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News des Tages Mann verursacht Unfall und flieht - als Grund nennt er Viagra-Konsum

Nach der Einnahme von Viagra hatte es der Unfalllenker ziemlich eilig.
Nach der Einnahme von Viagra hatte es der Unfalllenker ziemlich eilig.
© Uli Deck/DPA
Viagra-Konsum treibt Autolenker in Bayern zu Unfallflucht +++ Trafalgar Square in London geräumt +++ Lottospieler in NRW gewinnt fast 30 Millionen Euro +++ Gabriel besucht überraschend Libyen +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 17.45 Uhr: Mehr als 1200 Migranten mit EU-Türkei-Flüchtlingspakt abgeschoben +++

Griechenland und die Europäische Grenzschutzagentur Frontex haben seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingspakts im April 2016 insgesamt 1203 Flüchtlinge und Migranten von den Inseln der Ostägäis in die Türkei abgeschoben. Das gab die griechische Polizei in Athen bekannt. Zuvor war in Kooperation mit Frontex eine Gruppe von elf Syrern von den Inseln Lesbos und Kos in die türkische Hafenstadt Adana ausgeflogen worden, hieß es in der Polizeimitteilung weiter. Auf den Ostägäis-Inseln harren zurzeit knapp 14 000 Migranten und Flüchtlinge aus.

+++ 17.13 Uhr: Mindestens 17 Tote nach Boko-Haram-Angriff in Nigeria +++

Bei einem Angriff von mutmaßlichen Boko-Haram-Kämpfern auf die Großstadt Maiduguri im Nordosten von Nigeria sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Bei drei Selbstmordanschlägen kamen die Attentäter und mindestens zehn weitere Menschen ums Leben, wie der Polizeichef des Bundesstaats Borno, Damian Chukwu, erklärte. Gleichzeitig griffen die Extremisten am Mittwochabend auch mit schweren Waffen das Dorf Aldawari am Stadtrand von Maiduguri an, wurden aber von Sicherheitskräften zurückgedrängt. Dort kamen den Angaben zufolge drei Angreifer und ein Bewohner ums Leben. Der offenbar koordinierte Angriff auf Maiduguri war einer der größten Boko Haram zugeschriebenen Angriffe seit vielen Monaten.  

+++ 17.00 Uhr: Mutmaßlicher Psychologen-Mörder muss vorerst in Psychiatrie +++

Der Mann, der einen Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Mittwoch erstochen haben soll, wird vorläufig in einer psychiatrischen Klinik in Merzig untergebracht. Das teilte das Amtsgericht Saarbrücken auf Anfrage mit. Bei dem Mann handelt es sich um einen 27 Jahre alten Syrer.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass er am Mittwoch einen 30 Jahre alten Psychologen in einem Therapiezentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken mit einem Messer getötet hat. Nach Angaben der Polizei war der Mann schon öfter in dem Zentrum zur Behandlung.  

+++ 16.55 Uhr: Günther Jauch plant bis 2018 - "Danach sehen wir weiter" +++

Quizmaster Günther Jauch (60), seit September 1999 mit seiner Rateshow "Wer wird Millionär?" bei RTL präsent, plant zunächst bis zum Jahr 2018. "Zum Erfolg einer Sendung gehören ja immer drei: Der Zuschauer, dem die Sendung über eine so lange Zeit weiter gefallen soll", sagte Jauch der Deutschen Presse-Agentur. "Der Sender, der sich das Programm länger wünscht, und ein Moderator, der immer noch großen Spaß an dem Format hat." Deshalb freue er sich jetzt auch auf die nächste und die übernächste Staffel (von jeweils sechs Monaten Laufzeit) bis Mitte 2018. "Danach sehen wir weiter." Ob es die Sendung möglicherweise eines Tages ohne Jauch geben werde, lässt er offen.

+++ 16.35 Uhr: Verdächtiger Gegenstand - Trafalgar Square in London geräumt +++

Der beliebte Trafalgar Square in London ist am Nachmittag geräumt worden. Medienberichten zufolge sei in einer nahegelegenen Straße ein "verdächtiger Gegenstand" gefunden worden.  Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtet, teilte die Polizei mit, bei dem Vorfall gebe es keine Verbindung zu Terrorismus.

Nach Terror-Attentaten in Manchester und London ist Großbritannien in höchster Alarmbereitschaft. Zudem ist dort heute Wahltag: Die Briten wählen ein neues Parlament. Der Trafalgar Square ist Londons größter öffentlicher Platz und liegt im Herzen der Stadt.

+++ 15.23 Uhr: Stinkefinger am Hintern - Bundespolizei ermittelt gegen Reisenden +++

Mit einem unflätigen Auftritt hat sich ein Zugreisender in Sachsen Ärger eingehandelt. Wie die Bundespolizeiinspektion Dresden mitteilte, begehrte der 38-Jährige aus Mecklenburg beim Zwischenstopp am Dresdner Hauptbahnhof auf dem Bahnsteig Auskunft bei einer Kundenbetreuerin. Laut Einsatzbericht ließ der Mann beim Einsteigen in den Zug die Hose herunter und präsentierte der Mitarbeiterin sein nacktes Hinterteil, auf das ein Mittelfinger tätowiert war.

Die Frau verwehrte dem Passagier die Weiterfahrt. Der Mann soll äußerst aggressiv geworden sein und das Zugpersonal und die Bundespolizisten beleidigt haben. Später gab er obendrein zunächst eine falsche Identität an. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Beleidigung und falscher Namensangabe ermittelt.

+++ 15.12 Uhr: Drei Männer nach Gruppenvergewaltigung in Indien festgenommen +++

Die Polizei in Indien hat drei Männer festgenommen, die vor der gemeinschaftlichen Vergewaltigung einer Frau deren Baby tödlich verletzt haben sollen. Die drei Festgenommenen seien einem Haftrichter vorgeführt worden und blieben vorerst in Haft, teilte der Polizei-Kommissar Sandeep Khirwar aus Gurgaon bei Neu Delhi mit. Die Verdächtigen sollen sich wegen Mordes und gemeinschaftlicher Vergewaltigung vor Gericht verantworten.

Das neun Monate alte Mädchen wurde nach den Aussagen der Mutter von den Tätern aus der fahrenden Auto-Rikscha geworfen. Der Überfall ereignete sich am 29. Mai, als die Frau in der Nacht zum Haus ihrer Eltern fahren wollte. In Indien sind sexuelle Übergriffe auf Frauen und Mädchen weit verbreitet.

+++ 15.06 Uhr: Viagra geschluckt: Autofahrer in Bayern zu Unfallflucht getrieben +++

Weil er es nach der Einnahme von Potenzmitteln extrem eilig hatte, hat ein Mann in Bayern nach eigenen Worten Unfallflucht begangen. Er habe "ein bisschen Spaß" haben wollen und vor einem Bordellbesuch auf einem Parkplatz Viagra mit mehreren Flaschen Bier eingenommen, sagte der 58-Jährige nach Polizeiangaben. Beim Ausparken stieß er in der Nähe von Landshut mit seinem Wagen an ein anderes Fahrzeug - triebgesteuert hatte er es nach eigener Darstellung sehr eilig und fuhr deshalb weiter zum Freudenhaus. Dort stöberte die Polizei ihn auf und nahm ihn fest. Den bereits bezahlten Liebeslohn bekam er nach eigenen Angaben nicht zurück.

+++ 14.46 Uhr: Bürgermeisterwahl wackelt - weil Wähler einen Scherz machte +++

Wegen eines Scherzes muss möglicherweise eine Bürgermeisterwahl in Hessen wiederholt werden. Ein Wähler hatte in Bad Karlshafen am 21. Mai aus der Wahlkabine heraus die Wahlhelfer gefragt, ob er auf dem Stimmzettel unterschreiben müsse. Ein Wahlhelfer habe dies bejaht - nach vorläufigen Erkenntnissen, weil er die Frage für einen Scherz hielt, wie Jennifer Spindler von der Stadtverwaltung erklärte. Die Stimme war damit ungültig, nun hat der Wähler Einspruch eingelegt.

Bei der Stichwahl hatte der parteilose Marcus Dittrich mit nur einer Stimme Vorsprung gewonnen. Der Hessische Städte- und Gemeindebund prüft laut Spindler, ob der Einspruch berechtigt ist. Auch der Wahlvorstand werde sich noch zu dem Vorfall äußern. Ob es dann Neuwahlen gebe oder nur ein Teil der 2805 Wahlberechtigten erneut abstimmen müsse, sei offen. Die Entscheidung liege beim Stadtparlament, das am 27. Juni tagt, erklärte Spindler.

+++ 14.39 Uhr: EU weitet Sanktionsliste gegen Nordkorea aus +++

Die Europäische Union hat weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. 14 weitere Personen und vier weitere Einrichtungen wurden mit Strafmaßnahmen belegt, wie der Ministerrat mitteilte. Es wurden Reisebeschränkungen verhängt, Vermögen sollen eingefroren werden. Die EU folgt damit Vorgaben der Vereinten Nationen wegen der Raketen- und Atomwaffentests des kommunistisch regierten Landes. Zu den Sanktionen gehören auch Handelseinschränkungen. Inzwischen sind 53 Einzelpersonen und 46 Institutionen nach UN-Vorgaben von Beschränkungen betroffen. Die EU hat die Liste selbst um 41 Personen und 7 Einrichtungen erweitert.

+++ 14.35 Uhr: 13-jähriger "Hobbydetektiv" jagt Dieb seines Fahrrades +++

Auf eigene Faust hat sich ein 13-Jähriger aus Hessen auf die Suche nach einem Fahrradieb gemacht. Er ermittelte selbst, nachdem er im Februar in Büdingen einen fremden Mann auf seinem kurz zuvor verschwundenen Rad gesehen hatte, wie die Polizei in Friedberg mitteilte. Das 900 Euro teure Fahrrad war ihm im Januar gestohlen worden.

Der verdächtige Mann nannte dem Jungen laut Polizei zunächst einen falschen Namen, als dieser ihn ansprach. Doch der junge Hobbydetektiv machte ihn schließlich in den sozialen Medien ausfindig. Allerdings konnte die Polizei auch damit nicht den Wohnort des Verdächtigen herausfinden. Schließlich hinterließ der Mann aber selbst einen Zettel mit seiner Handynummer im Briefkasten des 13-Jährigen. Nach einem daraufhin vereinbarten Treffen, zu dem auch Polizisten mitkamen, behauptete er, das Fahrrad selbst gekauft zu haben. Weil das Rad eindeutig dem Jugendlichen gehörte, musste er es aber zurückgeben. Gegen den 33-Jährigen wird weiter ermittelt.

+++ 14.20 Uhr: Maskierter Schüler löst Großalarm aus +++

Ein mit einer Sturmhaube maskierter und vermeintlich bewaffneter Jugendlicher hat im niedersächsischen Seevetal einen Amok- und Anschlagsalarm ausgelöst. 21 Streifenwagen seien im Einsatz gewesen, erklärte die Polizei in Buchholz in der Nordheide. Schwerbewaffnete Polizisten stellten den Schüler demnach, doch die Sache entpuppte sich als harmlos: Er wollte nur zu einem "Mottotag" in seiner Schule gehen.

Der 17-Jährige wollte sich nach Polizeiangaben als "FBI-Agent" verkleiden und hatte sich zu diesem Zweck maskiert sowie eine schwarze Taschenlampe samt Holster an den Gürtel gehängt. Ein Busfahrer, der ihn am Morgen nahe dem Schulzentrum im Ortsteil Meckelfeld bemerkte und die Lampe für eine Waffe hielt, schlug Alarm. Sofort wurden zahlreiche Streifenwagen zusammenzogen, die Beamten beschrieben die Situation als höchst angespannt. Nach rund zehn Minuten hatten die erste Polizisten Kontakt zu dem Verdächtigen und stellten ihn mit gezogenen Waffen, woraufhin sich die Lage klärte.

+++ 14.13 Uhr: 85-jähriger Brandenburger hinterlässt explosives Erbe +++

Im Nachlass eines 85-Jährigen haben Angehörige im brandenburgischen Pritzwalk eine "explosive" Reisetasche entdeckt: Die Familie fand darin eine größere Zahl Rauchgasgranaten aus russischer Produktion, außerdem Schreckschusswaffen, Munition und Pyrotechnik, wie die Polizei in Neuruppin mitteilte. Der 85-Jährige war demnach wenige Tage vor seinem Tod zu seinen Angehörigen gezogen und hatte darauf bestanden, die Reisetasche mitzunehmen. Ihren Inhalt kannte in der Familie niemand - bis die Angehörigen die Tasche nach dem Tod des Seniors öffneten. Anschließend wandten sie sich an die Polizei, die es dem Munitionsbergungsdienst übergab.

+++ 14.03 Uhr: Mehr als 100.000 Cholera-Fälle im Jemen +++

Bei der Cholera-Epidemie im Jemen sind laut der Weltgesundheitsorganisation seit Ende April mehr als 100.000 Verdachtsfälle bekannt geworden. 789 Menschen seien an der Krankheit gestorben, teilte die WHO auf Twitter mit. Es komme in zahlreichen Regionen des bitterarmen Bürgerkriegslandes zum Ausbruch der Cholera. In der vergangenen Woche hatte das UN-Kinderhilfswerk Unicef von einer beispiellosen Ausbreitung der Krankheit berichtet.

Cholera verursacht starken Durchfall und Erbrechen und ist besonders für Kinder, Alte und Kranke lebensbedrohlich. Viele Menschen haben kaum Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen in dem bitterarmen Land auf der arabischen Halbinsel.

+++ 13.58 Uhr: Bundesanwaltschaft lässt 23-Jährigen wegen IS-Verdachts festnehmen +++

Die Bundesanwaltschaft hat einen 23 Jahre alten Mann festnehmen lassen, der IS-Mitglied sein soll. Der Zugriff erfolgte am Mittwoch in Ostwestfalen durch das Bundeskriminalamt. Grundlage war ein Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 24. Mai, wie die Behörde nun in Karlsruhe mitteilte. Außerdem sei die Wohnung des Mannes durchsucht worden. Er soll als Kontakt zu möglichen Attentätern des sogenannten Islamischen Staates fungiert haben. Spätestens seit Mitte September habe er über soziale Medien in Kontakt mit einer Person gestanden, die am 11. Oktober 2016 in Schweden einen Brandanschlag auf ein schiitisches Gemeindezentrum verübt haben soll. Außerdem soll der 23-Jährige im Internet in verschiedenen Chatgruppen Propaganda für den IS betrieben haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

+++ 13.50 Uhr: Schwesta Ewa gibt Schläge gegen Frauen zu +++

Gut ein halbes Jahr nach ihrer Festnahme hat der Prozess gegen die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa begonnen. Die Anklage am Landgericht wirft der 32-Jährigen Zuhälterei, Menschenhandel, Körperverletzung und Steuerhinterziehung vor. Opfer sollen vier teilweise noch minderjährige Fans der Sängerin gewesen sein. Am ersten Verhandlungstag räumte die Angeklagte ein, die jungen Frauen geschlagen zu haben. Der Prostitution seien sie aber aus freien Stücken nachgegangen, um in kurzer Zeit möglichst viel Geld für Luxusartikel zusammenzubekommen, behauptete die Angeklagte. Der Erlös sei nach dem Abzug aller Spesen gleichmäßig verteilt worden. Es sind noch drei weitere Verhandlungstermine bis 20. Juni angesetzt.

+++ 13.49 Uhr: EZB lässt Leitzins auf Rekordtief von null Prozent +++

Europas Währungshüter halten an ihrem Billiggeld-Kurs fest - trotz verbesserter Konjunktur und tendenziell steigender Inflation. Banken bekommen frisches Zentralbankgeld weiterhin zu null Prozent Zinsen - die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins im Euroraum vorerst auf diesem Rekordtief. Parken Finanzinstitute überschüssiges Geld bei der EZB, müssen sie dafür nach wie vor 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen.

Zugleich bekräftigte der EZB-Rat nach seiner auswärtigen Sitzung in der estnischen Hauptstadt Tallinn, dass die Notenbank bis mindestens Ende 2017 weiterhin monatlich 60 Milliarden Euro in den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen stecken will.

+++ 13.31 Uhr: Rottweiler greifen Frau an +++

Eine Woche nach der tödlichen Attacke auf eine Seniorin ist es in Baden-Württemberg erneut zu einem Angriff durch Hunde gekommen. In Villingen-Schwenningen haben zwei Rottweiler eine Frau angefallen und verletzt. Die Fußgängerin sei mit einer Begleiterin Richtung Innenstadt unterwegs gewesen, als die Tiere aus einer Hofeinfahrt rannten, teilte die Polizei mit. Einer der Hunde habe einen Maulkorb getragen, der andere habe die Frau am Dienstag aber unvermittelt in den Oberschenkel gebissen und ihr die Hose zerrissen. Der Besitzer habe weitere Attacken verhindert, indem er das Tier festhielt. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Mann. Weitere Details nannten die Beamten zunächst nicht.

In der vergangenen Woche hatte ein Hund der Rasse Kangal in Stetten am kalten Markt eine 72-Jährige auf einem Fußweg angefallen und totgebissen. Die Seniorin starb an ihren schweren Verletzungen an Kopf und Hals.

+++ 13.26 Uhr: Hitze-Sonntag kommt - Freibäder locken +++

Nach Sturmtagen lockt am Wochenende zumindest am Sonntag ein sonniger Hitzetag in die Freibäder. Wie der Deutsche Wetterdienst berichtete, sind Temperaturen zwischen 26 und 32 Grad möglich. Morgen gibt es noch mal eine Gewitterfront. Regengüsse, Blitz und Donner, Hagel und Sturmböen ziehen von West nach Ost über das Land. Bis die Regenwolken voraussichtlich am späten Nachmittag im äußersten Südosten und Osten Deutschlands eintreffen, ist dort aber länger Sonnenschein zu erwarten. Auch im Westen komme es zur Wetterberuhigung, sobald die Regenwolken und Gewitter erst einmal vorbeigezogen seien. Mit Tageshöchstwerten von 19 bis 25 Grad ist es angenehm. Ganz im Osten und Südosten Deutschlands kann es sogar bis 29 Grad warm werden.

Vor dem Hitze-Sonntag erwarten die Meteorologen am Samstag einen Wetter-Mix, von dem vor allem der Süden und Südwesten Deutschlands profitieren: Dort scheint verbreitet die Sonne, während im Norden und Westen Wolken dominieren. Fast überall klettern die Temperaturen auf mindestens 20 Grad. Bis auf ein paar Regentropfen im Nordosten und in den Alpen bleibt es trocken.

+++ 12.54 Uhr: Asylverfahren dauern immer länger +++

Die Asylverfahren in Deutschland dauern im Schnitt immer länger. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) brauchte im ersten Quartal dieses Jahres für die Bearbeitung eines Antrags durchschnittlich 10,4 Monate. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit steigt bereits seit längerem: Im vierten Quartal 2016 lag sie noch bei 8,1 Monaten, im gesamten vergangenen Jahr sogar bei 7,1 Monaten. Und im Jahr zuvor waren es nur 5,2 Monate gewesen.

+++ 12.52 Uhr: CDU-Fraktionschef Kauder will WhatsApp & Co systematisch überwachen +++

Im Kampf gegen den Terrorismus hat Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) eine systematische Überwachung von Messenger-Diensten gefordert. "Die Sicherheit der Bevölkerung muss Vorrang haben vor ideologischen Diskussionen", sagte Kauder der "Passauer Neuen Presse". "Straftäter und Terroristen nutzen Kommunikationsmöglichkeiten wie Messenger-Dienste, die derzeit von Polizei und Staatsanwaltschaft nur schwer oder gar nicht ausgewertet werden dürfen. Das muss sich ändern."

Auch beim Telefonieren anfallende Verkehrsdaten sollten nach Ansicht Kauders noch besser genutzt werden können, um Verbrechen zu ahnden. Zwar müssten Befugnisse der Sicherheitsbehörden gegen den Schutz der Grundrechte immer wieder neu abgewogen werden. "Die Bedeutung des Datenschutzes wird allerdings vielfach übertrieben, wenn ich etwa an die Debatte über die Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten denke", sagte der CDU-Politiker.

+++ 12.18 Uhr: Ermittlungen gegen Krankenpfleger Niels H. dauern länger +++

Die Ermittlungen zur Mordserie des früheren Krankenpflegers Niels H. werden mindestens noch bis in den Spätsommer dauern. H. habe in Vernehmungen die Verwendung eines weiteren Medikaments bei seinen Taten eingeräumt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei im niedersächsischen Oldenburg mit. Die Ermittlungen könnten deshalb nicht wie geplant bereits im Juni beendet werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte H. zwischen 2003 und 2005 mindestens 36 schwerkranke Patienten auf der Intensivstation des Klinikums Delmenhorst durch nicht verordnete Medikamente getötet. Dies gestand der bereits wegen einzelner Morde und Mordversuche verurteilte Mann auch. Zudem besteht der dringende Verdacht, dass er in einer Oldenburger Klinik zuvor weitere sechs Patienten tötete. Der tatsächliche Umfang der Mordserie ist aber noch unklar. Die aufwändigen Ermittlungen dazu laufen seit mehr als zwei Jahren.

+++ 12.14 Uhr: Lotto-Jackpot geknackt: Tipper aus NRW gewinnt fast 30 Millionen Euro +++

Der Lotto-Jackpot ist geknackt. Bei der Ziehung des Mittwochs-Lottos hat ein Tipper aus dem Raum Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen 29,7 Millionen Euro abgeräumt, wie Westlotto in Münster mitteilte. Nach Angaben des Veranstalters hatte der Glückspilz auf seinem Tippschein die sechs Kreuze richtig gesetzt - nach zwölf Runden ohne Jackpot-Gewinn. Der Betrag wäre bei dieser 13. Ziehung zwangsweise auf die nächstniedrige Gewinnklasse ausgeschüttet worden, wenn kein Tipper die sechs Richtigen plus Superzahl angekreuzt hätte.

+++ 11.57 Uhr: Schwuler Tschetschene bekommt humanitäres Visum für Deutschland +++

Deutschland hat laut einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" einem schwulen Tschetschenen ein humanitäres Visum ausgestellt, um ihm die Einreise zu ermöglichen. Der Mann halte sich seit diesem Dienstag in der Bundesrepublik auf, berichtete das Blatt in seiner Donnerstagsausgabe unter Berufung auf Angaben aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Demnach könnten demnächst weitere Homosexuelle humanitäre Visa erhalten.

Hintergrund ist die Verfolgung von Homosexuellen in der Kaukasusrepublik. "Wir sind froh, dass wir in besonders schwierigen Fällen helfen können", hieß es dazu laut "Tagesspiegel" weiter aus dem Auswärtigen Amt.

+++ 11.43 Uhr: Mutmaßlicher Messerstecher von Essen festgenommen +++

Nach einem brutalen Messerüberfall auf eine 78-jährige Frau in Essen hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der polizeibekannte 20-Jährige wurde Mittwochabend in seiner Wohnung im Stadtteil Margarethenhöhe von Spezialeinheiten dingfest gemacht und legte in seiner ersten Vernehmung ein Geständnis ab, wie die Ermittler jetzt mitteilten.

Der Mann soll die 78-Jährige am Mittwochvormittag auf der Margarethenhöhe mit einem großen Messer lebensgefährlich verletzt haben und anschließend mit der Handtasche des Opfers geflohen sein. Die Polizei löste unmittelbar nach der Tat eine Großfahndung aus. Auf die Spur des Tatverdächtigen kamen die Fahnder schließlich durch umfangreiche Ermittlungen und die Auswertung von Zeugenaussagen. Die Ermittler legen dem Festgenommenen ein versuchtes Tötungsdelikt zur Last. Die Seniorin schwebt weiter in Lebensgefahr.

+++ 11.40 Uhr: Polizei in Mosambik warnt Menschen mit Glatze vor rituellen Tötungen +++

Menschen mit Glatze leben in Mosambik gefährlich: Die Polizei hat gewarnt, sie könnten rituellen Tötungen zum Opfer fallen. "Glatzköpfige Menschen werden womöglich verfolgt, weil einige Leute glauben, sie hätten irgendwelche Kräfte, die einem zu Reichtum verhelfen", sagte Polizeisprecher Inacio Dina. Mindestens ein Mann wurde demnach seit März in der zentralen Region Morrumbala getötet, zwei weitere werden vermisst. Womöglich steckten "traditionelle Heiler" dahinter, sagte er.

Einige Menschen in dem Land im südlichen Afrika glauben demnach, dass sich in den Schädeln glatzköpfiger Menschen Gold befinde. Vier Verdächtige seien bislang festgenommen worden, sagte der Polizeisprecher. Einige von ihnen gestanden demnach, die Körperteile der Opfer seien für die Rituale von Medizinmännern in den ostafrikanischen Ländern Tansania und Ruanda bestimmt gewesen.

+++ 11.19 Uhr: Wegen Mordversuchs gesuchter Deutscher auf Philippinen verhaftet +++

Auf den Philippinen ist ein 52 Jahre alter Deutscher festgenommen worden, der wegen Mordversuchs mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann hatte sich nach Angaben der Einwanderungsbehörden drei Jahre lang in dem südostasiatischen Inselstaat versteckt. Festgenommen wurde er in der Gemeinde Alburquerque, etwa 640 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.

Nach Angaben der philippinischen Behörden war der Gesuchte wegen eines Messerangriffs auf einen anderen Mann in Potsdam zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach vier Monaten Haft kam er auf Bewährung frei. Dies nutzte er, um aus Deutschland zu fliehen. Nach den Unterlagen der Einwanderungsbehörde kam er im Mai 2014 auf die Philippinen.

+++ 11.18 Uhr: Kind täuscht aus Angst vor Schimpfe Überfall vor +++

Aus Angst vor Ärger mit seinen Eltern hat ein Junge im niedersächsischen Oldenburg einen Raubüberfall vorgetäuscht. Beim Spielen war dem Elfjährigen sein Bluetooth-Lautsprecher heruntergefallen. Weil der Junge das vor seinen Eltern nicht zugeben wollte, erfand er den Überfall, wie die Polizei in Oldenburg berichtete.

Bei den Beamten gab der Junge an, dass zwei Jugendliche ihn im Stadtwald geschubst, seine Kleidung aufgeschlitzt und seine Tasche gestohlen hätten. Als der Schüler genauer zum Hergang des Überfalls befragt wurde, verwickelte er sich in Widersprüche - und gab schließlich zu, sich den Überfall nur ausgedacht zu haben.

+++ 10.55 Uhr: Verhandlungen über gemeinsamen Ferienflieger von TUI und Etihad gescheitert +++

Air Berlins Großaktionär Etihad hat laut Tui alle Gespräche über die Gründung eines gemeinsamen Ferienfliegers abgebrochen. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Schreiben des Tui-Konzerns an seine Mitarbeiter hervor. Die Tui, Air Berlin und Etihad hatten im Oktober 2016 Pläne für die neue Gesellschaft durch eine Verschmelzung der Tuifly  mit der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki als wichtiges Element für die Sanierung der Air Berlin bekanntgegeben.

"Etihad strebt offenbar eine Perspektive für das Gesamtunternehmen Air Berlin/Niki an und will Niki nicht länger aus der Air Berlin herauslösen; das ist eine andere Grundlage als das, was Etihad und seine Gesellschafter im Dezember 2016 mit uns vereinbart haben", heißt es in dem internen Schreiben. Damit stünde Niki nicht mehr für die Gründung einer gemeinsamen Airline zur Verfügung.

+++ 10.47 Uhr: Schauspieler auf Zugtoilette löst Sicherheitsalarm aus +++

Ein französischer Schauspieler, der sich zum Vorbereiten seiner Rolle in einer Zugtoilette eingeschlossen hatte, ist irrtümlich für einen Terroristen gehalten worden. Ein Schaffner hörte auf der Fahrt von Marseille nach Paris, wie der 35-Jährige auf der Toilette Wörter wie "Waffe" und "Pistole" auf Englisch sagte, wie die Staatsbahn SNCF bestätigte. Er wollte kein Risiko eingehen und alarmierte die Polizei. Der TGV-Schnellzug wurde am Bahnhof der südfranzösischen Stadt Valence gestoppt, Polizisten nahmen den Mann fest. Erst auf der Wache wurde das Missverständnis klar. Der Schauspieler hatte die Reisezeit nutzen wollen, um sich auf eine Rolle vorzubereiten. Um seinen Text ungestört von den anderen Passagieren lernen zu können, wählte er die Toilette als Proberaum.

Frankreich wurde seit Anfang 2015 von einer Reihe islamistischer Anschläge getroffen. In dem Land herrscht ständige Sorge vor neuen Attacken. Im August 2015 eröffnete ein Islamist in einem Schnellzug von Brüssel nach Paris das Feuer. Zufällig mitreisende US-Soldaten konnten den Angreifer aber überwältigen.

+++ 10.38 Uhr: Ukraine will in die Nato +++

Mit großer Mehrheit hat das ukrainische Parlament die Mitgliedschaft in der Nato wieder als außenpolitisches Ziel bestimmt. 276 Abgeordnete stimmten in Kiew für das Gesetz; 226 wären nötig gewesen. Schon früher hatte sich die Ex-Sowjetrepublik auf einen klaren Nato-Kurs gegeben. Unter dem 2014 gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch hatte die Ukraine sich aber für blockfrei erklärt. Nach seiner Flucht ins benachbarte Russland schlug die neue Regierung wieder einen prowestlichen Kurs ein.

Kiew sieht sich seit der Einverleibung der Schwarzmeerhalbinsel Krim durch den Nachbarstaat und dem von Moskau unterstützten Konflikt im Donbass von Russland bedroht. Moskau hält eine Mitgliedschaft der Ukraine im Nordatlantikpakt für unannehmbar. Am Montag war der Balkanstaat Montenegro das 29. Mitglied des Militärbündnisses geworden.

+++ 10.27 Uhr: Ladendieb bricht sich bei Fluchtversuch beide Beine +++

Auf der Flucht aus einem Baumarkt hat sich ein Ladendieb in Parchim in Mecklenburg-Vorpommern beide Beine gebrochen. Der 24-jährige wurde am Mittwoch erwischt, nachdem er mit zwei Komplizen Waren im Wert von knapp 60 Euro gestohlen hatte, wie die Polizei in Ludwigslust heute mitteilte. Er wurde demnach von Mitarbeitern des Baumarkts gestellt und in ein Büro im ersten Stock gebracht. Dort sprang der Tatverdächtige aus dem Fenster und brach sich nach einem Sturz über mehrere Meter beide Beine.

Während der 24-jährige ins Krankenhaus kam, konnte das Baumarktpersonal auch seine Komplizen stellen und der Polizei übergeben. Gegen die drei Männer wird wegen Diebstahls ermittelt. Der Verletzte konnte das Krankenhaus inzwischen mit zwei Gipsverbänden wieder verlassen.

+++ 10.25 Uhr: Gewaltige Explosion in indischer Feuerwerksfabrik +++

Bei einer Explosion in einer Fabrik für Feuerwerk in Indien sind mindestens 25 Arbeiter ums Leben gekommen. Weitere fünf Menschen trugen Verbrennungen und Rauchvergiftungen davon, wie der Polizeichef des Bezirks Balaghat im Zentrum des Landes, Amit Sanghi, auf Anfrage mitteilte. Die Explosion am Mittwochabend (Ortszeit) sei so gewaltig gewesen, dass sie fünf Kilometer entfernt zu hören gewesen sei. Den anschließenden Brand bekämpften Feuerwehrleute über Stunden. Sanghi zufolge hatte womöglich ein weggeworfener Zigarettenstummel die Katastrophe verursacht. Der Fabrikbesitzer sei geflüchtet. Gegen ihn werde wegen Totschlag ermittelt.

+++ 10.23 Uhr: EU fordert Klarheit nach Festnahme von Amnesty-Chef in Türkei +++

Die EU reagiert mit Sorge auf Berichte über die Festnahme des Leiters von Amnesty International in der Türkei, Taner Kilic. Die türkischen Behörden müssten nun rasch Klarheit über die Vorwürfe gegen Kilic schaffen, erklärte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Brüssel. "Es ist insbesondere wichtig, die Unschuldsvermutung zu respektieren", hieß es weiter. "Amnesty International ist ein international hoch geachtetes Mitglied der Zivilgesellschaft, die eine tragende Säule der Demokratie ist." Die EU werde das Verfahren im Auge behalten.

+++ 9.24 Uhr: Polizist schießt auf Mann mit Messer +++

Bei einem Einsatz in der Ruhrgebietsstadt Herne haben Polizisten einen Mann angeschossen und schwer verletzt. Der 21-Jährige habe die Beamten zuvor mit einem Messer bedroht, teilten die Polizei Gelsenkirchen und die Staatsanwaltschaft Bochum mit. Demnach feuerte einer der Polizisten und traf den Mann an der Hüfte.

Den Angaben zufolge waren die Einsatzkräfte am Mittwochabend alarmiert worden, weil der Mann in einer Spielhalle randalierte. Der 21-Jährige sei betrunken gewesen, habe die Polizisten beschimpft und schließlich mit dem Messer in der Hand bedroht. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann nicht lebensgefährlich verletzt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

+++ 9.01 Uhr: Polizei befreit Zwölfjährige aus Auto von mutmaßlichem Entführer +++

In Sachsen-Anhalt ist ein zwölfjähriges Mädchen aus Leipzig glücklich aus den Händen eines mutmaßlichen Entführers befreit worden. Das Kind hatte am Mittwoch aus einem Wagen einen Notruf absetzen können, in dem es seinen Namen und sein Alter nannte, wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte. Daraufhin sei umgehend ein Führungsstab eingerichtet worden. Die Polizei will vorerst keine weiteren Details bekanntgeben. Ein Sprecher nannte ermittlungstaktische Gründe dafür.

Die Ermittlungen hatten am Mittwoch schnell ergeben, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen weißen Miettransporter handelte. Auch der vermutete Fahrer konnte identifiziert werden. Am Abend stoppten Einsatzkräfte den Wagen nahe Söhesten, einem Ortsteil von Lützen in Sachsen-Anhalt. Sie nahmen den in Leipzig wohnhaften 36-jährigen Fahrer vorläufig fest.

+++ 8.49 Uhr Gabriel besucht überraschend Bürgerkriegsland Libyen +++

Außenminister Sigmar Gabriel ist überraschend in den nordafrikanischen Krisenstaat Libyen gereist. Er will dort Gespräche mit der international anerkannten Übergangsregierung führen und sich über die Flüchtlingslage informieren. Sein Besuch wurde aus Sicherheitsgründen bis zur Ankunft geheim gehalten. Der Außenminister flog mit einer Transportmaschine der Bundeswehr vom sizilianischen Militärstützpunkt Sigonella nach Tripolis. Da es keine regulären internationalen Truppen in Libyen gibt, gilt der Besuch als besonders gefährlich. Auch fast alle internationalen Organisationen haben das Land verlassen; die meisten Botschaften in Tripolis sind geschlossen.

Von der libyschen Küste aus gelangt der größte Teil der Flüchtlinge aus Afrika über das Mittelmeer nach Europa. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres waren es rund 60.000 Menschen - 26 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Etwa 1700 Flüchtlinge ertranken in dieser Zeit auf dieser Mittelmeerroute.

+++ 8.40 Uhr: 73-Jährige in Sachsen bei Spaziergang von Ast erschlagen +++

Eine Spaziergängerin ist in Sachsen von einem Ast erschlagen worden. Die 73 Jahre alte Frau war gestern Nachmittag mit ihrem Mann in Flöha im Landkreis Mittelsachsen unterwegs, als von einem Baum ein etwa drei Meter langer trockener Ast abbrach und aus 15 Metern Höhe direkt auf die Seniorin stürzte, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort starb. Zu dem Zeitpunkt herrschte böiger Wind. Der 75-jährige Ehemann der Frau blieb körperlich offenbar unverletzt. Die Feuerwehr entfernte nach dem Vorfall andere Äste, um weitere Gefahren auszuschließen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

+++ 8.27 Uhr: Ermittler durchforsten riesige Datenmengen des "Maskenmanns" +++

Nach der Bekanntgabe der Passwörter durch den zu lebenslanger Haft verurteilten sogenannten Maskenmann sind die Ermittler weiter mit der Prüfung und Auswertung der Festplatte sowie verschiedener Datenträger befasst. Es handele sich um riesige Datenmengen, deren Volumen sich im Terabyte-Bereich bewege, sagte ein Polizeisprecher. Die detaillierte Auswertung der verschlüsselten Daten werde vermutlich mehrere Monate dauern.

Bei einer ersten Sichtung waren nach Angaben der Polizei von Anfang Mai keine Bild-, Video- oder sonstige Dateien gefunden worden, die auf weitere Tötungsdelikte oder Missbrauchstaten durch den Verurteilten hätten schließen lassen. Martin N. hatte jahrelang kleine Jungen missbraucht und drei von ihnen im Alter von 8, 9 und 13 Jahren ermordet. Zwischen 1992 und 2001 schlich er sich in Norddeutschland nachts maskiert an die Betten seiner Opfer. 2012 wurde er vor dem Landgericht Stade verurteilt.

+++ 8 Uhr: Briten wählen ein neues Parlament - Wahllokale geöffnet +++

Fast ein Jahr nach dem Brexit-Referendum wählen die Briten vorzeitig ein neues Parlament. Um 8 Uhr MESZ öffneten die mehr als 40.000 Wahllokale in England, Schottland, Wales und Nordirland. Die etwa 46 Millionen Wahlberechtigten können bis 23 Uhr MESZ ihre Stimme abgeben. Zeitweise lagen die regierenden Konservativen in den Umfragen mehr als 20 Prozentpunkte vor der Labour-Partei. Inzwischen gehen die Wahlforscher aber von einem engen Rennen aus: In einigen Umfragen lag der Vorsprung von Premierministerin Theresa May und ihren Tories in den vergangenen Tagen nur noch im unteren einstelligen Bereich. Andere Meinungsforschungsinstitute kamen auf etwas höhere Werte.

Großbritannien hat ein reines Mehrheitswahlrecht. Das bringt meist eine absolute Mehrheit für eine Partei hervor. Kleine Parteien werden durch das Wahlsystem benachteiligt. Das Land hat 650 Wahlkreise für ebenso viele Sitze im Unterhaus. Um einen Sitz zu bekommen, müssen Politiker in ihrem Wahlkreis die meisten Stimmen holen.

+++ 7.50 Uhr: US-Republikaner spendet nach Angriff auf Reporter 50.000 Dollar +++

Nach seinem tätlichen Angriff auf einen Reporter spendet der US-Politiker Greg Gianforte 50.000 Dollar (44.400 Euro) an eine Journalistenorganisation. In einem Brief an den Journalisten Benjamin Jacobs, den dessen Zeitung "The Guardian" in ihrer Online-Ausgabe abdruckte, entschuldigte sich der Republikaner zugleich für sein Verhalten.

Gianforte hatte am 25. Mai in Montana eine Nachwahl um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus gewonnen. Am Tag zuvor hatte er Berichten und Aufnahmen zufolge Jacobs aus Verärgerung über eine Frage am Hals gepackt und zu Boden geschleudert. "Meine physische Antwort auf Ihre legitime Frage war unprofessionell, inakzeptabel und rechtswidrig", schreibt Gianforte. "Ich habe einen Fehler gemacht und bitte untertänigst um Verzeihung." In der Hoffnung, dass noch etwas Gutes bei der Sache herauskomme, zahle er die Spende an das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ). Trotz Entschuldigung muss sich Gianforte dem Bericht zufolge am 20. Juni für die Tat vor Gericht verantworten.

+++ 7.33 Uhr: Teheraner Attentäter sollen vom IS rekrutierte Iraner gewesen sein +++

Die Attentäter von Teheran waren nach Angaben eines ranghohen Regierungsvertreters vom sogenannten Islamischen Staat rekrutierte Iraner. Die sechs Männer "waren Iraner und haben sich in verschiedenen Teilen des Landes Daesh (IS) angeschlossen", sagte ein ranghohes Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats im Staatsfernsehen.

Bei den beiden Anschlägen auf das iranische Parlament und das Mausoleum von Ayatollah Khomeini in Teheran waren gestern 13 Menschen getötet worden. Zu den Angriffen auf die symbolträchtigen Stätten bekannte sich der IS. Es ist das erste Mal, dass die sunnitische Extremistengruppe im Iran einen großen Anschlag verübte.

+++ 7.03 Uhr: Stürmische Nacht im Norden - Schäden bleiben weitgehend aus +++

Nach einer teils stürmischen und regnerischen Nacht an der Nordseeküste von Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind Schäden weitgehend ausgeblieben. Nach Angaben mehrerer Polizeistationen gab es keine wetterbedingten Einsätze. Jedoch haben umgestürzte Bäume auf der Strecke zwischen Hannover und Bremen am Morgen für Einschränkungen im Bahnverkehr gesorgt. Die Regionalbahnlinien RE1 sowie RE8 verkehrten nicht zwischen Nienburg und Hannover, wie eine Bahnsprecherin sagte. Bei dem Sturm waren Bäume auf die Oberleitungen gefallen und hatten sie beschädigt.

Der Deutsche Wetterdienst hatte gestern vor schweren Sturmböen gewarnt. Die Schiffsfahrten von Bremerhaven und Cuxhaven zur Hochseeinsel Helgoland wurden wegen des Wetters eingestellt.

+++ 6.05 Uhr: Golden State gewinnt NBA-Finalspiel drei in Cleveland  +++

Die Golden State Warriors haben auch das dritte Spiel der diesjährigen NBA-Finalserie gegen die Cleveland Cavaliers gewonnen. Die Warriors setzten sich mit 118:113 (67:61) gegen die Cavaliers durch. Kevin Durant war mit 31 Zählern der erfolgreichste Punktesammler bei Golden States Auswärtssieg. Klay Thompson und Stephen Curry steuerten 30 und 26 Punkte zum Erfolg bei. Trotz Glanzleistungen von LeBron James (39 Punkte) und Kyrie Irving (38 Punkte) liegen die Cavaliers in der Best-of-Seven-Serie nun mit 0:3 im Hintertreffen. Die Warriors können mit einem Sieg im nächsten Spiel ihre zweite Meisterschaft innerhalb von drei Jahren feiern. Spiel vier wird morgen ebenfalls in Cleveland ausgetragen.

+++ 5.34 Uhr: Gigantischer Eisberg bricht bald ab +++

Ein riesiger Eisbrocken in der Antarktis steht kurz vor dem Abbrechen: Satellitenbilder der europäischen Weltraumbehörde Esa zeigen, dass ein seit Langem beobachteter Riss im Larsen-C-Schelfeis die Richtung geändert hat. Er zeigt nun genau auf die nur noch 13 Kilometer entfernte Eiskante. Der Eisberg wäre mit rund 5000 Quadratkilometern doppelt so groß ist wie das Saarland. Wann der Koloss sich vom Schelfeis löst, können Forscher nicht genau vorhersagen. "Es kann sein, dass es heute passiert oder noch ein oder drei Monate dauert", sagte Daniela Jansen vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

+++ 5.28 Uhr: Ein Toter und fast 200 Verletzte bei Protesten in Venezuela +++

Bei heftigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Venezuela ist ein junger Mann ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer bei den seit mehr als zwei Monaten andauernden Protesten gegen die Regierung auf 68. Nach Angaben der Opposition wurden bei den Krawallen zudem fast 200 Menschen verletzt. Für die kommenden Tage kündigten die Regierungsgegner weitere Demonstrationen an.

Fast täglich gehen Demonstranten gegen Präsident Nicolás Maduro auf die Straße. Sie werfen der Regierung Menschenrechtsverletzungen vor und fordern Neuwahlen. Maduro hingegen spricht von einer Verschwörung der Opposition und des Auslands. Neben den politischen Spannungen leidet das südamerikanische Land unter einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen des niedrigen Ölpreises und jahrzehntelanger Misswirtschaft verfügt Venezuela kaum noch über Devisen, um Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs zu importieren.

+++ 5.08 Uhr: Vierjährige bei Sturz aus drittem Stock schwer verletzt +++

Ein vierjähriges Mädchen ist im Ruhrgebiet beim Spielen aus einem Fenster im dritten Stock gefallen und dabei schwer verletzt worden. Das Kind wurde nach dem Sturz in Marl am Mittwochabend mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Das Mädchen war laut Polizeiangaben aus dem Wohnungsfenster auf eine Wiese im Garten gestürzt.

+++ 4.50 Uhr: Armee von Myanmar findet Wrack von vermisster Militärmaschine +++

Die Armee von Myanmar hat das Wrack der vermissten Militärmaschine mit über hundert Menschen an Bord gefunden. "Wir haben das Flugzeug und einige Leichen gefunden", sagte ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur AFP. Das Wrack liegt demnach in der Andamanensee.

+++ 3.48 Uhr: Mutter von Zeugin in Missbrauchsprozess gegen Cosby verhört +++

Im Missbrauchsprozess gegen den US-Fernsehstar Bill Cosby hat die Mutter des mutmaßlichen Opfers ausgesagt. Gianna Constand sagte vor dem Gericht in Norristown, Cosby habe bei einem Telefonat vor zwölf Jahren eingeräumt, dass er "ein kranker Mann" sei. Sie und ihre Tochter hätten etwa ein Jahr nach dem mutmaßlichen Übergriff Cosbys mehr als zwei Stunden mit dem Fernsehstar telefoniert. "Ich wünschte, ich hätte es aufgezeichnet", sagte Gianna Constand. In dem Gespräch habe Cosby eingeräumt, ihrer Tochter Andrea Tabletten gegeben und sie dann sexuell missbraucht zu haben. "Er wollte mir aber zu verstehen geben, dass es einvernehmlich war."

Cosby habe versucht, sie zu "manipulieren" und habe angeboten, eine Therapie ihrer Tochter zu bezahlen. "Ich wurde sehr aggressiv, ich war sehr unfreundlich, ich wollte wissen, was er ihr verabreicht hat", sagte Constand. Ihre Tochter habe in Cosby "einen Vater gesehen". "Er hat sie betrogen." Das einzige, was sie von Cosby verlangt habe, sei eine Entschuldigung gewesen, sagte Constand weiter. "Ich entschuldige mich bei Andrea, und ich entschuldige mich bei Dir, Mami", habe Cosby gesagt. "Er gab zu, dass er ein kranker Mann ist." Nach ihrer Aussage brach Gianna Constand in Tränen aus und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Zuvor hatte bereits ihre Tochter ausgesagt. Sie wurde fast fünf Stunden lang befragt.

+++ 2.04 Uhr: Krankenkassen verbuchen hohen Überschuss +++

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach einem Zeitungsbericht im ersten Quartal dieses Jahres einen Überschuss von 620 Millionen Euro erzielt. Damit seien ihre Rücklagen auf einen Rekordwert von 16,5 Milliarden Euro gestiegen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der Überschuss in den ersten drei Monaten 2017 liege um gut 200 Millionen Euro über dem des Vorjahresquartals.

Die Finanzentwicklung der einzelnen Kassen verläuft dem Bericht zufolge unterschiedlich. So hätten die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) im Jahresvergleich ihren Überschuss von 72 auf 361 Millionen Euro ausgebaut. Dagegen sei der Überschuss im ersten Quartal bei den Ersatzkassen im Jahresvergleich von 206 auf 155 Millionen Euro gesunken. Die Betriebskrankenkassen hätten ihr Plus von 38 auf etwa 30 Millionen Euro reduziert, die Innungskassen den Überschuss auf rund 17 Millionen halbiert.

+++ 1.45 Uhr: Polizeieinsatz auf Fährrouten nach Dänemark beendet +++

Der durch eine Bombendrohung ausgelöste Polizeieinsatz im Fährverkehr zwischen Dänemark und Deutschland ist abgeschlossen. Am späten Mittwochabend konnte mit der "Schleswig-Holstein" die letzte Fähre in den Hafen einlaufen und durchsucht werden, wie die Polizei mitteilte. Sprengstoff fanden die Beamten auch auf diesem Schiff nicht.

Wegen einer Bombendrohung am Telefon war der Fährverkehr zwischen beiden Ländern gestern unterbrochen worden. Weil der Anrufer kein konkretes Schiff genannt hatte, musste die Polizei jede Fähre auf den Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser einzeln durchsuchen. Zum Zeitpunkt der Bombendrohung war die "Schleswig-Holstein" bereits auf See. Im Hafen von Puttgarden auf der Insel Fehmarn konnte sie nicht einlaufen, weil dort noch andere Fähren lagen. Das Schiff musste stundenlang auf der Ostsee ausharren. Der übrige Fährverkehr von Dänemark lief bereits gestern Nachmittag wieder an.

+++ 1.40 Uhr: Drei weitere Festnahmen nach Anschlag in London +++

Nach dem Anschlag in London mit acht Toten hat die britische Polizei drei weitere Verdächtige festgenommen. Zwei Männer seien auf einer Straße in Ilford im Osten Londons festgenommen worden, teilte die Polizei am frühen Morgen mit. Ein dritter Verdächtiger sei in einer Wohnung in derselben Gegend festgesetzt worden. Gestern war in Ilford bereits ein 30-Jähriger festgenommen worden. Ilford liegt in der Nähe des Londoner Stadtteils Barking, wo zwei der drei Attentäter lebten.

Laut Polizei handelt es sich bei den drei in der Nacht Festgenommenen um Männer im Alter von 27, 29 und 33 Jahren. Der 27-Jährige sei wegen Terrorvorwürfen, der 33-Jährige wegen Drogenvorwürfen festgenommen worden. Der 29-Jährige, der in einer Wohnung festgenommen wurde, werde verdächtigt, "Terroranschläge vorbereitet" zu haben. In der Nacht gab es Durchsuchungen in einem Wohnkomplex und bei einer Geschäftsadresse in Ilford.

+++ 0.59 Uhr: Nordkorea schießt mehrere Raketen ab +++

Nordkorea hat Medienberichten zufolge mehrere Raketen abgefeuert. Die Raketen seien von der Ostküste abgeschossen worden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Militär. Laut Yonhap könnte es sich dabei um Anti-Schiffs-Raketen gehandelt haben. Nähere Details sind noch nicht bekannt.

Nordkorea hatte zuletzt mehrere Raketen getestet und mitgeteilt, es arbeite auch an Langstreckenraketen, die auch Ziele in den USA treffen könnten. Der UN-Sicherheitsrat hatte in der vergangenen Woche die Sanktionen gegen die kommunistische Führung in Pjöngjang wegen des nordkoreanischen Raketen- und Atomprogramms ausgeweitet.

+++ 0.56 Uhr: Kuh tötet Wanderin auf Tiroler Weide +++

Tödlicher Angriff auf der Weide: Eine Kuh hat gestern eine Wanderin in den Tiroler Alpen attackiert und tödlich verletzt. Die 70-Jährige sei mit einer gleichaltrigen Frau und zwei Hunden auf einer Weide in Erl bei Kufstein spazieren gegangen, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Eine Kuh habe die Frau angegriffen, zu Fall gebracht und überrannt. Die andere Frau sei ebenfalls umgestoßen worden, sei dabei aber unverletzt geblieben. Auf der Weide seien mehrere Mutterkühe mit ihren Kälbern gewesen.

Kühe gelten allgemein als friedfertig, Angriffe auf Menschen sind selten. Im Juli 2014 war eine deutsche Urlauberin im Stubaital bei einem ähnlichen Angriff getötet worden. Sie hatte eine Kuhherde passiert, der ebenfalls Muttertiere und Kälber angehört hatten. Die Hinterbliebenen hatten den Besitzer der Tiere auf 360.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Ein Urteil ist noch nicht gefällt.

+++ 0.16 Uhr: Trump fühlt sich nach Aussage Comeys "vollkommen bestätigt" +++

Nach den Angaben des entlassenen FBI-Chefs James Comey zu den Ermittlungen in der Russland-Affäre fühlt sich US-Präsident Donald Trump "vollkommen bestätigt". Trump sei "froh", dass Comey "endlich öffentlich seine privaten Berichte bestätigt hat, dass der Präsident nicht Gegenstand der Russland-Ermittlungen ist", teilte Trumps Anwalt, Marc Kasowitz, mit.

Comey hatte kurz zuvor mit hochbrisanten Aussagen den Druck auf Trump in der Affäre um undurchsichtige Russland-Kontakte erhöht. In einer schriftlichen Erklärung bestätigte Comey, dass Trump von ihm "Loyalität" eingefordert und ihn aufgefordert habe, einen Teil der Ermittlungen zur Russland-Affäre einzustellen. Trump habe ihn bei einer Unterredung im Februar gebeten, die Ermittlungen gegen den zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn zu beenden. Comeys Erklärung enthielt seine für heute geplante Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Während Trumps Gegner im Vorgehen des Präsidenten Behinderung der Justiz sehen, erklärte Trumps Anwalt Kasowitz, der Präsident fühle sich nach der Aussage Comeys "vollkommen und absolut bestätigt". "Er will nun mit seiner Agenda weitermachen", erklärte Kasowitz.

mad/tkr DPA AFP

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