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Litwinenko-Mord: Briten wollen Rätsel um Agenten-Vergiftung lösen

Der Mord an Kreml-Gegner Alexander Litwinenko hielt 2006 die Welt in Atem. Der Ex-KGB-Agent wurde in London mit Polonium 210 vergiftet. Nach dem Absturz von Flug MH17 ermitteln die Briten erneut.

Litwinenko (r.) 1998 bei einer Pressekonferenz in Moskau

Litwinenko (r.) 1998 bei einer Pressekonferenz in Moskau

Ein russischer Ex-Agent trinkt in einem Londoner Luxushotel mit zwei ehemaligen Kollegen Tee. Anschließend trifft er einen italienischen Geheimdienst-Experten zum Sushi. Wenig später fühlt der Mann sich nicht gut, drei Wochen darauf ist er tot. Spät entdecken die Ärzte, was den 43-Jährigen quälend langsam sterben ließ: Er war mit radioaktivem Polonium 210 vergiftet worden. Was sich liest wie die Handlung eines Spionagethrillers, ist die Kurzfassung des Giftmords an dem Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko.

Das Bild des sterbenden Mannes ging damals um die Welt. Zwischen Großbritannien und Moskau brach eine monatelange diplomatische Eiszeit an: Die Briten hielten einen der beiden teetrinkenden ehemaligen KGB-Männer, Andrej Lugowoi, für den Hauptverdächtigen, aber der Kreml lieferte ihn nicht aus. Gelöst ist der Fall trotz zahlloser Indizien bis heute nicht. Jetzt, acht Jahre nach dem Mord, wird er in einer öffentlichen Untersuchung neu aufgerollt.

Ist der Zeitpunkt ein Zufall?

Es ist ein Sieg für die Witwe des Ermordeten, die lange für diese öffentliche Untersuchung kämpfte und dabei bis vor das höchste britische Gericht zog. Bei der Regierung stieß sie auf taube Ohren - bis jetzt. Vergangene Woche, fünf Tage nach dem mutmaßlichen Abschuss von Flug MH17, gab Innenministerin Theresa May den Sinneswandel bekannt. Ist der Zeitpunkt ein Zufall? Die Downing Street sagt ja. Stutzig macht das Timing trotzdem. Hinter dem Flugzeugunglück in der Ostukraine, das auch zehn Briten das Leben kostete, vermutete man in London schnell Moskau als Waffenlieferanten oder gar Drahtzieher.

Nun haben Journalisten und interessierte Zuhörer also Gelegenheit, sich den Litwinenko-Krimi noch einmal in allen Details anzuhören. Er beginnt so: Der Ex-KGB-Mann war im Jahr 2000 aus Russland gekommen, nachdem er den Geheimdienst FSB unter anderem beschuldigt hatte, Morde in Auftrag gegeben zu haben. Damit fiel er in die Kategorie Kreml-Gegner, Großbritannien nahm ihn auf. Das tödliche Gift verabreichte ihm jemand am 1. November 2006.

Klärung des Falls unwahrscheinlich

Der mordverdächtige Lugowoi verbreitete im folgenden Jahr medienwirksam seine Sicht der Dinge: Der Oligarch Boris Beresowski, ein im Londoner Exil lebender Intimfeind von Wladimir Putin, habe Litwinenko getötet, oder aber der britische Auslandsgeheimdienst MI6, für den Litwinenko in London gearbeitet haben soll.

Es ist zweifelhaft, ob die britischen Juristen nun ermitteln können, welche Version stimmt. Oligarch Beresowski hätte vielleicht helfen können. Doch er wurde im März 2013 tot in seinem Badezimmer entdeckt. Ob es Selbstmord oder Mord war, konnten britische Ermittler nicht klären. Es ist eine von vielen offenen Fragen: Vergiftete Beresowski Litwinenko, um Russland zu diskreditieren? Oder steckt doch Moskau hinter dem Mord? Warum wählte der Täter eine so aufsehenerregende Waffe? Und wo kam der tödliche Stoff überhaupt her?

Bis Ende 2015 soll die Untersuchung voraussichtlich dauern. In Russland findet das Thema derzeit so gut wie keine öffentliche Beachtung. Der Kreml hat mit der Ukraine-Krise andere Sorgen. Eine erneute diplomatische Eiszeit müssen London und Moskau nicht fürchten, schließlich ist das Klima schon eiskalt.

Teresa Dapp, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(