Der Iran hat die Straße von Hormus wieder geschlossen. Ob es weitere Verhandlungen in Pakistan geben wird, ist unsicher. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Trump: Iranisches Schiff unter Kontrolle gebracht
Die US-Marine hat im Arabischen Meer einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht. „Ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff namens TOUSKA, das fast 900 Fuß lang ist (etwa 274 Meter) und fast so viel wiegt wie ein Flugzeugträger, versuchte heute, unsere Seeblockade zu durchbrechen – was für die Besatzung nicht gut ausging“, teilt Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Wie das US-Regionalkommando Centcom erklärt, war das Schiff auf dem Weg in die iranische Küstenstadt Bandar Abbas in der Straße von Hormus. Über sechs Stunden hinweg habe das US-Militär Warnungen ausgesprochen, denen die Besatzung jedoch nicht nachkam. Das Kriegsschiff „USS Spruance“ forderte die Besatzung daraufhin auf, den Maschinenraum zu räumen, und setzte dann mit mehreren Schüssen den Schiffsantrieb außer Gefecht, wie Centcom weiter mitteilte. Das Schiff stehe nun unter US-Kontrolle.
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Kai Müller
Bericht: Iran lehnt zweite Verhandlungsrunde mit USA ab
Die iranische Führung lehnt laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen mit US-Vertretern ab. Zur Begründung hieß es am Abend, übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen böten „keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen“.
Außerdem seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan kommende Woche Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck auf Teheran auszuüben.
Außerdem seien die Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan kommende Woche Teil einer amerikanischen Medienkampagne, um mit Schuldzuweisungen noch mehr Druck auf Teheran auszuüben.
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Rune Weichert
US-Vizepräsident J. D. Vance und die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner reisen für Gespräche mit dem Iran nach Pakistan. Das teilt das Weiße Haus mit.
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Rune Weichert
Mehr als anderthalb Monate nach Beginn des Irankriegs will das Land ab Montag Auslandsflüge wieder zulassen. Eine entsprechende Genehmigung sei für den Flughafen Maschhad im Nordosten des Landes erteilt worden, berichtet das iranische Fernsehen unter Berufung auf den Verband für zivile Luftfahrt. Später teilt der Verband laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna mit, Passagiere könnten nun Tickets für internationale Flüge von und nach Maschhad buchen.
Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des von Israel und den USA gestarteten Krieges gegen die Islamische Republik am 28. Februar geschlossen worden. Vor einer Weile kündigte der Verband für zivile Luftfahrt dann eine schrittweise Öffnung des iranischen Luftraums an, beginnend mit Transitflügen, gefolgt von Flügen aus dem Osten des Iran. Die Flughäfen in der bevölkerungsreichen Hauptstadt Teheran sollen in einer dritten Phase wieder öffnen. Abschließend nehmen dem Plan zufolge abschließend auch die Airports im Westen des Landes ihren Betrieb wieder auf.
Die iranischen Flughäfen waren nach dem Beginn des von Israel und den USA gestarteten Krieges gegen die Islamische Republik am 28. Februar geschlossen worden. Vor einer Weile kündigte der Verband für zivile Luftfahrt dann eine schrittweise Öffnung des iranischen Luftraums an, beginnend mit Transitflügen, gefolgt von Flügen aus dem Osten des Iran. Die Flughäfen in der bevölkerungsreichen Hauptstadt Teheran sollen in einer dritten Phase wieder öffnen. Abschließend nehmen dem Plan zufolge abschließend auch die Airports im Westen des Landes ihren Betrieb wieder auf.
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Rune Weichert
Trump droht dem Iran erneut – und schickt Unterhändler nach Pakistan
Aber Donald Trump teilt in seinem Truth-Social-Post auch eine Ankündigung zu den verhandlungen zwischen den USA und dem Iran: Eine Delegation aus Washington reise Trumps Angaben zufolge für Verhandlungen in die pakistanische Hauptstadt Islamabad. Seine Vertreter würden dort am Montagabend sein. Ob pakistanische Ortszeiit oder US-Zeit lässt Trump offen.
Rune Weichert
An der US-Ostküste ist es jetzt 8.20 Uhr – und Donald Trump scheint schon wach zu sein. Auf seiner hauseigenen Social-Media-Plattfom Truth Social droht er dem Iran. Mal wieder.
„Der Iran hat gestern beschlossen, in der Straße von Hormus Schüsse abzufeuern – ein eklatanter Verstoß gegen unser Waffenstillstandsabkommen! Viele davon waren auf ein französisches Schiff und einen Frachter aus dem Vereinigten Königreich gerichtet. Das war nicht gerade nett, oder?“US-Präsident Donald Trump
Man biete dem Iran einen „sehr fairen und vernünftigen DEAL an“, so Trump. Wenn Teheran diesen nicht annehme, würden die USA „jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten“.
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Rune Weichert
An der US-Ostküste ist es jetzt 8.20 Uhr – und Donald Trump scheint schon wach zu sein. Auf seiner hauseigenen Social-Media-Plattfom Truth Social droht er dem Iran. Mal wieder.
„Der Iran hat gestern beschlossen, in der Straße von Hormus Schüsse abzufeuern – ein eklatanter Verstoß gegen unser Waffenstillstandsabkommen! Viele davon waren auf ein französisches Schiff und einen Frachter aus dem Vereinigten Königreich gerichtet. Das war nicht gerade nett, oder?“US-Präsident Donald Trump
Man biete dem Iran einen „sehr fairen und vernünftigen DEAL an“, so Trump. Wenn Teheran diesen nicht annehme, würden die USA „jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten“.
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Rune Weichert
Die iranischen Streitkräfte hindern nach einem Medienbericht zufolge zwei Tanker an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Die unter den Flaggen von Botswana und Angola fahrenden Schiffe seien nach Warnungen zur Kursänderung gezwungen worden, meldet die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim. Als Grund für das Vorgehen nennt die Agentur die anhaltende Seeblockade der USA gegen den Iran und spricht von einer unbefugten Durchfahrt.
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Rune Weichert
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen droht mit neuen Angriffen auf Handelsschiffe. Der ranghohe Huthi-Vertreter Hussein al-Essi spricht dabei auch von einer möglichen Schließung der Meerenge Bab al-Mandab, die den Suezkanal und Europa vom Indischen Ozean und Asien trennt. US-Präsident Donald Trump ruft er auf, den „Frieden“ in der Region nicht weiter zu behindern. Die Huthi-Miliz zählt wie die Hisbollah im Libanon zur sogenannten iranischen „Achse des Widerstands“ gegen die USA und Israel. Seit der Schließung der Straße von Hormus ist die Bedeutung des Roten Meeres als Handelsweg noch gestiegen.
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Rune Weichert
Der iranische Präsident Massud Peseschkian unterstreicht mit neuen Äußerungen die Differenzen mit den USA im Streit über das Atomprogramm der Islamischen Republik. US-Präsident Donald Trump sage, der Iran dürfe seine „nuklearen Rechte“ nicht ausüben, nenne aber kein Verbrechen, das dies begründe, zitiert die Nachrichtenagentur Isna Peseschkian. „Wer ist er, dass er einer Nation ihre Rechte abspricht?“, erklärt Peseschkian demnach.
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Rune Weichert
Bei Kämpfen im Süden des Libanon ist nach Armeeangaben ein israelischer Soldat getötet worden. Der 31-Jährige sei „im Gefecht gefallen“, erklären die israelischen Streitkräfte, ohne nähere Angaben zu machen. Zwischen Israel und dem Libanon war eigentlich in der Nacht auf Freitag eine zehntägige Waffenruhe in Kraft getreten. Der 31-Jährige ist der zweite israelische Soldat, der seit Beginn der Waffenruhe getötet wurde.
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Rune Weichert
Iran: Weit von endgültiger Einigung mit USA entfernt
Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf gibt Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA zur Beendigung des Krieges bekannt. Von einer Einigung seien beide Seiten aber noch weit entfernt, sagte Ghalibaf am Samstagabend im iranischen Fernsehen.
„Wir sind noch weit von der letzten Gesprächsrunde entfernt“, sagt Ghalibaf, der einer der iranischen Unterhändler ist, und fügt hinzu: „Wir haben in den Verhandlungen Fortschritte erzielt, aber es gibt viele Diskrepanzen und einige grundlegende Punkte sind nach wie vor offen.“
Ghalibaf und seine Delegation hatten am vergangenen Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Gespräche mit US-Vizepräsident JD Vance geführt.
Ghalibaf sagte am Samstag, der Iran habe den Krieg „auf dem Schlachtfeld“ gewonnen. Die USA hätten ihre Kriegsziele nicht erreicht und der Iran kontrolliere die strategisch wichtige Straße von Hormus.
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Rune Weichert
Der Chef der libanesischen Hisbollah-Miliz sieht die zwischen Israel und dem Libanon vereinbarte Waffenruhe als Erfolg seiner Schiiten-Organisation. Die Feuerpause wäre nicht ohne den Kampf seiner Miliz im Südlibanon erreicht worden, sagt Naim Kassim laut einer am Samstagabend veröffentlichten Mitteilung. Kurz nach Beginn des Irankriegs Ende Februar hatten sich auch die vom Iran unterstützte Hisbollah und Israels Militär erneut Kämpfe geliefert. In der Nacht zum Freitag trat die Waffenruhe in Kraft. Die libanesische Regierung und ihre Armee sind dabei selbst nicht Konfliktpartei.
Eine Waffenruhe bedeute die vollständige Einstellung aller Feindseligkeiten, sagt der Hisbollah-Chef laut Mitteilung. Da man dem Feind aber nicht traue, würden die Kämpfer seiner Miliz mit den Händen am Abzug im Einsatz bleiben und auf Verstöße entsprechend reagieren, heißt es. Als nächste Schritte – mit Blick auf einen dauerhaften Frieden – führte Kassim die Einstellung der Angriffe seitens Israels und einen Abzug von dessen Truppen aus dem Libanon an.
Kassim zufolge sei die Hisbollah „vollständig bereit zur Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden in einem neuen Kapitel, das auf der Verwirklichung der libanesischen Souveränität beruht.“
Eine Waffenruhe bedeute die vollständige Einstellung aller Feindseligkeiten, sagt der Hisbollah-Chef laut Mitteilung. Da man dem Feind aber nicht traue, würden die Kämpfer seiner Miliz mit den Händen am Abzug im Einsatz bleiben und auf Verstöße entsprechend reagieren, heißt es. Als nächste Schritte – mit Blick auf einen dauerhaften Frieden – führte Kassim die Einstellung der Angriffe seitens Israels und einen Abzug von dessen Truppen aus dem Libanon an.
Kassim zufolge sei die Hisbollah „vollständig bereit zur Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden in einem neuen Kapitel, das auf der Verwirklichung der libanesischen Souveränität beruht.“
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Kai Müller
Irans Revolutionsgarden drohen mit Beschuss aller Schiffe an Straße von Hormus
Die iranischen Revolutionsgarden haben mit Angriffen auf alle Schiffe gedroht, welche die für den Welthandel immens wichtige Straße von Hormus zu durchfahren versuchen. „Jeder Versuch, sich der Straße von Hormus zu nähern, wird als Kooperation mit dem Feind betrachtet werden“, warnen die Revolutionsgarden in einer Erklärung auf ihrer Website „Sepah News“. Jedes Schiff, das auf die Meerenge zufahre, werde „ins Visier genommen“.
Die Revolutionsgarden warnen alle Schiffe „von jeglicher Art“ davor, ihre Ankerplätze im Persischen Golf und dem Golf von Oman nicht zu verlassen. Dies sind die beiden Meeresgebiete, die durch die Straße von Hormus verbunden werden.
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Kai Müller
Eigentlich warteten alle auf einen neuen Verhandlungstermin im Iran-Konflikt. Nun nimmt Teheran die Öffnung der Straße von Hormus zurück. Wie reagiert Trump?
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Rune Weichert
Iran: Hormus-Sperre als Hebel gegen Sanktionen
Der Iran nutzt die Sperrung der Straße von Hormus nach eigenen Angaben gezielt als politisches Druckmittel gegen internationale Sanktionen. Wie der Erste Vizepräsident Mohammed-Resa Aref laut Nachrichtenagentur Fars sagt, sei Teheran durch die Verwaltung der Meerenge in der Lage, allen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen standzuhalten. Das Ende des Krieges mit den USA und Israel wird aus Sicht von Aref mit einem Ende der Sanktionen zusammenfallen.
Nach Auffassung des Vizepräsidenten liegt die Verwaltung der Wasserstraße völkerrechtlich in der alleinigen Verantwortung des Irans. Diese Aussage ist aber höchst umstritten und entspricht nicht der herrschenden internationalen Rechtsauffassung.
Der Iran unterliegt seit Jahren einem Geflecht von internationalen Strafmaßnahmen – unter anderem des UN-Sicherheitsrats, der USA und der EU. Die Sanktionen hängen unter anderem mit dem Atom- und Raketenprogramm sowie schweren Menschenrechtsverletzungen zusammen.
Nach Auffassung des Vizepräsidenten liegt die Verwaltung der Wasserstraße völkerrechtlich in der alleinigen Verantwortung des Irans. Diese Aussage ist aber höchst umstritten und entspricht nicht der herrschenden internationalen Rechtsauffassung.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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