russischen Gruppe angehören. Sie waren offenbar auf dem Rückweg von Frankreich in ihre Heimat. In ihren Taschen fanden die Polizisten Eintrittskarten für das EM-Spiel England-Russland. Unter anderem soll geklärt werden, ob sie dort waren oder zuvor ausgewiesen wurden. 

+++ 7.35 Uhr: Mann will Prostituierte bestehlen und springt aus dem Fenster +++

Beim Versuch, einer Prostituierten ihren Lohn zu stehlen, ist ein Mann in Schwerin mit einem Sprung aus dem Fenster geflüchtet. Der 30-Jährige verletzte sich bei dem Sturz aus gerade mal anderthalb Metern Höhe so schwer am Bein, dass er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nachdem er in der Nacht zum Freitag die Leistungen der Frau in Anspruch genommen hatte, wollte er ihr Bargeld schnappen und durch die Tür aus der Wohnung türmen, wie das Polizeipräsidium Rostock mitteilte. Als die Frau ihn am Verlassen der Wohnung hinderte, sprang er aus dem Fenster. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige wegen Diebstahls zu.

+++ 6.45 Uhr: Trümmerteile von Suchflugzeug in Vietnam gesichtet +++

Auf der Suche nach einem vom Radar verschwundenen Suchflugzeug mit neun Menschen an Bord haben Rettungsdienste vor Vietnam Trümmer im Meer entdeckt. Die Küstenwache habe aus der Luft im Golf von Tonkin Sitze und persönliche Gegenstände im Meer treiben sehen, berichtete der Such- und Rettungsdienst am Freitag. Ob es Überlebende gab, war zunächst unklar.  Das verunglückte Flugzeug, eine Airbus-Maschine vom Typ CASA C-212, war selbst auf einer Rettungsmission. Die Besatzung hielt Ausschau nach einem Kampfjetpiloten, der sich am Dienstag mit dem Schleudersitz aus einem abstürzenden Kampfjet befreit hatte und nach Augenzeugenberichten im Meer gelandet war. Ein zweiter Pilot aus dem Kampfjet konnte sich ebenfalls retten und wurde einen Tag später unverletzt aus dem Meer geborgen.

+++ 6.04 Uhr: Mini-Asteroid umkreist die Erde +++

Astronomen haben einen kleinen Asteroiden entdeckt, der die Erde bei ihrem Weg um die Sonne begleitet. Der Himmelskörper von etwa 40 bis 100 Metern Durchmesser kreise dabei immer wieder um die Erdkugel. Nach Angaben der US-Weltraumbehörde Nasa wird der Asteroid 2016 HO3 durch die Erdanziehungskraft in seiner Bahn gehalten. Dabei bewegt er sich von der Erdkugel maximal 100-mal so weit weg, wie der Mond von der Erde entfernt ist, und kommt ihr nie näher als dem 38-Fachen dieser Strecke. "Man kann sagen, dass dieser kleine Asteroid und die Erde miteinander tanzen", sagt Paul Chodas vom Nasa-Beobachtungsprogramm für erdnahe Objekte (Near Earth Objects, NEO). Entdeckt wurde der Asteroid Ende April mit dem Pan-Starrs 1 Teleskop der Universität Hawaii im Nationalpark Haleakala.

+++ 5.05 Uhr: Nach tödlichem Messerangriff: Verdächtigter Ehemann festgenommen +++

Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine Frau in der Südwestpfalz hat die Polizei den geflüchteten Verdächtigen festgenommen. Der Ehemann des Opfers sei am Freitag gegen Mitternacht bei Dahn gefasst worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Kaiserslautern. Der 33-Jährige steht im Verdacht, seine 13 Jahre jüngere Frau am Donnerstag mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper so schwer verletzt zu haben, dass sie kurz darauf starb. Mit Verweis auf laufende Ermittlungen machte die Polizei zur Festnahme keine weiteren Angaben. Auch zum möglichen Motiv wollte sich der Sprecher nicht äußern. Nach Angaben der Fahnder lebte das Paar getrennt.

+++ 4.37 Uhr: Flugzeug auf Suche nach abgestürztem Piloten in Vietnam verschwunden +++

Ein Flugzeug mit neun Menschen an Bord ist auf der Suche nach einem abgestürzten Kampfjetpiloten vor Vietnam vom Radar verschwunden. Suchmannschaften seien mobilisiert, um nach der Airbus-Maschine vom Typ CASA C-212 zu suchen, sagte ein Sprecher des Such- und Rettungsdienstes. Der Radarkontakt brach über dem Golf von Tonkin vor der Küste ab. Die Besatzung hielt am Freitag Ausschau nach einem Piloten, der sich am Dienstag mit dem Schleudersitz aus einem abstürzenden Kampfjet befreit hatte und nach Augenzeugenberichten im Meer gelandet war. Ein zweiter Pilot aus der Maschine konnte sich ebenfalls retten und wurde einen Tag später unverletzt aus dem Meer geborgen.

+++ 4.10 Uhr: Bundesrat berät über Erleichterungen für offenes WLAN +++

Der Bundesrat will sich heute mit einer Regelung befassen, die den Weg für mehr öffentliches WLAN freimachen soll. Sie sieht vor, dass Anbieter von WLAN-Hotspots künftig nicht mehr für Rechtsverstöße ihrer Nutzer haften. Des weiteren befasst sich die Länderkammer mit der Möglichkeit für eine elektronische Steuererklärung. Die Bundesländer beraten zudem über Forderungen, den Paragraphen 103 Strafgesetzbuch zur Beleidigung ausländischer Staatsoberhäupter zu streichen. Dies ist eine Reaktion auf die Klage des türkischen Präsidenten Erdogan gegen den ZDF-Satiriker Böhmermann. Das ursprünglich für Freitag geplante Votum zur Einstufung Marokkos, Algeriens und Tunesiens als sichere Herkunftstaaten von Flüchtlingen wurde wegen des Widerstands der Grünen verschoben.

+++ 3.05 Uhr: Beton dringt bei Bauarbeiten in fremdes Wohnhaus ein +++

Bei Bauarbeiten in Berlin-Kreuzberg ist ein folgenreiches Malheur passiert: Nachdem bei einem neuen Gebäude die Decken gegossen worden waren, haben sich mehrere Tonnen Betonmasse verselbstständigt. Der flüssige Beton drang am Donnerstagabend durch die Wände eines angrenzenden Gebäudes in den dahinter liegenden Wohnbereich. Auch ein Teil einer Decke stürzte ein. "Durch die Kraft der Masse hat sich der Beton schlichtweg durch die Wände des Altbaus gefressen", sagte ein Feuerwehrsprecher. Das Haus mit zehn Bewohnern in der Markgrafenstraße musste geräumt werden. Als der Einsatzleiter sich ein Bild von der Lage machte, sei dieser "sprachlos" gewesen. "Das hatte auch er noch nicht erlebt", sagte der Feuerwehrsprecher. Das Gebäude wurde abgesperrt.

Das Haus mit zehn Bewohnern in der Markgrafenstraße musste geräumt werden

Das Haus mit zehn Bewohnern musste geräumt werden, nachdem mehrere Tonnen flüssiger Beton von der Baustelle aus ins Wohnhaus eindringen konnte

+++ 2.15 Uhr: Mindestens drei Tote bei Brand in Möbelfabrik bei Moskau +++

Bei einem Großbrand in einer Möbelfabrik im Moskauer Vorort Frjasino sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Agentur Tass berichtete, wurden die verkohlten Leichen einer Frau und eines Mannes noch während der Löscharbeiten in der Nacht zum Freitag entdeckt. In den frühen Morgenstunden galten zwei Feuerwehrleute noch als vermisst. Die Flammen zerstörten große Teile der Fabrik, hieß es. Über die Brandursache lagen vorerst keine Angaben vor.

+++ 1.28 Uhr: Philadelphia belegt zuckerhaltige Limos mit Sondersteuer +++

Die anderthalb Millionen Einwohner der US-Ostküstenmetropole Philadelphia müssen künftig einige Cents draufzahlen, wenn sie ein gezuckertes Erfrischungsgetränk erwerben wollen. Gegen den erbitterten Widerstand der Getränkeindustrie verabschiedete der Stadtrat von Philadelphia am Donnerstag eine Sondersteuer von rund 50 US-Cent (40 Euro-Cent) pro Liter Limonade. Damit will die Stadt, in der 68 Prozent der Erwachsenen und 41 Prozent der Kinder übergewichtig sind, das Gesundheitsbewusstsein schärfen. Bürgermeister Jim Kenney bezeichnete das Votum als "großen Sieg". Die auf umgerechnet 80 Millionen Euro pro Jahr geschätzten Einnahmen sollen in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken und öffentliche Freizeiteinrichtungen fließen. Die Steuer soll ab Anfang 2017 erhoben werden.

+++ 0.52 Uhr: Russischer Soldat erliegt Verletzung nach Beschuss in Syrien +++

Ein russischer Soldat ist nach einem Schusswaffen-Angriff in Syrien seinen Verletzungen erlegen. Der Unteroffizier sei in einem Moskauer Krankenhaus an den Folgen der Verletzungen gestorben, die ihm beim Beschuss seines Fahrzeugs in der Nähe der umkämpften syrischen Stadt Aleppo zugefügt worden seien, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau in der Nacht zu Freitag mit. Mit dem Unteroffizier sind nach offiziellen Angaben aus Moskau insgesamt neun russische Soldaten in dem seit September laufenden Einsatz gestorben.

+++ 0.27 Uhr: Depp und Heard verschieben Gerichtstermin +++

Ein für heute geplanter Gerichtstermin im Scheidungsstreit von Johnny Depp (53) und Amber Heard (30) ist kurzfristig abgesagt worden. Wie die Gerichtssprecherin Mary Hearn von Superior Court in Los Angeles der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mitteilte, findet die Anhörung nicht statt. Einen Grund für die plötzliche Absage nannte die Sprecherin nicht. Heard hatte Ende Mai nach nur 15 Monaten Ehe die Scheidung eingereicht und "unüberbrückbare Differenzen" als Grund angegeben.

jen/jek / AFP / DPA