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Flüchtlingspolitik: Dahoam läuft's nicht: Umfrage-Klatsche für Söder und Seehofer in Bayern

Vor der Landtagswahl in Bayern arbeiten sich CSU-Chef Seehofer und Bayerns Ministerpräsident Söder wortreich an der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin ab. Ihr Knallhart-Kurs scheint die Wähler aber eher zu vergraulen als zu begeistern. 

Bayerische Wähler unbeeindruckt von CSU-Vorgehen in Flüchtlingspolitik

Ihr Gepolter im Asylstreit scheint nicht aufzugehen: CSU-Chef Horst Seehofer (l.) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (r., Archivbild)

DPA

Ihre Strategie in der Flüchtlingspolitik hat der CSU in Bayern laut einer Umfrage zur Landtagswahl nichts genutzt. Dem RTL-/n-tv-Trendbarometer zufolge kämen die Christsozialen um Ministerpräsident Markus Söder und Bundesinnenminister Horst Seehofer derzeit auf 40 Prozent und wären damit deutlich von der angestrebten absoluten Mehrheit entfernt. Gegenüber ihrem Ergebnis bei der Landtagswahl von 2013 würde sie damit 7,7 Prozentpunkte verlieren.

Die Grünen kämen der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge derzeit auf 14 Prozent, die SPD und die AfD erreichten je 13 Prozent, die Freien Wähler acht Prozent und die FDP fünf Prozent. Die Linke könnte in Bayern drei Prozent für sich verbuchen.

"CSU schadet der Union und der eigenen Partei"

Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete das Vorgehen der CSU im unionsinternen Streit um die Flüchtlingspolitik mit der CDU um Bundeskanzlerin Angela Merkel als kontraproduktiv. "Mit ihrem rabiaten Vorgehen gegen die Kanzlerin schadet die CSU-Spitze nicht nur der Union insgesamt, sondern vor allem auch der eigenen Partei - die CSU kann nicht einmal die eigenen Anhänger geschweige denn die Mehrheit der bayerischen Landsleute überzeugen."

Demnach bewertet die Mehrheit der Bayern auch die Arbeit von Söder und Seehofer negativ. Nur 38 Prozent der Einwohner des Bundeslands sind mit Söder zufrieden. Selbst unter CSU-Anhängern hat Merkel mehr Befürworter. Während 61 Prozent der CSU-Anhänger mit der Arbeit der Kanzlerin zufrieden sind, sagen 56 Prozent dies über Söder.

Seehofer vernachlässigt offenbar wichtigere Probleme

Mit Blick auf die Arbeit von Innenminister Seehofer in Berlin gibt es ebenfalls Diskrepanzen. Während dieser die Flüchtlingspolitik in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt, sind 75 Prozent der Befragten in Bayern der Auffassung, dass es andere Probleme gibt, "die genau so wichtig oder sogar noch wichtiger sind". Diese Meinung vertreten mit 66 Prozent auch Zwei Drittel der Anhänger der Christsozialen.

In Bayern wird am 14. Oktober ein neuer Landtag gewählt, die CSU kämpft um ihre absolute Mehrheit. Die Umfrage basiert auf dem Ergebnis von drei separaten Forsa-Umfragen unter mehreren tausend Bürgern von Montag bis Freitag vergangener Woche. Die statistischen Fehlertoleranzen liegen zwischen 2,5 Prozent und drei Prozent. Um diese Werte können die realen Stimmungen von der Umfrage abweichen.

fs / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.