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News des Tages: Anschlag von New York: FBI fasst verdächtigen Usbeken

"Schwere staatsgefährdende Gewalttat" - Terrorverdächtiger Syrer in U-Haft +++ Halloween: 1200 Platzverweise in Essen +++ Air Berlin kann Flieger aus Island abholen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Der Usbeke Mukhammadzoir Kadirov, 32, wird vom FBI in Zusammenhang mit dem Anschlag in New York gesucht

Der Usbeke Mukhammadzoir Kadirov, 32, wird vom FBI in Zusammenhang mit dem Anschlag in New York gesucht

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 23.28 Uhr: New York: Verdächtiger Usbeke gefasst +++

Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in New York hat die US-Bundespolizei FBI einen raschen Fahndungserfolg vermeldet: Sie spürte nach eigenen Angaben einen Mann aus Usbekistan auf, von dem sie sich Informationen über das Fahrzeugattentat erhofft. Der Mann sei weniger als eine Stunde nach dem öffentlichen Fahndungsaufruf gefunden worden, teilte das FBI in New York mit. Weitere Angaben wollte es nicht machen.

+++ 22.55 Uhr: New York: FBI fahndet nach Anschlag nach zweitem Usbeken +++

Nach dem Terroranschlag in New York hat die US-Bundespolizei FBI einen Mann zur Fahndung ausgeschrieben: Der 32-jährige Mukhammadzoir Kadirov werde gesucht, weil er "Informationen zu dem tödlichen Angriff" haben könnte, erklärte das FBI. Kadirov stammt aus Usbekistan, von dort kommt auch der Fahrzeugattentäter Sayfullo Saipov.

+++ 21.56 Uhr: Niedersachsen: Weg für Koalitionsgespräche frei +++

Rund dreieinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Niedersachsen haben sich SPD und CDU auf Verhandlungen über eine große Koalition geeinigt. Die Landesvorstände beider Parteien stimmten am Abend in Hannover für die Aufnahme von Gesprächen über eine möglichst schnelle Regierungsbildung. Ein zweites Sondierungstreffen zwischen den Delegationen um die beiden Landesvorsitzenden Stephan Weil (SPD) und Bernd Althusmann (CDU) verlief zuvor erfolgreich.

Beide Seiten wollten "möglichst noch im November eine neue Landesregierung wählen", erklärte Althusmann nach der Sitzung des CDU-Landesvorstands, der seiner Empfehlung folgte. Seinen Angaben nach fiel der Beschluss einstimmig. Auch der SPD-Landesvorstand stimmte nach Angaben einer Parteisprecherin einstimmig für die Verhandlungen und folgte damit Ministerpräsident Weil.

+++ 21.48 Uhr: Jamaika-Koalition will mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen +++

Eine Jamaika-Koalition will angesichts stark steigender Mieten mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. "Unser Ziel ist es, für ausreichenden bezahlbaren und geeigneten Wohnraum für alle zu sorgen und auch Eigentumsbildung gerade für Familien zu ermöglichen", heißt es in einem von CDU, CSU, FDP und Grünen vorgelegten Leitlinien-Papier. Wie erwartet gab es bei den umstrittenen Themen Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Wirtschaft und Verkehr noch keine gemeinsamen Positionspapiere. Sie sollen an diesem Donnerstag vorgelegt werden.

+++ 21.23 Uhr: US-Wahl: Auch Instagram für russische Kampagne genutzt +++

Für ihre Desinformationskampagne während des US-Wahlkampfes haben mutmaßliche russische Urheber auch den Online-Bilderdienst Instagram benutzt. Facebook-Vizechef Colin Stretch sagte in einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats in Washington, rund 120.000 manipulative Inhalte aus russischen Quellen seien im vergangenen Jahr in dem Dienst platziert worden, die rund 20 Millionen Nutzer in den USA erreicht hätten. Instagram ist eine Tochterfirma von Facebook.

Der Konzern hatte bereits zuvor mitgeteilt, dass mehr als 126 Millionen Nutzer seines Facebook-Netzwerks in den USA zwischen 2015 und 2017 von russischen Quellen verbreitete Kommentare, Berichte und andere Inhalte erhalten hätten. Die Gesamtzahl der in dem zum Facebook-Konzern gehörenden Diensten mit diesen Inhalten belieferten Nutzer liegt demnach bei etwa 146 Millionen.

+++ 20.55 Uhr: Belästigungsvorwürfe: Britischer Verteidigungsminister tritt zurück +++

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon ist zurückgetreten. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf einen Regierungssprecher am Abend. Der konservative Politiker war in der aktuellen Debatte über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz unter Druck geraten. Er soll 2002 bei einem Dinner einer Journalistin wiederholt ans Knie gefasst haben.

Viele der veröffentlichten Vorwürfe seien falsch, beharrte der Minister. Gleichwohl sei er "in der Vergangenheit hinter den hohen Standards zurückgeblieben, die wir an die Streitkräfte stellen", begründete Fallon seinen Rückzug aus dem Kabinett in einem Schreiben an Premierministerin Theresa May. Seinen Parlamentssitz wolle er aber behalten.  

+++ 20.50 Uhr: Mexiko: Polizei entdeckt abgeschlagene Köpfe in Mexiko-Stadt +++

Nahe dem historischen Zentrum von Mexiko-Stadt hat die Polizei zwei menschliche Köpfe entdeckt. Ersten Ermittlungen zufolge habe ein Mann die in schwarze Plastiktüten eingewickelten Köpfe an einer Straßenecke abgelegt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Identität und Todeszeitpunkt der Opfer waren zunächst unklar.

Die mexikanischen Verbrechersyndikate legen immer wieder Tote oder Leichenteile an öffentlichen Plätzen ab, um Angst zu schüren oder ein Signal an rivalisierende Banden zu senden. In der Hauptstadt sind solche blutigen Machtdemonstrationen aber eher ungewöhnlich. 

+++ 20.26 Uhr: Fall Kim Wall: Polizei korrigiert Angaben +++

Im Fall des wegen Mordes an einer schwedischen Journalistin verdächtigen dänischen U-Boot-Tüftlers Peter Madsen hat die dänische Polizei ihre Angaben korrigiert. Madsen habe nicht gesagt, dass die Journalistin Kim Wall an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sei, sagte Polizeisprecher Jens Möller Jensen der Nachrichtenagentur Ritzau. Die Anwältin des Verdächtigen sagte dem Fernsehsender TV2, ihr Mandant wisse nicht, wie die Journalistin zu Tode gekommen sei.

Bei früheren Verhören hatte Madsen zunächst behauptet, er habe Wall wohlbehalten an Land abgesetzt. Später sagte er, die 30-Jährige sei bei einem Unfall gestorben, als ihr eine Luke seines U-Boots auf den Kopf gefallen sei. Er habe ihre Leiche dann in Panik über Bord geworfen. Inzwischen gestand Madsen laut Polizei, Walls Leiche zerstückelt und die Teile in einer Bucht vor Kopenhagen verstreut zu haben. 

+++ 20.07 Uhr: "Glory Amsterdam": Erste Schleppverbindung steht +++

Zum vor Langeoog gestrandeten Frachter "Glory Amsterdam" besteht eine erste Schleppverbindung. Das meldet das für die Bergung zuständige Havariekommando in einer Pressemitteilung. Demnach gehen die Vorbereitungen für den nächsten Schleppversuch schneller voran als erwartet. Der Schlepper "Fairmount Summit" könne wegen seines Tiefganges nur bis auf 1000 Meter an den 225-Meter-Frachter heran, sein nun aber durch eine 1500 Meter lange Leine mit dem Havaristen verbunden. Auch ein zweiter Schlepper solle im Laufe des Abends eine Leinenverbindung mit der "Glory Amsterdam" herstellen, danach soll das Abpumpen des Ballastwassers beginnen, um den Frachter für die Bergung leichter zu machen.

+++ 19.20 Uhr: Nach Ende von Air Berlin fliegt Lufthansa mit Jumbojets nach Berlin +++

Die Lufthansa hat nach dem Ende von Air Berlin zwischen Frankfurt/Main und Berlin erstmals einen Jumbojet eingesetzt. Die Maschine landete auf dem Flughafen Tegel in der Hauptstadt - "pünktlichst um 18.25 Uhr", wie Sprecher Wolfgang Weber sagte. Mit dem Einsatz der zweitgrößten Passagiermaschine reagiert Lufthansa nach eigenen Angaben auf die starke Nachfrage, die mit den bisherigen Flugzeugkapazitäten nicht zu bewältigen wäre. Gebucht waren in der Maschine rund 280 Plätze.  

+++ 18.40 Uhr: Taxi erfasst in London Fußgänger - Kein Terroranschlag +++

In London ist ein Taxi offenbar auf einen Gehsteig geraten und hat Menschen verletzt. Das teilte die Polizei am frühen Abend mit. Es handele sich nicht um einen Terroranschlag.

+++ 18.26 Uhr: Doch kein deutsches Todesopfer bei New Yorker Anschlag +++

Bei dem Anschlag in New York hat es doch kein deutsches Todesopfer gegeben. Die Staatsangehörigkeit eines der Opfer sei verwechselt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem betreffenden Opfer handle es sich um eine Belgierin.

+++ 17.27 Uhr: Trump erwägt Inhaftierung von New-York-Attentäter in Guantanamo +++

US-Präsident Donald Trump erwägt, den Attentäter von New York im umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba einsperren zu lassen. Auf eine entsprechende Frage sagte Trumpn vor Journalisten in Washington: "Ich würde dies sicherlich in Erwägung ziehen". Trumps Vorgänger Barack Obama hatte vergeblich die Schließung des nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingerichteten Lagers angestrebt.


+++ 17.05 Uhr: Puigdemont will Vorladung ignorieren +++

Der entmachtete Katalanenpräsident Carles Puigdemont will die Vorladung eines Madrider Gerichts ignorieren und stattdessen in Belgien befragt werden. "Er wird nicht nach Madrid gehen", bekräftigte Puigdemonts belgischer Anwalt Paul Bekaert am Mittwoch im spanischen Fernsehsender TV3. Juristisch sei eine Befragung auch in Belgien möglich, wo sich Puigdemont derzeit aufhält.

Der spanische Staatsgerichtshof - die Audiencia Nacional - hat den von Madrid abgesetzten Regionalpräsidenten und Mitglieder seiner abgesetzten Regierung ab Donnerstag (9.00 Uhr) zur Anhörung vorgeladen. Sollte Puigdemont nicht erscheinen, kann die spanische Staatsanwaltschaft seine Festnahme beantragen. Dafür müsste Spanien einen europäischen Haftbefehl ausstellen. Puigdemont selbst hatte am Dienstag auf einer Pressekonferenz gesagt, er werde erst dann nach Spanien zurückkehren, wenn ihm eine faire juristische Behandlung garantiert werde. In Belgien halte er sich aus Gründen der "Sicherheit" auf, sagte er.

Die spanische Staatsanwaltschaft will Puigdemont und seinen Ministern wegen Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Mittel den Prozess machen. Bei einer Verurteilung drohen langjährige Haftstrafen.

+++ 17.03 Uhr: Ermittler: New-York-Attentäter plante Anschlag seit Wochen +++

Der Attentäter von New York hat seine Tat nach Erkenntnissen der Ermittler über Wochen vorbereitet. Nach ersten Erkenntnissen habe der aus Usbekistan stammende Sayfullo Saipov den Anschlag, bei dem er mit einem Kleintransporter acht Menschen tötete, mehrere Wochen lang geplant, sagte Polizeisprecher John Miller in New York. Dabei habe der 29-Jährige im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gehandelt. Am Tatort sei ein Schriftstück in arabischer Sprache gefunden worden, in dem sich Saipov auf den IS berufen habe. Laut Miller war der 29-Jährige den Ermittlungsbehörden bis zu dem Anschlag nicht aufgefallen. 

+++ 16.52 Uhr: Bier mit Pfefferspray geöffnet - Chaos im Kino +++

Beim Versuch, eine Bierflasche zu öffnen, hat ein 29-Jähriger in einem Osnabrücker Kino ein Durcheinander ausgelöst: Der Mann habe vor Filmbeginn mit dem Spray und der Flasche gewerkelt, sagte der Kinobetreiber der Deutschen Presse-Agentur. Damit beschädigte der durstige Mann die Pfefferspray-Kartusche, woraufhin Gas austrat. Er versuchte, das Gas aufzuhalten, indem er seinen Finger auf die beschädigte Stelle drückte - ohne Erfolg. Bald stürmten alle rund 200 Gäste aus dem Kinosaal.

"Es war ein richtiges Chaos", sagte der Kinochef. Er verständigte Polizei und Feuerwehr und bot den Gästen Getränke an. "Aber nach einer halben Stunde mit geöffneten Fenstern konnten wir den Film doch noch starten." Bei der Polizei hatten sich bis Mittwochnachmittag keine Verletzten gemeldet. Sollte dies doch noch jemand tun, könnte der Kinobesucher wegen fahrlässiger Körperverletzung belangt werden, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 16.31 Uhr: Deutsches Todesopfer bei Anschlag in New York +++

Unter den acht Todesopfern des Terroranschlags in New York ist nach Angaben der Feuerwehr in der US-Metropole auch eines mit deutscher Staatsangehörigkeit. Um wen es sich dabei handelt, ist noch nicht bekannt. Bislang war von einer verletzten Deutschen die Rede. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte die Angaben der New Yorker Feuerwehr bisher nicht, es steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit den Behörden in den USA. Bei den übrigen Todesopfern handle es sich um fünf Argentinier und zwei US-Bürger, sagte Feuerwehr-Chef Daniel Nigro.

Das Außenministerium rät Deutschen in den Vereinigten Staaten zur Wachsamkeit. Sie sollten die lokalen Medien verfolgen, größere Menschenansammlungen meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen.


+++ 15.33 Uhr: Zeichen in Niedersachsen stehen auf GroKo +++

SPD und CDU in Niedersachsen wollen über die Bildung einer großen Koalition verhandeln. Das teilten die Parteichefs Stephan Weil (SPD) und Bernd Althusmann (CDU) nach Angaben einer SPD-Sprecherin nach einem zweiten Sondierungsgespräch in Hannover mit. Über die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen müssen am Abend formell die Landesvorstände beider Parteien entscheiden.

+++ 15.20 Uhr: Halloween: 1200 Platzverweise in Essen +++

Am Rande einer Halloween-Veranstaltung am Essener Hauptbahnhof ist es in der Nacht zum Mittwoch zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei sprach von Streitigkeiten einer Gruppe von rund 200 Provokateuren mit Teilnehmern eines sogenannten "Zombie-Walk" und Reisenden. Es sei zu verbalen Provokationen sowie "ein paar Körperverletzungsdelikten" gekommen, sagte Volker Stall von der Bundespolizei. Der Bahnhof wurde für rund eine Stunde geräumt und der Zugang kontrolliert. Die Polizei sprach 1200 Platzverweise aus, unter anderem gegen die rund 200 Provokateure sowie gegen Menschen, die den Bahnhof nicht verlassen wollten.

Online kursierten Vergleiche mit der Kölner Silvesternacht 2015/16, bei der es zu vielen sexuellen Übergriffen gekommen war - das wies die Polizei aber zurück. Die Vorfälle in Essen seien "in keiner Weise" damit zu vergleichen. Bislang gebe es keine Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung oder sexueller Nötigung, die große Menschengruppe habe zudem keine Taschendiebstähle verübt.

+++ 15.19 Uhr: Terrorverdächtiger Syrer in U-Haft +++

Nach der Festnahme eines Syrers in Schwerin wegen schwerwiegenden Terrorverdachts sitzt der Mann nun in Untersuchungshaft. Gegen den 19-Jährigen habe die Bundesanwaltschaft einen Haftbefehl beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs erwirkt, teilte die Behörde mit. Grund sei der dringende Tatverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.


+++ 15.03 Uhr: Gericht verdonnert Ferrero zu mehr Transparenz +++

Das Frankfurter Landgericht verlangt vom Süßwarenhersteller Ferrero genauere Mengenangaben auf der Verpackung seines Konfekts "Raffaello". Das Unternehmen müsse die Stückzahl nennen, die Angabe in Gramm helfe Konsumenten nicht, heißt es in dem noch nicht rechtskräftigen Urteil. "Verbraucher müssen die Anzahl entweder sehen können, oder sie muss auf der Verpackung stehen. Nur so können sie unserer Ansicht nach die Menge richtig einschätzen", sagte Wiebke Franz von der Verbraucherzentrale Hessen  in Frankfurt. Die Verbraucherschützer hatten Ferrero nach der Beschwerde eines hessischen Verbrauchers abgemahnt. Ferrero hat nach eigenen Angaben gegen das Urteil vom 11. Oktober Berufung eingelegt. "Die Umsetzung eines solchen Urteils ginge an der Praxis vorbei und hätte Auswirkungen auf die gesamte Süßwarenindustrie", begründete das Unternehmen auf Anfrage.

+++14.29 Uhr: Beach-Volleyball-Olympiasiegerin hat geheiratet +++

Beach-Volleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst hat ihre Lebensgefährtin Maria Kleefisch geheiratet. Die Hochzeit der 26-Jährigen mit der Hamburger Stützpunkt-Trainerin fand am Wochenende in Timmendorfer Strand statt, wie das Management auf Anfrage am Mittwoch bestätigte. "Wir hatten drei wundervolle Tage in Timmendorf", teilte Walkenhorst auf der gemeinsamen Facebook-Seite mit ihrer Spielpartnerin Laura Ludwig mit. Die beiden hatten bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro gemeinsam die Goldmedaille gewonnen.


+++ 14.21 Uhr: Air Berlin kann beschlagnahmten Flieger aus Island abholen +++

Die insolvente Air Berlin hat ihren letzten Flug groß gefeiert - eins ihrer Flugzeuge steht aber noch immer auf einem isländischen Flughafen. Es könne jetzt abgeholt werden, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Isavia. Air Berlin habe seine Schulden beim internationalen Flughafen Keflavik beglichen. 

Der isländische Flughafenbetreiber hatte den Airbus mehr als eine Woche lang nicht starten lassen, weil die deutsche Fluggesellschaft vor der Insolvenz Gebühren nicht gezahlt hatte. Nach isländischem Recht könne die Maschine deshalb festgehalten werden, hatte Isavia erklärt. Air Berlin hatte das als rechtswidrig bezeichnet. Wann der Flieger nun abgeholt wird, war zunächst nicht klar. 

+++ 14.00 Uhr: Merkel sichert USA Unterstützung zu +++

Nach dem Attentat in New York hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den USA die Unterstützung Deutschlands zugesichert. "Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus fest an der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika", schrieb Merkel in einem Telegramm an US-Präsident Donald Trump. "Dabei vertrauen wir auf die Stärke unserer demokratischen Gesellschaften und die Überzeugungskraft unserer freiheitlichen Werte." Sie sprach den Hinterbliebenen der mindestens acht Toten ihr Beileid aus und wünschte den Verletzten gute Besserung.


+++ 13.49 Uhr: Schönheitsköniginnen machen auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam +++

Anstelle ihres Brust- und Taillenumfangs haben Teilnehmerinnen eines Schönheitswettbewerbs in Peru bei ihrer Vorstellung Statistiken über Gewalt gegen Frauen präsentiert. In einem Theater in Lima erhoben die 23 Finalistinnen damit ihre Stimme gegen Belästigung, Vergewaltigung und sexuelle Gewalt und sorgten damit für große Resonanz in sozialen Netzwerken. "Ein kleines Mädchen stirbt (weltweit) alle zehn Minuten durch sexuelle Ausbeutung", "mehr als 70 Prozent der Frauen in Peru werden zum Opfer von Belästigung auf der Straße" und "2202 Frauenmorde in neun Jahren" habe es in Peru gegeben, sagten die Teilnehmerinnen des Finales, das bereits am Sonntagabend stattfand.

Mit alarmierenden Statistiken wie diesen machten die Kandidatinnen des nationalen Schönheitswettbewerbs medienwirksam auf die Kriminalität gegen Frauen in Peru und anderswo aufmerksam.


+++ 13.39 Uhr: 81-jähriger stirbt bei Jagd in Sachsen-Anhalt +++

Ein 81-jähriger Mann ist bei einer Jagd in Sachsen-Anhalt ums Leben gekommen. Seine Leiche wurde am Samstag mit einer Schusswunde in einem Wald bei Ballenstedt gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Magdeburg mitteilten.
Bei dem Mann handelt es sich demnach um einen Jäger aus Niedersachsen, der an der privaten Jagd teilgenommen hatte. Ob es sich um einen Jagdunfall handelt, war zunächst unklar. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es weiter.

+++ 13.23 Uhr: Attentäter von New York stand in Verbindung zum IS +++

Der Attentäter von New York hat nach offiziellen US-Angaben in Verbindung zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gestanden. Der Gouverneur des Bundestaates New York, Andrew Cuomo, sagte außerdem, dass sich der aus Usbekistan stammende Mann in den Vereinigten Staaten radikalisiert habe. Der 29-Jährige hatte am Dienstag in Manhattan mit einem Kleintransporter acht Menschen getötet und mindestens elf weitere verletzt.

+++ 13.22 Uhr: 52 Menschen vor Champions-League-Spiel in Charkiw festgenommen +++

In der ostukrainischen Stadt Charkiw sind vor dem Champions-League-Gruppenspiel zwischen Schachtjor Donezk und Feyenoord Rotterdam 52 Fans wegen einer Schlägerei festgenommen worden. Die Partie ist für den Abend in der Millionenstadt angesetzt. Einheimische Fans seien mit Rotterdam-Anhängern in einer Kneipe im Zentrum von Charkiw aneinandergeraten, teilte die Polizei mit. Medienberichten zufolge drangen Unbekannte in die Kneipe ein und schlugen auf die Barbesucher ein. Ein Niederländer sei dabei leicht verletzt worden, hieß es. Schachtjor hatte die erste Partie zwischen beiden Clubs in Rotterdam 2:1 gewonnen.

+++ 13.15 Uhr: Abe als Ministerpräsident Japans wiedergewählt +++

Japans Parlament hat Shinzo Abe erneut zum Ministerpräsidenten gewählt. Nach seinem Wahlsieg Ende Oktober konnte Abe auf eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Unterhaus des Parlaments bauen. Es wird erwartet, dass alle Mitglieder seines Kabinetts im Amt bleiben, nachdem er die Regierung erst Anfang August umgebildet hatte.

+++ 13.05 Uhr: Mutmaßlich islamistischer Angreifer verletzt zwei Polizisten in Tunesien +++

Ein mutmaßlich islamistischer Angreifer hat in Tunesien zwei Polizisten mit einem Messer angegriffen und verletzt. Wie das Innenministerium des nordafrikanischen Landes mitteilte, wurde der Angreifer nach dem Angriff vor dem Parlamentsgebäude in Tunis festgenommen. Einer der Beamten musste wegen seiner schweren Verletzungen auf der Intensivstation behandelt werden. Der Angreifer habe sich zum islamistischen Dschihad bekannt.

+++ 13.03 Uhr: Dobrindt erwartet "schwere Verhandlungsrunden" über Wirtschaft und Verkehr +++

Vor der Sondierungssitzung von CDU, CSU, FDP und Grünen über die Themenkomplexe Wirtschaft und Verkehr hat sich CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt skeptisch zu den Einigungschancen geäußert. "Das werden heute schwere Verhandlungsrunden werden. Und ich gebe keine Prognose ab, ob man in diesen Bereichen auch eine Einigung erwarten kann", sagte Dobrindt unmittelbar vor Beginn der Gespräche der vier Parteien in Berlin.

Vehement wies er die von den Grünen vertretene Forderung nach einem Aus für Diesel und Bezinautos zurück. Dies sei mit der CSU "nicht machbar", sagte Dobrindt, der zuletzt Bundesverkehrsminister war. Arbeitsplätze, Wohlstand und Wachstum seien nur "mit einer starken Industrie zu schaffen und nicht gegen die Wirtschaft". Die Zukunft des Verbrennungsmotors ist einer der Knackpunkte der Sondierungen.       

+++ 12.49 Uhr: Linken-Politiker Heilig mit 39 Jahren gestorben +++

Der Linken-Politiker Dominic Heilig ist tot. Heilig starb in der Nacht im Alter von 39 Jahren, wie der Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dietmar Bartsch, über Facebook und Twitter mitteilte. Bartsch bezeichnete den Verstorbenen als Freund und einen seiner engsten Weggefährten. Partei und Fraktion verlören ein großes politisches Talent, das Forum Demokratischer Sozialismus seinen führenden Kopf. Das Netzwerk ist eine Plattform von Reformern der Linkspartei.

Heilig stammte aus Berlin. Er war Mitglied des Parteivorstandes der Linken. Heilig hinterlässt eine Lebensgefährtin und drei Kinder. Die Todesursache wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

+++ 12.24 Uhr: Schriftstellerin Hera Lind schenkte ihrem Mann ein Grab +++

Bestsellerautorin und Moderatorin Hera Lind hat ihrem Ehemann Engelbert Lainer ein Grab geschenkt. "Er fand das verrückt. Aber ich sagte ihm, dass ich auch im Tod an seiner Seite sein möchte", sagte Lind dem Münchner Magazin "Bunte". Die Ruhestätte liege bei einer Wallfahrtskirche oberhalb von Salzburg in Österreich. "Wir gehen oft dort oben spazieren."

+++ 12.11 Uhr: Vater und fünf Kinder sterben bei Brand in Großbritannien +++

Ein Vater und mindestens fünf seiner Kinder sind bei einem Hausbrand in Großbritannien ums Leben gekommen. Die Polizei ging am Mittwoch davon aus, dass die jungen Opfer zwischen vier und elf Jahre alt waren. Drei weitere Kinder im Alter von 10, 12 und 13 Jahren konnten den Flammen in dem Bauernhaus entkommen. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden, waren aber nicht in Lebensgefahr.

+++ 11.56 Uhr: Transformator bei indischer Hochzeit explodiert - mindestens 14 Tote +++

Mindestens 14 Menschen sind bei der Explosion eines elektrischen Transformators während einer Hochzeit in Indien ums Leben gekommen. Es habe zudem 15 Verletzte gegeben, berichtete die örtliche Polizei im nordwestlichen Bundesstaat Rajasthan am Mittwoch. Demnach war der Trafo am Dienstag in einem Ort nahe der Stadt Jaipur außerhalb eines Hauses in die Luft gegangen, in dem sich die Hochzeitsgesellschaft versammelt hatte und Volkslieder sang. Zeugen zufolge habe sich brühend heißes Öl über einige Menschen ergossen, und ihre Kleidung habe Feuer gefangen.


+++ 11.12 Uhr: Dieter Bohlens Bodyguard lobt seinen Chef - "Ist ein Lieber" +++

Dieter Bohlens Bodyguard "Zacko" mag den Pop-Titan sehr. "Er ist ein sehr warmherziger Mensch! Er hört das nicht gern, aber er ist ein Lieber", sagte der nur unter seinem Spitznamen bekannte Personenschützer (46) der Zeitschrift "Closer". "Wir können uns immer aufeinander verlassen und haben schon so viel zusammen erlebt. Jeder Tag mit Dieter ist geil", sagte "Zacko". Auch Bohlen ist zufrieden mit seinem Bodyguard - und berichtet von einem Vorfall bei TV-Dreharbeiten: "Durch eine Unachtsamkeit bin ich mit meinem Drehstuhl vom Podest der Bühne geflogen. Und wer war da, um mich aufzufangen? Dreimal könnt Ihr raten", sagte er in dem Doppel-Interview.

+++ 10.58 Uhr: Auch Polizei von Beverly Hills ermittelt gegen Weinstein und Toback +++

Auch die Polizei von Beverly Hills im US-Bundesstaat Kalifornien ermittelt nun gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein. Man habe kürzlich etliche Beschwerden wegen Übergriffen erhalten, so die Behörde am Dienstag (Ortszeit) auf Facebook. In diesen Fällen werde ermittelt, weitere Informationen würden derzeit aber nicht veröffentlicht. Dutzende Frauen haben Weinstein Belästigungen bis hin zur Vergewaltigung vorgeworfen. Er streitet nicht einvernehmlichen Sex ab.

Auch gegen Regisseur James Toback seien Ermittlungen eingeleitet worden, so die Polizeibehörde. Die Schauspielerinnen Selma Blair und Rachel McAdams zählen zu der wachsenden Zahl von Frauen, die Toback sexuelle Übergriffe vorwerfen. Beide Frauen gaben an, dass sie als junge Schauspielerinnen bei geschäftlichen Treffen in einem Hotel von ihm belästigt worden seien. 

+++ 10.41 Uhr: Havarierter Frachter wird an die Leine genommen +++

Die Bergung des auf eine Sandbank gelaufenen Frachters "Glory Amsterdam" vor der Nordseeinsel Langeoog kommt mit kleinen Schritten voran. Am Mittwoch soll nach Angaben des Havariekommandos eine Leinenverbindung zwischen dem Frachter und einem Schlepper hergestellt werden. "Wenn diese Leinenverbindung steht, kann mit dem Abpumpen des Ballastwassers begonnen werden", sagte Simone Starke von der Pressestelle des Havariekommandos. 

+++ 10.36 Uhr: In Deutschland werden immer weniger Straftäter verurteilt +++

In Deutschland ist die Zahl der rechtskräftig verurteilten Straftäter erneut zurückgegangen. Insgesamt verurteilten die Gerichte im vergangenen Jahr 737.873 Menschen wegen eines strafrechtlichen Verbrechens oder Vergehens. Dies waren 0,2 Prozent weniger als 2015, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Zahl ist seit 2007 rückläufig.

Wie im Jahr zuvor war die Geldstrafe in 568.314 Fällen die häufigste Sanktionsart. 107 831 Menschen wurden zu einer Freiheitsstrafe oder einem Arrest nach dem allgemeinen Strafrecht verurteilt. Bei weiteren 61 728 Menschen wandten die Gerichte das Jugendstrafrecht an. Davon erhielten 10.033 Personen eine Jugendstrafe, bei 43.901 wurden Zuchtmittel und bei 7794 Erziehungsmaßregeln nach dem Jugendgerichtsgesetz verhängt. 

+++ 10.22 Uhr: Mindestens elf Tote nach Angriff auf Unternehmer in Südafrika +++

Bei einem Angriff auf einen örtlichen Geschäftsmann sind in Südafrika mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Unbekannte schossen in der Nähe der südlichen Stadt Ladysmith in der Provinz KwaZulu-Natal mit Schnellfeuerwaffen auf den Wagen des Vizechefs eines örtlichen Minibus-Unternehmens. Der Mann und seine vier Bodyguards wurden getötet, dann krachte ihr Wagen in einen Minibus. Dabei kamen sechs weitere Menschen ums Leben, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. 

+++ 10.21 Uhr: Puigdemont will vorerst nicht nach Katalonien zurückkehren +++

Der katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont will vorerst nicht nach Spanien zurückkehren, um sich dort einem Verhör vor einem Gericht in Madrid zu stellen. Das niederländische Fernsehen NOS zitierte am Mittwoch den belgischen Anwalt Puigdemonts, Paul Bekaert, mit den Worten: "Es liegt auf der Hand, dass mein Mandant vorerst abwarten wird." Er fürchte, dass Puigdemont keinen fairen Prozess in Spanien bekomme. So werde Puigdemont auch argumentieren, falls Spanien seine Auslieferung verlangen sollte. Am Dienstag hatte der Staatsgerichtshof in Madrid den wegen Rebellion angeklagten früheren Regierungschef für diesen Donnerstag und Freitag vorgeladen.

+++ 9.50 Uhr: Rudi Völler sieht Videobeweis als Stimmungskiller +++

Sportchef Rudi Völler vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hat nach der Erfahrung der ersten zehn Spieltage deutliche Kritik an der Umsetzung des Videobeweises geübt. "Es wird einen Tick gerechter durch die Video-Assistenten, vor allem bei Abseits-Entscheidungen", sagte Völler der "Sport Bild" zwar: "Aber: Der Videobeweis ist ein Stimmungskiller. Das ist nur schwer zu ertragen. So schadet er wegen der Abläufe mehr, als er hilft. Das Stadion-Spektakel leidet unter dem Video-Schiedsrichter."

+++ 9.44 Uhr: Luther schwächelt im TV +++

Dank Martin Luther hatten alle Deutschen am Dienstag frei - doch im Fernsehen war der Reformator nicht besonders gefragt. Das ZDF-Dokudrama "Das Luther-Tribunal" mit Roman Knizka in der Hauptrolle verfolgten im ZDF ab 20.15 Uhr lediglich 2,64 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil betrug 8,3 Prozent. Der Jahresmarktanteil des ZDF liegt derzeit bei 13,0 Prozent. Schon am Vortag hielt sich das Interesse an Luther in Grenzen: Das ZDF-Historiendrama "Zwischen Himmel und Hölle" mit Maximilian Brückner als Luther ab 20.15 Uhr sahen 3,27 Millionen Menschen, weniger als sonst ein ZDF-Montagsfilm.

+++ 9.34 Uhr: Zwei katalanische Minister wieder in Barcelona +++

Zwei Mitglieder der abgesetzten Regierung von Katalanenführer Carles Puigdemont sind in der Nacht zu Mittwoch wieder nach Barcelona zurückgekehrt. Wie ein AFP-Reporter berichtete, landeten die beiden Politiker kurz nach 23.00 Uhr in Barcelona. Demnach wurde der ehemalige Chef des katalanischen Innenressorts, Joaquim Forn, am Flughafen von Gegnern der Unabhängigkeit Kataloniens mit Protesten empfangen. Demonstranten mit Spanien-Flaggen bezeichneten ihn als "Verräter".

+++ 8.22 Uhr: Elf Menschen bei Wohnhausbrand nach Halloween-Party verletzt +++

Beim Brand eines Wohnhauses in Mannheim sind elf Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am frühen Mittwochmorgen auf dem Balkon einer Wohnung ausgebrochen und habe sich über die Fassade ausgebreitet, teilte die Polizei mit. Demnach hatten die Bewohner der Wohnung eine Halloween-Party gefeiert und draußen ein Raucherzelt aufgestellt. Dieses sei mit Kerzen dekoriert gewesen, die das Zelt in Brand gesteckt hätten. 

+++ 8.08 Uhr: Nach Anschlag durch Kind in Kabul acht Tote +++

Nach einem Selbstmordanschlag im Diplomaten- und Regierungviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul am Dienstagabend ist die Zahl der Toten auf insgesamt acht gestiegen. Das bestätigte am Mittwoch der Sprecher des Innenministeriums, Nadschib Danisch. Dazu gehören der Selbstmordattentäter - laut Polizei ein Junge zwischen zehn und 14 Jahren - und sieben weitere Todesopfer. Ob das Kind wusste, dass es eine Bombe mit sich trug, konnten die Ermittler zunächst nicht mit Sicherheit sagen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte den Anschlag für sich reklamiert.

+++ 7.56 Uhr: Klettertouren auf Australien "Heiligen Berg" bald verboten +++

Auf Australiens "Heiligen Berg", den Uluru oder Ayers Rock, dürfen künftig keine Touristen mehr klettern. Damit kam die Verwaltung des Nationalparks Uluru-Kata Tjuta im Herzen des Kontinents am Mittwoch Forderungen nach, die von Australiens Ureinwohnern, den Aborigines, schon seit vielen Jahren erhoben wurden. Das Verbot soll allerdings erst 2019 in Kraft treten.

+++ 7.47 Uhr: Autofahrer schläft auf A19 zweimal ein +++

Gleich zweimal ist ein Autofahrer auf der Autobahn 19 (Rostock-Berlin) beim Fahren eingeschlafen. Im ersten Fall beschädigte der Übermüdete am Dienstag ein Wohnmobil, beim zweiten Mal fuhr er sein Auto zu Schrott und wurde schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch erklärte. Der 59-Jährige aus der Region Leipzig war im Rückreiseverkehr am Feiertag gegen 12.45 Uhr kurz vor der einspurigen Problembaustelle Petersdorfer Brücke in Mecklenburg auf ein Wohnmobil am Stauende aufgefahren. Die Unfallpartner einigten sich ohne Polizei und fuhren weiter. Der übermüdete Mann schaffte auf der Autobahn noch sechs Kilometer.
Kurz vor Röbel kam er von der Autobahn ab, durchbrach einen Wildzaun und überschlug sich im Wald mehrfach mit dem Wagen. Der Fahrer wurde in eine Klinik gebracht, am Auto entstand Totalschaden.

+++ 6.20 Uhr: Schweizer Airline Skywork darf nun doch wieder fliegen +++

Nach drei Tagen Zwangspause kann die klamme Schweizer Airline Skywork ihren Betrieb wieder aufnehmen. Das kleine Unternehmen, das auch deutsche Städte anfliegt, habe den erforderlichen Finanzierungsnachweis für die nächsten zwölf Monate vorlegen können, begründete die Luftfahrtbehörde am Dienstagabend ihre Entscheidung. Skywork hatte ihre Flüge seit Sonntag aussetzen müssen, weil die Behörde wegen fehlender Finanzierung die Betriebsbewilligung nicht verlängert hatte.

+++ 6.06 Uhr: Olympische Flamme für Winterspiele 2018 trifft in Südkorea ein +++

um 100-Tage-Countdown vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Februar ist die olympische Flamme im Gastgeberland Südkorea eingetroffen. Ein Charterflugzeug mit dem zuvor in Griechenland entzündeten Feuer landete am Mittwoch auf dem Internationalen Flughafen von Incheon nahe der Hauptstadt Seoul. Dieser Tag sei ein "bedeutender Moment in unserer Geschichte", sagte der Vorsitzende des Organisationskomitees, Lee Hee Beom, bei einer Zeremonie auf dem Flughafen. Das Warten sei für die Südkoreaner zu Ende gegangen. "Wir sind jetzt 100 Tage vor den Spielen." Südkorea war Gastgeber der Olympischen Spiele 1988 in Seoul.

+++ 5.24 Uhr: World Series: Los Angeles erzwingt entscheidendes siebtes Spiel +++

Die Los Angeles Dodgers haben ihre Titelchancen in der nordamerikanischen Baseball-Liga MLB weiter am Leben erhalten. Das Team aus Südkalifornien konnte den Matchball der Houston Astros abwehren und Spiel sechs der Finalserie am Dienstag (Ortszeit) auf heimischem Boden mit 3:1 für sich entscheiden. In der Best-of-7-Serie steht es vor dem entscheidenden siebten Spiel 3:3-Unentschieden. Nachdem George Springer die Astros mit seinem Homerun im dritten Inning in Führung gebracht hatte, konnten die Dodgers im sechsten Inning mit zwei Runs das Spiel drehen. Den entscheidenden Run im Spiel erzielte Chase Utley nach einem "Sacrafice Fly" von Corey Seager. Im siebten Inning erhöhte Joc Pederson mit seinem Homerun den Spielstand auf 3:1 für Los Angeles. Das siebte Spiel der diesjährigen World Series findet am Mittwoch ebenfalls im Dodger Stadium in Los Angeles statt.

+++ 5.13 Uhr: Facebook, Google und Twitter äußern sich zu US-Wahlmanipulation +++

Vertreter von Facebook, Google und Twitter haben sich erstmals vor dem US-Senat zu mutmaßlicher russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 über ihre Plattformen geäußert. "Die ausländische Einflussnahme, die wir gesehen haben, war verwerflich", sagte der Chef der Rechtsabteilung von Facebook, Colin Stretch, Medienberichten zufolge bei der Anhörung am Dienstag (Ortszeit). Es sei jedoch schwierig, die Internetdienste vor Missbrauch zu schützen, monierte der amtierende Chef der Rechtsabteilung von Twitter, Sean Edgett. Der Versuch einer "staatlich geförderten Manipulation von Wahlen" stelle eine neue Herausforderung für soziale Medien dar. Einige Senatoren zeigten sich laut Berichten frustriert über den schleppenden Fortschritt interner Untersuchungen. "Warum hat Facebook 11 Monate gebraucht, sich zu melden und uns beim Verstehen des Ausmaßes dieses Problems zu helfen?", fragte etwa der Demokrat Chris Coons.

+++ 1.04 Uhr: Ist Carles Puigdemont auf dem Rückweg nach Barcelona? +++

Der katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont könnte nach offiziell unbestätigten spanischen Medienberichten auf dem Rückweg nach Barcelona sein. Er habe sein Hotel in Brüssel am Dienstagabend in Richtung Flughafen verlassen, berichteten übereinstimmen mehrere Medien. Die Zeitung "La Vanguardia" schrieb unter Berufung auf Passagiere im Flugzeug, dass Puigdemont in dem Flug Richtung Barcelona sei.

Andere Medien berichteten dagegen lediglich, dass einige seiner separatistischen Mitstreiter nach Barcelona unterwegs seien, er selber aber nicht. In Barcelona sollte laut Flugplan eine Maschine aus Brüssel um 23.20 Uhr landen. Offiziell äußerte sich zunächst niemand zu den Berichten.

tim/fs/wue/tkr / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(