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Offensive gegen IS Kurden erobern Sindschar zurück


Einen Tag nach Beginn einer Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind die Kurden im Nordirak bis ins Zentrum von Sindschar vorgedrungen. Offenbar gelang es den Kämpfern die strategisch wichtige Stadt zurückzuerobern.

Kurden-Kämpfer haben die Extremisten-Miliz IS in der strategisch bedeutsamen Stadt Sindschar im Nordirak für besiegt erklärt. Nach einer von der US-Luftwaffe unterstützten Großoffensive teilte der Sicherheitsrat der autonomen Kurdenregierung am Freitag mit, der Islamische Staat (IS) sei "geschlagen und auf der Flucht". Peschmerga-Kämpfer seien von allen Seiten in die Stadt eingedrungen und hätten wichtige Gebäude eingenommen, hieß es in einer Mitteilung per Kurznachrichtendienst Twitter. Aus Sindschar war heftiges Gewehrfeuer zu hören. Hunderte Peschmerga marschierten in die Stadt ein.

Kurden begannen vor einem Tag mit Offensive

Die Offensive hatte am Donnerstag begonnen. Sindschar liegt an einer Hauptstraße, die die IS-Hochburgen Mossul im Irak und Rakka in Syrien verbindet. Eine Rückeroberung hätte zudem eine große symbolische Bedeutung. Denn der IS hatte bei der Einnahme Sindschars im August 2014 Tausende Jesiden getötet, versklavt und vergewaltigt. Die Gewalt war der Anstoß für die USA, in den Konflikt einzugreifen.

jek Reuters

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