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Treffen mit Nato-Generalsekretär: "Mein Vater wurde an einem sehr schönen Ort in Deutschland geboren": bizarrer Trump-Auftritt im Weißen Haus

Donald Trump hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Weißen Haus empfangen. Dabei stellte sich der US-Präsident auch den Fragen der Presse - und sorgte mit seinen Antworten für jede Menge Kopfschütteln.

Donald Trump hat sich anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Nato mit dem Generalsekretär des Verteidigungsbündnisses, Jens Stoltenberg, getroffen. Am Rande ihrer Begegnung im Weißen Haus konnten die anwesenden Journalisten dem US-Präsidenten Fragen stellen. Dessen Antworten sorgten allerdings statt für Aufklärung für Verwirrung.

Donald Trump sagt, sein Vater sei aus Deutschland

So behauptete Trump, als es um seine Kritik an Deutschland wegen zu geringer Verteidigungsausgaben ging, dass sein Vater aus Deutschland sei. "Ich meine, Deutschland zahlt ehrlich gesagt nicht seinen gerechten Anteil. Ich habe großen Respekt vor Angela und ich habe großen Respekt vor ihrem Land", sagte der Präsident über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Mein Vater ist Deutscher. Stimmt's? War Deutscher. Und an einem sehr schönen Ort in Deutschland geboren, und daher hege ich große Gefühle für Deutschland."

Tatsächlich wurde Trumps Vater Fred 1906 in der Bronx in New York geboren. Dessen Vater Friedrich war ein Immigrant aus Deutschland. Friedrich Trump wanderte 1885 im Alter von 16 Jahren in die USA aus, kam in New York an und zog dann nach Seattle in den Westen der USA.

Innenminister David Bernhardt verliest ein Statement vor dem Energieausschuss im US-Senat

Trump habe mit seiner Aussage vielleicht Solidarität mit dem neben ihm sitzenden Stoltenberg bekunden wollen, mutmaßt die "Washington Post". Denn es sei bereits mindestens das dritte Mal, dass der US-Präsident behaupte, sein Vater sei in Deutschland geboren worden. Auch in den beiden Fällen zuvor habe er dies getan, während er über die Beziehungen zwischen den USA und Europa gesprochen habe.

Vergangenen Juli habe Trump die Europäische Union zu einem der größten Gegner der Vereinigten Staaten erklärt und in dem Zusammenhang gesagt: "Vielleicht ist das Schwierigste - vergesst nicht, dass meine beiden Eltern in EU-Sektoren geboren wurden, okay? Ich meine, meine Mutter war Schottland, mein Vater war Deutschland. Und - wissen Sie, ich liebe diese Länder."

Trumps Mutter war in der Tat eine schottische Immigrantin.

Und nur wenige Tage zuvor hatte er der "Washington Post" zufolge dasselbe auf einem Nato-Gipfel in Brüssel behauptet. "Ich habe großen Respekt vor Deutschland, mein Vater ist aus Deutschland", sagte Trump demnach. "Meine beiden Eltern sind aus der EU, obwohl diese uns in Handelsfragen nicht gut behandelt."

Kehrtwende bei Urteil über Grenzschließung

Doch die falsche Angabe der Herkunft seines Vaters war nicht Trumps einzige befremdliche Aussage vor den Journalisten. Der US-Präsident gab auch zu, dass die von ihm angedrohte Schließung der Grenze zu Mexiko den USA wirtschaftlich schaden würde, er es aber trotzdem machen wolle, wie die US-Nachrichtenseite Vox berichtet. "Wir werden in diesem Land Sicherheit haben. Das ist wichtiger als der Handel", sagte Trump demnach. Noch am vergangenen Freitag hatte er behauptet, die Grenzschließung werde "eine gewinnbringende Operation" sein, weil die USA ein Handelsdefizit mit Mexiko haben.

Das "Time Magazine" zeigt Trump nach den Russland-Ermittlungen

Anschließend beschuldigte Trump die zentralamerikanischen Länder Honduras, El Salvador und Guatemala ohne jegliche Belege, sich verschworen zu haben um Migrantenkarawanen an die Südgrenze der USA zu schicken, wie Vox weiter berichtet. "Sie stecken nicht ihre besten Leute in diese Karawanen", zitiert ihn die Nachrichtenseite.

Darüber hinaus drängte Trump dem Bericht zufolge den US-Kongress, "Richter loszuwerden", die es seiner Regierung erschwerten, illegale Immigranten abzuschieben. "Wir müssen die Kettenmigration loswerden, wir müssen das Festnehmen und wieder Freilassen und die Visalotterie loswerden, und wir müssen etwas gegen das Asyl unternehmen. Und um ehrlich zu sein, wir müssen Richter loswerden", zitiert Vox den Präsidenten. Damit missachtet dieser die in der US-Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung zwischen der Exekutive (dem Präsidenten), der Legislative (dem Kongress) und der Judikative (der richterlichen Gewalt).

Und zu guter Letzt hatte Donald Trump auch noch Probleme mit dem Begriff "origin" (Ursprung, Herkunft). Während er erneut behauptete, der Untersuchungsbericht von Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre entlaste ihn sowohl vom Vorwurf der Absprache mit der russischen Regierung als auch der Justizbehinderung, forderte der US-Präsident die Medien auf, den Ursprung der Ermittlungen mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Statt "origin" sagt Trump dabei allerdings mehrfach deutlich hörbar "oranges" (Orangen) und kassierte dafür prompt jede Menge Spott auf Twitter:

"Trump kennt nicht einmal die 'Orangen' seines eigenen Vaters", lästerte eine Userin.

Und der TV-Moderator Stephen Colbert spottete in seiner "Late Show": "Jawohl, Sir. Wir müssen uns die Orangen der Ermittlungen ansehen. Es ist höchste Zitrone, dass wir das tun."

Einige Kommentatoren spekulierten sogar, dass gesundheitliche Probleme hinter Trumps Mehrfachversprecher stecken könnten. "Dass Trump Orangen statt Herkunft sagt, ist ein Warnsignal für jeden wie mich, mit Eltern, die einen Schlaganfall hatten", schreibt eine Twitter-Nutzerin. Der Präsident lasse erkennen, dass ihm das richtige Wort entfallen sei und ersetze dieses dann. "Dies ist bei Menschen mit Aphasie oder Frontotemporaler Demenz üblich."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(