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"Inside America" Prahlen und Lügen: Trump ist sich auf erstaunliche Weise treu geblieben

Donald Trump, Präsident der USA, im Oval Office des Weißen Hauses
Donald Trump, Präsident der USA, im Oval Office des Weißen Hauses
© Alex Brandon / DPA
Besuch im Trump-Tower. stern-US-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann hat Donald Trump ein Mal interviewt im 66. Stock des Trump Tower in Manhatten, lang bevor der Reality-TV-Star in die Politik ging. Eine Begegnung, die ihm im Gedächtnis geblieben ist.

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Einmal ist stern-US-Korrespondent Jan Christoph Wiechman Donald Trump persönlich begegnet – das war vor 15 Jahren bei einem Interview-Termin im Trump-Tower in New York. Trump war damals eine Rarität, weil er sich gegen den zweiten Irak-Krieg ausgesprochen hatte - wie nur wenige im Land. Trump warf der Bush-Regierung vor, den Krieg mit Lügen begründet zu haben. Er war damals der gleichen Meinung wie die Friedensbewegung und Barack Obama.

Im Interview begegneten Wiechmann und sein stern-Kollege Michael Streck einem Mann, der nur so vor Kraft und Optimismus strotzte und mit seinem Geld und seiner sexuellen Potenz prahlte. Die Möglichkeit, dass dieser Mann mal Präsident wird, hielten die Reporter damals für ausgeschlossen.

Heute, kurz vor der Wahl am 3. November, stellt Wiechmann fest: Trump hält George W. Bush weiterhin für einen "Idioten", Trump prahlt und lügt so wie er es schon immer getan hat. In einem gewissen Sinne ist er sich treu geblieben. Auch das ist ein Grund dafür, dass viele seiner Anhänger fest an seiner Seite stehen. Dennoch bleibt eine Frage: Wie wird dieser Mann reagieren, wenn er die Wahl verliert?

jcw / tis

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