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Klimagipfel in Kopenhagen: Chefs verhandeln in Nachtsitzung

Unübersichtliche Lage in Kopenhagen: Ob ein Abkommen kommt, lässt sich noch nicht ansatzweise beantworten - und ob Barack Obama kommt, ist auch unsicher. Es hängt von den Fortschritten der Verhandlungen ab. Angela Merkel macht Dampf und lädt zu einer nächtlichen Sondersitzung ein.

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs wollen noch in der Nacht von Donnerstag und Freitag bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen zu einem Mini-Gipfel zusammenkommen. Das bestätigten europäische Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur. Darunter seien Vertreter wichtiger Regionalgruppen wie der Europäischen Union und der Afrikanischen Union.

Eingeladen waren zu dem Treffen im Konferenzraum "Bella Center" waren 25 Teilnehmer. Als gesichert gilt, dass Europas Schwergewichte wie Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso dabei sein werden. Der Sondergipfel soll Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen um ein neues Klimaabkommen bringen.

Zuvor hatte Dänemarks Königin Margrethe II. gut 120 Staats- und Regierungschefs zu einem Galadinner empfangen. Die Einladungen zu dem Mini-Gipfel seien beim Aperitif überreicht worden, sagten Diplomaten. Deswegen sei zunächst nicht bekannt, wie viele angenommen hätten.

"Wir hoffen auf frische Ideen"

Gut 10.000 Delegierte aus 192 Staaten verhandeln seit knapp zwei Wochen in Kopenhagen über ein neues Klimaabkommen zur Reduzierung der Treibhausgase, das von 2013 an das Kyoto-Protokoll ablösen soll.

In der alles entscheidenden Schlussphase einigten sich die Delegierten darauf, in zwei Gruppen eine Verhandlungsgrundlage für die Staats- und Regierungschefs auszuarbeiten. UN-Klimachef Yvo de Boer sprach von ermutigenden Fortschritten. "Wir haben jetzt Klarheit über das weitere Vorgehen." Es blieben aber nur noch wenige Stunden bis zum Beginn der Plenumssitzung der Staats- und Regierungschefs, warnte er. "Wir hoffen sehr auf frische Ideen von ihnen."

Merkel kämpft in Kopenhagen für Abkommen

Merkel hatte bereits zuvor zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufgerufen, um ein Scheitern zu verhindern. Die Industrieländer müssten ihre Emissionen schrittweise um 25 Prozent reduzieren und auch die Schwellenländer müssten schrittweise etwas tun, sagte sie. "Wir müssen zusammenstehen, wir müssen zusammen handeln", sagte Merkel vor zahlreichen Staats- und Regierungschefs. "Wir haben eine gemeinsame Verantwortung." Die EU werde ihr Ziel der Senkung des Treibhausgasausstoßes von 20 Prozent bis 2020 auf 30 Prozent verbessern, wenn andere mitmachten. "Ich hoffe, dass viele von Ihnen in diesem Raum auch bereit sind, ein bisschen mehr auf den Tisch zu legen, sagte Merkel. Die ärmsten Länder erwarteten Hilfe.

Tiefe Grabenkämpfe zwischen der Gruppe der Entwicklungsländer (G77) und den Industrieländern sowie schwere Vorwürfe gegen die dänischen Gastgeber hatten die Verhandlungen in den vergangenen Tagen lahmgelegt. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy warnt bereits vor einer "Katastrophe".

Clinton: Obama kommt nur, wenn es sich lohnt

Zuletzt lagen die Hoffnungen auf den Staatenlenkern, besonders auf Chinas Regierungschef Wen Jiabao und US-Präsident Barack Obama, der erst am Freitag in Kopenhagen erwartet wird. US-Außenministerin Hillary Clinton deutete allerdings an, dass Obama möglicherweise doch nicht kommen wird. "Wir hoffen, dass es etwas gibt, für das es sich lohnt zu kommen", sagte sie. Erstmals nannten die USA mit 100 Milliarden Dollar (69 Milliarden Euro) eine Summe, die die reichen Länder vom Jahr 2020 an jährlich für Klimamaßnahmen in den Entwicklungsländern aufbieten sollen. Die EU und auch Merkel nannten den gleichen Betrag - allerdings in Euro

Zugleich erhöhte Clinton den Druck auf Peking, eine internationale Überprüfung seiner Klimaziele zuzulassen. China hat eine Reduzierung seiner Kohlenstoffemission angekündigt, möchte sich aber nicht auf verbindliche Ziele festlegen und diese auch nicht international überprüfen lassen. "Wenn es noch nicht einmal die Bereitschaft gibt, über Transparenz zu reden", so Clinton, "ist das für uns ein unüberwindbares Hindernis in den Verhandlungen."

Sarkozy macht Druck

Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen gab am Morgen den Versuch auf, für die Chefrunde eine praktikable und entschlackte Verhandlungsgrundlage auszuarbeiten. Vor allem China, Brasilien sowie das G77-Sprecherland Sudan hatten Dänemark mit Vorwürfen der Intransparenz, mangelnder Demokratie und Einseitigkeit überhäuft. "Wir haben zwei Verhandlungstage verloren, was aber nicht die Schuld der G77 ist", sagte eine sudanesische Delegierte.

Dagegen hatten westliche Diplomaten den Schwellen- und Entwicklungsländern vorgeworfen, untereinander uneins zu sein und sich nicht auf einzelne Vertreter geeinigt zu haben. Diese Stimmenvielfalt habe den Prozess blockiert.

Nicolas Sarkozy will jetzt nicht mehr auf Obama warten. Er rief am Nachmittag zu einem Treffen von Staatslenkern aus allen Kontinenten bei Dänemarks Königin Margrethe nach dem Abendessen auf, um dort einen Kompromisstext auszuhandeln. Auch die schwedische EU-Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission regten ein solches Treffen an.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(