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Nachrichten zum Terror: Kreml: "Verhalten der türkischen Luftwaffe ist absoluter Wahnsinn"

Am Dienstag schoss die Türkei einen russischen Bomber ab. Die Piloten konnten sich aus der SU-24 herauskatapultieren, wurden jedoch von Rebellen beschossen - dabei soll es sich um türkische Staatsbürger handeln. Die Ereignisse des Tages.

Ein Video vom Moment des Absturzes. Darauf ist zu sehen, wie ein brennendes Kampfflugzeug zur Erde stürzt.

Der Moment, als ein russisches Kampfflugzeug in Syrien getroffen wird: Ein türkischer Whistleblower warnte noch im Oktober vor dem Abschuss russischer Maschinen durch die Türkei.

Frankreich versucht seit den Anschlägen in Paris am 13. November eine möglichst breite Koalition gegen den IS in Syrien und im Irak zu schmieden - inklusive Russland, das bislang losgelöst vom US-geführten Bündnis an der Seite der syrischen Armee den IS bekämpfte. Die Bemühungen des französischen Präsidenten werden nun durch einen Streit zwischen Russland und der Türkei belastet. Auslöser ist der Abschuss eines russischen Bombers durch türkische Kampfflugzeuge. Die Regierung in Moskau will am Samstag weitere Sanktionen gegen Ankara bekanntgeben. Die aktuellsten Ereignisse im stern-Newsticker.

+++ 17.38 Uhr: Putin in Streit mit der Türkei auf alles vorbereitet +++

Russland hält an seiner harten Position gegenüber der Türkei nach dem Abschuss eines Kampfflugzeuges in Syrien fest. Das Verhalten der türkischen Luftwaffe sei "absoluter Wahnsinn" gewesen, sagte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin. Das Verhalten der Regierung in Ankara erinnere ihn an ein "absurdes Theater", sagte Dmitri Peskow. "Niemand hat das Recht, verräterisch ein russisches Flugzeug von hinten abzuschießen." Putin sei auf alles, was die Lage erfordere, vorbereitet. Die russische Reaktion entspreche der Bedrohung.

+++ 16.50 Uhr: Erdogan äußert Bedauern über Flugzeug-Abschuss +++

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan äußert sein Bedauern über den Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges durch die türkische Luftwaffe. "Ich bin über den Zwischenfall wirklich betrübt", sagt Erdogan bei einem Besuch in der westtürkischen Provinz Balikesir. "Wir wünschten, es wäre nie passiert, aber es ist passiert. Ich hoffe, dass sich so etwas nicht wiederholt." Die Stellungnahme war die bisher versöhnlichste des türkischen Präsidenten zu dem Vorfall, der den Zorn Moskaus ausgelöst hatte. Der Kreml verlangte eine Entschuldigung.

+++ 15.10 Uhr: 4000 Demonstranten in London gegen britische Luftangriffe in Syrien +++

In London protestieren etwa 4000 Menschen gegen britische Luftangriffe in Syrien gegen den IS. Die Demonstration unter dem Motto "Stop The War" findet vor einer in den nächsten Tagen erwarteten Abstimmung im Parlament über britische Luftangriffe statt. Premierminister David Cameron will Luftangriffe gegen den IS in Syrien vom Parlament absegnen lassen. Die oppositionelle Labour-Partei ist bei dem Thema gespalten, ihr Parteichef Jeremy Corbyn ist dagegen.

+++ 14.30 Uhr: Syrisches Fernsehen meldet Geländegewinne der Armee gegen den IS +++

Die syrische Armee hat nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens östlich von Aleppo Gebiete von der Extremistenmiliz Islamischer Staat zurückerobert. Dabei habe sie auch einen Teil jener Schnellstraße unter ihre Kontrolle gebracht, der von Aleppo in die IS-Hochburg Rakka führe, meldet das Fernsehen. Die Gebiete liegen östlich des Luftwaffenstützpunktes Kweires, den die Armee am 10. November vom IS zurückeroberte. Der Bericht des Fernsehens konnte von unabhängiger Seite nicht bestätigt werden. In der Region hat die syrische Armee in den vergangenen Wochen mehrere Offensiven gestartet. Unterstützt wird sie dabei von der russischen Luftwaffe, iranischen Soldaten und Kämpfern der libanesischen Hisbollah.

+++ 13.30 Uhr: Frankreich weist fast 1000 Reisende an Grenze ab +++

Seit Einführung von Grenzkontrollen am 13. November haben die französischen Behörden fast 1000 Menschen wegen Sicherheitsbedenken an der Einreise gehindert. Die Kontrollen waren bereits wenige Stunden vor den Terroranschlägen in Paris mit 130 Toten mit Blick auf den am Montag beginnenden UN-Klimagipfel angelaufen. Nach den Anschlägen wurden sie deutlich verschärft. 

+++ 12.05 Uhr: Kreml: "Es ist verboten, sich an Russland zu vergreifen"

Der Schaden für die russisch-türkischen Beziehungen durch den türkischen Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs ist nach Ansicht des Kremls schwer wiedergutzumachen. Präsident Wladimir Putin widme dem Vorfall seine maximale Aufmerksamkeit, betont Kremlsprecher Dmitri Peskow im Staatsfernsehen. Noch heute will Russland Sanktionen gegen die Türkei bekanntgeben. Russland ruft alle Partner der Türkei und insbesondere die USA auf, künftige Handlungen der Regierung in Ankara zu beeinflussen. "Es ist verboten, sich an Russland zu vergreifen", sagt Peskow der Agentur Interfax.

+++ 11.13 Uhr: Türkische Extremisten sollen russischen Pilot erschossen haben +++

Die türkische Islamisten-Gruppierung "Graue Wölfe" soll für den Tod eines der Piloten des abgeschossenen russischen Kampfbombers verantwortlich sein. Das berichten mehrere russische Medien unter Berufung auf ein Bekennervideo. Bei dem Anführer der Gruppe soll es sich um den türkischen Staatsbürger Alpaslan Celik handeln, den Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Keban. Nach dem Abschuss des russischen Kampfflugzeugs im syrischen Kampfgebiet am vergangenen Dienstag konnten sich die beiden Piloten mit dem Schleudersitz aus der SU-24 herauskatapultieren. Doch sie wurden vom Boden aus unter Beschuss genommen. Einer der Piloten kam dabei ums Leben. Der zweite konnte sich retten, indem er sich in den Wäldern versteckte. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sollen die "Grauen Wölfe" die Errichtung eines Kalifats innerhalb der einstigen Grenzen des Osmanischen Reiches anstreben.

+++10.56 Uhr: Drei Tote bei Angriff auf UN-Lager in Mali +++

Bei einem Raketenangriff auf ein Lager von UN-Blauhelmsoldaten im Nordosten von Mali sind am Samstag zwei Soldaten und ein Zivilist getötet worden. Das Lager der Minusma-Mission in Kidal sei am frühen Morgen "von Terroristen" mit Raketen angegriffen worden, sagt ein UN-Vertreter. Die getöteten Soldaten seien aus Guinea gekommen. 14 Menschen seien verletzt worden, teilt ein zweiter UN-Mitarbeiter mit.

+++ 9.43 Uhr: Die Linke begrüßt Frankreichs Kurswechsel in Syrien +++

Die Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht begrüßt die französischen Überlegungen, nun doch Streitkräfte des syrischen Regimes am Kampf gegen die Terrormiliz IS zu beteiligen. "Krieg und Bomben schaffen keinen Frieden. Es wäre dennoch zu begrüßen, wenn sich Frankreich mit diesem Vorstoß zumindest von der Strategie verabschiedet, an der Seite von USA und Nato unliebsame Regime mit militärischen Mitteln zu destabilisieren und nach Möglichkeit zu stürzen", sagt Wagenknecht der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine solche Strategie habe im Irak, in Libyen und eben auch in Syrien islamistischen Terrorgruppen in die Hände gespielt.

+++ 2 Uhr: Maas: Bislang keine deutsche Spur zum Terror in Paris +++

Die Sicherheitsbehörden haben nach Angaben von Bundesjustizminister Heiko Maas bislang keine Verbindungen zwischen Deutschland und den jüngsten Terroranschlägen in Frankreich nachweisen können. "Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gibt es keinen Bezug zwischen Deutschland und den Anschlägen in Paris", sagt Maas der "Welt am Sonntag". Die Ermittlungsbehörden gingen aber weiter allen Hinweisen nach.


ivi / DPA / AFP / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(