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US-Wahl 2020: Bloombergs Wahlkampf-Manager: "Trump gewinnt die Wahl" - doch es gibt einen Plan

Michael Bloomberg steigt spät in den Ring, um Donald Trump aus dem Weißen Haus zu verdrängen. Sein Wahlkampf-Manager betonte nun, dass im Moment alles für eine Wiederwahl des US-Präsidenten spreche. Doch Bloomberg habe einen Plan.

Spät ist Michael Bloomberg ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten eingestiegen, und spät will er sich auch erst an den Primaries beteiligen, die indirekt über die Kandidaten-Nominierung entscheiden. Die parteiinternen Vorwahlen in den einzelnen Bundesstaaten beginnen im Februar. Doch die ersten vier Primaries will Bloomberg links liegen lassen. Der Wahlkampf-Manager des Milliardärs, Kevin Sheekey, verteidigte im Interview mit dem Nachrichtensender CNN, diese Entscheidung gegen parteiinterne Kritik. Die Strategie sei, sich auf die entscheidenden sechs Staaten zu konzentrieren, darunter einige "Swing States".

In diesen Staaten können sich weder Demokraten noch Republikaner sicher sein, die Präsidentschaftswahl und damit die Delegierten für das Wahlmännergremium ("Electoral College") zu gewinnen, das den Präsidenten wählt. Daher tobt der Wahlkampf in den "Swing States" heftiger als in den vielen US-Bundesstaaten, die beinahe sicher in der Hand einer der beiden Parteien sind. Daneben gibt es umkämpfte Staaten, in denen das Rennen meist knapp ist. Laut Sheekey liegt der Schlüssel für den Wahlsieg im kommenden Jahr darin, die Staaten Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, North Carolina, Florida und Arizona für sich zu entscheiden.

"Diese sechs Staaten. Das ist die ganze Wahl"

Im Grunde gehe es nur um diese Staaten. "Das ist die ganze Wahl", sagte Sheekey bei CNN, "und im Moment ist Donald Trump dabei zu gewinnen, er gewinnt diese Wahl!" Laut den aktuellen Umfragen besiege die derzeitige Favoritin auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Elizabeth Warren, Trump nur in Arizona. Bernie Sanders liege immerhin in drei und Ex-Vize-Präsident Joe Biden in vier Staaten vorne. Keiner dieser Kandidaten könne Trump in North Carolina schlagen, das Barack Obama 2008 knapp für die Demokraten holen konnte.

Für Menschen in New York und Kalifornien - die klassischen Demokraten-Hochburgen - sei es schwer zu verstehen, dass Trump derzeit auf der Gewinnerstraße sei, "aber genau das passiert", so Sheekey. Deshalb werde das Bloomberg-Team ab sofort an die Arbeit gehen und "mit jedem im Land sprechen." Vor allem aber würden sich Bloomberg und sein Team um die Wähler in den genannten sechs Bundesstaaten kümmern.

"Nationale politische Kampagne" gegen Donald Trump

Trotz dieser Strategie ist es nicht ohne Risiko für Bloomberg, die ersten vier Primaries auszulassen. Diese haben sich über viele Wahlen hinweg als Indikator dafür entwickelt, wer das Nominierungsrennen gewinnen wird. "Man kann sagen, dass das noch nie zuvor jemand so gemacht hat", sagte Sheekey, "aber man muss auch sagen, dass es noch niemand zuvor versucht hat." Bloomberg gehe es um eine "nationale politische Kampagne" gegen Trump, betonte der Wahlkampf-Manager - was im Umkehrschluss so viel bedeutet wie: Man muss Trump nicht in jedem Staat schlagen, aber überall dort, wo es drauf ankommt. Bei der Wahl 2016 hatte Hillary Clinton zwar die Mehrheit der Stimmen gewonnen, nicht aber die entscheidende Mehrheit der Wahlmänner. Allerdings hatte auch Clinton den Wahlkampf in einigen Staaten schleifen lassen, die man sicher in der Hand der Demokraten wähnte - was sich rächte.

"Mike steigt in dieses Rennen ein, weil er glaubt, dass Donald Trump eine existenzielle Krise ist", betonte Sheekey in dem Interview. Zudem glaube Bloomberg, dass Trump auf dem besten Weg ist, die Wahl zu gewinnen. Daher wolle sich der frühere New Yorker Bürgermeister daran machen, "diese Dynamik umzudrehen". Das demokratische Lager hat er jedoch keineswegs automatisch hinter sich. Elizabeth Warren und Bernie Sanders, die das Kandidatenrennen von Anfang an mitgemacht haben, kritisieren den Milliardär: Er wolle sich die Kandidatur erkaufen (Sanders) oder er denke wohl, er bräuchte keine Menschen, sondern nur Säcke voller Geld, um die Wahl zu gewinnen (Warren). Geld spielt im Rennen um die US-Präsidentschaft allerdings stets eine entscheidende Rolle. Zumindest was die Finanzkraft angeht, ist Bloomberg für Donald Trump in jedem Fall eine Herausforderung.

Quellen: "CNN", "The Hill", Twitter (Bernie Sanders), Twitter (Elizabeth Warren)

dho
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.