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AUSLAND: USA - Nation der Energieverschwender

Die Amerikaner pusten doppelt so viel Treibhausgas pro Einwohner in die Luft wie die Europäer. Auf dem nächsten Klimagipfel in Bonn wollen sie dafür sorgen, dass alles so bleibt wie bisher. Denn die USA und ihr Präsident leben weiter nach der Devise: Je mehr, desto besser. Aus stern Nr. 29/2001.

Da sind sie wieder», sagt LaNell und grüßt streitlustig in den Rückspiegel, «hallo, Jungs, die Oma ist wieder da!» Mit zehn Meter Abstand folgt uns eine blitzblank polierte rote Werksfeuerwehr. «Meine Eskorte», freut sich LaNell, «wenn ich hier auftauche, läuten bei denen alle Alarmglocken.»

Houston ist die Energiehauptstadt der USA, gewissermaßen die Zentrale der Verschwendung. Umweltschützer waren hier einst unbekannte Wesen. Aber seit LaNell Anderson, 58, mit ihrem schwarzen Lexus durch die riesigen Industrieviertel im Osten kreuzt, sehen die Konzerne rot. Denn immer wieder holt sie einen Plastikeimer vom Rücksitz und fängt an, rund um die Dreckschleudern zu buddeln.

Die ehemals glühende Republikanerin ist zur draufgängerischen Umweltschützerin geworden, seit mehrere Krebs- und Asthmafälle ihre Familie dezimiert haben: »30 Jahre lang haben sie hier Profit gemacht auf Kosten der Bewohner, nun grabe ich nach den Beweisen.« Und drangsaliert so die Benzin- und Chemiekonzerne, die Houston zu einer der dreckigsten Städte in den USA gemacht haben.

Wir fahren am San-Jacinto-Fluss entlang (»Er ist so dreckig, er hat vor ein paar Jahren gebrannt«) und schauen hinüber zur gigantischen Exxon-Raffinerie auf der anderen Seite: »Das sind die Schlimmsten. Die haben noch mehr Geld als die anderen. Und sie glauben, sie stünden über dem Gesetz, weil der Mann, den sie gesponsert haben, nun Präsident in Washington ist.« Zur Strafe tankt sie kein Exxon mehr und hat eine Boykott-Aktion gestartet. Der drittgrößte Konzern der Erde wird es wohl verschmerzen, sein Gewinn explodiert auch ohne LaNell - plus 44 Prozent im ersten Quartal 2001 - auf über fünf Milliarden Dollar.

Umweltschützer oder Baumknutscher, wie man sie verächtlich nennt, haben es derzeit schwer in den USA. Die Energie-konzerne haben im vergangenen Wahlkampf 48 Millionen Dollar in Bush junior investiert, nun wollen sie Rendite sehen. Kaum im Amt, machte der »toxische Texaner«, wie die US-Grünen ihn getauft haben, urzen Prozess. Erst kündigte er das Abkommen von Kyoto, in dem sich 84 Industriestaaten mühsam darauf geeinigt hatten, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2012 auf Werte zu senken, die fünf Prozent unter denen von 1990 liegen. Dann stellte er einen Energieplan für die USA vor, über den der demokratische Oppositionsführer Richard Gephardt lästerte: »Sieht aus wie der Jahresbericht von Exxon-Mobil, und vielleicht ist er das auch.«

Danach werden die verschwenderischen Staaten von Amerika ihren Energiebedarf nicht eindämmen, sondern drastisch ausweiten. Sparen kommt im Weltbild der neuen Herren nicht vor, Vizepräsident Cheney nannte es abschätzig eine »nette private Tugend«.

Abstand wird größer

Obwohl die Amerikaner nur fünf Prozent der Weltbevölkerung stellen, verbrauchen sie 25 Prozent der Weltenergie. Ein Amerikaner konsumiert doppelt so viel wie ein Europäer, und 20-mal mehr als ein Inder. Und der Abstand zum Rest der Welt wird immer größer. Sogar China hat seinen Kohlendioxid-Ausstoß seit 1997 um 17 Prozent gesenkt. Der größte Heizer dagegen wird, wenn es so rasant weitergeht, im Jahr 2008 um mehr als 20 Prozent über den Werten von 1990 liegen. Im Wahlkampf hatte Bush großspurig verkündet, die USA würden weniger Kohlendioxid ausstoßen, falls er gewählt werde. Kaum im Amt, machte er eine radikale Kehrtwendung. Es fehle der wissenschaftliche Nachweis, dass die Erwärmung von Menschen mitverursacht sei. Dabei hat selbst mancher Konzern längst begriffen, dass er seinen Kurs ändern muss. Dupont, Ford und BP haben angekündigt, ihren Kohlendioxid-Ausstoß drastisch zu reduzieren.

Die größten Dreckschleudern sind die meist hoffnungslos veralteten US-Kohlekraftwerke, die 50 Prozent des Stroms erzeugen - mehr als in jedem anderen Land. An zweiter Stelle liegt der Verkehr. Der Benzinverbrauch in den USA ist mit 1740 Liter pro Kopf und Jahr mehr als dreimal so hoch wie bei den ebenfalls verschwenderischen Deutschen. Aber während der Verbrauch in Europa langsam fällt, steigt er in den USA stetig.

Die beispiellose amerikanische Erfolgsgeschichte beruht nicht auf Sparen - sie beruht auf massenhaft verfügbarer billiger Energie. Und die Öl-Männer mit ihren starken Armen und grandiosen Visionen verkörpern bis heute alles, was das Land groß gemacht hat. Sie sind draufgängerisch, optimistisch, geschäftstüchtig und machthungrig. Wie die Bush-Dynastie.

Billiger Strom und billiges Benzin sind zwei Grundpfeiler des American way of life - wer daran rüttelt, begeht politischen Selbstmord. Wie Präsident Carter. Als er die Heizung im Weißen Haus niedriger stellen und sich im dicken Pullover am Schreibtisch fotografieren ließ, war er zum Weichling erklärt worden und sein Ende besiegelt. Anders als»in Europa oder Japan, wo einem wegen der hohen Preise nichts anderes übrig bleibt, als den Lichtschalter manchmal auf Aus zu schalten«, so die »New York Times«, ist Amerika stolz darauf, sich den Überfluss leisten zu können: »Wenn der Erdball wärmer wird, stellen wir eben die Klimaanlage kühler«, spottete die »New York Times«-Kolumnistin Maureen Dowd über ihre Landsleute.

Bush repräsentiert nicht einmal den radikalsten Flügel seiner Partei. Der republikanische Fraktionsführer im Kongress, Tom DeLay, verglich die staatliche Umweltbehörde EPA einmal mit der Gestapo. Ein Energieforschungsinstitut in Houston fand sogar heraus, die globale Erwärmung sei »gutartig«. Etwas mehr Regen und höhere Temperaturen würden, »angereichert mit

Kohlenstoff», die Welt «grüner und produktiver» machen. Und das konservative «Wall Street Journal» kommentierte: «Sparen verschwendet Energie». Wenn man stromsparende Klimaanlagen baue, würden die Leute die Apparate nur länger laufen lassen.

Öl-Macho Bush

Wer den Horizont des Öl-Macho George W. Bush verstehen will, muss sich auch anschauen, wo er herkommt und wie er als Gouverneur von Texas regiert hat. Aufgewachsen in den riesigen Ölfeldern von Midland, Texas, wo sein Vater im Boom der sechziger Jahre zum Multimillionär wurde, hat er sich selbst, mit weit weniger Erfolg, ebenfalls beim Ölbohren versucht. Im wunderbar ausgestatteten »Nationalen Petroleum-Museum« von Midland, wo die Geschichte der amerikanischen Ölförderung patriotisch verklärt wird (»Es gibt viel Öl, wir müssen es nur finden!«), steht seit neuestem auch eine kleine Leihgabe der Republikanischen Partei: der ziemlich schäbige Schreibtisch, von dem aus Bush junior einst seine Firma Arbusto an den Abgrund wirtschaftete.

Es ist ein Sinnbild: Macht und Öl haben sich in den USA immer gut verstanden, aber wohl selten liefen die Geschäfte so geschmiert wie unter Bushs Sohn. Als Gouverneur von Texas hat er die laschen texanischen Umweltnormen noch weiter gesenkt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war, strenge Abgaskontrollen für Autos, wie sie in Kalifornien gelten, abzuschaffen. Sie seien »zu umständlich«.

Die Crown-Raffinerie in Houston, einer der schlimmsten Verschmutzer, durfte ihre schlechten Filter durch noch billigere ersetzen. Bush forderte die 800 schlimmsten Dreckschleudern zu »freiwilligen Verbesserungen« auf - er setzte auf die

»Selbstregulierung der Industrie« und hielt nichts davon, »saubere Luft herbeizuklagen«. Das Ergebnis: Texas ist heute der am meisten verschmutzte US-Staat. »Wenn wir ein souveräner Staat wären«, sagt LaNell Anderson, »wären wir der elftgrößte Treibhausgas-Produzent der Welt.«

Die »Selbstregulierung«, die Bush sogar als Modell für den Rest der Welt vorschlägt, ist in Texas spektakulär gescheitert. Von den 832 Verschmutzern hat nur ein einziger seine Emissionen freiwillig gesenkt. Auch der Vorschlag, auf staatliche Stichproben zu verzichten, falls die Industrie freiwillig ihre Verstöße melde, war ein Schuss in den Hochofen: Die schlimmsten Verschmutzer in Texas denken nicht daran. »Wer würde das machen?«, ätzt LaNell Anderson, während wir mit 15 Meilen über dem Speed Limit den zehnspurigen Highway entlangrauschen, »rufe ich etwa bei der Polizei an und sage: Hallo, ich fahr viel zu schnell, bitte schreibt mir doch einen Strafzettel?«

»Die ganze Welt in Texas verwandeln«

Während Texas sich den Kopf zerbricht, wie es mit dem von Bush junior hinterlassenen Saustall aufräumen soll, schickt der sich an, »das ganze Land, die ganze Welt zu einem großen Texas zu machen« (»Los Angeles Times«). Viele der einflussreichsten Posten in der Regierung wurden schon mit Gleichgesinnten besetzt. Wichtigster Einflüsterer war dabei einer der mächtigsten Manager in den USA. Kenneth Lay, ein alter Öl-Spezi von Vater Bush, führt den Energie-Giganten Enron an. Der Hundert-Milliarden-Dollar schwere Konzern aus Houston ist der größte Stromgroßhändler in den USA - und der größte Einzelspender der Republikaner. Lay hat einen sehr direkten Draht zu Bush - gerade wurde ein Spitzenbeamter in Washington abberufen, weil er ihm nicht in die Strategie passte.

Vizepräsident Dick Cheney war vor dem Wechsel nach Washington der Vorsitzende von Halliburton Co., einer in Houston sitzenden Firma, die Ölbohrfirmen mit Ingenieuren und technischem Know-how beliefert. Er hat dort so erfolgreich gewirtschaftet, dass er zum Abschied über 20 Millionen Dollar Abfindung erhielt. Im Innenministerium sitzt Gale Norton, eine ehemalige Lobbyistin der Bergbauindustrie. Ihr Stellvertreter J. Steven Griles versuchte zuvor, als Interessenvertreter der Kohleindustrie, die Umweltauflagen der Clinton-Regierung abzuschwächen.

Im »Büro für Management und Haushalt« des Weißen Hauses fand John D. Graham einen gut bezahlten Job. Der Harvard-Professor hat sich einen Namen damit gemacht nachzuweisen, dass die Kosten der meisten Umweltschutzmaßnahmen ihren Nutzen übersteigen. Bushs außenpolitische Beraterin Condoleezza Rice saß zuvor neun Jahre lang im Aufsichtsrat des Öl-Multis Chevron. Eigentlich sollte im Mai ein Riesentanker nach ihr benannt werden. Aus Sorge um den fatalen Eindruck ließ man es in letzter Minute bleiben.

Zum Energieminister wurde Spencer Abraham ernannt. Als ehemaliger Lobbyist der Autogiganten in Detroit zog er seit Jahren erfolgreich gegen sparsamere Motoren ins Feld. Gemeinsam mit Abraham focht der General-Motors-Anwalt Andrew Card - er ist heute Büro-Chef im Weißen Haus. Und Bushs engster Freund aus alten Ölzeiten, Don Evans, wurde neuer Handelsminister. »Mindestens 15 weitere Spitzenleute haben enge Beziehungen zur Auto- und Energieindustrie« schrieb das »Wall Street Journal«.

Dieser Industrie zuliebe will Bush bis 2020 mehr als 1300 neue Kraftwerke bauen (pro Woche mehr als eines); die Abgasvorschriften für Kohlekraftwerke weiter abschwächen; das riesige Naturschutzgebiet in der Arktis von Alaska für Ölbohrungen öffnen; den Genehmigungsprozess für neue Raffinerien vereinfachen; die Atomenergie ausbauen und die Wiederaufarbeitung erneut zulassen. Exxon-Mobil bejubelte den »neuen Realismus«. Die demokratische Opposition protestierte: »Dies ist ein Plan von der und für die Industrie.«

Dagegen sind die Vorschläge zum Stromsparen und zur Förderung alternativer Energien so spärlich ausgefallen, dass der Präsident des »National Environmental Trust«, Philip E. Clapp, lästerte: »Man kann den Energieplan so zusammenfassen: Richtige Männer graben, bohren und verbrennen - Sparen ist für Feiglinge.«

Skeptische Wissenschaftler

Skeptisch stehen viele Wissenschaftler auch dem Versuch der USA und Kanadas gegenüber, ihren Kohlendioxid-Ausstoß gegen die riesigen Wälder in Nordamerika aufzurechnen, die das Gas wieder absorbieren. Forscher des Woods Hole Research Center in Massachusetts haben nachgewiesen, dass die Wälder wahrscheinlich nur ein Drittel, vielleicht aber auch nur ein Zehntel der Emissionen schlucken. Und die großen Forste in den USA werden immer kleiner. Bush will auch das Abholzen an der Westküste einfacher machen.

Die größte Gefahr für den Planeten geht von den veralteten Kohlekraftwerken aus. Sie hätten eigentlich schon vor 30 Jahren abgeschaltet oder umgerüstet werden müssen. Doch die Lobby hatte immer genug Kohle, sich die entscheidenden Politiker warm zu halten. Deshalb sind in den USA heute noch Kraftwerke in Betrieb, die kurz nach dem Krieg gebaut wurden. Sie

verschmutzen die Umwelt zehnmal mehr als neue. Im Staat New York, dessen große Waldgebiete vom sauren Regen besonders betroffen sind, wird im Jahr 2040 wohl die Hälfte aller 2800 Seen ohne Leben sein.

Die 594 dreckigsten der 1081 US-Kohlekraftwerke haben im Jahr 1999 rund 2,3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, das ist so viel wie ganz Europa produziert. Falls Bush seinen Energie-Plan durchsetzt, dürfen die Konzerne so dreckig weiter produzieren wie bisher. Dabei ist der Wirkungsgrad von US-Kraftwerken so lausig, sagt selbst das Energieministerium, dass sie ganz Japan nebenher mit Strom versorgen könnten, wenn sie auf dem neuesten Stand wären.

Auch der zweitgrößte Verschmutzer muss sich unter Bush keine Sorgen machen. Die 217 Millionen Fahrzeuge auf Amerikas wunderbar breiten Straßen werden auf billiges Benzin nicht verzichten müssen. Wo Umweltgesetze im Weg stehen, sollen die Zulassungsbehörden bei neuen Ölquellen und Raffinerien »Milde walten« lassen, denn Bush hat den »Benzin-Notstand« ausgerufen. Der Preis ist zwar inflationsbereinigt immer noch niedriger als in den achtziger Jahren. Aber wenn man den aufgeregten Stimmen glaubt, die das Fernsehen jeden Tag an den Zapfsäule einfängt, steht das Land vor dem Kollaps.

Der hohe Preis hat wenig mit »knappem Benzin« zu tun, wie Bush behauptet, oder gar mit dem Ölpreis der Opec. Er rührt vor allem aus der stark gestiegenen Nachfrage, die von den Raffinerien nicht bewältigt wird. Die Amerikaner sind in den vergangenen zehn Jahren massenhaft umgestiegen auf spritsaufende SUV (Sport Utility Vehicles). Diese meist allradgetriebenen Schluckspechte machen heute schon 43 Prozent aller Autos aus. Weil sie als »Leichtlastwagen« gelten, fallen sie weder unter die Abgas- noch unter die Verbrauchsvorschriften für normale Pkws.

Am Tag, als George Bush seinen verschwenderischen Energieplan vorstellte, präsentierte General Motors das Pendant dazu auf vier Rädern: Ein 3,2 Tonnen schweres Monstrum namens »GMC Yukon XL Denali« mit einem Achtzylinder-motor und sechs Liter Hubraum. Es verbraucht nach offiziellen Angaben knapp 20 Liter Benzin in der Stadt. Im Vergleich zu einem normalen Pkw könne man auch »seinen Kühlschrank sechs Jahre lang offen stehen lassen«, warnte Amerikas größte Umweltvereinigung, der »Sierra Club«.

Land der »offenstehenden Kühlschränke«

Die USA sind, wenn man so will, das Land der offen stehenden Kühlschränke. Es ist normal, wenn in US-Haushalten alle Lichter an sind, der Pool beheizt ist und alle Fernseher laufen. Auf den Parkplätzen stehen in der Mittagshitze oft Autos mit laufendem Motor und Klimaanlage, weil man nach dem Shopping gern in ein kühles Auto kommt. Strom und Benzin sind so billig, weil »die Verbraucher nicht den wahren Preis dafür bezahlen müssen«, kritisierte »National Public Radio« aus Washington. »Warum brauchen europäische Fabriken 25 Prozent weniger Energie, um eine Tonne Stahl zu erzeugen?«

Die Antwort darf kein Politiker in den USA laut sagen. Wer es wagen würde, den Verbrauch so hoch zu besteuern wie in Europa, würde sich sein Grab schaufeln. Nichts hat Bushs Vater so geschadet wie sein Versuch, die Benzinsteuer um wenige Cents anzuheben. Wahrscheinlich hat er deswegen die Wiederwahl verpasst.

Der Sohn hat daraus gelernt. Er wird nichts unternehmen, was den amerikanischen Lebensstandard beeinträchtigen könnte. Seine Unterhändler werden beim Klimagipfel in Bonn den ewig meckernden Europäern keinen Zoll nachgeben. Würden die nicht auch in großen kühlen Autos fahren und in großen kühlen Häusern wohnen, wenn sie es sich nur leisten könnten?

Claus Lutterbeck