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News des Tages: Berlusconi von Oben-ohne-Aktivistin beim Wählen empfangen

Berlusconi von Oben-ohne-Aktivistin beim Wählen empfangen +++ Schweizer gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren +++ Lehrerpräsident kritisiert Inflation an guten Noten +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Wahl in Italien: Halbnackte Femen-Aktivistin überrascht Berlusconi bei Stimmabgabe

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Berlusconi von Oben-ohne-Aktivistin beim Wählen empfangen (14.32 Uhr)

  • Schweizer stimmen mit großer Mehrheit gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren (14.28 Uhr)

  • Kapitän des AC Florenz tot aufgefunden - Spiel abgesagt (12.35 Uhr)

  • Bundeshack: Offenbar Dokumente im Außenministerium abgesaugt (03.08 Uhr)

  • Lehrerpräsident kritisiert Inflation an guten Noten (02.29Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 17.10 Uhr: Präsident der Slowakei fordert nach Journalistenmord Neuwahlen +++

Nach der Ermordung des Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak in der Slowakei hat Präsident Andrej Kiska Neuwahlen oder eine umfassende Regierungsumbildung gefordert. "Ich sehe jetzt diese beiden Lösungen", sagte Kiska in einer Fernsehansprache mit Blick auf die landesweiten Proteste nach der Ermordung Kuciaks. Der 27-jährige Journalist, der zahlreiche Artikel über Korruption in der Slowakei veröffentlicht hatte, war vor einer Woche zusammen mit seiner Verlobten erschossen aufgefunden worden.

Ein Hase sitzt am Dublin Airport im Schnee


+++ 17.02 Uhr: Explosion in London - keine Verletzten, kein Terror +++

Im Osten von London hat sich in einem Laden eine Explosion ereignet. Rettungskräfte wurden zu dem Gebäude in der Gemeinde Romford gerufen, wie die Polizei mitteilte. Die Ursache des Knalls sei noch unklar und werde untersucht. Die Polizei gehe nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Die BBC berichtete unter Berufung auf Rettungskräfte, dass niemand verletzt wurde. Es kam zu Straßensperrungen.

+++ 16.49 Uhr: Schwerverletzt - Unbekannte übergießen 51-Jährigen mit Säure +++

Unbekannte haben in Haan bei Düsseldorf einen 51-Jährigen mit Säure übergossen. Der Mann sei mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik gekommen, teilte die Polizei Düsseldorf mit. Die Attacke geschah der Polizei zufolge am Vormittag gegen 9 Uhr unweit des Wohnhauses des Opfers auf der Straße. "Seinen Angaben zufolge übergossen ihn zwei bislang unbekannte Täter mit einer Flüssigkeit. Diese verursachte eine Reaktion auf seiner Haut und führte zu schweren Verletzungen, die derzeit stationär in einer Spezialklinik behandelt werden", sagte Polizeisprecher Markus Niesczery. Kurzzeitig habe Lebensgefahr bestanden. Dies sei aktuell jedoch nicht mehr der Fall. Eine Fahndung blieb bislang erfolglos. Eine Mordkommission ermittele wegen versuchter Tötung.

+++ 16.36 Uhr: Knöllchen für "Falschgänger" in der Pariser Metro +++

Einheimische und Touristen sollten gut aufpassen, wohin sie in Pariser U-Bahn-Stationen laufen. Denn beim Benutzen eines "Einbahngangs" in der Gegenrichtung droht ein Strafgeld. Nachdem eine Frau laut Medienberichten 60 Euro zahlen musste, kritisierten zahlreiche Nutzer die Regelung nun in sozialen Netzwerken. "Diese Kennzeichnung (der Gänge) wurde eingerichtet, um die (Fahrgast-)Ströme bei einer Überfüllung zu lenken und Unfälle zu verhindern", teilte der Kundendienst der Pariser Verkehrsgesellschaft RATP via Twitter auf eine Anfrage mit. Eine schwangere Frau war in der vorigen Woche in der Metro-Station Concorde durch einen Gang in falscher Richtung gelaufen, um beim Umsteigen etwas Zeit zu sparen. Sie wurde kontrolliert und musste die 60 Euro Strafe zahlen.

+++ 16.23 Uhr: Israelische Polizei: Deutscher bei Protesten festgenommen +++

Die israelische Polizei hat nach eigenen Angaben einen Deutschen für Gewalt gegen Sicherheitskräfte festgenommen. Der 24 Jahre alte Mann habe am Freitag bei einer Demonstration im Westjordanland Steine auf Sicherheitskräfte geworfen, teilte die Polizei mit. Der Mann habe die Steinwürfe im Ort Bil'in eingeräumt. Die israelischen Behörden arbeiteten daran, den Mann abzuschieben, hieß es weiter. Ein Gericht in Jerusalem habe den Gewahrsam des deutschen Staatsbürgers am Samstag bis zum Montag verlängert. Die deutsche Botschaft in Tel Aviv lehnte eine Stellungnahme unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen ab. Das Dorf Bil'in, nordwestlich von Jerusalem, ist seit 2005 ein Kristallisationspunkt palästinensischer Proteste.

+++ 16.15 Uhr: Drei Verwundete nach Auto-Attacke im Norden Israels +++

Im Norden Israels hat ein arabischer Israeli einen Polizisten und zwei Soldaten mit seinem Auto gerammt, bevor er angeschossen und verletzt wurde. Die Polizei erklärte, es habe sich um einen "Terroranschlag" gehandelt. Der Polizist und die beiden Soldaten wurden demnach leicht verletzt. Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigt, wie einer von ihnen durch den Aufprall durch die Luft geschleudert wurde. Aufgrund einer Nachrichtensperre gab es keine weiteren Informationen zum Zustand oder der Identität des Angreifers. Der Vorfall ereignete sich in der Mittelmeerstadt Akko, die von arabischen und jüdischen Israelis bewohnt ist. Palästinenser und arabische Israelis haben in der Vergangenheit wiederholt Autos für Anschläge genutzt.

+++ 16.07 Uhr: Hündin "Hope" aus Fuchsbau befreit - Feuerwehr gräbt metertief +++

Glückliche Rettung eines Hundes mit ausgeprägtem Jagdinstinkt: Feuerwehrleute haben in Mülheim an der Ruhr die Foxterrier-Hündin "Hope" aus einem Fuchsbau befreit. Fast fünf Stunden hatte das Tier in dem Loch in einem Waldgebiet festgesteckt. Umfangreiche Erdarbeiten im gefrorenen Boden seien nötig gewesen, um zu der fast 16 Jahre alten Hündin vorzudringen, hieß es in einer Mitteilung. Dazu gruben sich die Helfer metertief in das Erdreich. "Hope" hatte zuvor beim Spaziergang offenbar eine Fährte aufgenommen und sich aus dem Staub gemacht. Wenig später vernahmen die Besitzer ihr Kläffen aus einem Fuchsbau. 

+++ 15.52 Uhr: Bundespräsident Steinmeier verabschiedet deutsches Paralympics-Team +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die deutschen Behindertensportler zu den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang verabschiedet. "Ihr ganzes Land drückt Ihnen die Daumen", sagte das Staatsoberhaupt auf dem Frankfurter Flughafen zu den 20 Athleten und vier Begleitläufern des deutschen Teams. "Die Athleten der gerade zu Ende gegangenen Winterspiele hatten ihr Publikum und sie hatten sich diese Aufmerksamkeit verdient. Ich wünsche Ihnen das gleiche. Die Paralympics werden vielen Menschen in Deutschland Mut machen, Außergewöhnliches zu versuchen. Jeder von Ihnen ist Vorbild für viele andere."

Die Winterspiele in Pyeongchang werden vom 9. bis 18. März dauern. Zu der deutschen Mannschaft gehören unter anderem die querschnittsgelähmte Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber, die 2014 in Sotschi fünf Golfmedaillen gewann und die Biathletin Andrea Eskau, die in ihrer Karriere auch schon vier Goldmedaillen bei Sommer-Paralympics im Radsport gewann.

+++ 15.31 Uhr: Umfrage: 58 Prozent halten Diesel-Fahrverbote in belasteten Städten für richtig +++

Eine Mehrheit der Deutschen hält Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge in Städten mit hoher Luftbelastung für richtig. Einer Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" zufolge sagten dies 58 Prozent der Befragten. 36 Prozent fänden solche Fahrverbote hingegen falsch. Die übrigen sechs Prozent waren unschlüssig oder machten keine Angabe. Auch von den Diesel-Fahrern waren demnach 34 Prozent für Fahrverbote, 57 Prozent dagegen. 78 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie in der nächsten Zeit kein Diesel-Fahrzeug kaufen würden. Von den Befragten, die schon einen Diesel fahren, würden sich jetzt 37 Prozent umentscheiden.

+++ 15.16 Uhr: Fernreisebus gerät in Brand - 36 Passagiere bleiben unverletzt +++

Auf der Autobahn 2 in Brandenburg ist ein Fernreisebus mit 37 Menschen an Bord in voller Fahrt in Brand geraten. Autofahrer hätten den Busfahrer zwischen Ziesar und Wollin im bei Berlin gelegenen Kreis Potsdam-Mittelmark darauf aufmerksam gemacht, dass Qualm aus dem Motorraum drang, berichtete ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums. Der Fahrer habe den Bus auf dem Standstreifen gestoppt und den Brand im Motorraum mit einem Feuerlöscher bekämpft. Alle 36 Fahrgäste hätten den Bus unverletzt verlassen.

+++ 14.45 Uhr: AfD-nahe Stiftung wählt Erika Steinbach zur neuen Vorsitzenden +++

Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, 74, ist zur neuen Vorsitzenden der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt worden. Steinbach erklärte: "In Deutschland erleben wir seit Jahren zunehmend einen beunruhigenden Druck nicht nur im Bereich des Meinungsdiskurses, sondern sogar für die Freiheit der Wissenschaften." Dieser Entwicklung wolle sich die Stiftung entgegenstellen.

Steinbach ist nicht Mitglied der AfD. Die ehemalige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen übernimmt den Vorsitz von Peter Boehringer. Der wirtschaftsliberale Euro-Gegner hatte den Posten wegen möglicher Interessenskonflikte aufgegeben, nachdem er zum Vorsitzenden des Haushaltsausschusses des Bundestages ernannt worden war. 

+++ 14.32 Uhr: Berlusconi von Oben-ohne-Aktivistin beim Wählen empfangen +++

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist beim Wählen von einer halbnackten Aktivistin empfangen worden. "Berlusconi, du bist abgelaufen", stand auf dem nackten Oberkörper der Frau, die in Mailand im Wahllokal auf einen Tisch geklettert war. Der mehrmalige ehemalige Ministerpräsident - bekannt für seinen "Bunga-Bunga"-Sexskandal - tritt bei der Parlamentswahl mit seiner Partei Forza Italia an. Allerdings darf er nach einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung nicht selbst kandidieren.

Der 81-Jährige nahm den Auftritt der Femen-Aktivistin mit Humor. "Meine Zeit ist vorbei? Ja, stimmt, die Schlange hier ist zu Ende", sagte er laut Nachrichtenagentur Ansa mit Blick auf die langen Wartezeiten in den Wahllokalen. Die Frau wurde von Sicherheitsleuten aus dem Raum getragen.

Wahl in Italien: Halbnackte Femen-Aktivistin überrascht Berlusconi bei Stimmabgabe


+++ 14.28 Uhr: Schweizer stimmen mit großer Mehrheit gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren +++

Die Schweizer haben mit großer Mehrheit eine Abschaffung der Rundfunkgebühren abgelehnt. Bei einem Volksentscheid stimmten laut einer Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern 71 Prozent der Wähler gegen die "No Billag"-Initiative. Der Fortbestand der öffentlich-rechtlichen Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ist somit gesichert. Die Befürworter der Kampagne - benannt nach dem Unternehmen Billag, das die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalten einzieht - hatten die Abschaffung der Abgabe in Höhe von jährlich 451 Schweizer Franken (rund 390 Euro) gefordert.

+++ 14.21 Uhr: Kältezeit vorbei - Temperaturen bis zu 13 Grad +++

Die Kältezeit ist größtenteils vorbei: In den kommenden Tagen ist in Deutschland wieder mit milden Temperaturen zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Schon heute wurden teilweise Höchstwerte von 11 bis 13 Grad erreicht. Dauerfrost gab es nur noch ganz im Norden und im Nordosten. Vor allem in diesen Gebieten kann der Boden auch weiterhin gefrieren.

Das am meisten gefährdete Gebiet ist nach den aktuellen Prognosen der Bereich zwischen Hannover und den schleswig-holsteinischen Landkreisen. Dort kann am Montag während des Berufsverkehrs unwetterartige Glätte auftreten. In der Südosthälfte wird es zunehmend freundlich und es bleibt trocken. Im Osten kann es in der Nacht zum Mittwoch nochmals Glatteis geben. Den Rest der Woche bleibt es leicht unbeständig mit täglichem Regenrisiko. Bis zum Mittwoch werden im Norden Höchstwerte von zwischen minus 2 und plus 7 Grad erwartet. Im übrigen Bundesgebiet ist mit Höchstwerten zwischen 2 und 13 Grad zu rechnen. Die Tiefstwerte liegen in den kommenden Tagen bei minus 7 bis plus 4 Grad.

+++ 13.46 Uhr: Münzen im Wert von 30.000 Euro fahren ohne Besitzer im Zug weiter +++

Glück im Unglück hatte ein Münzsammler aus Hamburg. Der Mann war auf dem Weg zur Münchner Münzmesse, als seine Sammlung im Wert von 30.000 Euro ohne ihn weiterfuhr. Der Mann war zwischenzeitlich aus dem Zug ausgestiegen, sein kostbares Gepäck fuhr in der Nacht bis zur Endhaltestelle. Dort entdeckte eine Zugbegleiterin das ungewöhnliche Gepäck: eine Sackkarre mit zwei Taschen voller Münzsammlungen. Sie gab den Fund am Münchner Hauptbahnhof ab. "Es kommt nicht oft vor, dass Fundsachen mit einer Sackkarre zur Bundespolizei rollen", hieß es bei Polizei. Der Hamburger konnte seine wertvolle Ware samt rollendem Transportmittel noch rechtzeitig wieder abholen: Die Messe ging noch bis Sonntag, 15 Uhr. Warum der Mann zwischenzeitlich aus dem Zug ausstieg, konnte die Polizei nicht sagen.

+++ 12.46 Uhr: Wohnhaus in Polen stürzt nach Gasexplosion ein - Tote und Verletzte +++

Nach einer Gasexplosion in einem Wohnhaus im westpolnischen Posen sind mindestens drei Menschen gestorben und mehr als 20 verletzt worden. Die Erschütterung hatte fast das komplette Gebäude zum Einstürzen gebracht, wie die Agentur PAP unter Berufung auf Rettungskräfte meldete. Drei von vier Stockwerken brachen demnach ein. Mindestens drei der Hausbewohner konnte die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, nur tot aus den Trümmern bergen. Die Verletzten wurden in Krankenhäusern medizinisch versorgt. Die städtischen Behörden sicherten den Bewohnern Ersatz-Unterkünfte zu.

+++ 12.44 Uhr: Erste Hochrechnung: 71 Prozent gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren +++

Nach einem monatelangen Abstimmungswahlkampf haben die Schweizer die Abschaffung der Rundfunkgebühren mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Nach einer ersten Hochrechnung des unabhängigen Umfrageinstituts gfs.bern sprachen sich bei der Volksabstimmung 71 Prozent der Wähler gegen die Abschaffung aus. Die Fehlermarge lag den Angaben zufolge bei drei Prozent. Die Stimmauszählung läuft ausschließlich auf Kantonsebene, gfs.bern ist das einzige Institut, das landesweite Prognosen präsentiert.

+++ 12.35 Uhr: Kapitän des AC Florenz tot aufgefunden - Spiel abgesagt +++

Der Kapitän des italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz, Davide Astori, ist tot aufgefunden worden. Der 31 Jahre alte Nationalspieler sei in der Stadt Udine gestorben, wo Florenz heute gegen den lokalen Club antreten sollte, teilte der AC Florenz mit. Das Spiel in der Serie A wurde abgesagt. Italienische Medien berichteten, der Verteidiger habe womöglich einen Herzstillstand erlitten.

+++ 12.10 Uhr: Klarer Nein-Trend: Schweizer gegen Abschaffung der Rundfunkgebühren +++

Die Schweizer Initiative zur Abschaffung der Rundfunkgebühren ist nach einer ersten Trendrechnung gescheitert. Das zeigen die Daten des unabhängigen Umfrageinstituts gfs.bern nach der Volksabstimmung.

Mehr dazu in Kürze im stern-Ticker.


+++ 11.11 Uhr: Spanischer Offizier geht in Antarktis über Bord und stirbt +++

Bei einer Antarktis-Forschungsmission ist ein spanischer Marineoffizier ums Leben gekommen. Der Mann verschwand in der Nähe der Livingston-Insel, rund 500 Kilometer südöstlich der Südspitze Südamerikas, vom Forschungsschiff "Hesperides", wie die spanische Marine mitteilte. Nach sechs Stunden Suche fanden die Seeleute seine Leiche. Die Marine ging davon aus, dass der Soldat im Rang eines Fregattenkapitäns über Bord ging.

Spaniens Verteidigungsministerin Dolores Cospedal sandte per Twitter sein "ganzes Mitgefühl und Unterstützung an seine Familie und Kameraden". Das Schiff "Hesperides" dient in der Polarforschung Spaniens als Versorgungsschiff. Es versorgt die spanischen Basen in der Antarktis seit fast drei Jahrzehnten mit Personal und Material.

+++ 11.07 Uhr: Mindestens fünf Tote durch heftigen Wintersturm an der US-Ostküste +++

Ein heftiger Wintersturm hat an der Ostküste der USA zu Verkehrschaos und Stromausfällen geführt und mindestens fünf Menschen den Tod gebracht. Der Sturm "Riley" überzog am Freitag große Teile der Region mit Schnee- und Regenfällen sowie starken Windböen. Betroffen war ein Gebiet von Massachusetts in Neuengland bis New Jersey.

+++ 10.09 Uhr: Panne bei Italien-Wahl: Wahlzettel müssen neugedruckt werden +++

Bei der Parlamentswahl in Italien hat es eine Panne mit Wahlzetteln gegeben. In Palermo auf Sizilien mussten wegen eines Fehlers in der Nacht tausende Wahlzettel neu gedruckt werden. Es sei ein Skandal, dass einige Wahllokale daher nur verspätet öffnen konnten, twitterte Senatspräsident und Chef der Linkspartei Liberi e Uguali, Pietro Grasso, der in Palermo antritt. "Am wichtigsten Tag einer Demokratie sind Verspätungen und Fehler inakzeptabel."

Am Vormittag schienen die Probleme aber bewältigt. In Palermo wählte dann auch Staatspräsident Sergio Mattarella. Die Wahllokale sind bis 23 Uhr geöffnet. Es wird ein unklarer Ausgang bei der Wahl erwartet. In Umfragen lag der Mitte-Rechts-Block von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi vorne, stärkste Einzelpartei ist demnach aber die Fünf-Sterne-Protestbewegung. Allerdings fehlt allen laut Umfragen eine Regierungsmehrheit.


+++ 07:21 Uhr: Südkoreas Präsident Moon schickt mehrere Sondergesandte nach Nordkorea +++

Südkoreas Präsident Moon Jae In schickt mehrere Sondergesandte nach Nordkorea, um über die weitere Annäherung der beiden verfeindeten Staaten zu verhandeln. Der zehnköpfigen Delegation wird auch Geheimdienstchef Suh Hoon angehören, wie Moons Sprecher in Seoul bekanntgab. Geleitet wird sie vom Nationalen Sicherheitsberater Chung Eui Yong.

Bei den Beratungen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang seien "ausführliche Gespräche" über verschiedene Themen geplant, sagte der Sprecher. Neben den Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea werde auch darüber beraten, wie die "Bedingungen für Gespräche zwischen Nordkorea und den USA über eine Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel" geschaffen werden könnten.

+++ 07.15 Uhr: China droht USA mit Vergeltung im Handelskonflikt +++

Im Handelsstreit mit den USA hat China mit Vergeltung gedroht. Wenn die USA chinesischen Interessen schadeten, "werden wir nicht tatenlos zusehen, sondern notwendige Maßnahmen ergreifen", sagte der Sprecher der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses, Vizeaußenminister Zhang Yesui, vor der Presse in Peking. Er versicherte aber, China wolle "keinen Handelskrieg" zwischen den beiden größten Volkswirtschaften.

Er reagierte auf die Ankündigung von Strafzöllen, die US-Präsident Donald Trump auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängen will. Trump hatte am Donnerstag mitgeteilt, die heimische Stahlindustrie durch Strafzölle auf alle Stahlimporte in Höhe von 25 Prozent abschirmen zu wollen. Auf Aluminium soll zehn Prozent erhoben werden.

+++ 07.07 Uhr: Wahl des neuen Parlaments in Italien beginnt +++

In Italien hat die Wahl eines neuen Parlaments begonnen. Rund 46,5 Millionen Wahlberechtigte sind dazu aufgerufen, bis 23 Uhr ihre Stimme abzugeben. Rechte und populistische Parteien können Meinungsforschern zufolge mit Zugewinnen rechnen, die regierenden Sozialdemokraten müssen sich auf Verluste einstellen. Beobachter halten einen Wahlausgang mit unklaren Mehrheitsverhältnissen und eine schwierige Regierungsbildung für denkbar.

Ein Ergebnis wird nicht vor Montagvormittag erwartet. In der EU herrscht Sorge vor einer möglichen politischen Lähmung Italiens, sollte das Wahlergebnis eine Regierungsbildung schwierig machen. Der hitzige Wahlkampf in der drittgrößten EU-Volkswirtschaft war in den vergangenen Wochen von den Themen Migration, innere Sicherheit und Wirtschaft dominiert worden.

+++ 06.05 Uhr: Verbraucher geben mehr Geld für Kosmetik aus +++

Ihr gutes Aussehen lassen sich die Deutschen einiges kosten. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen gaben die Verbraucher in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr allein im Lebensmittelhandel und in Drogeriemärkten rund 1,2 Milliarden Euro für dekorative Kosmetik vom Eyeliner bis zum Lippenstift aus. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 1,3 Prozent.

+++ 05.34 Uhr: Studie: Männer und Frauen im öffentlichen Dienst ähnlich bezahlt +++

Die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen fallen nach einer Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im öffentlichen Dienst deutlich geringer aus als in der Privatwirtschaft. Unbereinigt - also ohne Berücksichtigung von Tätigkeit, Erfahrung, Qualifikation, Alter und Teilzeit - verdienten Frauen im Jahr 2014 im öffentlichen Dienst rund 5,6 Prozent weniger als Männer, teilte das HWWI in Hamburg mit. In der Privatwirtschaft falle die unbereinigte Lücke rund vier Mal so hoch aus. In Ostdeutschland sind die Lohnunterschiede geringer ausgeprägt als im Westen, sowohl im öffentlichen Dienst wie in der Privatwirtschaft.

+++ 04.33 Uhr: Frauenbeauftragte im Familienministerium will offenbar Nationalhymne ändern +++

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums einem Bericht zufolge eine Änderung des Texts der Nationalhymne. Aus "Vaterland" solle "Heimatland" werden, aus der Zeile "brüderlich mit Herz und Hand" solle "couragiert mit Herz und Hand" werden, zitierte die "Bild am Sonntag" aus einem Schreiben der Ministeriumsbeauftragten Kristin Rose-Möhring. Ihr Rundbrief ging demnach an alle Mitarbeiter des SPD-geführten Ministeriums.

Zur Begründung verwies die Frauenbeauftragte demnach auch auf geschlechterneutrale Umformulierungen etwa in der österreichischen Hymne. Aus "Heimat bist du großer Söhne" wurde dort "Heimat großer Töchter und Söhne". Auch Kanada hatte kürzlich eine Änderung seiner Nationalhymne in geschlechtsneutrale Sprache beschlossen.

+++ 03:08 Uhr: Bundeshack: Hacker kaperten offenbar Dokumente im Außenministerium +++

Den Angreifern auf das Datennetz des Bundes ist es einem Medienbericht zufolge gelungen, im Auswärtigen Amt eine einstellige Zahl von Dokumenten zu kapern. Die "Bild am Sonntag" berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, aus einem für Russland und Osteuropa zuständigen Referat sei eine einstellige Zahl von Dokumenten abgeflossen, bevor der Angriff aufgeflogen sei. Bei den gekaperten Informationen handele es sich um geringe Datenmengen, weshalb die Firewall nicht Alarm geschlagen habe.

+++ 02.29 Uhr: Lehrerpräsident kritisiert "Inflation an guten Noten" +++

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, kritisiert sinkende schulische Anforderungen im deutschen Bildungssystem. Der Schulleiter eines Gymnasiums im niederbayerischen Deggendorf spricht von einer "Inflation an guten Noten". Man könne bei der Masse an Einser-Abiturienten die wirklich herausragenden gar nicht mehr erkennen, sagte er. "Den Politikern fehlt der Mut, mehr Leistung einzufordern und zu sagen: "Das nächste Abitur muss wieder schwerer werden"", sagte Meidinger. "Wir müssen fördern und fordern."

kng/fs / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(