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Bundestagswahl Steinmeier gegen Urwahl des SPD-Kanzlerkandidaten


Es ist die spannendste Frage bei den Sozialdemokraten: Wer wird Herausforderer von Angela Merkel bei der nächsten Bundestagswahl - und wie wird er bestimmt? Einer der Kandidaten hat sich festgelegt.

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier lehnt eine Urwahl des Kanzlerkandidaten seiner Partei ab. "Wir brauchen sie in diesem Fall nicht", sagte Steinmeier der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). "Es wird einen Vorschlag des Parteivorsitzenden geben, der breiteste Unterstützung findet." Zwar spricht sich Steinmeier grundsätzlich für eine stärkere Beteiligung der Parteimitglieder an der Politik der SPD aus. "Aber die Urwahl eines Kanzlerkandidaten ist kein Selbstzweck." Neben Steinmeier gelten Parteichef Sigmar Gabriel und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück als mögliche Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Europahilfen in der kommenden Woche erwartet Steinmeier keine Änderung: "Die parlamentarischen Entscheidungen werden Bestand haben." Gleichzeitig kritisierte er zunehmenden Populismus in der Debatte um Europa. "Glauben Sie nicht, dass es Dobrindt, Söder oder Rösler um Europa geht. Tatsächlich interessiert sie Europa einen Dreck."


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