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News des Tages: Präsident Mattarella löst italienisches Parlament auf

Apple-Chef Tim Cook muss Privatjet fliegen +++ Skirennfahrer Dominik Schwaiger stürzt schwer +++ Niki soll an British-Airways-Mutter verkauft werden +++ Vier Häftlinge fliehen aus Berliner Gefängnis +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und Matteo Renzi

Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella (r.) und der frühere Ministerpräsident Matteo Renzi

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Präsident löst italienisches Parlament auf (18.25 Uhr)
  • Apple-Chef Tim Cook zu Flügen im Privatjet verpflichtet (17.47 Uhr)
  • Airline Niki soll an British-Airways-Mutter verkauft werden (14.18)
  • Berlin: Vier Gefangene aus JVA ausgebrochen (11.23 Uhr)
  • Putin spricht nach Explosion in St. Petersburg von Terror (8.47 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 21.29 Uhr: Kämpfe im Südsudan trotz Waffenruhe - mindestens 30 Tote +++

Trotz einer Waffenruhe sind im Bürgerkriegsland Südsudan bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen mindestens 30 Menschen getötet worden. Nach Angaben des stellvertretenden Militärsprechers Santo Domic Chol starben bei dem Angriff im Bundesstaat Bieh zwölf Regierungssoldaten, elf Kämpfer der Rebellen und sieben Zivilisten. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, angegriffen zu haben. Bereits am ersten Tag der Waffenruhe, am Sonntag, war es zu Kämpfen gekommen.

+++ 21.02 Uhr: Lkw-Fahrer wird vom eigenen Fahrzeug erschlagen +++

Der Fahrer eines Lastwagens ist auf der A61 in Rheinland-Pfalz bei einer Verkettung tragischer Umstände tödlich verunglückt. Nachdem ein Wagen auf seinen Sattelzug aufgefahren war, fiel der unangeschnallte 62-Jährige aus dem Fahrerhaus auf die Fahrbahn und wurde von seinem umkippenden Fahrzeug erschlagen, wie die Autobahnpolizei mitteilte.

Das Unglück ereignete sich am Nachmittag zwischen Waldlaubersheim und Dorsheim im Kreis Bad Kreuznach. Nach dem Unfall war die A61 voll gesperrt. Es entstand ein Stau von zeitweise zehn Kilometern Länge. Zunächst war der mit Holz beladene Anhänger des Unimog aus unbekannten Gründen ins Pendeln geraten. Daraufhin kollidierte der dahinter fahrende Wagen mit dem Anhänger. Der Laster-Fahrer habe dann vergeblich versucht, sein Fahrzeug wieder zu stabilisieren, hieß es. Es kippte gegen eine Betonwand am Rand der Autobahn und schleuderte dann auf die Fahrbahn zurück. Der Autofahrer blieb unverletzt.

+++ 20.06 Uhr: Vorläufiges Ergebnis: Ex-Fußballstar Weah neuer Präsident von Liberia +++

Der frühere Weltfußballer George Weah wird neuer Präsident der westafrikanischen Republik Liberia. Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt setzte sich der 51-Jährige mit 61,5 Prozent der Stimmen gegen den bisherigen Vizepräsidenten Joseph Boakai durch, der auf 38,5 Prozent kam, wie die Wahlkommission mitteilte.

 In 11 der 15 Bezirke wurden demnach alle Stimmen ausgezählt, in 4 Bezirken zu 90 Prozent. Am Freitag soll das endgültige Ergebnis verkündet werden.

+++ 19.32 Uhr: Wind bläst Privatjet von Flughafen in Malta +++

Vermutlich starker Wind hat ein Flugzeug vom Flughafen in Malta geblasen und in ein Gebäude gerammt. Die unbesetzte Privatmaschine sei durch einen Zaun über eine Straße in ein Firmengebäude gekracht, berichtete die Zeitung "Times of Malta" unter Berufung auf den Flughafen und die Firma. Niemand sei verletzt worden.

"Es scheint, als wäre der starke Wind der Grund", sagte ein Vertreter des Unternehmens Polidano Group der Zeitung. Niemand sei zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gebäude gewesen. Der Flughafen teilte mit, das Flugzeug sei in einer Gegend geparkt gewesen, wo Maschinen normalerweise gewartet werden. Der Hintergrund des Vorfalls würde ermittelt.

+++ 19.04 Uhr: China macht langjährigen Bürgerrechtler Qin Yongmin den Prozess +++

Der langjährige chinesische Bürgerrechtler Qin Yongmin steht am Freitag in der zentralchinesischen Stadt Wuhan wegen "Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt" vor Gericht. Der 64-Jährige ist ein Veteran der Menschenrechtsbewegung in China und hat wegen seines Engagements schon 22 Jahre in Haft gesessen.

Er war in den 90er Jahren Mitbegründer der Demokratischen Partei, die sich vergeblich neben der alleinherrschenden Kommunistischen Partei registrieren lassen wollte. 2010 wurde Qin Yongmin aus der Haft entlassen und wurde politisch wieder aktiv. Im Januar 2015 verschwanden Qin Yongmin und seine Frau Zhao Suli in Polizeigewahrsam. Menschenrechtler rechnen damit, dass möglicherweise an diesem Freitag schon ein Urteil gesprochen wird. Das Schicksal seiner Frau ist ungeklärt. 

+++ 18.25 Uhr: Präsident löst italienisches Parlament auf +++

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella hat das Parlament aufgelöst und damit den Weg für die Wahlen in Italien im kommenden Frühjahr freigemacht. Er unterzeichnete  das dazu nötige Dekret und gab damit den offiziellen Startschuss für den Wahlkampf. Als wahrscheinlicher Termin für die Wahl gilt der 4. März. Bis dahin wird der sozialdemokratische Ministerpräsident Paolo Gentiloni die Amtsgeschäfte weiterführen. Den Italienern droht allerdings eine schwierige Regierungsfindung, da keine einzelne Partei derzeit in Umfragen auf die notwendige Mehrheit kommt.

+++ 18.07 Uhr: Weniger Gewalt gegen Flüchtlinge - viele Fälle in Ostdeutschland +++

Die Zahl der Straftaten gegen Flüchtlinge ist im laufenden Jahr deutlich zurückgegangen. Das geht aus einer Statistik der Amadeu Antonio Stiftung und Pro Asyl hervor. Demnach gab es 2017 in Deutschland 1713 Straftaten gegen Geflüchtete. Für das Vorjahr hatten die Stiftung und der Verein 3768 flüchtlingsfeindliche Vorfälle gezählt. Dennoch weisen beide Organisationen darauf hin, dass rassistische Gewalt gegen Asylsuchende ein deutschlandweites Problem bleibe. Einen deutlichen Schwerpunkt hat das Problem in den neuen Bundesländern. So gab es gemessen an der Einwohnerzahl die meisten Fälle in Brandenburg mit 85 Fällen pro Million Einwohner, gefolgt von Sachsen (61) und Sachsen-Anhalt (55). Schlusslicht ist Bremen mit 3.

+++ 17.50 Uhr: Starker Euro drückt Dax unter 13.000 Punkte +++

Der starke Euro hat die Kurse am deutschen Aktienmarkt am vorletzten Handelstag des Jahres belastet. Der Dax gab um 0,69 Prozent auf 12.979,94 Punkte nach und rutschte damit erstmals seit drei Wochen wieder unter die Marke von 13.000 Zählern.

+++ 17.47 Uhr: Apple-Chef Tim Cook zu Flügen im Privatjet verpflichtet +++

Aus Gründen der Sicherheit und Effizienz muss Apple-Konzernchef Tim Cook sowohl für Dienst- als auch für Privatreisen immer ein Privatflugzeug nehmen. Dies geht aus einer Mitteilung des Technologiekonzerns, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Die persönliche Sicherheit der Mitarbeiter sei ein wichtiges Anliegen für Apple und seine Aktionäre, hieß es in der Mitteilung. Die Sicherheitsmaßnahmen für Mitarbeiter seien weniger ein persönlicher Vorteil als "vielmehr notwendige und vernünftige Ausgaben zum Nutzen von Apple". Der Verwaltungsrat habe daher 2017 beschlossen, dass Cook ein Privatflugzeug für alle dienstlichen und privaten Reisen nutzen müsse. Dieser Beschluss sei auch wegen der internationalen Wahrnehmung des Konzerns und der öffentlichen Rolle Cooks gefasst worden. Allein Cooks Privatjetflüge kosteten den Konzern 2017 mehr als 93.000 Dollar (78.000 Euro). Die Gesamtausgaben für den Schutz des Konzernchefs betrugen mehr als 224.000 Dollar. Cook selbst strich der Mitteilung zufolge in diesem Jahr rund 102 Millionen Dollar an Gehalt, Boni und Aktienoptionen ein. Apple ist der Konzern mit dem weltweit höchsten Börsenwert mit knapp 900 Milliarden Dollar.

+++ 17.19 Uhr: Autofahrer bauen auf Neuschnee im Allgäu viele Unfälle +++

Starker Schneefall hat viele Autofahrer im Allgäu überfordert. Bei winterlichen Straßenverhältnissen gab es mehrere Dutzend Unfälle mit einem Sachschaden von zusammen weit über 100.000 Euro, wie das Polizeipräsidium in Kempten mitteilte. "Meist endeten die Unfälle mit Blechschaden, mehrere Personen wurden nach derzeitigem Stand leicht verletzt", sagte ein Polizeisprecher. Viele Autofahrer seien auf den glatten Straßen zu schnell gefahren. 

+++ 17.14 Uhr: Nach Lkw-Unfall mit toter Polizistin ermittelt Polizei wegen Mordes +++ 

Nach dem Tod einer Polizistin auf der A61 in Nordrhein-Westfalen schließt die Polizei auch ein absichtliches Verschulden des betrunkenen Lastwagenfahrers nicht aus. "Es konnte bislang nicht ausgeräumt werden, dass der Lkw-Fahrer mit bedingtem Vorsatz gehandelt hat und absichtlich auf den Wagen zugesteuert ist", sagte eine Sprecherin der Polizei in Mönchengladbach. Deshalb werde auch wegen Mordverdachts ermittelt. Zuvor hatte das ZDF über die Ermittlungen berichtet.

Nach Polizeiangaben wurde der 48-jährige Lkw-Fahrer am Donnerstag erneut lange vernommen. Er hatte am Mittwochabend mit seinem Sattelzug auf der Autobahn 61 bei Viersen ein Polizeiauto auf dem Standstreifen gerammt, dabei war eine junge Polizistin ums Leben gekommen. Zwei weitere Beamte erlitten bei der Kollision teils lebensgefährliche Verletzungen.

+++ 16.45 Uhr: Nach Diebestouren: Vierfache Mutter zu Gefängnis verurteilt +++

Das Bonner Amtsgericht hat eine Mutter von vier Kindern wegen notorischen Diebstahls zu 17 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Das bestätigte am Donnerstag eine Gerichtssprecherin. Die 36-jährige Alleinerziehende war trotz 27 Eintragungen im Strafregister erneut auf Diebestour gegangen. Im aktuellen Fall ging es um zwei Diebstähle im Einzelhandel und um mehrfaches Schwarzfahren.

Die Angeklagte rechtfertigte sich unter anderem damit, dass ihre Kinder im Alter zwischen 9 und 16 Jahren Hunger gehabt hätten. Der Staatsanwalt, der 20 Monate forderte, hielt ihr entgegen, sie habe "nicht ansatzweise Einsicht in eigenes Unrecht gezeigt". Vielmehr mache sie alle anderen für ihr Schicksal verantwortlich.

+++ 16.44 Uhr: Ungarn organisiert Europa-Konferenz mit Rechten-Vordenker Kubitschek +++

Ungarn hat den deutschen Verleger und Vordenker der Neuen Rechten, Götz Kubitschek, als Grundsatzreferenten für eine Europa-Konferenz Ende Januar 2018 in Budapest eingeladen. Dies geht aus der Webseite der Veranstaltung hervor, wie ungarische Medien am Donnerstag berichteten. Als Organisator tritt eine Stiftung auf, die von der rechtsnationalen ungarischen Regierung kontrolliert wird. Als Unterstützer wird das ungarische Außenministerium angeführt.

Zu der Konferenz "Die Zukunft Europas" vom 23. bis 25. Januar sind auch andere prominente Figuren der internationalen neo-rechten Szene angekündigt, unter ihnen der ehemalige "Breitbart"-Redakteur Milo Yiannopoulos. Er soll die Eröffnungsansprache halten. Unter den weiteren Rednern ist der ungarische Außenminister Peter Szijjarto. Themen sind unter anderen die "Kulturkriege in Europa" und der auf Europa lastende "Migrationsdruck".

+++ 16.42 Uhr: Polizei stellt eine Tonne Rauschgift sicher +++

Die Polizei hat in Nordrhein-Westfalen eine Tonne Rauschgift sichergestellt. Ein 25 Jahre alter Tatverdächtiger, der zunächst geflohen war und sich dann gestellt hatte, kam in Untersuchungshaft. Zuvor hatte die Polizei einen Hinweis aus der Bevölkerung bekommen. Nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft vom Donnerstag wird die in Gummersbach sichergestellte Substanz zur Herstellung der Droge Dimethyltryptamin (DMT) verwendet, die eine ähnliche Wirkung wie LSD habe. Nach Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich um den bundesweit größten Fund dieser Art.

+++ 16.29 Uhr: USA und Türkei nehmen Visadienste wieder vollständig auf +++

Die USA und die Türkei wollen ihre Visadienste wieder vollständig aufnehmen. Die US-Botschaft in Ankara teilte am Donnerstag mit, die Sicherheitsbedingungen hätten sich "ausreichend verbessert", um die Wiederaufnahme der Visadienste in der Türkei zu erlauben. Die türkische Regierung habe sich an die "Zusicherungen" gehalten, die sie den USA gegeben habe, erklärte die Botschaft.

+++ 16.12 Uhr: 39.000 Toten im Syrienkrieg 2017 - halbe Million seit Beginn +++

 Im Syrienkrieg sind im Jahr 2017 nach Zählung von Menschenrechtlern etwa 39.000 Menschen getötet worden - darunter mehr als ein Viertel Zivilisten. Dabei seien in den vergangenen zwölf Monaten auch über 2100 Kinder ums Leben gekommen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag.

Die Anzahl der Getöteten sank der Zählung zufolge im Vergleich mit 2016 und 2015, als etwa 49 000 und 55 000 Menschen ums Leben kamen. Seit Beginn des Bürgerkrieges, in dem zahlreiche ausländische Mächte mitmischen, im Jahre 2011 kamen demnach knapp eine halbe Million Menschen in Syrien um. 

+++ 15.37 Uhr: Athen entlastet Insellager - Tausende Menschen zum Festland gebracht

Um die überfüllten Lager auf den Ostägäisinseln zu entlasten, hat das griechische Innenministerium zwischen dem 27. November und dem 27. Dezember 4152 Migranten zum Festland bringen lassen. Im gleichen Zeitraum hätten 2323 Migranten aus der Türkei zu den Inseln übergesetzt, berichtete das Staatsradio (ERT) unter Berufung auf die Behörde weiter.

Die Insellager sind trotzdem heillos überfüllt. Im Lager Moria auf der Insel Lesbos, das für 2300 Menschen ausgelegt ist, harrten am Donnerstag nach Angaben des Innenministeriums 5500 Menschen aus.

+++ 14.41 Uhr: Deutscher Skirennfahrer Dominik Schwaiger stürzt schwer +++

Skirennfahrer Dominik Schwaiger ist bei der Weltcup-Abfahrt in Bormio gestürzt und mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert worden. Wie schwer sich der 26-Jährige auf der Stelvio in Italien verletzte, war zunächst unklar. Hubschrauber kommen im alpinen Weltcup oft zum Einsatz und sind nicht zwingend ein Zeichen für eine schwere Verletzung. Schwaiger hatte bei einem Sprung in der Luft das Gleichgewicht verloren, war auf einem Bein aufgekommen und dann mehrfach hart auf der Piste aufgeprallt. Vor dem Abtransport waren Rettungskräfte mehrere Minuten mit seiner Versorgung beschäftigt. 

+++ 14.41 Uhr: Eintracht-Frankfurt-Chef Fischer will keine AfD-Wähler im Club - Kritik von der Partei +++

Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer will auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten am 28. Januar gegen die AfD Stellung beziehen. "Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen", sagte Fischer im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt."

Er sei "nicht naiv und sich sicher", dass es auch unter Eintracht-Mitgliedern AfD-Wähler gebe. "Aber ich werde sehr deutlich klarmachen, was wir davon halten und dass der Verein für andere Werte und Ziele steht", sagte Fischer, der seit 2000 Präsident ist und erneut für das Spitzenamt kandidiert.

"Der Sport muss vielmehr auch ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist", sagte er. Die beiden Landessprecher der AfD Hessen, Robert Lambrou und Klaus Herrmann, kritisierten die Aussagen Fischers und wiesen seine Behauptung, es gebe in der AfD rassistische und menschenverachtende Tendenzen sowie Antisemitismus, zurück.


+++ 14.18 Uhr: Niki soll an British-Airways-Mutter IAG verkauft werden +++

Bei der Suche nach einer Lösung für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki läuft alles auf einen Verkauf an die British-Airways-Mutter IAG hinaus. Die Holding ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur der Bieter, mit dem exklusiv über einen endgültigen Kaufvertrag verhandelt wird. Niki hatte Mitte Dezember Insolvenz angemeldet und soll noch bis Jahresende verkauft werden.


+++ 13.57 Uhr: Niederlande: Zug nach Berlin evakuiert, Polizei gibt Enwarnung +++

Ein Zug auf dem Weg von Amsterdam nach Berlin ist kurz vor der deutschen Grenze evakuiert worden. Etwa 85 Reisende seien vorsorglich am Bahnhof Oldenzaal - unweit von Bad Bentheim in Niedersachsen - aus dem Zug geholt worden, teilte die niederländische Polizei mit. Mitarbeiter von Hilfsdiensten würden sie betreuen. Auf im Internet kursierenden Fotos und Filmaufnahmen war ein Zug der Deutschen Bahn zu sehen.   

Medien berichteten unter Berufung auf den niederländischen Bahninfrastrukturbetrieb ProRail von der Entdeckung eines Drohbriefes. Die Polizei wollte dies unter Hinweis auf laufende Ermittlungen zunächst nicht bestätigen. Der öffentlich-rechtliche Sender NOS berichtete, Sprengstoffexperten hätten den Zug mit Hilfe von Spürhunden untersucht. Die Polizei bestätigte den Einsatz der Suchhunde, nannte aber zunächst keine Einzelheiten.

Inzwischen hat die Polizei auf ihrem Twitter-Kanal Entwarnung gegeben. "Die Situation ist sicher", heißt es dort.


+++ 13.41 Uhr: Thailand: DNA-Test soll Lottogewinner identifizieren +++

Ein DNA-Test soll in Thailand über einen Lottogewinn in Höhe von umgerechnet gut einer Dreiviertelmillion Euro entscheiden. Die Testergebnisse könnten in einem Streit zwischen einem Lehrer und einem pensionierten Polizisten über den Lottogewinn Klarheit bringen, sagte der Vize-Polizeichef der Provinz Kanchanaburi, Krissana Sapdet, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Aus dem Justizministerium verlautete, die Ergebnisse lägen voraussichtlich nächsten Monat vor.

Über den Gewinn in Höhe von 30 Millionen Baht (768.000 Euro) ist ein erbitterter Streit entbrannt. Der 50-jährige Lehrer Preecha Kraikruan hat Klage eingereicht, weil der Gewinn eigentlich ihm zustehe. Er habe seinen Lottoschein allerdings verloren. Der Gewinn wurde bereits von dem 62-jährigen Ex-Polizisten Charoon Wimon abgeholt, der den richtigen Lottoschein vorweisen konnte. Nun werden die Fingerabdrücke und DNA-Spuren an dem Abriss des Lottoscheins ausgewertet, den der echte Spieler bei der Lottoannahmestelle abgegeben hatte. 

Unglücksrabe: Mann liest seine Lottozahlen in der Zeitung, gewonnen hat er dennoch nicht


+++ 13.25 Uhr: Berlin: Häftlinge flohen durch Loch in Gefängnismauer +++

Die vier aus der Berliner Justizvollzugsanstalt Plötzensee geflohenen Männer haben vor ihrer Flucht die Gefängnismauer zerstört und sind durch ein Loch entkommen. Das teilte die Senatsverwaltung für Justiz mit. Die Männer hätten am Morgen zunächst ihren Dienst in einer auf dem Gelände der Haftanstalt gelegenen Werkstatt angetreten. Von dort aus seien sie an die Mauer gelangt und hätten dort den Betonpfeiler zwischen zwei Lüftungsspalten zerstört. Durch das schmale Loch seien die Gefangenen dann auf das Außengelände gelangt und hätten den Stacheldrahtzaun überwunden.

Justizvollzugsanstalt Berlin-Plötzensee (Archivbild)

Justizvollzugsanstalt Berlin-Plötzensee (Archivbild)


+++ 13.22 Uhr: Argentinien: Ex-Polizeichef darf in Hausarrest +++

Ein zu lebenslanger Haft verurteilter Ex-Polizeichef aus der Zeit der Militärdiktatur (1976-1983) in Argentinien darf seine Strafe künftig im Hausarrest verbüßen. Das entschied ein Bundesgericht in dem südamerikanischen Land am Mittwoch (Ortszeit). Der 88-jährige Miguel Etchecolatz werde wegen seines hohen Alters und gesundheitlicher Probleme in den Hausarrest verlegt.

+++ 13.19 Uhr: Kandel: Tatverdächtiger war Ex des 15-jährigen Opfers +++

Nach der Bluttat im pfälzischen Kandel sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Gegen den 15-Jährigen sei Haftbefehl wegen Totschlags ergangen, berichtete die Leitende Oberstaatsanwältin Angelika Möhlig in  Ludwigshafen. Nach den bisherigen Erkenntnissen sei der mutmaßliche Täter der Ex-Freund des 15-jährigen Opfers gewesen. Anfang Dezember habe sich die junge Frau von ihm getrennt. Die beiden seien am Mittwochnachmittag wohl zufällig in dem Drogeriemarkt in Kandel aufeinandergetroffen. Der junge Afghane habe den Ermittlungen zufolge dort ein Messer gezogen und auf das Opfer eingestochen, sagte Möhlig.


+++ 13.07 Uhr: Japan: Nordkoreanischer Kapitän wegen Diebstahls vor Gericht +++

Der Kapitän eines nordkoreanischen Fischkutters, der auf einer japanischen Insel gestrandet war, ist in Japan wegen Diebstahls angeklagt worden. Der 45-Jährige wird beschuldigt, den Diebstahl verschiedenster Gegenstände aus einer Schutzhütte angezettelt zu haben, als sich die Fischer während eines Sturms auf einem unbewohnten Eiland vor der Insel Hokkaido in Sicherheit gebracht hatten, wie der Fernsehsender NHK berichtete.

Die Seeleute ließen demnach bei dem Vorfall vor etwa einem Monat rund 40 Gegenstände im Gesamtwert von umgerechnet rund 42.000 Euro mitgehen, darunter Elektrogeräte und Solarpanele. Als der Fischkutter bei seiner Weiterfahrt von der japanischen Küstenwache gestoppt wurde, hatte die Besatzung bereits einen Teil des Diebesguts ins Meer geworfen. Einige der Seeleute räumten den Diebstahl ein. Der Kapitän und zwei seiner Besatzungsmitglieder kamen in Gewahrsam.

+++ 12.32 Uhr: Kambodscha: Polizei beschlagnahmt und isst Kampfhähne +++

Nach ihrer Beschlagnahme wurde kein langes Federlesen gemacht: In Kambodscha sind 92 Kampfhähne geschlachtet und Polizeikräften zum Essen vorgesetzt worden. Die Vögel waren Anfang Dezember in zwei illegalen Hahnenkampfarenen beschlagnahmt worden, die von einem Verwandten von Kambodschas Regierungschef Hun Sen betrieben worden sein soll. "Wir gaben die Hähne unseren Truppen zu essen", sagte der Polizeichef der Provinz Kandal, Roeun Nara, der Nachrichtenagentur AFP.

Ein Provinzgericht hatte das Schlachten der Kampfhähne angeordnet. Im Internet löste der Vorgang hitzige Debatten aus. Einige Nutzer kritisierten, dass die Kampfhähne viel härter bestraft worden seien als die für die Hahnenkämpfe verantwortlichen Menschen.

+++ 12.30 Uhr: Inzwischen über 40 Tote nach Anschlag in Kabul +++ 

Bei dem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach neuen Zählungen 41 Menschen getötet und 84 verletzt worden. Das erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Madschroh, in einer Pressekonferenz mehrere Stunden nach dem Anschlag.

+++ 12.21 Uhr: Mann steckt in Altkleidercontainer fest und stirbt +++

Ein Mann hat sich in einem Altkleidercontainer eingeklemmt und ist dabei tödlich verunglückt. Der 40-Jährige steckte kopfüber im Einwurfschacht fest, wie die Polizei  mitteilte. Der Vorfall im hessischen Wetzlar ereignete sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag. Zeugen riefen Polizei und Rettungskräfte, als sie den offensichtlich leblosen Mann im Container-Schacht entdeckten. Erste Versuche von Polizei und Feuerwehr, dem Mann heraus zu helfen, scheiterten. Das Behältnis musste von der Feuerwehr mit Spezialwerkzeug aufgeschnitten werden. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch einen Notarzt sei der 40-Jährige gestorben.

Die Polizei geht davon aus, dass sich der Mann an der Einwurfklappe vorbei mit dem Oberkörper in den Container hinein lehnte. So habe er wohl an die Kleidung im Inneren herankommen wollen. Nach ersten Erkenntnissen klemmte der Kippmechanismus der Klappe den Mann in Höhe des Bauches ein. Deswegen habe er sich nicht selbst befreien können. Der mit Bügel und Ladeklappe versehene Container sei von seiner Bauart so konzipiert, dass eine Entnahme von Kleidung durch Unbefugte verhindert werden soll.

+++ 12.18 Uhr: ADAC-Prognose: Zahl der Verkehrstoten stagniert +++

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland liegt in diesem Jahr laut einer ADAC-Prognose in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Autoclub geht laut Mitteilung von 3215 im Straßenverkehr getöteten Menschen aus nach dem historischen Tiefstand von 3206 im Vorjahr. 2017 seien voraussichtlich weniger Pkw-Insassen und Fußgänger gestorben, aber mehr Motorradfahrer und Menschen in Güterkraftfahrzeugen. Das Statistische Bundesamt hatte Anfang des Monats geschätzt, dass die Zahl der Toten auf deutschen Straßen bis zum Jahresende erneut sinken könnte - auf etwa 3170.

+++ 11.23 Uhr: Berlin: Vier Gefangene aus JVA ausgebrochen +++

Vier Häftlinge sind aus der Berliner Justizvollzugsanstalt (JVA) Plötzensee ausgebrochen, das bestätigte die zuständige Senatsverwaltung für Justiz. Die Männer seien über eine Kfz-Werkstatt, die sich auf dem Gelände der JVA befindet, entkommen, teilte die Behörde mit. Zu den genauen Umständen werde derzeit ermittelt. 

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung gelang es den Gefangenen, Schlitze einer Lüftungsanlage zu öffnen und einen Stacheldrahtzaun zu überwinden. Eine Bestätigung hierfür gibt es nicht. Die Polizei sei mit einem Großaufgebot im Einsatz, heißt es weiter. Zur Gefährlichkeit der Entkommenen machte die Senatsverwaltung keine Angaben. 

+++ 11.01 Uhr: Großbrand auf Mallorca: 60 Häuser evakuiert +++

Ein Großbrand hat im Norden der spanischen Ferieninsel Mallorca innerhalb weniger Stunden 75 Hektar Wald zerstört. Die Lage in der betroffenen Gegend um den Küstenort Port de Pollença habe sich inzwischen aber ungeachtet starker Winde gebessert, das Gefahrenniveau sei wieder auf null herabgestuft worden, teilte die balearische Naturschutzbehörde Ibanat mit. Die Bewohner von rund 60 in der Nacht evakuierten Häusern konnten inzwischen in die eigenen vier Wände zurückkehren, wie der Notdienst der Balearen berichtete.

Rund 45 Angehörige der Feuerwehr, der Polizei und des Zivilschutzes bekämpften am Donnerstagvormittag die Flammen, die aber den offiziellen Angaben zufolge weitgehend unter Kontrolle waren. Im Einsatz waren auch mehrere Fahrzeuge und auch ein Hubschrauber.

+++ 9.36 Uhr: Unheimliches Leichenschiff vor Japan - tote Nordkoreaner an Bord? +++

An der Küste von Japan ist erneut ein Geisterschiff mit Toten entdeckt worden, die vermutlich aus Nordkorea stammen. Wie die japanische Küstenwache in der nördlichen Provinz Aomori bekanntgab, handelt es sich um vier zum teil skelettierte Leichen.

Das gekenterte Holzboot war auf dem Meer entdeckt und in einen Hafen gezogen worden. Seit Jahren werden an der japanischen Küste immer wieder Dutzende Fischerboote, teils voll mit Leichen, an Land gezogen. Die sogenannten Geisterschiffe stammen höchstwahrscheinlich aus Nordkorea. In den vergangenen Wochen häuften sich die Funde. Japans Küstenwache zählte in diesem Jahr bereits mehr als 100 Boote.

Immer wieder werden vor der Küste Japans Schiffe mit Leichen entdeckt Vermutlich stammen sie aus Nordkorea (Archivbild).

Immer wieder werden vor der Küste Japans Schiffe mit Leichen entdeckt Vermutlich stammen sie aus Nordkorea (Archivbild).


+++ 9.21 Uhr: Kartellamt kritisiert Lufthansa wegen Preisgestaltung +++

Im Streit um möglicherweise überhöhte Ticketpreise tadelt das Bundeskartellamt die Lufthansa. Die Argumentation der Fluggesellschaft, sie habe das Tarifsystem nicht verändert, sondern das computerbasierte Preissystem habe diese automatisch angeglichen, sei nicht stichhaltig. "Solche Algorithmen werden ja nicht im Himmel vom lieben Gott geschrieben", sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, der "Süddeutschen Zeitung". Unternehmen könnten "sich nicht hinter Algorithmen verstecken".

Die Wettbewerbsbehörde hatte Ende November angekündigt, dass sie die stark gestiegenen Ticketpreise für Inlandsflüge untersuchen wird. Es habe viele Beschwerden von verschiedenen Seiten gegeben, sagte Mundt der Zeitung. Die Lufthansa begründete den jüngsten Preisanstieg mit der erhöhten Nachfrage bei gleichzeitig reduziertem Angebot.

Verkauf an Lufthansa: Von Mallorca bis Abu Dhabi: Aufstieg und Niedergang der Air Berlin


+++ 9.05 Uhr: Media-Markt-Gründer gestorben +++

Der Mitgründer der Elektronikkette Media Markt, Erich Kellerhals, ist tot. "Wir können bestätigen, dass HerrKellerhals am 25. Dezember im Kreise seiner Familie verstorben ist", sagte ein Sprecher seiner Vermögensverwaltung Convergenta. Zuvor hatten mehrere Medien über das Ableben des Milliardärs berichtet. Kellerhals wurde 78 Jahre alt.

+++ 9.04 Uhr: Erdogan hält deutsch-türkische Beziehungen für besser +++

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sieht eine Verbesserung in den deutsch-türkischen Beziehungen. "Es gab Probleme, aber unsere letzten Gespräche waren überaus gut", sagte Erdogan auf dem Rückflug von einer mehrtägigen Afrikareise nach Angaben der Zeitung "Hürriyet" vor mitreisenden Journalisten.

Auch das Verhältnis zu anderen europäischen Staaten bewertete Erdogan als gut. "Wir haben weder ein Problem mit Deutschland noch mit Holland noch mit Belgien", sagte er. "Wir wollen natürlich, dass unsere Beziehungen zu der EU, zu den Ländern der EU, gut sind." Eine Reise nach Deutschland oder Holland schloss Erdogan, von Journalisten darauf angesprochen, nicht aus.  

+++ 8.47 Uhr: Explosion in St. Petersburg: Putin spricht von Terror +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Explosion eines Sprengsatzes in einem Supermarkt in St. Petersburg als Terrorakt bezeichnet. "Gestern ist in St. Petersburg eine terroristische Tat verübt worden", sagte Putin in Moskau. Bei der Explosion waren am Mittwochabend 13 Menschen verletzt worden.

+++ 8.40 Selbstmordanschlag in Kabul: mindestens 40 Tote +++

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Kulturzentrum in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums. Demnach sprengte sich zuerst ein Selbstmordattentäter in dem Gebäude in die Luft. Als Menschen zu Hilfe eilten, explodierten vor dem Haus zwei weitere Sprengsätze.

Mindestens 30 Menschen wurden nach Angaben des Sprechers verletzt. Der Anschlag geschah in einem schiitischen Viertel der Stadt. Dort hat die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den vergangenen Monaten wiederholt schwere Attentate verübt.

+++ 8.06 Uhr: Mord an Joggerin: Verteidiger legt Revision ein +++

Im Endinger Mordfall um eine getötete Joggerin geht der Verteidiger Medienberichten zufolge gegen das Urteil vor. Der Pflichtverteidiger Klaus Malek sagte der "Badischen Zeitung", er habe gegen das Urteil vom vergangenen Freitag Revision eingelegt. Wie der SWR berichtet, fordert Malek, dass die vom Freiburger Landgericht angenommenen Mordmerkmale - Mord um eine Straftat zu vertuschen und Mord zur Befriedigung des Sexualtriebs - noch einmal rechtlich geprüft werden. 

Der 40 Jahre alte Lastwagenfahrer aus Rumänien war nach dem Sexualmord an der 27-Jährigen in der Nähe von Freiburg zu einer lebenslangen Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Er habe sich des Mordes und der besonders schweren Vergewaltigung schuldig gemacht, entschied das Gericht.

+++ 7.57 Uhr: Sylvie Meis laut "Bild" wieder Single +++

Die 36-jährige Moderatorin Sylvie Meis ist laut "Bild" wieder Single. Die Zeitung zitiert ihr Management: "Sylvie Meis und Charbel Aouad haben uns gebeten, Sie darüber zu informieren, dass sie sich bereits vor einigen Monaten getrennt haben." Kennengelernt hatten sich die beiden vor drei Jahren. Im April hatten sie sich verlobt - am Vorabend von Meis' 39. Geburtstag. In der Mitteilung heißt es weiter: "So sehr sie es sich gewünscht haben, lassen sich ihre Lebensmittelpunkte nicht so vereinbaren, wie es ein gemeinsames Leben erfordern würde." 

Die Moderatorin selbst ließ sich in "Bild" mit den Worten zitieren: "Ich bin ein positiver Mensch. Jetzt freue ich mich, mit meinen engsten Freunden ein wenig Ruhe im Urlaub zu finden." Bei Instagram postete Meis am Mittwoch ein Foto vom Flughafen Zürich. "Take me to Miami" schrieb sie dazu, also "Bring mich nach Miami". 

+++ 6.29 Uhr: Wintereinbruch in den USA: neuer Temperatur-Minusrekord +++

Während sich der Winter in Europa derzeit meist von seiner milderen Seite zeigt, leiden Teile Nordamerikas unter einem heftigen Kälteeinbruch. In der in den USA als "Kältekammer der Nation" bekannten Kleinstadt International Falls (Bundesstaat Minnesota) nahe der Grenze zu Kanada fiel die Temperatur auf -37 Grad Fahrenheit (-38,33 Grad Celsius), wie der örtliche Wetterdienst mitteilte. Damit wurde ein bisheriger Tiefstwert von -32 Grad Fahrenheit aus dem Jahr 1924 unterschritten.


In Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania fielen 165 Zentimeter Schnee, wie der Sender CNN berichtete. Im Bundesstaat Kansas waren bereits am Dienstag vier Frauen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, als ihr Auto auf einer vereisten Brücke das Geländer durchbrach und hinabstürzte. 

+++ 5.12 Uhr: Trotz gestiegener Preise: Fahrgastrekord bei Bussen und Bahnen +++

In Bussen und Bahnen in Deutschland waren 2017 wieder mehr Menschen unterwegs. Mit 10,3 Milliarden Fahrten von Kunden gab es im Nahverkehr einen Rekord, wie sich aus Hochrechnungen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen ergibt. Mit einem Plus von 1,4 Prozent stieg die Zahl im 20. Jahr in Folge. "Der öffentliche Personennahverkehr muss dringend ausgebaut werden, um die steigende Nachfrage zu decken", teilte Verbandspräsident Jürgen Fenske der Deutschen Presse-Agentur mit. Er forderte ein milliardenschweres Sonderprogramm von Bund und Ländern. Die Fahrpreise für die Kunden steigen nach Berechnungen des Verbands mit dem Jahreswechsel durchschnittlich um 1,8 Prozent.

+++ 5.08 Uhr: Verkauf von Silvesterfeuerwerk +++

Heute beginnt der Verkauf von Böllern und Silvesterraketen für den Jahreswechsel 2017/18. Käufer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Die bis zum 30. Dezember angebotenen Waren müssen von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung oder einer vergleichbaren europäischen Behörde zugelassen sein. Die deutsche Feuerwerksbranche rechnet mit einem gleichbleibend hohen Silvesterumsatz von 137 Millionen Euro in diesem Jahr.

+++ 5.06 Uhr: Viele Verletzte nach Explosion in St. Petersburg +++

Die Explosion eines Sprengsatzes mit zahlreichen Verletzten hat Russlands zweitgrößte Stadt St. Petersburg schockiert. Neun Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Andere Leichtverletzte wurden ambulant behandelt. In einem Einkaufszentrum sei ein selbstgebauter Sprengsatz mit einer Sprengkraft von 200 Gramm Dynamit explodiert, heißt es vom Staatlichen Ermittlungskomitee. Die Bombe sei mit Metallteilen gespickt gewesen. Ermittelt werde wegen versuchten Mordes. Kein mögliches Motiv werde ausgeschlossen, auch Terror nicht.

+++ 4.04 Uhr: G20-Krawalle: Bislang 25 Verurteilungen +++

Knapp sechs Monate nach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg haben die dortigen Amtsgerichte 25 Beteiligte verurteilt. Zehn Urteile sind rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Strafen reichen von sechs Monaten auf Bewährung bis zu drei Jahren und drei Monaten ohne Bewährung. Nur in einem Fall wurde gegen einen 19-Jährigen vorerst lediglich ein Schuldspruch mit einer Arbeitsauflage verkündet. Einen Freispruch gab es bislang nicht.

Von den 51 Tatverdächtigen, gegen die ein Haftbefehl erlassen wurde, sitzen derzeit noch sieben hinter Gittern. Sechs von ihnen sind nicht rechtskräftig verurteilt, der siebte hat eine Strafe von drei Jahren bekommen. Unter den Verurteilten sind 17 Ausländer und 8 Deutsche.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft führte Ende November 372 Ermittlungsverfahren gegen namentlich bekannte Personen. 

+++ 2.59 Uhr: Umfrage: Martin Schulz "Verlierer des Jahres" +++

Der bei der Bundestagswahl unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist nach Ansicht von zwei Dritteln der Deutschen der "Verlierer des Jahres 2017". Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe (u.a. "Hamburger Abendblatt"). Auf Platz zwei und drei der Negativ-Rangliste landeten CSU-Chef Horst Seehofer und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel.

Zwei von drei Befragten (67 Prozent) gaben an, SPD-Parteichef Schulz sei im zu Ende gehenden Jahr eher Verlierer gewesen. Am zweitschlechtesten schneidet in der Umfrage der scheidende bayerische Ministerpräsident Seehofer ab, den 61 Prozent als Verlierer wahrnehmen. Auf Platz drei landet Kanzlerin Merkel, 53 Prozent sehen sie als Verliererin.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz


+++ 1.54 Uhr: Polizistin stirbt bei Unfall +++

Eine Polizistin ist bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 61 bei Viersen getötet worden. Ein Kollege und eine Kollegin der 23-Jährigen wurden in der Nacht schwer verletzt, die Frau lebensgefährlich, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Demnach erfasste ein 40 Tonnen schwerer Lastwagen den Streifenwagen, der wegen einer Fahndung mit Blaulicht und eingeschalteter Warnblinkanlage bei Viersen auf dem Seitenstreifen der Autobahn in Richtung Mönchengladbach stand. Der Lastwagen geriet ins Schlingern und prallte mit voller Wucht gegen den Streifenwagen, der dann rund 200 Meter weit geschoben wurde. Die drei Polizisten wurden in dem stark deformierten Streifenwagen eingeklemmt. 

Die 23-Jährige starb noch an der Unfallstelle, eine weitere Kollegin war in Lebensgefahr. Ein junger Polizeibeamter, der im vorderen Teil des Fahrzeugs gesessen hatte, wurde schwer verletzt, war laut Polizei jedoch ansprechbar.  

+++ 1.26 Uhr: Hunderte bejubeln in der Ukraine freigelassene Gefangene +++

Dutzende von freigelassenen Gefangenen aus den Konfliktgebieten im Osten der Ukraine sind in der Nacht auf dem Flughafen von Kiew angekommen. Hunderte Menschen bereiteten den von den prorussischen Rebellen gegen andere Gefangene ausgetauschten Soldaten und Zivilisten eine triumphale Rückkehr. Sie wurden von einer applaudierenden Menge mit ukrainischen Flaggen empfangen. Menschen riefen "Ruhm der Ukraine" und "Ruhm unseren Helden". Ukrainische Medien berichteten live von der Rückkehr.

Zuvor hatten die ukrainische Regierung und die prorussischen Rebellen im Osten des Landes hunderte Gefangene ausgetauscht. Die Freilassung von Gefangenen ist ein zentraler Punkt der zwischen den Konfliktparteien geschlossenen Minsker Vereinbarungen. Deren Umsetzung verläuft bislang äußerst schleppend.
Nun wurden beim ersten Gefangenenaustausch seit September 2016 insgesamt 306 Gefangene ausgetauscht – 73 wurden von den prorussischen Rebellen freigelassen, 233 von ukrainischer Seite.


+++ 0.46 Uhr: Familiennachzug: CSU signalisiert Gesprächsbereitschaft +++

Im Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge hat die Union vor den Sondierungen mit der SPD Gesprächsbereitschaft signalisiert. Nach dem Kompromissvorschlag des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Armin Laschet äußerte auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" Entgegenkommen. Zwar bekräftigte Herrmann "das klare Ziel" der Union, den Familiennachzug bei subsidiär Geschützten über März 2018 hinaus auszusetzen. "Stimmt dieser Rahmen, kann man über bestimmte Härtefälle sicherlich reden", sagte Herrmann weiter. Dabei dürfe aber "die Obergrenze von 200.000 Zuwanderern jährlich nicht überschritten werden".

+++ 0.17 Uhr: Stromausfall legt Disneyland lahm +++

Im Vergnügungspark Disneyland in Kalifornien hat ein Stromausfall rund ein Dutzend Attraktionen lahmgelegt. Nach US-Medienberichten waren "Mickey's Toontown" und das "Fantasyland", Areale mit Angeboten vor allem für jüngere Besucher, am Mittwoch plötzlich in Dunkel getaucht. Die Besucher mussten auf Anweisung mehrere Fahrgeschäfte und andere Attraktionen wieder verlassen

Nach Angaben der Parkleitung war ein Transformator defekt. "Mickey's Toontown" war einer Park-Sprecherin zufolge später wieder am Netz, in einigen anderen Bereichen stand weiter alles still. Die Panne traf den Park ausgerechnet zu einem der Saisonhöhepunkte: Um Weihnachten herum verzeichnet Disneyland in dem US-Bundesstaat regelmäßig einen Besucheransturm.

+++ 0.10 Uhr: "Schuldmädchen-Report"-Produzent Hartwig gestorben +++

Mit dem berüchtigten "Schulmädchen-Report" landete er in den 1970er Jahren einen Kinohit in der Bundesrepublik: Der deutsche Filmproduzent Wolf C. Hartwig ist tot. Das teilte der Pariser Anwalt Karl Beltz, nach eigenen Angaben seit vielen Jahren Rechtsbeistand der Familie, der Deutschen Presse-Agentur mit. Hartwig sei bereits am 18. Dezember im Alter von 98 Jahren in Paris gestorben.

+++ 0.02  Uhr: Deutsche in Australien tödlich verunglückt +++

Eine deutsche Rucksacktouristin ist bei der Arbeit auf einer Avocado-Farm in Australien tödlich verunglückt. Laut Berichten des Senders SBS News und der "Brisbane Times"  ereignete sich der Unfall bereits in der zweiten Dezemberwoche in der Nähe von Gold Coast in der Provinz Queensland. Die 27-Jährige sei Beifahrerin auf einem Aufsitz-Rasenmäher gewesen, als sie beim Herabfahren eines Hügels unter das Gefährt geriet und so schwere Verletzungen erlitt, dass sie starb. Nach übereinstimmenden australischen Medienberichten stammte die junge Frau aus Leipzig.

+++ 0.00 Uhr: Göhrde-Morde aufgeklärt +++

Zwei mysteriöse Doppelmorde in der Nähe von Lüneburg sind nach fast 30 Jahren offensichtlich aufgeklärt. Mit neuen Methoden der DNA-Analyse habe die Polizei den Verdacht erhärtet, dass ein längst gestorbener Friedhofsgärtner für die Morde verantwortlich ist, berichtete die "Landeszeitung" in Lüneburg.


wue/fs / DPA / AFP