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News des Tages: Auto rast in Berliner U-Bahnhof - mehrere Verletzte

Deutsche Abgeordnete dürfen zur Bundeswehr nach Konya reisen +++ Trumps Einreisestopp geht vor das Oberste Gericht +++ 35 Tote bei Angriff der internationalen Koalition in Syrien +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Berlin U-Bahn

Im Hintergrund ist das Auto zu sehen, dass die Treppe runter auf den Bahnsteig fuhr

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 23.33 Uhr: Ägypten greift nach Anschlag auf Christen "Terroristencamps" in Libyien an +++

Nach dem Angriff auf einen mit Christen besetzen Bus hat die ägyptische Luftwaffe am Freitag Ausbildungslager von Dschihadisten im Nachbarland Libyen bombardiert. Ziel der Angriffe seien sechs "Terroristencamps" in der Küstenstadt Derna gewesen, meldete das ägyptische Staatsfernsehen. Bei dem Anschlag auf den Bus waren 28 Menschen getötet worden, unter ihnen viele Kinder. Der neuerliche Angriff auf die christliche Minderheit in Ägypten sorgte international für Bestürzung.

+++ 22.48 Uhr: Christliche US-Schule schließt Schwangere von Zeugnisvergabe aus +++

Eine christliche Schule im US-Staat Maryland hat eine schwangere Schülerin von der Abschlusszeremonie ausgeschlossen. Die Schwangerschaft der 18-Jährigen sei aber nicht der Grund für den Ausschluss, teilte Direktor David R. Hobbs auf der Homepage seiner Schule mit. Vielmehr sei es ihr "unmoralisches Verhalten".Die "Heritage Academy" sei froh, dass sich die 18-Jährige gegen eine Abtreibung entschieden habe, sagte Hobbs weiter, aber man müsse sie "für ihr unmoralisches Verhalten, das sie in diese Situation gebracht hat, zur Rechenschaft ziehen." Das sei ein Ausdruck von Liebe.

Der "Washington Post" sagte Hobbs, seine Schule lehre sexuelle Enthaltsamkeit bis zur Hochzeitsnacht. "Wir lehren unsere Schüler die Schönheit der Ehe. Und dass Sex eines der Dinge ist, die die Ehe so besonders machen", sagte er der Zeitung. Die Schülerin selbst zeigte sich tief enttäuscht. "Es fühlt sich so an, als wären meine schulischen Leistungen weggeworfen worden", sagte sie dem US-Sender "CBC Radio".

+++ 21.56 Uhr: Auto rast in Berliner U-Bahnhof - mehrere Verletzte +++

Ein Auto ist die Treppe zu einer U-Bahn-Station in der Bernauer Straße in Berlin hinuntergefahren, mehrere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr soll es sich um sechs Personen handeln. Nach ersten Erkenntnissen sei dabei am Freitagabend niemand schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem Unfall aus. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, soll das Auto einem Radfahrer ausgewichen sein. Ob Auto- und Radfahrer unter den Verletzten waren, stand zunächst nicht fest. Nach Angaben der Rettungskräfte kam der Wagen am Ende der Treppe auf dem Bahnsteig zum Stehen. Vor Ort waren schwer bewaffnete Polizisten zu sehen, wie ein dpa-Fotograf berichtete.

+++ 21.17 Uhr: Clinton vergleicht Trump mit Nixon +++

Hillary Clinton hat US-Präsident Donald Trump mit dessen gescheitertem Amtsvorgänger Richard Nixon verglichen. Bei der akademischen Abschlussfeier am Wellesley College in Boston sagte Clinton: "Wir waren bei einer vergangenen Präsidentschaftswahl zornig über einen Mann, dessen Präsidentschaft schließlich wegen Behinderung der Justiz mit seinem Impeachment in einer Blamage enden sollte, nachdem er zuvor die Person gefeuert hatte, die unter Führung des Justizministeriums die Ermittlungen gegen ihn leitete.

+++ 19:46 Uhr: Abgeordnete dürfen Bundeswehr im türkischen Konya besuchen +++

Abgeordnete des Bundestages dürfen künftig wieder zu deutschen Soldaten im türkischen Konya reisen. Besuche deutscher Abgeordneter könnten durchgeführt werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Regierungskreisen. Von Konya aus starten Awacs-Aufklärungsflugzeuge der Nato zu Einsätzen im Rahmen des Kampfes gegen die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS).

+++ 19.27 Uhr: USA wollen Sanktionen gegen Russland nicht lockern +++

US-Präsident Donald Trump hat nach Darstellung eines Beraters nicht vor, die Sanktionen gegen Russland zu lockern. Man wolle die Strafmaßnahmen nicht zurückzufahren, sagte Wirtschaftsberater Gary Cohn am Freitag am Rande des G7-Gipfels in Taormina. "Wenn überhaupt, würden wir uns eher anschauen, ob wir härter gegenüber Russland sein könnten."

Cohn revidierte damit eine frühere Aussage. Am Vorabend hatte er noch gesagt, der Präsident habe noch keine Position zum Thema Sanktionen entwickelt und schaue sich die verschiedenen Optionen an. Es blieb zunächst unklar, ob der Berater sich der Position der Regierung am Donnerstag schlicht nicht im Detail bewusst war oder ob er tatsächlich die Haltung des Präsidenten wiedergab.  

+++ 17.04 Uhr: Polizei in Essen nimmt Mann wegen Anschlagsverdacht fest +++

Unter dem Verdacht der Planung eines Anschlags haben Spezialkräfte der nordrhein-westfälischen Polizei in Essen einen 32-Jährigen festgenommen. Wie die Beamten mitteilten, wird dem Mann ein versuchter Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Er habe versucht, sich in den Besitz von Kriegswaffen zu bringen.

+++ 16.58 Uhr: Hund beißt drei Monate altes Baby +++

Ein drei Monate altes Baby ist im nordrhein-westfälischen Alsdorf von einem Hund gebissen worden. Das nicht angeleinte Tier stürmte auf den Kinderwagen zu, als die 55-jährige Großmutter mit dem Kleinen am Freitag auf einem Feldweg spazieren ging, wie die Polizei in Aachen mitteilte. Der braun-schwarze Hund sprang am Kinderwagen hoch und verletzte den kleinen Jungen durch Bisse. Anschließend lief der Hund davon.
Das Baby wurde zur Behandlung ins Universitätsklinikum Aachen gebracht. Vom Hundebesitzer war zunächst nichts bekannt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

+++ 16.40 Uhr: Russischer Regisseur weist Vorwurf der Veruntreuung zurück +++

Der russische Starregisseur Kirill Serebrennikow hat die Untreuevorwürfe gegen eines seiner Kunstprojekte als "monströse Ungerechtigkeit" kritisiert. In seiner ersten Äußerung auf die stundenlange Vernehmung durch die Justiz bedankte er sich für die große öffentliche Unterstützung. "Manchmal geschehen im Leben Dinge, auf die man nicht vorbereitet ist und auch nicht vorbereitet sein kann - genau das ist mir und meinen Kollegen passiert", schrieb Serebrennikow am Freitag auf Facebook.

+++ 16.40 Uhr: 200 Meter abgestürzt: Deutscher Alpinist stirbt in Schweizer Alpen +++

Bei einem 200 Meter tiefen Fall über Felsen ist ein Deutscher in den Schweizer Bergen ums Leben gekommen. Der 63-Jährige sei am Mönch in den Berner Alpen unterwegs gewesen, als er im Schnee ausrutschte und vor seinem Fall über ein Schneefeld schlitterte, teilte die Polizei mit. Der Alpinist war demnach bei seinem Unfall am Donnerstag mit zwei Kollegen auf einer Tour. Bei seinem Abstieg war das Opfer nicht angeseilt, es trug aber Steigeisen. Erste Hilfe von anderen Bergsteigern konnte dem Mann nicht mehr helfen. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Deutschen feststellen. Zur genauen Herkunft des Alpinisten gab die Polizei keine Informationen bekannt. Der Mönch ist rund 4100 Meter hoch und gehört zum Jungfraumassiv an der Grenze der Kantone Bern und Wallis.

+++ 16.08 Uhr: Musikfestival "Rock im Park" verschärft Sicherheitsmaßnahmen +++

Nach dem Terroranschlag mit 22 Toten in Manchester verschärfen die Veranstalter des Musikfestivals "Rock im Park" die Sicherheitsmaßnahmen. Den Besuchern ist es laut einem Hinweis auf der Homepage nun untersagt, Taschen, Rucksäcke und "Behältnisse aller Art" auf das Festivalgelände mitzunehmen. "Sämtliche nicht erforderlichen Gegenstände und Utensilien sollten unbedingt zuhause, auf den Campingplätzen oder im Auto zurückgelassen werden", heißt es auf der Website. Schon im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. "Rock im Park" findet vom 2. bis 4. Juni in Nürnberg statt, unter anderem treten die Bands Metallica, Rammstein, System of a Down und Die Toten Hosen auf.

+++ 15.57 Uhr: USA blockieren: G7-Plan für Flüchtlingskrise gescheitert +++

Auf Druck der USA haben Gastgeber Italien und andere G7-Länder umfassende Pläne für eine bessere Bewältigung der Flüchtlingskrise zurückziehen müssen. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Rande des Gipfels der sieben großen Industrienationen in Taormina auf Sizilien erfuhr, bestanden die US-Unterhändler darauf, stattdessen nur zwei Paragrafen in die Abschlusserklärung aufzunehmen, die Grenzsicherung und Sicherheitsaspekte hervorheben. Gastgeber Italien hatte dagegen eine Erklärung zu den positiven Aspekten und Chancen der Zuwanderung gemeinsam mit den G7-Partnern verabschieden wollen. Dabei sollte es auch um Rechte von Flüchtlingen und Schutz vor Ausbeutung gehen. Es war neben einer ebenfalls schon gescheiterten Initiative zur Ernährungssicherheit der zweite Kernpunkt der G7-Präsidentschaft Italiens, das besonders von dem Flüchtlingsproblem betroffen ist.

+++ 15.13 Uhr: Mann erscheint mit Drogen im Rucksack im Gericht +++

Ein Mann ist im brandenburgischen Neuruppin mit Drogen im Gericht erschienen. Eine Sicherheitsmitarbeiterin entdeckte am Mittwoch bei der Einlasskontrolle im Amtsgericht "diverse betäubungsverdächtige Substanzen" im Rucksack des 34-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann hatte eine Vorladung zu einer Hauptverhandlung in anderer Sache. Beamte begleiteten ihn zum Gerichtssaal und fertigten anschließend gleich eine Anzeige gegen den Mann. Neben geringen Mengen Betäubungsmitteln fanden sich im Rucksack demnach auch ein Messer sowie ein Zehn-Gramm-Feingewicht.

+++ 14.13 Uhr: Schmuckdiebe durchbrechen in Berlin Kaufhaustüren mit Auto +++

Mit einem Auto sind Einbrecher durch die gläsernen Eingangstüren eines Kaufhauses in Berlin-Steglitz gefahren, haben dort in der Schmuckabteilung im Erdgeschoss mehrere Vitrinen mit Hämmern zerschlagen und Schmuck sowie vermutlich auch Uhren gestohlen. Laut Polizei flohen die Unbekannten mit der Beute in unbekannte Richtung. Deren Wert war zunächst nicht bekannt.. Neben dem Fahrer gab es vermutlich drei Mittäter. Das Auto hatten die Einbrecher zuvor gestohlen.

+++14.12 Uhr: 80 Verwandte von IS-Kämpfern bei Angriff in Syrien getötet +++

Bei einem neuen Luftangriff der US-geführten Koalition in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 80 Verwandte von IS-Kämpfern getötet worden. Unter den Opfern der Attacke in der östlichen Stadt Majadin seien 33 Kinder, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Demnach hatten sich die Familien von Mitgliedern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in ein Gebäude der Stadtverwaltung geflüchtet.

+++ 14.01 Uhr: ZDF-Komödie hat doppelt so viele Zuschauer wie "Germany's next Topmodel"

Gegen Wolfsburg und Andrea Sawatzki hatte Heidi Klum keine Chance. Das Finale ihrer Show "Germany's next Topmodel" landetet in der Zuschauergunst deutlich hinter der ZDF-Komödie "Von Erholung war nie die Rede" mit Andrea Sawatzki und Axel Milberg. Durchschnittlich 5,19 Millionen Menschen sahen die Sendung. Quotengewinner des Tages war das Relegationsduell VfL Wolfsburg gegen Eintracht Braunschweig, bei dem 5,87 Millionen zuschauten. Die letzte Folge von "GNTM" dagegen sahen sogar noch weniger Leute als die Sendungen zuvor. 2,43 Millionen Zuschauer waren Zeugen, als Klum das Model des Jahres kürte.

+++ 13.20 Uhr: Mann spießt sich bei Schlauchbootfahrt mit Holzstab auf +++

Bei einem Vatertagsausflug auf einem Schlauchboot hat sich ein Student versehentlich mit einem Holzstab selbst aufgespießt. Er wurde schwer verletzt. Mit zwei Freunden war der 25-Jährige am Donnerstag leicht alkoholisiert auf dem Fluss Würm bei Planegg bei München unterwegs gewesen, berichtete die Polizei. Um sich besser vom Ufer abstoßen zu können, hatten die Studenten Holzstäbe dabei. An einer Stelle mussten sie sich wegen des hohen Wasserstands flach hinlegen, um unter einer Brücke herfahren zu können. Einer der Holzstäbe lag dabei auf dem erhöhten Bug des Boots - und verkeilte sich zwischen der Brücke und der Brust des jungen Mannes. Wegen der starken Flussströmung bohrte sich der Stab in den Körper des 25-Jährigen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.


+++ 13.07 Uhr: 16 Verfahren wegen Körperverletzung nach Relegationsspiel +++

Nach den Auseinandersetzungen am Rande des Relegations-Hinspiels zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig wird in 16 Fällen wegen Körperverletzung ermittelt. Mindestens drei Fußballfans seien am Donnerstagabend leicht verletzt worden, teilte die Polizei Wolfsburg mit. Ein VfL-Fan habe leichte Verletzungen erlitten, als vor dem Spiel, das Wolfsburg 1:0 gewann, aus einer Gruppe von 1200 Braunschweig-Fans Flaschen und Steine geworfen wurden. Zwei Fans wurden durch den darauf folgenden Wasserwerfer-Einsatz leicht verletzt. Vor und nach dem Spiel wurden vier gewalttätige Fans in Gewahrsam genommen. In sechs Fällen ermittelt die Polizei wegen Landfriedensbruchs.


+++ 12.37 Uhr: Polizei stellt große Menge Rauschgift sicher - zwei Banden im Visier +++

Der Polizei sind in Hessen und Rheinland-Pfalz zwei international tätige Rauschgiftbanden ins Netz gegangen. Dabei stellten die Ermittler 25 Kilogramm Rohopium mit einem Wert von rund 200.000 Euro sowie 30 Kilogramm Amphetamin sicher. Insgesamt wurden vier verdächtige Männer festgenommen, drei von ihnen kamen in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Mainz mitteilte. Die Ermittler waren den Verdächtigen seit Monaten auf den Fersen.

+++ 12.06 Uhr: 23 Tote bei Angriff auf Bus mit Christen in Ägypten +++

Bei einem Angriff bewaffneter Männer auf einen Bus mit koptischen Christen sind in Ägypten mindestens 23 Menschen getötet worden. 25 Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Kairo mit. Aus Sicherheitskreisen hieß es, Unbekannte hätten in der Nähe der Stadt Al-Minja das Feuer auf das Fahrzeug eröffnet. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Den Sicherheitsquellen zufolge waren die Opfer auf dem Weg zu einem Kloster. In der Region um Al-Minja leben zahlreiche Christen.

+++ 11.55 Uhr: Staatsanwaltschaft geht im Kreissägen-Fall in Revision +++

Der Fall einer Frau, die wegen Tötung ihres Freundes mit einer Kreissäge verurteilt wurde, geht in die nächste Instanz. Die Staatsanwaltschaft habe Revision eingelegt, teilte das Landgericht München I mit. Das Gericht hatte die 32-Jährige eine Woche zuvor wegen Totschlags zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat Ende 2008 in Haar bei München dagegen als Mord gewertet und eine lebenslange Haftstrafe verlangt. Das Motiv der Tat blieb trotz eines Geständnisses der ehemaligen Pädagogikstudentin unklar.


+++ 10.54 Uhr: Möglicherweise bewaffneter Strafgefangener aus psychiatrischer Klinik geflohen +++

Nach der Flucht eines möglicherweise bewaffneten Strafgefangenen aus einer psychiatrischen Klinik in Bedburg-Hau fahndet die Polizei in Nordrhein-Westfalen öffentlich nach dem 35-Jährigen. Die Beamten in Kleve veröffentlichten mehrere Fotos und eine Beschreibung des Gesuchten, der am Vorabend hatte fliehen können. Sie warnten davor, den Flüchtigen anzusprechen, und riefen dazu auf, umgehend den Notruf zu wählen, sollte der Mann gesehen werden. Den Angaben zufolge hatte der Gefangene am Donnerstagabend zusammen mit weiteren Insassen der Klinik das Pflegepersonal bedroht und attackiert. Ihm gelang es demnach, zunächst eine Mauer oder einen Zaun und schließlich eine mit Stacheldraht versehene Mauer zu überwinden und zu flüchten. Ein zweiter Insasse schaffte nur das erste Hindernis und wurde festgehalten. Ein Pfleger wurde von den Angreifern schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Dieser Strafgefangene ist aus einer Klinik geflohen

Dieser Strafgefangene ist aus einer Klinik geflohen


+++ 10.18 Uhr: Zigarette auf Flugzeugklo - Brite muss neuneinhalb Jahre in Haft +++

Weil er sich auf dem Flugzeugklo eine Zigarette angezündet und damit eine Notlandung ausgelöst hat, muss ein 46 Jahre alter Brite für mehr als neun Jahre ins Gefängnis. Wie der Nachrichtensender BBC berichtete, erhöhte ein Berufungsgericht in Birmingham ein erstes Urteil von viereinhalb Jahren Haft um weitere fünf Jahre. Es folgte damit der Staatsanwaltschaft, die die erste Strafe als zu mild einschätzte. Der 46-Jährige hatte vor und während des Flugs von Birmingham nach Sharm El-Sheikh im Jahr 2015 getrunken und schließlich auf der Flugzeugtoilette geraucht. Mit der Zigarette verursachte er einen Brand im Mülleimer, den die Besatzung zunächst nicht löschen konnte. Die Maschine mit mehr als 200 Passagieren an Bord musste schließlich notlanden. Der Pilot hatte in dem Verfahren erklärt, in seiner 20-jährigen Karriere noch keine dermaßen gefährliche Situation erlebt zu haben.

Beather Hole


+++ 10.11 Uhr: Vatertagsausflug endet mit Stromschlag - 25-Jähriger schwer verletzt +++

Bei einem Vatertagsausflug am Rhein ist ein 25-Jähriger auf einem Güterbahnhof von einem Stromschlag getroffen und schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wollte der Mann am Donnerstag in Linz am Rhein auf einen Waggon klettern und kam dabei der Oberleitung zu nahe. Der Mann wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Köln geflogen. Der Notruf ging kurz nach 18 Uhr bei der Polizei ein. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet und versuchen, den Hergang zu rekonstruieren. Der 25-Jährige sei mit einer Gruppe von jungen Leuten am Vatertag unterwegs gewesen, sagte der Polizeisprecher. "Wir gehen von einem Unglücksfall aus."

+++ 10.03 Uhr: Merkel auf Sizilien gelandet - Schwieriger G7-Gipfel +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist auf Sizilien gelandet, wo am Mittag der G7-Gipfel beginnt. Streitpunkte der Staats- und Regierungschefs von sieben großen Industrienationen sind vor allem der Freihandel, der Klimaschutz und die Migrationspolitik. Aus Sicht der Bundesregierung wäre es schon ein Erfolg, wenn Beschlüsse nicht hinter bisherigen Vereinbarungen zurückfielen. Angesichts der vier neuen Chefs in der Runde stellt sich Merkel auf schwierige Beratungen ein. Sie ist die Dienstälteste in dem Kreis.  

Vor allem der Bruch von US-Präsident Donald Trump mit der Handels- sowie Klimapolitik seines Vorgängers Barack Obama wird als Problem für die nötige Einigkeit bei der Erarbeitung des Abschlussdokuments angesehen. Hinzu kommt: Bei einem Treffen mit der EU-Spitze am Donnerstag soll sich Trump mit drastischen Worten über den deutschen Handelsüberschuss beschwert haben. Außerdem sind Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die britische Premierministerin Theresa May und der gastgebende italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni neu bei G7. Auch die Premiers von Kanada und Japan, Justin Trudeau und Shinzo Abe, sind dabei.


+++ 9.12 Uhr: Modeschöpferin Laura Biagiotti ist tot +++

Die italienische Modeschöpferin Laura Biagiotti ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Das bestätigte ein Sprecher des römischen Modeunternehmens der Deutschen Presse-Agentur.


+++ 8.50 Uhr: Fünf Tote nach schweren Regenfällen in Thailand +++

 Bei schweren Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Thailand mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt wurden von den Fluten mehr als 20.000 Haushalte überschwemmt, wie das Katastrophenschutzministeriummitteilte. Betroffen ist auch die Hauptstadt Bangkok. Dort gingen ebenfalls stundenlange Regenschauer nieder. Das Wasser stand in vielen Straßen so hoch, dass der Verkehr zusammenbrach. Mindestens fünf Schulen mussten geschlossen bleiben.

+++ 8.41 Uhr: Zweijähriger stirbt nach schwerem Unfall in Scheune +++

Nach einem Unfall beim Spielen in einer Scheune ist ein zweieinhalbjähriger Junge in Baden-Württemberg seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei in Aalen mitteilte, hatte das Kleinkind am Mittwochnachmittag in Ellwangen ein Förderband für Strohballen zum Kippen gebracht. Dabei zog sich der Junge schwere Verletzungen zu. Die Eltern fanden ihren Sohn unter dem Band und riefen den Rettungsdienst. Im Krankenhaus starb der Junge nun jedoch. Die Kriminalpolizei leitete sogenannte Todesfallermittlungen ein.


+++ 8.15 Uhr: Bangladesch entfernt nach Islamistenkritik Justitia-Skulptur +++

Aus Sorge vor einer Eskalation des Konflikts mit radikalen islamistischen Gruppen hat Bangladesch die Statue der Justitia aus dem Gebäude des Obersten Gerichtshofs entfernen lassen. Die Skulptur sei abgebaut worden, um eine "unvorhergesehene Situation" zu vermeiden, erklärte Oberstaatsanwalt Mahbubey Alam. Die Frauenstatue mit Waage und Schwert soll nun in einem nahegelegen Museum untergebracht werden. Extremisten hatten lautstark gegen das Symbol der Gerechtigkeit protestiert und den Abbau gefordert. In den Augen der radikalen Gruppen ist die Skulptur ein Götzenbild, dessen Ausstellung der Islam verbiete. Die Justitia war erst im vergangenen Dezember im Gericht aufgestellt worden. 

+++ 7.25 Uhr: Südkorea gestattet zivilen Kontakt zum Nachbarland Nordkorea +++

Südkorea hat erstmals seit dem Amtsantritt des neuen Staatschefs Moon Jae In einen zivilen Kontakt zum Nachbarland Nordkorea genehmigt. Das Wiedervereinigungsministerium in Seoul teilte mit, der Nichtregierungsorganisation Korean Sharing Movement werde gestattet, mit dem Norden über eine Wiederaufnahme humanitärer Hilfslieferungen und Projekte zu beraten. Nicht genehmigte Kontakte mit Nordkoreanern und Besuche in dem streng abgeschotteten Nachbarland werden in Südkorea mit Gefängnisstrafen geahndet.

+++ 4.57 Uhr: Wagenknecht kritisiert vor G7-Gipfel Ausschluss Russlands +++

Vor dem G7-Gipfel in Italien hat Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht den Ausschluss Russlands aus der Gruppe führender Industrienationen scharf kritisiert. "Das war von Anfang an eine dumme Entscheidung und sie wird auch nicht dadurch klüger, dass man sie über Jahre aufrecht erhält", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Gerade wenn wir über die Probleme dieser Welt reden, wie zum Beispiel die Bekämpfung des Terrorismus, aber auch über den Klimaschutz oder vieles andere, braucht man Russland als Partner." Russland war von 2002 bis 2013 Vollmitglied der Staatengruppe, wurde dann aber wegen der Annexion der Krim ausgeschlossen.

+++ 4.35 Uhr: Rund 200 Hinweise im Entführungsfall Würth nach TV-Sendung +++

Im Fall des 2015 entführten Milliardärssohns Würth hat die Polizei neue Hinweise erhalten. Einen Monat nach der erneut übers Fernsehen ausgestrahlten Tätersuche haben die Ermittler mittlerweile rund 200 Tipps bekommen, wie Thomas Hauburger von der Staatsanwaltschaft Gießen sagte. Allerdings räumt er ein: "Sie haben bislang nicht zu einer Täterermittlung geführt. Wir haben aber auch noch nicht alle Hinweise abgearbeitet." Am 26. April war der Entführungsfall erneut in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vorgestellt worden. Demnach dürfte der Entführer zwischen 40 und 52 Jahre alt sein. Er soll aus dem Raum Sandzak im Grenzgebiet zwischen Serbien und Montenegro stammen. Der behinderte Sohn des baden-württembergischen Schrauben-Milliardärs Reinhold Würth war am 17. Juni 2015 in Schlitz - nördlich von Fulda - gekidnappt worden. Einen Tag später wurde der 50-Jährige in einem Wald bei Würzburg unversehrt an einen Baum gekettet gefunden. Zu einer Lösegeld-Übergabe kam es nicht. Die Belohnung für Hinweise, die zum Täter führen, beträgt mittlerweile 30.000 Euro.

+++ 4.08 Uhr: 91 brasilianische Häftlinge fliehen durch Tunnel +++

In Brasilien sind 91 Häftlinge durch einen Tunnel geflohen. Neun der Ausbrecher wurden gefasst, wie die Behörden des Bundesstaates Rio Grande do Norte im Nordosten des Landes mitteilten. Der Tunnel war rund 30 Meter lang und führte von dem Gefängnis in der Stadt Parnamirim in die Freiheit. Das Gefängnis war wie viele brasilianische Haftanstalten deutlich überbelegt. In dem südamerikanischen Land sitzen mehr als 620.000 Häftlinge ein. Brasilien hat damit die größte Gefängnis-Population nach den USA, China und Russland. 


+++ 0.08 Uhr: Trumps Einreisestopp geht vor das Oberste Gericht +++

Nach einer Serie von Niederlagen vor Gericht zieht die US-Regierung vor den Obersten Gerichtshof, um Präsident Donald Trumps umstrittenen Einreisestopp für Menschen aus sechs überwiegend islamisch geprägten Ländern doch noch durchzusetzen. Das teilte Justizminister Jeff Sessions mit. Sein Ministerium werde den entschiedenen Kampf für die Verteidigung der Macht und der Pflichten der Regierung fortsetzen, erklärte Sessions. Zuvor hatte ein Berufungsgericht in Richmond (Virginia) ein erstinstanzliche Urteil aufrechterhalten, womit das Einreiseverbot zunächst auf Eis bleibt.

++++ 0.05 Uhr: Laut Aktivisten 35 Tote bei Angriff der internationalen Koalition in Syrien +++

Bei einem Angriff der US-geführten Koalition in Syrien sollen laut Aktivisten mindestens 35 Menschen getötet worden sein. Bei dem Angriff seien Wohngebäude in der Stadt Mayadin in der ostsyrischen Provinz Deir Essor getroffen worden, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Bei den meisten der Toten handelt es sich demnach um Angehörige von Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Unter den Opfern seien aber auch syrische Zivilisten und fünf Kinder, hieß es. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten vor Ort. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

fin / DPA