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+++ Ticker +++

News des Wochenendes: Mann rast mit Auto in Nachtclub - mindestens 13 Verletzte

Putin laut erster Prognosen wiedergewählt +++ Mann rast mit voller Wut in Nachtclub +++ Schauspieler Jochen Senf gestorben +++ Türkische Truppen nehmen Zentrum von Afrin ein +++ Die Nachrichten des Wochenendes im Ticker.

Spurensicherung hinter dem Nachtclub in Gravesend

Ein Mitarbeiter der Spurensicherung arbeitet hinter dem Nachtclub in Gravesend (England), in den ein Mann mit seinem Auto gefahren ist. 

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Erste Prognosen: Putin in Russland wiedergewählt (19.04 Uhr)
  • Mann rast mit Auto in Nachtclub (16.30 Uhr)
  • Er spielte Tatort-Kommissar Max Palu: Jochen Senf ist tot (12.30 Uhr)
  • Erdogan verkündet: Zentrum Afrins unter türkischer Kontrolle (9.30 Uhr)
  • Seehofer will Kontrollen an deutscher Grenze ausweiten (6 Uhr)

Die Nachrichten im stern-Ticker:

+++ 19.04 Uhr: Putin ersten Prognosen zufolge klar wiedergewählt +++

Der russische Staatschef Wladimir Putin kann bei der Präsidentenwahl nach ersten Prognosen mit einem klaren Sieg rechnen. Nachwahlbefragungen sahen ihn bei rund 74 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung am Sonntag in Moskau mitteilte.

Bei der Präsidentenwahl in Russland haben am Sonntagabend die letzten Wahllokale geschlossen. Als letzte konnten die Bewohner der Ostsee-Exklave Kaliningrad (das frühere nördliche Ostpreußen) bis 19.00 Uhr MEZ ihre Stimme abgeben. In dem Riesenreich mit elf Zeitzonen waren rund 109 Millionen Menschen zur Wahl ihres Staatschefs aufgerufen.

+++ 17.20 Uhr: Israelischer Wachmann bei Messer-Attacke in Jerusalem schwer verletzt +++

Bei einer Messer-Attacke in Jerusalems Altstadt ist am Sonntag ein israelischer Wachmann schwer verletzt worden. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Nach Medienberichten wurde der Angreifer von einem Polizisten erschossen. Ein Polizeisprecher sagte, der Täter sei "außer Gefecht gesetzt worden". Am Freitag waren bei der Attacke eines Palästinensers zwei israelische Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Der Angreifer hatte sie mit dem Auto gerammt.

+++ 16.30 Uhr: Voller Wut mit Auto in Nachtclub gerast - mindestens 13 Verletzte +++

Nach einem Streit ist ein junger Mann mit seinem Auto in einen britischen Nachtclub gefahren und hat dabei mindestens 13 Menschen verletzt. Der Täter war zuvor in der Nacht zum Sonntag aus dem Club in Gravesend hinausgeworfen worden. Keines der Opfer habe lebensgefährliche Verletzungen, teilte die Polizei in der Grafschaft Kent mit. Einige hätten Knochenbrüche erlitten.

Der 21-Jährige war in ein Festzelt gerast, das zu dem Club gehörte.
Der Mann selbst wurde leicht verletzt. Nach Angaben der Zeitung "Daily Mail" zogen Gäste des Clubs den Täter aus dem Auto und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Hinweise auf einen Terroranschlag gab es der Polizei zufolge zu keinem Zeitpunkt.   

+++ 16.15 Uhr: Mindestens drei Tote bei Hotelbrand auf den Philippinen +++

Bei einem Großbrand in einem Hotel in der philippinischen Hauptstadt Manila sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 23 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Brand im Casino-Hotel "Waterfront Manila Pavilion" verletzt. Zwei weitere Menschen galten Stunden nach Ausbruch des Feuers noch als vermisst.

Dicker Rauch und starker Wind behinderten die Löscharbeiten. Mehrere Menschen mussten per Hubschrauber vom Dach des in Qualm gehüllten Hochhauses gerettet werden. Das Feuer brach nach ersten Ermittlungen im Casino oder einem Zwischengeschoss des 21-stöckigen Gebäudes aus, die Brandursache war zunächst unklar.

+++ 15.20 Uhr: Toter Kraftfahrer auf Rastplatz - und ein Verletzter +++

Ein toter Kraftfahrer und ein Verletzter in einem Lkw-Führerhaus sind auf einem Rastplatz an der Autobahn 9 bei Nürnberg gefunden worden. Was genau vorgefallen ist, war nach Angaben der Polizei vom Sonntag noch unklar. Ein 46-Jähriger lag mit schweren Kopfverletzungen neben seinem Lastwagen. Die von Autofahrern herbeigerufenen Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Lkw-Fahrers feststellen. Im Führerhaus eines weiter vorne geparkten Lastwagens fanden die Einsatzkräfte noch einen weiteren verletzten Mann. "Er war noch ansprechbar und hat mehrere Verletzungen", hieß es bei der Polizei über den 36 Jahren alten Kraftfahrer. Ob sich die beiden Männer gegenseitig angegriffen haben, oder ob eine dritte Person beteiligt war, konnte die Polizei am Sonntagnachmittag noch nicht sagen.

+++ 13.45 Uhr: Kleiner Donald Trump erhitzt die Gemüter in Afghanistan +++

Unbeschwert schiebt der kleine Donald Trump eine Lauflernhilfe über den Teppich - der 18 Monate alte Junge aus der afghanischen Hauptstadt Kabul weiß noch nicht, dass sein Name die Gemüter erhitzt. Von der Namenswahl nach dem Milliardär und heutigen US-Präsidenten hatten sich seine Eltern ein gutes Omen für ein erfolgreiches Leben ihres jüngsten Kindes versprochen. Doch nun sind sie Zielscheibe heftiger Beschimpfungen. In sozialen Netzwerken erregen sich Muslime über den "ungläubigen Namen". "Ich wusste nicht, dass Afghanen so sensibel auf Namen reagieren", sagt Donald Trumps Vater Sajed Assadullah Puja der Nachrichtenagentur AFP, während der Kleine auf einem Smartphone mit einer Musik-App spielt. Sogar Todesdrohungen gegen das Kind habe es gegeben. Auslöser des Shitstorms war ein auf Facebook veröffentlichtes Foto des Namensdokumentes des kleinen Jungen. Jemand habe das Bild im Internet veröffentlicht, sagt Sajed. Angesichts der "vulgären und beleidigenden" Reaktionen habe er seine Facebook-Seite schließen müssen. 

+++ 12.30 Uhr: Ex-Tatort-Kommissar Jochen Senf gestorben +++

Der als saarländischer "Tatort"-Kommissar Palu bekannt gewordene Schauspieler Jochen Senf ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Senf starb in der Nacht zum Sonntag in Berlin, wie sein Bruder Gerhard der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) auf Twitter darüber berichtet. Senf spielte 17 Jahre lang - bis 2005 - die Rolle des "Tatort"-Kommissars Max Palu im Saarland. Immer auf dem Fahrrad unterwegs gab Senf seiner Rolle als unkonventioneller und etwas kauziger Kommissar einen besonderen Charakter. Der gebürtige Frankfurter kam mit zehn Jahren nach Saarbrücken, wo sein Vater 1954/55 saarländischer Finanzminister war. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik besuchte Senf die Schauspielschule in Saarbrücken. Anschließend war Senf als Autor, Regisseur und Schauspieler tätig, von 1969 bis 1978 auch als Hörspieldramaturg beim Saarländischen Rundfunk. Er arbeitete in einem Jugendzentrum und mit straffällig gewordenen Jugendlichen. 

+++ 10.45 Uhr: Touristenhotel in Manila steht in Flammen +++

In einem großen Touristenhotel in der philippinischen Hauptstadt Manila ist ein Feuer ausgebrochen. Mindestens vier Menschen starben, sechs weitere wurden laut einem Medienbericht verletzt. Zudem sind mindestens 19 Menschen noch in dem Gebäude eingeschlossen, wie der örtliche Katastrophenschutz am Sonntag mitteilte. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Brand bei Renovierungsarbeiten ausbrach. Das Waterfront Manila Pavilion Hotel mit 350 Zimmern liegt in Manilas Touristenbezirk Ermita. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1968 und wird seit vergangenem Jahr grundlegend renoviert. Wie viele Menschen genau in dem Gebäude waren, war zunächst unklar. Die Retter teilten lediglich mit, dass außer den Eingeschlossenen alle Menschen in Sicherheit gebracht worden seien. 

+++ 9.30 Uhr: Erdogan: Zentrum Afrins unter Kontrolle +++

Die türkische Armee und mit ihr verbündete Rebellen haben nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan das Zentrum der nordwestsyrischen Stadt Afrin unter ihre Kontrolle gebracht. Die türkische Fahne und die der Freien Syrischen Armee (FSA) wehten nun in der Stadt Afrin, sagte Erdogan am Sonntag im westtürkischen Canakkale. Die türkische Armee teilte ebenfalls mit, das Zentrum der Stadt sei unter ihrer Kontrolle. Nun werde das Gebiet von Minen und Sprengsätzen gesäubert. Eine Bestätigung von kurdischer Seite gab es zunächst nicht. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte am Sonntagmorgen mitgeteilt, türkische Einheiten seien in die Stadt eingedrungen. In den vergangenen Tagen waren angesichts der türkischen Offensive Zehntausende Menschen aus Afrin geflohen. 

+++ 8 Uhr: Olaf Scholz will Google und Co. stärker zur Kasse bitten +++

Der neue Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz macht sich für eine strengere Besteuerung von Konzernen wie Google stark. "Die internationale Gemeinschaft muss Antworten finden auf die Herausforderungen der Digitalisierung, die Besteuerung der digitalen Wirtschaft gehört dazu", sagte Scholz der Deutschen Presse-Agentur. In Buenos Aires nimmt der SPD-Politiker bis Montag an einem G20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der weltweit wichtigsten Wirtschaftsmächte und der Europäischen Union (EU) teil. Es gehe um komplizierte steuerrechtliche Fragestellungen, sagte Scholz. Nicht nur bei seiner Partei, den Sozialdemokraten, gibt es schon lange Unmut, dass die global agierenden Datenkonzerne wie Google und Facebook viele Milliarden verdienen, aber mit Steuervermeidungsstrategien ihre Steuerzahlungen minimieren. 

+++ 7.10 Uhr: Mit dem Auto in den Nachtclub - mehrere Verletzte +++

Ein Mann ist nach seinem Rauswurf aus einem Nachtclub in Gravesend im Süden Englands mit seinem Auto in das Lokal gerast und hat dabei mehrere Menschen verletzt. Dem Ganzen war ein Streit vorangegangen, in dessen Folge der Mann aus dem Nachtclub gewiesen wurde, twitterte die Polizei in der Grafschaft Kent in der Nacht zum Sonntag. Die genaue Zahl der Verletzten wurde nicht genannt. Der Mann wurde festgenommen.

+++ 6 Uhr: Horst Seehofer will Kontrollen an deutscher Grenze ausweiten +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will das Schengen-Abkommen auf unbestimmte Zeit aussetzen und die Kontrollen an der deutschen Grenze ausweiten. "Die Binnengrenzkontrollen müssen so lange ausgeführt werden, solange die EU es nicht schafft, die Außengrenzen wirksam zu schützen und zu kontrollieren", sagte Seehofer der "Welt am Sonntag". "Auf absehbare Zeit sehe ich im Augenblick nicht, dass ihr das gelingen wird." Der CSU-Politiker plädierte dafür, die Grenzkontrollen an den deutschen Binnengrenzen auszuweiten. Derzeit seien "nicht allzu viele Grenzstellen in Deutschland" dauerhaft besetzt. "Auch darüber wird nun zu reden sein, ob das so bleiben kann", sagte Seehofer der "WamS". Schließlich gehe es nicht nur darum, Menschen von illegalen Grenzübertritten abzuhalten, sondern auch um "andere Schutzfunktionen".


News von Samstag, 17.3

+++ 21.19 Uhr: Lufthansa rechnete mit BER-Abriss und Neubau +++

Die Lufthansa hat nach einem Medienbericht den Glauben an den neuen Berliner Flughafen verloren. "Meine Prognose ist: Das Ding wird abgerissen und neu gebaut", zitierte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks. Der Satz fiel demnach am Freitag auf dem "Unternehmertag am Tegernsee", wo der Verantwortliche für die konzerninterne Billigfluglinie Eurowings geredet hatte. Die Lufthansa stehe vor dem Problem, dass ihre Ausstattung im Hauptstadtflughafen zwar installiert, nach jahrelanger Verzögerung der Eröffnung inzwischen aber bereits überholt ist.

Erst am Donnerstag hatte die Flughafengesellschaft bekanntgegeben, dass 750 Monitore für die Fluggastinformation ausgetauscht werden.
Sie seien vor der 2012 geplanten Eröffnung eingebaut worden, sechs Jahre mit der allgemeinen Stromversorgung mitgelaufen und hätten nun das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Für die Eröffnung ist nach mehreren Verschiebungen inzwischen der Herbst 2020 angepeilt.

+++ 20.40 Uhr: Calais: 25-jähriger Migrant erstochen +++

Ein Migrant ist im nordfranzösischen erstochen worden. Der 25-Jährige sei am späten Nachmittag in der Nähe eines Krankenhauses seinen Verletzungen erlegen, teilte die zuständige Präfektur mit. Ein Unbekannter habe dem Mann in den Rücken gestochen. Das Opfer sei höchstwahrscheinlich afghanischer Staatsangehörigkeit gewesen. Die Hintergründe der Attacke waren den Angaben zufolge zunächst völlig unklar.

In Calais sammeln sich seit Jahren Migranten, die illegal nach gelangen wollen. Die Präfektur schätzt, dass sich derzeit rund 350 Menschen dort aufhalten. Bereits Anfang Februar war es in Calais zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Afrikanern und Afghanen gekommen. Es fielen Schüsse, rund 20 Menschen wurden verletzt. 

Ein Satellitenbild zeigt eine Krankenhausgelände in Calais sowie mehrere Kreisel und eine Autobahn

Am Boulevard des Justes in Calais wurde ein Migrant niedergestochen


+++ 18.40 Uhr: Nach Explosion bei Munitionsentsorger Leiche entdeckt +++

Nach der Explosion in einem Werk zur Entsorgung von Munition in der Spreewald-Stadt Lübben haben Helfer eine Leiche aus den Trümmern geborgen. Es sei wahrscheinlich, dass es sich um den vermissten 55-jährigen Arbeiter handele, eine zweifelsfreie Identifizierung sei wegen der schwere Verletzungen aber noch nicht möglich gewesen, teilte die mit. Aus noch ungeklärter Ursache war es am Freitag in dem Werk zu einer Explosion gekommen. Dabei erlitt ein weiterer Arbeiter einen Schock.

+++ 18.05 Uhr: Miami: Drei Tote unter Brückentrümmern geborgen +++

Zwei Tage nach dem Brückeneinsturz in Florida sind drei Tote aus zwei Fahrzeugen unter den Trümmern geborgen worden, wie die Polizei in -Dade mitteilte. Ein weiteres Opfer war am Donnerstag im Krankenhaus gestorben. Damit sind insgesamt vier der mindestens sechs vermuteten Opfer des Unglücks geborgen worden. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass noch weitere Menschen unter den Trümmern gefunden würden, zitierte der "Miami Herald" den Vizebürgermeister von Miami-Dade, Maurice Camp.

Die 950 Tonnen schwere Brücke auf dem Gelände einer Universität war am Donnerstag auf ganzer Länge von etwa 53 Metern zusammengebrochen und auf eine darunterliegende siebenspurige Straße gestürzt. Die Ursache wurde am Samstag noch untersucht.  

+++ 17.40 Uhr: Wachmann zu Tode geprügelt - drei Jugendliche in Neapel festgenommen +++

Drei Jugendliche sind in wegen mutmaßlichen Mordes an einem Wachmann festgenommen worden. Die 16 und 17 Jahre alten Jungen hätten den Mann mit einem hölzernen Tischbein angegriffen und ihn so heftig malträtiert, dass er an Kopfverletzungen gestorben sei, teilte die italienische Polizei mit. Die Jugendlichen hätten wohl versucht, dem 51-Jährigen seine Dienstwaffe zu stehlen. Das hätten sie aber nicht geschafft, weil er sie in seiner Uniform versteckt habe.

Der Mann hatte demnach gerade die Tore einer U-Bahn-Station im Kriminalitäts-Brennpunkt Scampia der süditalienischen Großstadt schließen wollen, als er angegriffen wurde. Er lag fast zwei Wochen im Krankenhaus, bevor er am Donnerstag starb. Jugendbanden sind in Italiens drittgrößter Stadt ein großes Problem. Sie verhielten sich wie "Rudel von Wölfen" und täten "abscheuliche, grausame Dinge ohne jeglichen Respekt vor menschlichem Leben", sagte Neapels Polizeichef Antonio De Iesu auf einer Pressekonferenz.

+++ 17.15 Uhr: Aktivisten: Syrische Armee erobert zwei weitere Ortschaften in Ost-Ghuta +++

Die syrischen Regierungstruppen haben bei ihrer Offensive auf die Rebellenenklave Ost-Ghuta nach Angaben von Aktivisten zwei weitere Städte unter ihre Kontrolle gebracht. Die Armee eroberte am Samstag die Ortschaften Kafr Batna und Sakba im Süden der umkämpften Region, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad hatten vor einem Monat mit Unterstützung Russlands eine Großoffensive gestartet, um die östlichen Vororte der Hauptstadt Damaskus unter ihre Kontrolle zu bringen.

+++ 15.05 Uhr: Sektkellerei Henkell übernimmt Mehrheit an spanischem Cava-Konzern Freixenet +++

Die Sektkellerei Henkell übernimmt die Mehrheit an dem spanischen Konkurrenten Freixenet. "Mit diesem Schritt bündeln beide Unternehmen ihre Kräfte zum weltweit führenden Anbieter in der Schaumwein-Branche", teilte Henkell in Wiesbaden mit. Das Tochterunternehmen des Bielefelder Lebensmittelkonzerns Oetker übernimmt demnach 50,67 Prozent der Aktien des katalanischen Konzerns.

Die beiden Unternehmen wollen in Zukunft eng kooperieren. Das Angebot und die Länderschwerpunkte der beiden Firmen ergänzten sich ideal, hieß es in der Mitteilung. Während Freixenet für die weltweit führende Cava-Marke stehe, habe Henkell mit Mionetto den weltweit führenden Prosecco und mit Henkell Trocken den meistexportierten Sekt aus Deutschland im Programm.

+++ 14.40 Uhr: Zeitung: Mutmaßlicher Dreifachmörder nach Bielefeld gebracht +++

Der mutmaßliche Dreifachmörder von Hille in Ostwestfalen ist nach einem Zeitungsbericht per Helikopter nach Bielefeld gebracht und dort erneut vernommen worden. Der Landeplatz des Hubschraubers vor dem Polizeipräsidium sei von schwer bewaffneten Spezialkräften abgesichert worden, schreibt die Zeitung "Neue Westfälische". Die Polizei konnte dies am Samstag weder bestätigen noch dementieren und verwies auf die Pressehoheit der Staatsanwaltschaft, die zunächst nicht zu erreichen war.  

+++ 14.10 Uhr: Seehofer wünscht sich mehr Gelassenheit in Islam-Debatte +++

Nach seinen heftig kritisierten Äußerungen zum Islam in Deutschland hat sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für "mehr Gelassenheit" in der Debatte ausgesprochen. "Dass Deutschland geschichtlich und kulturell christlich-jüdisch und nicht islamisch geprägt ist, kann doch niemand ernsthaft bestreiten", sagte Seehofer der "Welt am Sonntag". "Das ist für mich entscheidend, wenn es um die Frage geht, was zu Deutschland gehört." Der neue Innen- und Heimatminister hatte am Freitag eine heftige Debatte ausgelöst mit der Aussage, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Dafür war Seehofer vom Koalitionspartner SPD und der Opposition - mit Ausnahme der AfD - heftig kritisiert worden.

Aber auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte klar, dass für sie die hierzulande lebenden Muslime und der Islam sehr wohl zu Deutschland gehörten. Es sei für ihn eine "Selbstverständlichkeit", dass die "große Zahl der friedliebenden Muslime in Deutschland zu uns gehört", sagte Seehofer nun der "Welt am Sonntag".

+++ 14 Uhr: Spitze des Weißen Rings Schleswig-Holstein tritt zurück +++

Der Landesvorsitzende des Weißen Rings Schleswig-Holstein, der frühere Justizminister Uwe Döring, ist am Samstag zurückgetreten. Er wolle Schaden vom Weißen Ring, der sich seit Jahrzehnten engagiert für Kriminalitätsopfer einsetze und auf Spenden angewiesen sei, abwenden, sagte Döring in Neumünster. Hintergrund sind Medienberichte vom Samstag. Demnach soll der ehemalige Leiter der Lübecker Außenstelle des Weißen Rings Frauen, die Hilfe suchten, sexuell belästigt haben. Der Mann hat die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Döring wies den Vorwurf, zu spät reagiert zu haben, zurück. Die ersten Belästigungsvorwürfe seien im November 2016 erhoben worden. Im Juli 2017 wurde dem Mann verboten, Opferfälle zu bearbeiten, formal schied er im November 2017 aus dem Weißen Ring aus.


+++ 13 Uhr: Schneechaos in London: Mehr als hundert Flüge in Heathrow gestrichen +++

Wegen Schneefalls sind am Londoner Flughafen Heathrow mehr als einhundert Flüge gestrichen worden. Insgesamt wurden am Samstagmorgen gut 115 Flüge abgesagt, darunter neben Transatlantikflügen auch Verbindungen in andere europäische Städte sowie Inlandsflüge. Wegen anhaltenden Schneefalls seien weitere Ausfälle zu erwarten, sagte ein Flughafensprecher. Bereits Ende Februar waren wegen eines Sturms zahlreiche Flüge von und nach London-Heathrow ausgefallen.


+++ 11.25 Uhr: Flugzeug stürzt in Haus - zehn Tote auf Philippinen +++

Beim Absturz eines zweimotorigen Leichtflugzeugs in ein Wohnhaus auf den Philippinen sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten waren drei Kinder und Jugendliche, wie die Zivilluftfahrtbehörde mitteilte. Das Flugzeug hatte demnach am Samstag gerade vom Flugplatz der Kleinstadt Plaridel nahe der Hauptstadt Manila abgehoben, als es in der Luft zu einem Strömungsabriss kam und die Maschine abstürzte. An Bord waren vier Passagiere und ein Pilot. Das Flugzeug explodierte, als es in ein Wohnhaus in einer nahen Siedlung stürzte. Dabei starben alle Menschen an Bord und fünf Mitglieder der Familie, die das Haus bewohnte.

+++ 10.30 Uhr: Sturm in Hamburg: Kreuzfahrtschiff kann nicht einlaufen +++

Stürmischer Wind hat das Kreuzfahrtschiff "Aidaperla" am planmäßigen Einlaufen in den Hamburger Hafen gehindert. Statt am Samstag um 8.00 Uhr werde das etwa 300 Meter lange Schiff mit rund 3000 Passagieren an Bord voraussichtlich erst gegen 14.30 Uhr am Kreuzfahrtterminal in Hamburg-Steinwerder anlegen, sagte eine Sprecherin von Aida Cruises der Deutschen Presse-Agentur. Das Schiff steuert Hamburg im Rahmen einer Kreuzfahrt von Mallorca an. Wann es die Hansestadt wieder verlassen kann, hängt nach Angaben der Aida-Sprecherin von den Vorgaben der Behörden ab. Zuvor hatten das "Hamburger Abendblatt" und die "Kieler Nachrichten" berichtet.

So sieht die Einfahrt ohne Sturm aus:


+++ 10 Uhr: Zu viel Schnee: Bahn sperrt Leipziger Hauptbahnhof +++

Starker Schneefall hat den Zugverkehr am Leipziger Hauptbahnhof am Samstag komplett lahmgelegt. Die Sperrung des Bahnhofs betreffe sowohl den Fern-, als auch der Nahverkehr, teilte die Deutsche Bahn am Morgen mit. Der Fernverkehr werde umgeleitet, die S-Bahnen führen so nah wie möglich an Leipzig heran. Aufgrund der Kälte seien vor dem Bahnhof die Weichen ohne Weichenheizung eingefroren. Seit 3:00 Uhr am Samstagmorgen seien Räumkommandos im Einsatz, die Schneeverwehungen entfernten. Außerdem würden die Weichen repariert. "Solange es nicht aufhört zu schneien, ist die Arbeit ein Fass ohne Boden " sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Die DB versuche Ersatzbusse zur Verfügung zu stellen, könne aber nicht garantieren, dass die in Leipzig ankommen, da die Lage auf den Straßen bisher unklar sei.

+++ 8.55 Uhr: Russisches Außenministerium bestellt britischen Botschafter ein +++

Das russische Außenministerium hat den britischen Botschafter im Streit um den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal einbestellt. Das bestätigte die Behörde in Moskau am Samstag der Agentur Tass. Das Treffen mit Botschafter Laurie Bristow soll im Laufe des Tages stattfinden. Details waren bislang nicht bekannt. London hatte am vergangenen Mittwoch gefordert, dass 23 russische Diplomaten binnen einer Woche Großbritannien verlassen müssen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow deutete daraufhin an, dass Moskau ebenfalls britische Vertreter ausweisen wolle. Offen ist jedoch, wann Russland diesen Schritt gehen wird und wie viele Diplomaten betroffen sind.

+++ 8.30 Uhr: Chinas Präsident Xi einstimmig im Amt bestätigt +++

Chinas Staatschef Xi Jinping ist einstimmig im Amt des Präsidenten und Vorsitzenden der staatlichen Militärkommission bestätigt worden. Nachdem der Volkskongress ihm vor einer Woche schon den Weg frei gemacht hatte, unbegrenzt viele Amtszeiten regieren zu können, war das Votum des nicht frei gewählten Parlaments am Samstag in Peking eine reine Formsache. Dass es aber sogar einstimmig erfolgte, war ungewöhnlich, weil sonst immer eine geringe Zahl von Gegenstimmen und Enthaltungen dabei sind.

+++ 8 Uhr: Weitere Missbrauchsvorwürfe gegen Oxfam-Mitarbeiter in Haiti +++

 Gegen die Hilfsorganisation Oxfam sind weitere Vorwürfe im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch in Haiti laut geworden. Ein hochrangiger Oxfam-Mitarbeiter in Haiti sei trotz Missbrauchsvorwürfen noch ein Jahr weiter beschäftigt worden, berichtete die britische Zeitung "The Times" am Samstag. Es handelte sich demnach um den Kenianer Raphael Mutiku, der nach dem schweren Erdbeben in Haiti im Januar 2010 das Wasserversorgungsprogramm von Oxfam in dem bitterarmen Karibikstaat leitete.

Die "Times" schrieb, in Dokumenten über den Fall finde sich eine letzte schriftliche Warnung an Mutiku vom Juni 2010, nachdem weibliche Mitarbeiter ihm wiederholt sexuelle Übergriffe vorgeworfen hatten. Sechs Monate später äußerte Mutikus Vorgesetzter angesichts von , der Kenianer bezahle in der Oxfam-Unterkunft junge Frauen für Sex, die Hoffnung, dass die Organisation dieses Problem "eindämmen" könne. Zugleich kritisierte der Vorgesetzte, Mutiku verhalte sich "nicht diskret". Erst 2011 wurde Mutiku nach einer internen Untersuchung entlassen.

+++ 6.30 Uhr: Zwei Frauen im Südosten Englands erschossen +++

Im Südosten Englands sind am späten Freitagabend zwei Frauen unter noch nicht geklärten Umständen erschossen worden. Der mutmaßliche Täter sei knapp zwei Stunden später gefasst worden, berichteten der Sender BBC und die Agentur PA unter Berufung auf die Polizei. Über die Hintergründe der Tat, bei der in St. Leonards in der Grafschaft East Sussex eine 32-Jährige und eine 53-Jährige ums Leben kamen, machten die Behörden zunächst keine Angaben.

+++ 6 Uhr: Scholz kündigten neuen Kurs bei Europolitik an +++

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat einen neuen Kurs in der Europapolitik angekündigt. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte der Vizekanzler, die Bundesregierung habe bereits "einen ersten wichtigen Schritt getan, indem sie offen gesagt hat: Deutschland weiß, dass es infolge des Brexit mehr Geld in den EU-Haushalt einzahlen muss". Der neue Bundesfinanzminister machte zugleich klar, dass Deutschland nicht bereit sei, zum Zahlmeister Europas zu werden: "Wir wollen und können auch gar nicht für alle zahlen." In dieser Hinsicht werde er nicht anders als seine Vorgänger handeln. "Ein deutscher Finanzminister ist ein deutscher Finanzminister." Den Vorwurf, Europa sei auf dem Weg zu einer Transferunion, in der am Ende Deutschland für alles zahle, wies Scholz zurück. "Transferunion" sei "ein politischer, inhaltsfreier Kampfbegriff", kritisierte er.

+++ 5 Uhr: Barley: Islam-Debatte beenden - Probleme praktisch lösen +++

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) fordert, die vom neuen Innenressortchef Horst Seehofer (CSU) erneut entfachte Debatte über die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland zu beenden. "Theoretische Debatten wurden lange genug geführt", sagte Barley der "Rheinischen Post". Es gehe darum, die Probleme praktisch zu lösen. "Was unsere Werte angeht, ist und bleibt das Grundgesetz die Basis unseres Zusammenlebens." Ähnlich äußerte sich Familienministerin Franziska Giffey (SPD) im ZDF. "Vor Ort helfen solche Debatten überhaupt nicht", sagte die bisherige Bürgermeisterin des Berliner Problembezirks Neukölln. Es gehe vielmehr darum, ein gutes Zusammenleben zu organisieren und mit den in Deutschland lebenden Menschen, egal welcher Herkunft, eine Gesellschaft sozialen Friedens zu gestalten.

+++ 3.25 Uhr: FBI-Vize kurz vor Pensionierung gefeuert +++

US-Justizminister Jeff Sessions hat am Freitag den früheren Vizedirektor des FBI, Andrew McCabe, zwei Tage vor dessen Pensionierung gefeuert. Er habe einem Reporter interne Informationen verraten und später bei Befragung darüber falsche Angaben gemacht, hieß es nach Berichten amerikanischer Medien. Der frühere FBI-Direktor stand unter anderem im Rampenlicht während der Untersuchungen rund um die E-Mail-Affäre von Ex-Außenministerin Hillary Clinton sowie den Ermittlungen von Robert Mueller um die Einmischung Russlands in den Präsidentschaftswahlkampf 2016. 


DPA / AFP