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Krawalle auf rechten Demos: Das sagt AfD-Chef Alexander Gauland zu den Krawallen in Chemnitz

AfD-Chef Alexander Gauland hat sich zu den Krawallen in Chemnitz geäußert. Für ihn sei es "normal, wenn Menschen nach einer Tötungstat ausrasten".

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland

DPA

Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hält die von ausländerfeindlichen Übergriffen begleiteten Proteste in Chemnitz nicht für skandalös. "Wenn eine solche Tötungstat passiert, ist es normal, dass Menschen ausrasten", sagte der AfD-Chef am Mittwoch der "Welt". Dies sei in Chemnitz nicht anders als in Konstanz oder Freiburg.

Alexander Gauland distanziert sich nicht von "Messermigration"

Gauland sagte, er sehe auch keinen Grund, sich von einem Tweet des AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier zu distanzieren. Dieser hatte im Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben: "Wenn der Staat die Bürger nicht mehr schützen kann, gehen die Menschen auf die Straße und schützen sich selber. Ganz einfach! Heute ist es Bürgerpflicht, die todbringende "Messermigration" zu stoppen!". Gauland erklärte: "Selbstverteidigung ist mit Sicherheit nicht Selbstjustiz. Nichts anderes ist gemeint."

Am Sonntag war in Chemnitz ein 35 Jahre alter Deutsche durch Messerstiche getötet worden. Ein Iraker und ein Syrer sitzen als Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Nach der Tat zogen rechte Demonstranten durch die Stadt, von denen einige Ausländer angriffen.

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tis / DPA