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stern-Umfrage: Deutsche sagen lautstark Nein zum Exit

Die Briten entscheiden morgen über einen Austritt aus der EU. Das Ergebnis dürfte äußerst knapp werden. In Deutschland herrscht dagegen laut einer stern-Umfrage große Sympathie für Europa - außer bei AfD-Anhängern.

Die europäische (l.), die britische (M.) und die deutsche Fahne wehen in Berlin.

Die europäische, die britische und die deutsche Fahne (v.l.) wehen in Berlin. Die große Mehrheit der Bundesbürger ist gegen einen Brexit und will auch selbst in der EU bleiben.

Wenn es jetzt, wie in Großbritannien, auch in Deutschland einen Volksentscheid über den Austritt aus der Europäischen Union gäbe, würde nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern eine überwältigende Mehrheit dagegen votieren. 79 Prozent der Bundesbürger wären für einen Verbleib in der EU, nur 17 Prozent würden für einen Austritt stimmen - darunter allerdings 63 Prozent der AfD-Anhänger.

Falls sich die Briten am Donnerstag für den Brexit aussprechen sollten, würden das fast zwei Drittel (62 Prozent) der Deutschen bedauern. Von den AfD-Anhängern wären es nur 17 Prozent.


Trotz aller Krisen und Probleme in Europa meint zudem eine klare Majorität von 63 Prozent der Befragten, dass die EU noch eine Zukunft hat. Nur 31 Prozent glauben, dass die Union auseinanderbrechen wird – darunter mit 66 Prozent zwei Drittel der AfD-Sympathisanten. "Diese Ergebnisse bestätigen erneut die seit Jahren und Jahrzehnten vorhandene Europa-Freundlichkeit der Deutschen", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Und sie zeigen zudem einmal mehr, wie weit die AfD von der großen Mehrheit des Volkes, das sie vorgibt zu vertreten, entfernt ist."

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 16. und 17. Juni 2016 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten. 


wm
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.